Cool winter, cooler outfits – a guest contribution

I am pleased to share the first guest post on my blog with you today. I discovered Les Belle Fashion on Instagram. It’s an unusually fresh and lively style on this blog. At regular intervals, Les Belle offers fashion outfits for the day, the night or the weekend. I always have a smile on my face when I read these write-ups.
The blogger & copywriter – Nuel Iyere – has written this article explicitly for you.
Let yourself be inspired. (in German here)
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Have fun as you enjoy the read,
your Petra Kolossa.
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=======>>> The days are getting shorter and the temperatures cooler, which means only one thing: winter is already here. During this time of the year, people keep fussing about how to look smashing hot in spite of the cold weather and this is where I would like to help prepare you for the snowy, chilly months ahead. Here’s everything you need to keep the cold out without sacrificing your fashion sense. And the interesting thing about these wardrobe essentials is that they are available for cheap prices.
i-Parka2The Parka – Since the Parka was first worn by the native Inuit of the Arctic regions of Northern Russia and Alaska to protect themselves from the extremely cold Arctic climate, it has never lost its topicality, forcing its way to become a staple winter outfit. If there’s only one winter item you will really need, then it’s a parka – just one that reaches to the mid-thigh, preferably with features that makes it versatile and is waterproof, not water-repellent – so it can be worn in the rain, snow and any weather. It’s good to opt for waterproof rather than water-repellent finishing so you can wear the coat in the snow or in the rain. Also choose one that’s a buttoned-down furry coat. When buying, make sure it’s a good synthetic coat. You might not necessarily want to wear animal skins as part of your clothing.
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Waterproof Snow boots – If you’d love to go hiking in the snow, spend a few bucks on waterproof snowboots. Decide on a material designed to keep out the wet and cold. Buy a warm lined fur version. I recommend a modern synthetic variant. And opt for an Ultra-Protector, which additionally provides a waterproof protection and extra warmth.
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Sweater – The sweater and cardigan have been an integral part of our wardrobe since spring, and we can not stress enough how important it is for the winter months. We recommend choosing at least two cozy vests with colors that will fit most things in your wardrobe. The choice between black, white, brown / beige, blue or mixed colors in a striped fashion style is very stylish. Choose a cashmere sweater with a round neck and a second that you particularly like. I prefer the sweaters with a v-neck. Interestingly, these can be worn all year round.
i-Jacket
Warm tights & leggings – For women, the purchase of tight pants is definitely a good choice. Nothing reveals your curves more than this. Despite trying to cover up because of the cold, you’ll also want something revealing – so these are a must. They go with all types of tops and shoes. And if you’re wearing your thigh high boots, theyll fit better than your jeans.
i-Thigh high boot
Hats & Beanies – Ever since the Middle Ages, when hats were worn to give the wearer social status, the usage of hats speaks only one language: classy. If you don one, you belong to a class of its own. All the more interesting is that this accessory can be worn all year round and you’ll still look fashionable. It does not discriminate against the seasons. Even if you’re not a hat person, you might need a beanie for those extra-chilly days. On these days, it makes a big difference to cover your head with an extra layer under the hood. If you think you do not have enough money to buy this item, it is good to know that it is very cheap and already available for only $10.

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Kühler Winter, coole Outfits – ein Gastbeitrag

Ich freue mich, heute den ersten Gastbeitrag auf meinem Blog mit Euch zu teilen. Les Belle Fashion entdeckte ich auf Instagram. Es ist ein ungewöhnlich frischer und lebendiger Stil, der diesem Blog inne wohnt. In regelmäßigen Abständen offeriert Les Belle Fashion Outfits für den laufenden Tag, die Nacht oder das Wochenende. Mir liegt immer ein Lächeln im Gesicht, wenn ich diese Zeilen lese.
Den heutigen Beitrag hat der junge Blogger Nuel Iyere explizit für Euch geschrieben.
Ich habe es in die Deutsche Form gebracht. (Den Origialtext in englischer Muttersprache findet Ihr hier)

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Lasst Euch also inspirieren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure
Petra Kolossa.

