DD, 13. Februar

„Ich will euch etwas erzählen. Etwas, das wir niemals vergessen dürfen. Ihr habt es zum Glück nicht erlebt und sollt das niemals erleben. Aber ihr sollt dafür sorgen, dass so etwas niemals mehr geschehen wird. Hört zu. Ich war mittendrin. … „, so begann Frau Kunath, meine damalige Klassenlehrerin.
Es war in der ersten oder zweiten Klasse vor über fünfzig Jahren. Die dunklen Augen in dem sonst so fröhlichen runden Gesicht der kleinen Frau füllten sich mit Tränen und sie sah so sehr traurig aus. Diese Situation hat sich in mir eingebrannt, weil ich zu diesem Zeitpunkt davon das erste Mal erfuhr. Jedes Wort saugte ich in mir auf. Sie schilderte uns kindgerecht, wie schrecklich die Bombennacht auf Dresden war. Erzählte uns von den Ängsten der Menschen, der wahnsinnigen Hitze der brennenden Stadt und den folgenden zwei weiteren sinnlosen Bombenabwürfen auf das bereits in Trümmern liegende, brennende Dresden. Sie erinnerte sich, wie sie mit ihrer Mutter durch die kaputten Straßenzüge ging und sich wunderte, weshalb die Leute in dem entgleisten Straßenbahnwagen schliefen. Die starken Druckwellen nahmen den Menschen das Leben. …  Sie erzählte uns auch, wie stark die Dresdner waren, wie sie mit ihren Händen und dem Wenigen, was noch war, ihre Stadt Stein um Stein aufbauten. Wie vor allem Frauen, die Trümmerfrauen, schufteten, weil viele Männer nicht aus dem Krieg zurückkamen und mit anpacken konnten …

Jedes Jahr, wenn sich der 13. Februar nähert, denke ich an diese Episode, die sich in mein Bewusstsein bis heute eingebrannt hat. Jedes Jahr, solange ich in Dresden lebte, ging ich, wie so viele andere Dresdner, zur Ruine der Frauenkirche, ein Symbol, ein Mahnmal an diese Bombennacht.
Lange konnte ich den Neuaufbau der Frauenkirche nicht akzeptieren, ich war zerrissen eben aus diesem Grund.  Im Jahr 2003 hatte ich die Gelegenheit noch während der Bauphase die Kirche von innen zu sehen. Als meine Hände über das helle, warme Holz im Inneren glitten, versöhnte ich mich allmählich. Heute ist diese Kirche für mich ein wunderbares Kunstobjekt, hell, warm, positiv und einladend.

Heute ist wieder ein 13. Februar. Meine Gedanken sind in meiner Heimatstadt und ich weiß, dass 22:00 Uhr wieder alle Glocken in der Stadt läuten und ich um diese Zeit einen Herzschlag Zuhause sein werde.

Die politische Situation in Europa, in unserem Land und auch in Dresden ist prekär, wie seit langem nicht. Das wird sicher jedem von uns bewusst sein.
Mich quält jedoch, dass solch ein Tag wie dieser, von jeglichem politischem Couleur benutzt und missbraucht wird, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die einen blauäugig, die anderen spekulativ, die nächsten provokant – gar aggressiv, andere suggestiv …

Lasst den Dresdnern diesen Tag, um zu gedenken und sich selbst das Versprechen zu geben, dafür Sorge zu tragen, dass derartige Sinnlosigkeiten wie am 13. und 14. Februar 1945 in Dresden nie wieder geschehen werden.

Bilder: Holger Wagner und Petra Kolossa, November 2009

Möge der Rathausmann seine Hand schützend über Dresden halten …

In diesem Sinne, herzlich Ihre Petra Kolossa.

 

 

Karnickelstarre

Ganz ehrlich: Bei mir ist so was wie die Kotzgrenze erreicht. Raushalten wollte ich mich. Nicht auch noch meinen Senf dem WWW übergeben. Okay, jetzt ist es passiert.

