Tattoo – ja oder nein?

Welches Tattoo möchtest du und an welcher Körperstelle?

Ich bin höchstwahrscheinlich das Relikt einer einstigen Zeit.

„Zu meiner Zeit“, hach, wie verstaubt und altmütterlich das klingt, trugen Tätowierungen in der Regel Seefahrer, solche aus dem Knast oder sonstige Gestrandete.

Tattoos der zur See fahrenden Männer bildeten eine Einheit. Das gehörte irgendwie dazu, denn die Motive bauten eine Brücke zu deren Leben.

Gruselig hingegen fand ich schon als Kind die zum Teil dilettantisch genadelten Symbole auf der Haut der Menschen, die damit eine Zugehörigkeit zu diversen Gruppierungen dokumentierten.

Vor meinen Augen sehe ich noch heute eine Frau mit tätowierten Tränen im Gesicht. Es war an einer Straßenbahnhaltestelle, an der sie immer mit anderen von Kopf bis Fuß tätowierten Männern lungerte. Selbst wenn sie in schallendes Lachen ausbrach, sah sie skuril unglücklich aus. Ich konnte das nie verstehen. Noch heute, über fünfzig Jahre später erinnere ich mich daran.

Ich erinnere mich auch noch an eine junge tätowierte Frau, die gerade mit ihrem zweiten Kind schwanger war, die ich vor wenigen Jahren interviewte. Im Laufe des Gespräches traf sie ganz nebenbei eine Aussage, die in mir noch lange nachhallte. Sie erwähnte, dass das Tattoostechen süchtig mache. Es sei ein euphorisches Gefühl, diesen Akt am eigenen Körper zu spüren. Wer einmal damit beginne, will es immer und immer wieder.

Die allerwenigsten Tattoos auf menschlicher Haut erwecken in mir ein gutes, sympathisches Gefühl.

Mir ist bewusst, dass Tattoos, auch als Körperkunst bezeichnet, eine uralte Geschichte haben. Selbst an dem alten Ötzi (ca. 3.300 v. Chr.) wurden einundsechszig Tätowierungen entdeckt.

Vereinzelte, sehr, sehr wenige Tattoos auf einem Körper empfinde ich als schön. Wenn, dann auf einem muskulösen Arm, zum Beispiel. Bei zarten Mädchen tut es mir fast weh und bei schwammigen Körpern … Ach, lassen wir das.

Immer weniger Menschen, die ich kenne, tragen keine Tattoos.

Die heutige Frage an uns Blogger geht mit einem Selbstverständns ans Werk, als müsse es so sein, dass jeder ein solches Stechwerk am Körper wolle.  Die Frage ist nämlich nur: Welche Tattoos und wo.

Meine Antwort: Keine und nirgendwo!

Genießt Euren Freitag ☀️

Bis zum nächsten Mal,

Eure Petra Kolossa.

Nur ein Wort

Nenne ein Wort, das dich beschreibt.

FRAU

Hätte ich mir nicht selbst vorgenommen, die täglichen Fragen an uns Blogger zu beantworten, würde ich die heutige ignorieren.

Kann  man einen Menschen mit einem einzigen Wort beschreiben?

Seit dem frühen Morgen denke ich immer wieder darüber nach. Mir will es nicht gelingen. Aber eines beschreibt mich sicher. Das ist das Wort „Frau“.

Könntest Du Dich mit einem einzigen Wort beschreiben?

Schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Der Kitt im Miteinander

Was war das schönste Kompliment, das du bekommen hast?

Komplimente sind Balsam für die Seele, das Herz und schmeicheln das Ego. Sie sind der Kitt im Miteinander. Wir genießen Komplimente gleich eines besonderen Bonbons.

Ich selbst bekam Komplimente erst, als ich sechszehn oder siebzehn Jahre alt war. In meinem Elternhaus war es nicht üblich, Lob oder gar Komplimenten zu verteilen. Nach dem Motto: Nicht getadelt ist halb gelobt.

Als ich mit den ersten Schmeicheleien, wie ich glaubte, konfrontiert wurde, wusste ich damit nicht umzugehen. Erst viel, viel später lernte ich, Komplimente einzuordnen und inzwischen dankbar anzunehmen.

Von einem „schönsten Kompliment“ kann ich nicht erzählen. Komplimente stehen immer im Kontext einer Situation und ich liebe diese netten Worte alle, nehme sie dankbar an und  behalte sie warm in meinem Herzen.