 

=======>>>   i-Winter-3Die Tage werden kürzer und die Temperaturen kühler, was nur eines bedeutet: Der Winter ist schon da. Während dieser Zeit des Jahres machen sich die Leute immer wieder Gedanken darüber, wie man trotz des kühlen Wetters umwerfend heiß erscheint. Hier möchte ich Dir helfen, Dich auf die schneereichen, kühlen Monate vorzubereiten. Hier findest Du alles, was Du brauchst, um die Kälte fernzuhalten, ohne Deinen Sinn für Mode zu beeinträchtigen. Und das Interessante an diesen Kleiderschrank-Essentials ist, dass sie zu günstigen Preisen erhältlich sind.

Der Parka –  i-Parka2Seitdem der Parka zum ersten Mal von den einheimischen Inuit der arktischen Regionen in Nordrussland und Alaska getragen wurde, um sich vor den extrem kalten arktischen Klimazonen zu schützen, hat dieser nie an Aktualität verloren. Wenn es nur einen einzigen Winterartikel gibt, den Du wirklich brauchen wirst, dann handelt es sich um einen Parka – genau einen, der bis zur Mitte Ihres Oberschenkels reicht, und zwar vorzugsweise mit Merkmalen, die ihn vielseitig verwendbar machen.  Damit Du es bei Regen, Schnee und jedem Wetter nutzen kannst, wähle einen mit herausnehmbaren Pelzeinsatz. Achte beim Kauf darauf, dass es ein gutes synsthetisches Fell ist. Wir wollen nicht unbedingt Tierfelle in unserer Bekleidung tragen. Es ist gut, sich für  eine wasserfeste anstatt wasserabweisende Veredelung zu entscheiden, damit Du den Mantel im Schnee oder bei Regen tragen kannst.

Wasserdichte Winterschuhei-ParkaWenn Du gerne im Schnee wanderst, solltest Du ein paar Dollar für wasserdichte Schneeschuhe ausgeben. Entscheide Dich für ein Material, das die Nässe und Kälte abhalten wird. Kaufe eine warm gefütterte Pelz-Version. Wir empfehlen eine moderne synthetische Variante. Und entscheide Dich für einen Ultra-Protector, der zusätzlich einen wasserdichten Schutz gewährt.

 

Pulloveri-Sweater2Der Pullover und auch die Strickjacke sind schon seit dem Frühjahr ein fester Bestandteil unseres Kleiderschrankes, und wir können nicht genug betonen, wie wichtig er für die Wintermonate ist. Wir empfehlen, mindestens zwei kuschelige Farben zu wählen, die zu den meisten Sachen in Ihrem Kleiderschrank passen. Die Auswahl zwischen Schwarz, Weiß, Braun / Beige, Blau und Mischfarben in einem gestreiften Modestil ist sehr stilvoll. Entscheide Dich für einen Kaschmirpullover mit Rundhalsausschnitt und einen zweiten, den Du besonders magst. Ich bevorzuge die Pullover mit einem V-Ausschnitt. Diese können interessanterweise das ganze Jahr über getragen werden. [Read more…]

Freitags wird gebadet und samstags geputzt …

Samstag. Ein ganz normaler sechster Tag in der Woche.

Die spätherbstliche Morgensonne drängt durch die großen Fenster des Wohnzimmers und zwingt mich erbarmungslos, zum Staubsauger zu greifen. Und das an einem Samstag.

Mir sitzt das Grinsen im Gesicht. Ich habe keinen festen Tag in der Woche, an dem ich Staub sauge, oder gar einen „Groß-Reinemach-Tag“. Und samstags schon überhaupt nicht. Ich bin mit diesem Putztag aufgewachsen. Es hat mich unendlich genervt. Ihr müsst wissen, dass ich aus dieser Zeit komme, an dem samstags noch zur Schule gegangen wurde, wie auch zur Berufsschule oder zum Studium.

Es war für mich ein Graus, wenn ich samstags nach Hause kam und in der Wohnung waren alle Teppiche an den Rändern nach oben geschlagen. Die Wohnung roch nach Bohnerwachs. Boah, wie ich diesen Geruch hasste. Im Bad stand der Emailleeimer mit dem hässlichen Scheuerlappen und in irgendeinem Zimmer wurde der Schrubber diagonal in den Türrahmen geklemmt, damit keiner das frisch gewischte Zimmer betreten mag … Das war immer an einem Samstag.

Von der ersten Minute an, als ich aus dem elterlichen Haushalt auszog, gab es bei mir niemals einen festen Tag in der Woche zum Putzen. Und wenn ich das zufällig an einem Samstag tue, schlägt es immer die Brücke zu diesen Samstagen in meiner Kindheit, wie heute …

Auch wenn Regelmäßigkeiten einen diversen Rhythmus versprechen, mag ich es flexibel in meinem Leben.