Ich bin eine Frau, ganz sicher körperlich mit einer Menge weniger Muskelkraft und schwächerem Knochenbau als in der Regel ein Mann ausgestattet. Was nicht heißt, dass mein weibliches Hirn kleiner und dämlicher ist, als das eines männlichen menschlichen Geschöpfes.

Wie bescheuert ist das eigentlich, dass wir in unserem Land erst vier Tage später aus unseren offiziellen Medien von den offensichtlich organisierten kriminellen Übergriffen in der Silvesternacht auf so viele unserer Frauen in Köln, Hamburg und Stuttgart erfahren. Von Aktionen, wo Frauen erniedrigt, sexuell begrabscht und beklaut wurden. Inszeniert von großen Gruppen afrikanisch oder arabisch ausschauenden Männern.
Ich frage mich, wie lange die Information in unsere Sender gebraucht hätte, wäre nur eine einzige Frau aus dem afrikanischen oder arabischen Raum von einem einzigen männlichen Bürger unseres Landes in ähnlicher Form in einer Großstadt behandelt worden. Ich schätze, keine Stunde und die Information wäre dann halbstündlich den ganzen Tag in den Nachrichten hoch und runter zu hören gewesen und unsere Politiker würden empört und entsetzt sein über ein so abscheuliches Ereignis.

Wovor haben wir eigentlich Angst? Angst davor, dass vielleicht einem außerhalb unserer Landesgrenze das nicht gefallen könnte, was wir hier tun? Ja, na und! Das ist unser Land, das sollte unsere Heimat sein. Wir leben hier. Wir sind gastfreundlich und hilfsbereit, aber doch nicht so dämlich, uns auf Teufel komm raus benutzen zu lassen!

Als ich noch zur Schule ging, hätte es eine Schulhofkeilerei unter den Jungs gegeben, hätte sich einer aus einer anderen Klasse an einem Mädchen vergriffen, das es nicht gewollt hätte. Das war einfach eine Frage der Ehre.
Es mag ein banaler Vergleich sein. Aber ich frage mich, wo sind unsere Jungs, wo sind unsere Männer? Ich war nicht dabei, weder in Köln, noch in Hamburg, Stuttgart oder an einem anderen „Tat“ort. Mein Wissen beschränkt sich auf Informationen aus den Medien und diversen Berichten. Es kann doch nicht sein, dass die Mädels und Frauen hilflos der Situation überlassen wurden und „man“ auf die Polizei wartete und hoffte, die werde schon machen.

Und die Reaktion unserer Politiker? Ihre dominante Sorge darum, dass keiner glaube, es seien die (aktuellen) Asylsuchenden. (Ich meide das Wort Flüchtling.) Es ist doch so egal, aus welcher Zeitetappe diese Menschen in unser Land kamen. Das, was hier geschehen ist, zeigt eine völlige Ignoranz und Überheblichkeit ihrem gewählten Gastland gegenüber. Und letztendlich zeigt es, welchen Stellenwert die Frau in deren Verständnis hat. Nämlich keinen! Und verdammt noch mal, warum sind wir bereit, still zu halten?

Willkommen in unserer neuen Welt. Kommt raus aus der Karnickelstarre!

Ich genehmige mir erst mal einen (Beruhigungs)-Tee.

Grummelnde Grüße, Ihre Petra Kolossa.

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So gut wie gelaufen, das 2015

Ja, es ist, wie es ist. Das Kalenderjahr ist fast zu Ende. Überall wird Bilanz gezogen. Mir kommt es so vor, als hätten wir erst gestern beisammengesessen und über das Vergangene sinniert.
Dieses 2015 war für mich ein Jahr voller positiver Erfahrungen und Erlebnisse, die mein Leben bereicherten. Ich durfte neue wunderbare und kreative Menschen kennenlernen.

Schon morgen werden wir alle mit unseren Lieben das alte Jahr verabschieden und uns auf ein neues freuen. Wir werden Pläne schmieden und uns mit neuer Kraft und Elan ins Jahr 2016 bewegen.

Ich wünsche Ihnen einen phantastischen Start ins 2016.
Möge es uns alle glücklich machen und vor allem friedlich bleiben.

