12 von 12 – Monat Mai

Heute fällt der zwölfte doch tatsächlich auf einen Sonntag. Das heißt, dass wir im allgemeinen alles etwas gelassener angehen. So gibt es heute zwölf Bilder aus diesem herrlich sonnigen Sonnag. Auf geht’s!

Das ist Bild eins. Eine Aufnahme von kurz nach Mitternacht, also aus den ersten Minuten des heutigen zwölften Mai.

Immer wieder gern lese ich in diesem Buch von Julia Cameron. Es lag auf meinem Schreibtisch und ich legte unseren aktuellen Flyer von „ARTverwandt“ darauf ab. In diesem Moment bemerkte ich die Homogenität der Farben und musste es unbedingt in einem Bild festhalten.

Bild zwei und drei: Was mus, das muss. Beim Nägel lackieren bin ich sehr ungeduldig. Deshalb bin ich froh, wenn ich einen super schnell trocknenden Lack verwenden kann. Für das Bild legte ich das Fläschchen auf mein Tablet, auf dem eines meiner Bilder als Hintergrund dient. Ich überlege, ob ich das für die Ausstellung in Eriskirch mitnehmen sollte 🤔 Ich glaube, es war bisher nur ein oder zwei Mal bei einer Ausstellung dabei. Nun, ich habe ja noch zwei Wochen Zeit, das zu entscheiden.

Bild vier und fünf: Rustikales Sonntags-Frühstück auf Balkonien. Bobby liegt müde von der langen Nacht gähnend neben mir …

Bild sechs: Dieses Pflänzchen mit den zarten hübschen Blüten hat sich zwischen die Wicken im Balkonkübel geschmuggelt. Ich habe keine Ahnung, was sich hinter dieser Pflanze verbirgt. Fix ein Foto gemacht und im Web recherchiert. Google macht’s möglich. Das sind technische Fortschritte, die ich wirklich liebe. Es handelt sich um Zimbelkraut. Wenn es Dich interessiert: Hier kannst Du mehr darüber erfahren.

Bild sieben und acht: Die ersten Stengel Rhabarber mussten mit ein paar Äpfeln für eine leckere Konfitüre herhalten 😋 Sehr lecker.

Bild neun und zehn: Eigentlich wollte ich nur fix die ersten Farbstriche auf die Leinwand setzen. Aber dann wurden aus der geplanten halben Stunde doch zwei, drei Stündchen. Der Anfang ist gemacht. In den nächsten Tagen werde ich daran weiterarbeiten. Es ist das letzte aus dem Trio „Morgen-Kaffee“, „Nachmittags-Tee“ und schließlich „…“ – mir fehlt noch immer der passende Name. Vielleicht hast Du eine Idee?

Bild elf: Noch eiin Blick über den Schreibtisch …

Und wie immer als zwölftes und letztes Bild ein spielerisches Experiment.

Bald gibt es ja wieder zwölf Bilder, nämlich am nächsten zwölften 😉

Bis dahin, herzlich, Eure Petra Kolossa.

12 von 12 – Monat Dezember 2023

Der letzte Zwölfte in diesem Monat. Es ist kurz nach sechs Uhr am Morgen. Stockdunkel. Ich gucke noch ziemlich müde aus der Wäsche und denke daran, dass ich um acht Uhr total fit für meinen Job sein muss. Nein, ich bin kein Morgenmuffel, überhaupt nicht. Aber ich brauche früh meine zwei Stunden für mich, in denen ich mich in aller Ruhe in meinen Tag schwingen kann. Und dafür stehe ich gern früher auf.

Es ist also der Zwölfte. Ihr wisst schon: Heute gibt es zwölf Bilder aus meinem ganz normalen und unspektakulären Alltag, an einem gewöhnlichen Dienstag im Dezember des Jahres 2023.

Ich stecke meine Nase nach draußen. Mich empfängt eine ungewöhnlich milde, fast schwüle Luft. Auch der letzte Krümel Schnee hat seinen Aggregatzustand in flüssig getauscht. Leider, ich  mochte die verschneite Landschaft. Ein Schnappschuss aus der Tür im Bild eins.

früh um sechs, morgens vor dem Haus

Die Kätz sind inzwischen satt und zufrieden zu ihren Tages-Schlafplätze spaziert und ich sitze gefrühstückt und fit genug an meinem Arbeittsplatz. Der Morgennebel liegt über dem Ländle und es ist noch immer nicht taghell. Bild zwei für Euch.

Die kleine fünfminütige Bildschirmpause nutze ich, um meine Füße zu vertreten. Das reicht für einen kleinen Spaziergang ins Wohnzimmer, um dem alten blühenden Geldbaum etwas Wasser zu geben. Bild drei für Euch:

blühender Geldbaum, Pfennigbaum, Pennybaum

Die von Holger vor vielen Jahren handgefertigten Schwippbögen fnden Jahr für Jahr immer den gleichen Platz in der Weihnachtszeit. Einst mit Kerzen bestückt, wurden sie inzwischen katzensicher mit Akku-Kerzen umfunktioniert.