Herzlich Eure Petra Kolossa.

Handwerk hat goldenen Boden, sagt man

Schuhe reparieren zu lassen, ist in unserer heutigen schnelllebigen Zeit nicht mehr gang und gäbe. Ich tue es hin und wieder. Dann, wenn ich meine Schuhe besonders gern mag, diese verdammt teuer waren oder es aus meiner Sicht keinen äquivalenten Ersatz zeitnah gibt.

Einen Schuhmacher mit Herz und Seele zu seinem Handwerk zu finden, kommt dem Suchen nach der Stecknadel im Heuhaufen nahe. Fixe Reparaturen oder das Auffrischen der Absätze übernehmen inzwischen Servicepoints in Supermärkten, die das während meines Einkaufes erledigen. Wer braucht da noch einen Schuhmacher …

OK. Ich brauchte einen. Meine Stiefel mussten repariert werden. Also Absätze, Spitzen, ein Riemchen war gerissen … Es war nicht das erste Mal, dass ich diesen Schuhmacher aufsuchte. Wenn die oben genannten Punkte nicht zutreffen, entsorge ich meine Schuhe. Denn eines ist Fakt: Die Reparaturkosten kommen oftmals dem Anschaffungspreis meiner Schuhe gleich. – Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Handwerk hat seinen Preis. Ich kann das gut nachvollziehen. Das Material ist wahrscheinlich sekundär. Was den Preis der Reparatur ausmacht, ist der Stundenlohn. Und das macht diese Branche absolut zur Niesche. Und wenn sie nicht bereit sind, einen besonderen Service zu leisten, also etwas ganz Spezielles und Hochwertiges zu sein, wird das Schuhmacherhandwerk weiter schrumpfen.

Meine Stiefel gab ich also dort ab. Ein paar Tage später erhielt ich einen Anruf dieses Schuhmachers. Er wies mich darauf hin, dass meine schönen und guten Stiefel eine Synthetiksohle hätten, in denen ich im Winter keinen guten Halt habe. Er empfiehlt mir, eine ABS-Sohle aufzubringen. OK, dachte ich. Soll er es tun. Das nenne ich einen aufmerksamen Service.

In einer weiteren Woche waren meine Stiefel fertig gestellt und ich konnte sie abholen. Knapp neunzig Euro musste ich berappen. Ich nahm meine zwei paar Stiefel entgegen. Und betrachete mir die geleisete Reparaturarbeit. Ein Paar nahm ich, das andere ließ ich dort. Ich bat, die losen Absätze nachzuarbeiten. So käme ich nicht durch den Winter. Entsetzt, über meine Bitte erhielt ich einen Vortrag, dass dieser Schuhmacher seit über fünfundzwanzig Jahren seine Arbeit immer gut erledige und es noch niemals Beschwerden gab. Ich sagte, dass ich mich nicht beschwert habe. Es sei eine Bitte. Die Schuhreparatur war mit einem Mangel und er solle es bitte korrigieren. Noch niemals habe es eine Reklamation gegeben … Ich bezahlte das eine Paar Stiefel ließ mein zweites dort.

Eine Woche später erhielt ich die Mitteilung, dass die Stiefel fertig seien. Das traf sich gut. Ich wollte sie gern auf eine Reise mitnehmen. Die Zeit war bei mir knapp und ich versuchte, das irgendwie zwischen den Terminen zu erledigen. Ich rief dort an und bat, fünf Minuten nach zwölf Uhr dort meine Stiefel abzuholen.

„Wir schließen 12 Uhr!“

„Ich weiß. Deshalb rufe ich sie an. Sie merken, ich sitze im Auto und ich bin auf dem Weg zu ihnen.“

„Wir schließen 12 Uhr. Nicht fünf Minuten nach zwölf, nicht zehn Minuten nach zwölf und auch nicht fünfzehn Minuten nach zwölf.“

„Es sind noch sechs Kilometer, also sechs Minuten. Dann bin ich bei ihnen.“

„In sechs Minuten ist es vier Minuten nach zwölf. Sie können jemanden schicken, wenn sie es nicht schaffen. 15 Uhr öffnen wir wieder.“