Herzlich, Ihre Petra Kolossa.

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eine Aufnahme aus dem Jahr 2007

Gleich ist Weihnachten

Die Weihnachtskalender sind geplündert. Das letzte Türchen ist geöffnet.
Etwa vierzehn Uhr schließen die letzten Supermärkte und endlich zieht Ruhe durch’s Land.

Mit noch feuchtem Lack auf den Nägeln tippe ich diese Zeilen.
Auch ich werde noch einmal ins Auto springen und zum Supermarkt eilen. Die Kaffeemaschine streikt und will entkalkt werden. Weihnachten ohne Kaffee? Unvorstellbar! Okay, dann gleich noch ein paar Brötchen beim Bäcker ordern …

Aber dann! Dann ist Weihnachten.

Auf der Suche nach einem passenden Bild für dieses Blog stolperte ich durch die Dezember der vergangenen Jahre. Es ist gewaltig, was sich in den letzten zehn Jahren bewegt hat. Nicht nur, dass mein Leben völlig umgestülpt ist, nein, wenn ich die Geschehnisse der letzten Dekade in unserem so kleinen Land betrachte und einen Blick über den Tellerrand hinaus nach Europa werfe und dann unser aller Globus einschließe – es ist so gewaltig. Und gewaltig berührt mich, dass wir uns alle für das, was geschieht und sein wird, nicht aus der Verantwortung nehmen können. Nicht ich und nicht du.

Auf der Suche nach einem passenden Bild für dieses Blog stolperte ich über ein Foto, das mir Maria, mein Enkelkind vor einem Jahr schickte. Es zeigt die Kollektion Räuchermännchen, die sie Jahr für Jahr mit ihrem Opa bei uns bastelte, um es ihrer Mama zu Weihnachten zu schenken. Das letzte entstand im Jahr 2013. Am zweiten Weihnachtstag wird sie schon 17 Jahre und ihre Interessen sind inzwischen ganz andere, als Räuchermännchen zu basteln.

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Ich stolperte über ein Bild, das ich vor zehn Jahren in Doberlug-Kirchhain in einer kleinen Seitenstraße machte. Dieses soll heute als Blog-Bild dienen. Weintrauben, auf dem Weg zum Eiswein. Gönnen Sie sich einen guten Schluck.

Ich wünsche Ihnen schöne und erholsame Weihnachtstage. Genießen Sie die Zeit mit Ihren Lieben. Lassen Sie einfach auch mal alle Fünfe gerade sein.

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Herzlich, Ihre Petra Kolossa.

 

 

 

 

Altmodisch – oder was?

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer von den potentiellen E-Mail-Empfängern liest diesen grausamen vorweihnachtlichen Datenmüll?

Fast jedes Unternehmen, ob groß oder klitzeklein, glaubt, ihre Kunden mit irgendwelchen blöden Adventskalendern täglich! zu nerven, hinzu kommen die regelmäßigen gerade-heute-super-super-Prozente beim Weihnachts-Einkauf, nur heute ein Extra-Geschenk, nur heute die tollen Rabatte …

Jetzt die Masche: Noch kein Geschenk, in letzter Minute noch, Lieferung vor Weihnachten garantiert und so weiter, und so weiter.

Ich öffne mein E-Mail-Programm, lege den Finger auf die Löschtaste und scrolle los. Sämtliche Adventskalender, nur-noch-heute-super-sparen-zu-Weihnachten, Weihnachtsgrüße und Danke … und haste nicht gesehen – WEG – GELÖSCHT – Ruhe im Karton!

Wir stehen kurz vor dem vierten Advent. Mein E-Mail-Postfach füllt sich permanent mit den in Sammel-Mails verpackten Weihnachtsgrüßen und virtuellen Dankeschöns. Hier macht sich keiner mehr einen Kopf, wie das Sender-Empfänger-Prinzip im Marketing funktioniert. Unpersönlicher geht’s nicht! Ich gebe zu, dass ich so gut wie keine dieser Jahresend-E-Mails lese, sondern unverzüglich in den Papierkorb verschiebe. Eine Ausnahme sind die Unternehmen, mit denen ich ausschließlich über das Internet fungiere.