Während eines Kurzurlaubs 2005 oder 2006 etdeckten wir im erzigebirgischen Seiffen für uns einen ganz besonderen Stil der Figurenholzkunst. Mich begeisterte der Schalk, der sich hinter den Holzkunstwerken verbarg. Und vor allen Dingen bewunderte ich den Mut, so herrlich moderne Formen konsequent umzusetzen und zu vermarkten. Denn nichts ist so traditionsbewusst wie die erzgebirgische Holzkunst. Pyramiden und Figuren, die vor fünfzig, sechszig und mehr Jahren gefertigt wurden, werden in den Familienbetrieben bis heute in alter Tradition hergestellt.

Die Figuren von Björn Köhler sind einmalig. Seine Innovation, der Glaube an seine Arbeit und sein Können gaben ihm recht.

Inzwischen haben sich eine ganze Menge dieser kleinen drolligen Kerle angesammelt. Nicht nur die Weihnachtsmänner und lustigerweise auch Weihnachtsfrauen, gesellten sich drei Katzen dazu, eine mit einer Weihnachtsmütze. Hier also das Bild vier für Euch:

Björn Köhler Weihnachtsfiguren, moderne erzgebirgische Holzkunst

Katzen sind bemerkenswerte Tiere. Ich bewundere ihr Geschick, sich zu bewegen. So groß die Kerlchen auch sind, sie balancieren an der Weihnachtsdeko vorbei, ohne etwas herunterzureißen.

Auf dem Bild fünf fordert Flo seine Aufmerksamkeit.

Die Mittagspause ist immer so schnell vorbei. Also ein schnelles Essen gezaubert. Ein paar Champignons, Knoblauch, Lauch, Kräuter, Geflügelwürstchen, etwas Pasta und Nudeln. Fertig. Bild sechs:

Nudeln / Pasta mit Champignons, Würstchen und Parmesan

Noch drei Stunden unter Kopfhörern. Wer in der kühlenn Jahreszeit morgens mit der Arbeit beginnt, fängt im Dunkeln an und hört wiederum im Dunkeln auf. Das ist, was ich an einer „normalen“ Arbeitszeit nicht mag. Lieber habe ich einen hellen Vormittag und arbeite in den sehr schnell dunkel werdenden Nachmittag bis zum Abend hinein.

Bildschirmpause am Nachmittag: Ich machte ein paar Fotos von meiner neuen Kreation für die hompART-Serie. Der Grundstein ist gelegt. Nun kommt noch Farbe ins Spiel. Bild sieben für Euch:

Als ich die Fotos von meinem Smartphone hole, musste ich lächeln, denn mir liefen die Bilder über den Weg, als ich am Wochenende mein homepART .23. fotografierte. Leider ist mir dabei ein Missgeschick geschehen, das doch tatsächlich in einem Foto festgehalten wurde. Im Augenblick ist dieses Tablett in einem Zwischenstopp zur Restaurierung. Hier für Euch Bild acht:

Ich denke, dafür ist man nie zu alt 😀 Bild neun:

Adventskalender, Türchen öffnen, Weihnachtszeit, Adventszeit

Sternenkopf-Engel – Diese sind so schön, dass sie das ganze Jahr bleiben dürfen und niemals in einer Weihnachtsdekokiste auf dem Boden verschwinden. Bild zehn für Euch.

Überall in der Wohnung finden sich solche weihnachtlichen Details. Diese kleinen Bäumchen kaufte ich auf einer Weihnachtsausstellung im Atelier von Evelyn Hörmann. Damals war sie noch Mitglied in unserer Künstlergruppe. Sie entschloss sich, eigene Wege zu gehen und fand ihre Heimat vor allen Dingen in ihren Kunstkursen, die sie für Interessierte anbietet. Hier Bild elf für Euch:

Weihnachtsdeko, Tannenbäume, Weihnachtsbäume, von Evelyn Hörmann

Bild zwölf  ist auch heute wieder ein Experiment,eine Spielerei. Mein Glas Rotwein steht auf der Tastatur meines Tablets. Ich fotografierte die Spiegelung, beschnitt es und legte drei Filter nacheinander darüber.

Das war also mein letzter Zwölfte im Jahr 2023. Wie sah Dein zwölfter Dezember aus? Genauso banal wie meiner?

Jeder Tag ist irgendwie besonders. Es sind die klitzekleinen Dinge, die ihn unvergessen machen. Zum Beispiel bekam ich heute eine Sendung meines Arbeitgebers zum Jahresende. Welch eine wunderbare Geste. Meine Tochter schickte mir eine Kleinigkeit, um meine nach einem Infekt ausgefransten Lippen zu beruhigen. Ich freue mich riesig über diese liebevolle Geste. Ich durfte an selbstgebqackenen Keksen kosten. Ohhh, wie ich diese Kokosmakronen liebe …

Wir sehen uns zum nächsten Zwölften im Januar?

Bis dahin alles Liebe. Habt eine wunderbare Nacht, eine fantastische Adventszeit …

Herzlich, Eure Petra Kolossa.