„Das ist mir nicht möglich. Danke, für ihre Freundlichkeit.“

Eine weitere Woche später, am Samstag fahre ich dort hin, um nun endlich meine Lieblingsstiefel abzuholen. Die Mitarbeiterin sieht mich. Nimmt die Stiefel, reicht sie mir. „Noch 56 Euro müssen sie bezahlen.“ Ich schaue mir die Absätze an und streiche mit meinem Finger darüber. Der Absatz löst sich. Er wurde nicht repariert, sondern nur festgedrückt. Es war der Kollegin sehr unangenehm. Ich schaue ihr in die Augen und frage sie, ob sie eine solche Arbeit für diesen stolzen Preis entgegen nehmen würde. Sie verneinte …

Nun gut. Meine Stiefel sind also noch immer in der Reparatur. Ich bin überzeugt, dass ich die bis dahin vergoldeten schicken Teilchen bald repariert tragen kann.

Ich weiß es nicht, ob ich noch einmal Lust haben werde, diesen Schuhmacher in seinem kleinen Geschäft aufzusuchen. Ich entdecke für mich keinen Mehrwert, es nimmt mir die Lust. Ich weiß, wie viele Stunden ich gearbeitet habe, um die Kosten für die Reparatur meiner Stiefel zu bezahlen. Es sind meine Arbeitsstunden, die ich mit meiner Leistung erfülle und dafür entlohnt werde. Und nur dafür. Wenn ich dieses Geld ausgebe, will ich es in gewissem Maße zelibrieren, also gern für die mir entgegen gebrachte Leistung, den Service bezahlen. So, wie ich im Supermarkt nichts in den Einkaufswagen schmeiße, weil mir bewusst ist, dass ich für jedes einzelne Stück zuvor an anderer Stelle das Geld dafür erwirtschaftet habe.

Gehen wir doch einfach respektvoll miteinander um. Und manches Mal öffnet ein klitzeleines Entgegenkommen das Herz des anderen ganz weit …

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Ka-Ka-Ka-Brot

Ich denke: Karottenbrot.

Sage zu der Verkäuferin: Kartoffelbrot

Und erhalte ein Kastenbrot.

Ich zahle und nehme dieses weiße Brot kopfschüttelnd mit.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Nicht immer klappt es mit der Macht der Gedanken.

Einen schönen Freitagabend wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

Weihnachten kommt immer so plötzlich …

… unter diesem Motto lädt unsere Künstlergruppe seeArt herzlich für den

09. November, 15 bis 20 Uhr

zum Atelierverkauf nach Weingarten, in den Ermlandhof ein.

Unsere Gäste sind Künstler/innen von STARTUP aus Tettnang.

Alle Künstler/innen bringen direkt aus ihren Ateliers ihre Arbeiten in den Ermlandhof.

Und ganz wichtig: Die ausgestellten Kunstwerke sind verkäuflich und werden den Preis von 300 Euro nicht überschreiten.

Wir Künstler/innen und das Team des Ermlandhofes freuen sich riesig auf Dich und Deine Lieben.

Wir sehen uns am 09. November.

Bis dahin,

herzlich Eure Petra Kolossa

… und hier noch unsere Medieninformation:

Hineingeboren

Welch coole Musik heute in meinem Liebelingssender, denke ich flüchtig und tanze mit meiner Tasse Kaffee durch die Küche. „Wir spielen heute den ganzen Tag Musik aus dem Jahr 1989.“, höre ich die Moderatorin. Ach, stimmt! Heute wird der Tag der Einheit begangen. Es ist Feiertag. Als freiberuflicher Einzelkämpfer zelebriere ich diese freien Tage nicht. Und dieser beschlossene Feiertag liegt mir als mittelprächtiger Kloß im Bauch. Ich halte mich an meiner Tasse Kaffee fest und reflektiere dieses Jahr 1989 und das darauffolgende, die ich an exponierter Stelle verbrachte. Ich erlebte live, wie gierig Heuschrecken das fraßen, was noch brauchbar war und wie Trampeltiere das platt machten, was im Weg lag. Mit einem schrägen Grienen im Gesicht beobachtete ich die zweit-, dritt- und viertklassigen Experten, die ihr Non plus Ultra in die getötete Wirtschaft streuten und ihre zu diesem Zeitpunkt in einer Rezession befindlichen Situation aufpeppten. Ich sah, wie ein ganzer Menschenschlag aus der euphorischen Illussion in eine Schockstarre fiel, um sich später als abgestempeltes Volk aufzurappeln …

Ich wurde in diese Welt, an diesem Ort geboren. Du wurdest an einem anderen Ort in dieser Welt geboren. Ich hatte keinen Einfluss darauf, wo es geschehen wird. Du hattest keinen Einfluss darauf, wo es sein wird. Wir alle haben unsere Aufgabe in unserer Lebenszeit, die wir mehr oder weniger gut erfüllen wollen. Kein einziger unter uns hat ein Recht, einen Menschen wegen seiner Herkunft zu verurteilen oder gar zu klassifizieren. Mir ist kein Land bekannt, das sich selbst dermaßen killt und würgt, wie mein Geburtsland Deutschland.