Nun, das mag ganz allein meine Meinung sein, nur wünsche ich mir, dass diese Post ein einziges Mal im Jahr, egal, ob von einem Unternehmen oder privat, eine Überlegung wert sein sollte. Ich will sie einfach nicht zwischen den Rechnungen, Informationen, Newslettern, AGBs, Bestellbestätigungen, Angeboten und so weiter vorfinden.

In dieser Sache bin ich völlig altmodisch. Ich nehme  meine Post aus dem Briefkasten,   sortiere die inzwischen recht selten gewordene geschäftliche Post in Papierform aus. Setze mich gemütlich hin, öffne meine schönen Briefe und lese die Post. Es ist ein Ritual, intensiv, nicht nebenbei.

Haben Sie schon einmal einen Weihnachtsgruß aus dem Briefkasten genommen, einen Blick darauf geworfen, sofort zerrissen und in den Papierkorb geworfen?

Mit nachdenklich-vorweihnachtlichen Grüßen,
Ihre Petra Kolossa.

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Überlingen, Bodensee

Foto: Holger Wagner

 

Granatapfel verspeisen – Fluch und Segen

Haben Sie schon einmal versucht, einen Granatapfel zu verspachteln? Ich meine, so mit allem Drum und Dran. Also: kaufen, selbst zerlegen und verspeisen.
Ja? Okay, dann wissen Sie, wie das funktioniert. Ich wusste das bis vor ein paar Tagen nicht.

In den Supermärkten haben diese leckeren Früchte zur Zeit Hochsaison. Ich umschlich diese Stiegen. Noch nie kaufte ich einen Granatapfel .

Vor drei Jahren bekam ich einmal zwei kleine geschenkt. Sie waren ein Mitbringsel aus Griechenland. Die waren sehr hart und endeten letztendlich als Deko-Objekt.
Ich stand also vor der Obststiege, fühlte diese runden, sorgsam im Schaumstoffmantel gelagerten Früchte und stellte fest, dass sie eine ziemlich weiche Schale haben. Okay, so scheint das Verspeisen kein Problem. Ich kaufte einen.

Zu Hause schnappte ich mir ein Küchenbrettchen sowie ein scharfes Messer und halbierte die Granatfrucht. Es war ein schicker sauberer Schnitt, wie man es üblicherweise mit einem Apfel macht. Ich brach die zwei Hälften auseinander und glaubte meinen Augen nicht! – Oh Mann! Unglaublich! Was für ein phantastisches Rot! Der Saft spritzte in alle Richtungen, war weniger dekorativ auf den weißen Küchenmöbeln und schon gar nicht auf meinen Klamotten. Mit Küchenpapier saugte ich das erste Drama auf. Ich pulte ein paar unverletzte Samen heraus und probierte diese. Hmmm, saftig, sehr lecker, süß und mit einem kleinen herben Untergeschmack. Es lohnt sich also. Mit Gäbelchen und Löffelchen und spitzem Messer entfernte ich die kleinen leuchtend-roten Samen aus der Schale und befreite diese von den weißen Häutchen, ähnlich wie bei Orangen und Grapefruits. Der Aufwand ist immens. So kann’s nicht funktionieren. Es gibt sicher eine vernünftige Lösung, diese Dingerchen zu „schlachten“.

Ich schrubbte meine Hände, um das Rot zu entfernen, marschierte an den Computer und googelte nach einer Technologie. Mir saß das Grienen im Gesicht. Vor mir haben das bereits unendlich viele Verzweifelte getan. Und: Es gibt drei einfache Lösungen. In diesem kurzen Video, das ich auf Yuotube fand, wird das gut erklärt.

Bei den Früchten, die ich bei meinem nächsten Einkauf mitnahm, gelang es mir ausgezeichnet. Die Küche blieb sauber und mein Frühstück war perfekt. Ich gab noch etwas Joghurt dazu.