Die Oktobersonne strahlt durchs Fenster. Ein fantastischer Tag. Ich lehne mich zurück, nehme von meinem Kaffee. Eine Begebenheit aus den Sommermonaten kommt mir in den Sinn. Mein Auftraggeber bat mich, ein Interview im Bodenseekreis zu führen …

Eine interessante, attraktive kleine Frau, die die achtzig Lebensjahre bereits überschritten hat. Mit klugen und wachen Augen folgte sie meiner Gesprächsführung. Ihr Leben führte sie als Kind aus Polen über viele Länder weltweit an diesen kleinen Ort am Bodensee. In einem kleinen gemütlichen Haus mit großem Garten genießt sie gemeinsam mit ihrem Mann das Leben. Wir saßen für dieses Gespräch in diesem wunderschön angelegten Garten. Ich sagte es ihr, wie sehr ich diesen mag. Sie lächelt und erzählt, dass sie das Anwesen kauften, als sie 1987 aus den Staaten nach Deutschland zogen. Und wie entsetzt sie damals zwei Jahre später war, als die vielen Ossis kamen. „Oh, mein Gott, dachte ich damals. Die vielen armen Leute. Ich habe sie nicht verstanden. Sie sprachen so komisch. Die konnten auch nichts. Die hatten ja da keine richtige Bildung im Osten. Und ich dachte, die müssen wir jetzt alle durchfüttern.“  Sie schaut mich an und ergänzt: „Aber die waren irgendwie gelehrig. Und ich muss sagen, dass sie fleißig sind. Keiner von denen ist arbeitslos. Und sie sind ruhige Leute. Die stören keinen.“, sinniert sie. Wahrscheinlich hat sich mein Gesicht etwas verdunkelt. Sie sagt: „Aber das kennen sie ja sicher auch. Es war schon schlimm damals, als die alle kamen.“ Ich sagte: „Nein. Das kenne ich nicht. Ich hatte keine Chance, das zu erleben.“ Sie sieht mich fragend an. „Nein?“
„Nein“, sage ich. „Ich lebe erst seit acht Jahren hier am See.“
„Oh, von wo sind sie?“
„Möchten sie wissen, wo meine Wiege stand? Oder möchten sie wissen, wo ich aufgewachsen bin und wo mich mein Leben in denen vielen Jahren hintrug?“
„Wo sind sie geboren?“
„In Dresden.“
„Oh mein Gott, sie Arme!“, ruft sie sichtlich entsetzt und voller Mitleid. „Aber sie sprechen überhaupt keinen Dialekt! Ich hätte das nie vermutet!“
„Ich muss ihnen nicht leidtun. Mein Leben im Osten dieses Landes war für mich nie eine Last. Existenzangst, Egoismus, Fremdenhass, soziale Ungleichheiten, schlechte Bildung und vieles mehr, waren mir fremd.  Ich konnte nichts vermissen, das ich nicht kannte. Dass viele Dinge aus heutiger Sicht betrachtet unlogisch und fast lächerlich waren sind eine ganz andere Sache. Wir können die Zeit nicht zurückdrehen. Und ich denke, keiner sollte daran denken, es tun zu wollen. Denn diese Erfahrungen waren nötig, um daraus lernen und dem Leben neue Impulse geben zu können. Und ich meine damit die Menschen im Süden, Norden, Westen und Osten unseres relativ kleinen Landes.“
„Aber dass sie aus dem Osten sind, kann ich noch nicht glauben.“, erhärtet sie.
„Hat sich jetzt ihre Meinung über die Person, die mit ihnen über zwei Stunden im Gespräch stand, aus diesem Grund geändert? Bin ich nun ein anderer Mensch?“
„Ich weiß es nicht. Es verwirrt mich.“, sagt sie.
„Es ist nicht schlimm.“, beruhige ich sie. „Wenn sie noch etwas darüber nachdenken, werden sie es als multikulturell aufgewachsener und gebildeter Mensch verstehen …“

Es sind dreißig Jahre vergangen. Die Menschen, die in das wieder vereinte Deutschlandland geboren wurden, sind heute dreißig Jahre alt und haben bereits selbst wieder Kinder geboren. Es ist für sie Deutsche Geschichte, die sie nie selbst erlebt haben, jedoch die Nachwehen bis heute zu spüren bekommen. So, wie unsere Generation die Nachwehen des zweiten Weltkrieges zu spüren bekommen hat, den wir nie selbst erlebten und zu verantworten hatten. Jedoch werden wir und unsere nachfolgenden Generationen moralisch bis heute in die Verantwortung genommen. Uns wird suggestiv schlechtes Gewissen impliziert, dass uns so klein macht, dass ein Stolz auf das eigene Heimatland fast peinlich wirkt.

Mein Wunsch ist es, weniger an der Aufarbeitung irgendwelcher Dinge vor dreißig Jahren und länger kleben zu bleiben, sondern ganz einfach an das Jetzt und Morgen zu denken und zu handeln.
Ich wünsche mir mehr Bewusstsein und Liebe jedes einzelnen Menschen in unserem und für unser Land. Ganz gleich, in welcher Region er heute lebt. Keiner trägt irgendwelche Schuld daran, wo er geboren wurde. Jedoch trägt jeder einzelne die Verantwortung dafür zu sorgen, wie wir miteinander umgehen und uns wertschätzen.

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… so, ich werde mir jetzt einen frischen Kaffee machen.

Ein wenig nachdenkliche Grüße zu Euch in diesen dritten Oktober 2019.

 

 

 

Einladung zur Vernissage

Herzlich seid Ihr zur Vernissage eingeladen.

Ihr könnt auf dieser Ausstellung weitere wunderbare Werke von Schweizer und Slowakischen Künstlern bewundern.

Mich werdet Ihr an diesem Abend im Bacchus in Ravensburg antreffen.

Ich habe es versucht. Es hat nicht geklappt mit dem Klonen. 😉

Zeitgleich zwei Aktivitäten …

Ich entschied mich für „meine“ Künstlergruppe seeArt.

Ihr habt also die Wahl:

Freitag, der 27. September, 18 bis 23 Uhr in Basel oder Ravensburg zu sein.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Basel – Kunstausstellung

Ich freue mich riesig, ab dem 27. September bis zum 10. Oktober 2019 in Basel im Hotel Euler ausstellen zu dürfen.
Eingeladen wurde ich von Novum Investments. Der Beitrag unten sagt alles Wichtige. Deshalb habe ich diesen einfach in meinen heutigen Blog eingebettet.

Die Vernissage ist am 27. September. Ihr könnt mich dort leider nicht persönlich antreffen. Zeitgleich stelle ich mit unserer Künstlergruppe „seeArt“ im altehrwürdigen Bacchus in der Altstadt von Ravensburg aus. Aber dazu mehr in den nächsten Tagen.

Ihr habt also die Wahl 😉

Euch allen einen entspannten Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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Slavomira Andrea fröhlich mit Petra Kolossa hier: Basel.
Liebe Freunde

Du kannst die wunderbare Werke von Petra Kolossa im Hotel Euler am 27.09.2019 ab 18:30 Uhr sehen!

Die Kunstausstellung findet vom 27.9. bis 10.10.2019 statt.

Wir freuen uns auf Euch!

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Petra Kolossa

wurde in Dresden, Deutschland, geboren. Heute lebt und arbeitet sie als Künstlerin und Autorin in Horgenzell, nahe dem Bodensee.

Für sie steht das Sehen, eine Idee, eine Vision, das Experimentieren mit den Materialien, den Farben und die Lust am Umsetzen im Vordergrund. Immer wieder kommt sie auf Assemblagen und Collagen und das Malen mit Acryl zurück. Sie bevorzugt feste, griffige Materialien, die Volumen, Körper und Struktur haben und lässt sich gern an Objekten aus. Unbändige Freude empfindet sie, mit ihrer Handschrift und ihren Werken die Herzen der Menschen zu erreichen, um deren Leben zu bereichern.