Bei meiner Recherche sammelte ich eine Menge nützlicher Informationen zum Thema Granatapfel. Sie kennen das sicher. Man kommt vom einen zum anderen …  Außer, dass das eine äußerst gesundheitsfördernde Frucht ist, dass der rote Saft zum Färben (!) von Stoffen und Teppichen verwendet wurde, fand ich witzig, dass es sogar Hilfsmittel gibt, diese Früchte einfach entkernen zu können. Ist mir bisher noch niemals aufgefallen. Wir könnten es uns also auch ganz einfach machen.

Sie werden nun auf keinen Fall ein Schlachtfeld aus Ihrer Küche machen. Denn, wenn Sie es noch nicht wussten, wie es geht, jetzt auf jeden Fall!

Mit schlecker-lecker Grüßen
Ihre Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Koller und so

Heute ist es mal wieder so weit. Der Monat neigt sich dem Ende und auch noch das dritte Quartal. Ich glotze in meinen Kalender und bekomme so ganz langsam den Koller, der mich immer zu dieser Zeit überfällt.
Drei Worte: Buchhaltung, Steuerbüro, Finanzamt
Es gibt wahrlich Schöneres und aus meiner Sicht sowieso Wichtigeres, als diese über den Monat gesammelten Papierbeweise zuzuordnen und dem Steuerbüro zu übergeben, denn ohne einem solchen ist ein klitzekleiner Selbständiger gnadenlos dem Fraß der Überprüfer ausgeliefert. Tja, und mit Freude werde ich selbstverständlich die Rechnung des Steuerbüros für ihre Leistung begleichen.

Somit ist also meine Woche schon mal geregelt zwischen Einkommen generierender Arbeit, jipiiiee Buchhaltung und wenn dann noch Platz ist, vielleicht ein Stück kreativ tätig sein dürfen …

Abends zwischen halb wach und fast im Traumland, nach der Dusche, schon im Bett belohne ich mich. Kralle mir Tolino und vergrabe mich in ein Buch. Und dann kommt’s. Lesen ist Sucht. Ich kann mich nicht aus der Geschichte stehlen. Ich muss, wie ein kleines unvernünftiges Kind,  weiterlesen. Dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten. Entweder mein Körper ist so schlau und lässt meine Augen zufallen, dann ist alles gut! Oder aber: Es wird Mitternacht, gegen eins, gegen zwei, gegen …  ohne Worte!
Meistens fallen die Augen zu. Zum Glück!

Nichtsdestotrotz: Einen super schicken Wochenstart wünscht allen Lesern und Stöberern,

Ihre Petra Kolossa

Entzug

Oh Mann, jetzt wird es aber Zeit! Mein Blog hat Entzug!

Die Wochen rasen so dahin und ich mittendrin. Mittendrin mit all meinen Verpflichtungen – meist selbst organisierter zeitlicher Engpass. Getrieben vom Perfektionismus, Abgabeterminen – so genannten Deadlines, dem produktiven Schaffen, dem Organisieren des privaten Umfeldes – mehr oder weniger gut, irgendwo muss es schließlich klemmen.
Egal wie: So langsam entspannt sich die „unter Dampf stehende“ Situation und ich kehre zu meiner Normalität zurück.

Also: Herzlich willkommen zurück im Blog!
Ihre Petra Kolossa.

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… den Karren aus dem Dreck ziehen
Das Bild entstand bei einem sehr sympathischen Fotoshooting
bei Astrid Gast im April diesen Jahres im Oberallgäu.
Foto: privat, Petra Kolossa

Über den Wolken

Ruhig, ganz ruhig, liegt der Flieger über den Wolken. Von irgendwoher kommt mir der Song von Reinhard Mey in den Sinn. Ich muss grienen. Wie Recht er hat.

Ich strecke meine Nase in die Sonne, schließe die Augen und genieße die wärmenden Strahlen. Monoton und beruhigend brummen die Motoren der Maschinen. Wie entspannend doch solch ein Flug sein kann. – Leider, viel zu kurz ist die Strecke Friedrichshafen – Köln / Bonn …


(Bild: Petra Kolossa, Juni 2014, Flug mit einer Bombardier)