Ihre Bilder waren international in verschiedenen Städten Deutschlands zu sehen, unter anderem in Dresden, Herzberg, Rom, Taormina, Lissabon, Palermo, Karlsruhe, Ravensburg, Bad Waldsee, Salem, Wilhelmsdorf, Horgenzell, Lindau am Bodensee, Deggenhausertal.

Sie erhielt den Sandro Botticelli- sowie den Mazullo-Preis.

Petra Kolossa ist Mitglied im Ravensburg-Weingartener Kunstverein. Außerdem koordiniert sie die am Bodensee ansässige freie Künstlergruppe „seeArt“.

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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Kunstfreunde und Bekannte

hiermit möchten wir Sie recht herzlich einladen zu unserer
Internationalen zeitgenössischen Kunstausstellung

ART CONNECTS 3.0

Vernissage: Freitag, 27. September 2019, ab 18.30

inklusiv Apéro & LIVEMUSIK

Ausstellungsdauer: vom 27. September 2019 bis 10. Oktober 2019

Die faszinierenden Bilder der internationalen Künstler verändern sich nach Blickwinkel zu einer völlig neuen Komposition. Eines unserer Ziele ist es, Ihnen den Zugang zu qualitativ hochwertiger Kunst in guter Preislage zu ermöglichen.

Novum Investments in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Slowakischen Republik in der Schweiz organisiert zum dritten Mal in diesem Umfang einen bilateralen Künstler-Austausch zwischen der Schweiz und der Slowakei. Die unterschiedlichen Stile und kreativen Perspektiven aus beiden Ländern werden sich über einen Monat in einem gediegenen Ambiente fruchtbar gegenüberstehen. Unterstützt wird dabei das eidgenössische Hilfswerk „Aide & Assistance“ des Malteserordens.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Botschafterin der Slowakischen Republik in der Schweiz.

Für nähere Informationen klicken Sie (YOUTUBE VIDEO)

https://www.youtube.com/watch…

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Eintritt frei

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Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Was will uns ein Fußkettchen sagen?

Es ist unglaublich, was ich soeben im Netz gelesen habe.

Ich liebe Fußkettchen. In meinen Augen unterstreicht es die Weiblichkeit. Meine Beobachtung zeigt, dass Frauen, die Fußkettchen tragen, anders gehen. Sie bewegen sich bewusst als Frau.

In Vorbereitung dieses Blogs recherchierte ich kurz im Web. Ich staune, woher die Leute ihre Weisheiten nehmen.
Dort las ich, dass Frauen, die ihre Fußkettchen rechts tragen, mit Erlaubnis ihres Mannes weitere männliche Kontakte haben dürfen.  – Eine andere Weisheit ist, dass die, die ihr Kettchen rechts tragen eher Linkshänder sind und eben genau umgekehrt, die ihr Kettchen links tragen, Rechtshänder sind. –
Ich las, dass Frauen mit Fußkettchen sexuell freizügig seien und es damit demonstrieren.  … und so weiter und so fort.

Eines ist Tatsache: Bereits aus den Geschichten um 1000 und eine Nacht konnten wir beobachten, dass Frauen Fußkettchen trugen. Im Orient oder Indien waren diese Kettchen tänzerische Ausdrucksformen, zum Teil mit Glöckchen. Sie gehörten als weibliches Accessoires einfach dazu.
Es gibt einen russischen Film aus dem Jahr 1975. In diesem Film faszinierte mich als junges Mädchen die Ausdruckskraft von Frauen und Mädchen mit ihren Accessoires.  Ich habe diesen Film geliebt „Das Zigeunerlager zieht in den Himmel“.

Nun, ich mag meine Fußkettchen und ich trage diese irgendwie immer. Und das alles, ohne mir irgendwelche Gedanken darum zu machen, welche Bedeutung diese haben könnten. Ich liebe es einfach, Frau zu sein und Accessoires zu benutzen.
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Das sind gleich drei Kettchen. –  Ich fand es toll im Sommer zu offenen Schuhen.
Diese Fußettchen bekommt Ihr bei „Aphrodite“.  (Kooperation)
Für Euch bekam ich einen Rabattcode. Er lautet: Ladydiamond
Wenn Euch der Schmuck gefällt, gebt einfach den Code bei Eurer Bestellung ein.

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Verräterisch: Die sonne brannte meine Lieblingsschuhe auf meine Haut.

 

Der Altweibersommer steht vor der Tür. Also Mädels, genießen wir es und tragen unsere Fußkettchen 😉

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Herzlich, Eure Petra Kolossa.