Ich selbst verschenke gern ein Kompliment, ganz gleich wie klein, nebenbei oder groß es sein mag. Schon eine kleine nette Bemerkung nebenbei ausgesprochen, wird ein Lächeln ins Gesicht meines Gegenübers und auch in meins zaubern und unseren Tag etwas heller scheinen lassen.

Die Wiesen sind von der kalten Nacht noch gefroren. Jedoch hat sich inzwischen die wärmende Sonne in den zeitigen Morgen geschoben und wird uns einen wunderschönen Tag schenken.

Habt alle eine solchen ☀️🌷

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Übers Land

Du gehst auf eine Überlandreise. Reist du per Flugzeug, Bahn, Bus, Auto oder Fahrrad?

Ich muss ein wenig schmunzeln. Das Flugzeug schließt sich bei einer „Überlandreise“ aus. Die Erklärung liegt bereits im Wort.

Eine solche Reise geht über das Land, abenteuerlich in eher abgelegene Regionen. Ein robustes Fahrzeug, ein stabiles Fahrrad und gute, feste Schuhe wären hierbei meine Wahl.

Jedoch werde ich eine solche Tour auf keinen Fall unternehmen. Camping oder andere rustikale Wohnsituationen, wenn auch nur temporär, stressen mich. Und bei einer solchen Überlandreise, kommt man da wohl nicht drumrum 😉

Magst Du Überlandreisen?

Habt einen wunderbaren Tag.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Petra Kolossa.

Solche und solche

Wer ist die selbstbewussteste Person, die du kennst?

In meinem Leben traf ich etliche selbstbewusste Menschen. Lernte ich sie etwas näher kennen, bemerkte ich, dass sie charakterstark sind und genau wissen, was sie können. Die meisten von ihnen versprühen keine Arroganz. Sie haben es nicht nötig, sich über andere zu erheben. Derartige Menschen wertschätzen den anderen, stehen mit beiden Beinen im Leben und lernen immer wieder hinzu. Oftmals konnte ich beobachten, dass hinter einem selbstbewussten Menschen eine feinfühlige Seele steckt.

Aber heute werden wir nach der selbstbewusstesten Person, die wir kennen, gefragt. Und diese Person verbirgt sich nicht unter der eben genannten Gruppe.

Selbstbewusstsein muss nicht dringend mit Intelligenz verknüpft sein. Leider.

Die selbstbewussteste Person, die ich kenne, ist tatsächlich eine solche, auf die eben genau das zutrifft. Ich kenne einige von ihnen und alle verbindet eine ähnliche Charakteristik.

Es sind solche Menschen, bei denen sich jegliche Diskussion ausschließt, weil sie nie fruchten wird, da sie von sich und ihrer Meinung unabdingbar überzeugt sind. Je mehr sich eine solche Person in die Enge getrieben fühlt, desto lauter, bestimmter und zum Teil auch aggressiver wird sie. Man würde seine Energie abgeben, sein Gegenüber damit füttern und später sich abgesaugt, müde und leer fühlen. Es ist aus meiner Sicht vergebliche Liebesmühe, seinen Fokus auf sie zu lenken.

Ich frage mich in solchen Fällen immer: „Mein Gott, woher nimmt diese Person nur ihr Selbstbewusstsein.“ Ich lasse solche Leute, wenn möglich, in Ruhe und ziehe mich höflich zurück.

Konntest Du ähnliche Erfahrungen machen? Lasse es uns wissen und schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Bis zum nächsten Mal,

herzlich Eure Petra Kolossa.

Filme x-mal anschauen?

Welche Filme oder Fernsehserien hast du mehr als fünf Mal gesehen?

Keinen einzigen. Das kann ich mit Sicherheit sagen. Wenn ich einen Film mehrfach gesehen habe, aber niemals fünf mal oder gar noch mehr, wie „Sister Act“, „Cinderella 80“ oder Märchenfilme, so war es mit Kindern oder anderen gemeinsam, die den Film noch nicht sahen.

Wenn ich einen Film oder eine Serie sehe, tue ich es sehr intensiv. Ich bin also tief eingetaucht, komplett konzentriert und bei der Handlung und der filmischen Umsetzung. Es ist mir unerklärlich, warum ich mir einen gleichen Film fünf mal und mehr ansehen sollte.

Wahrscheinlich liegt es daran, weil ich kein Fernsehen schaue und das seit über fünfundzwanzig Jahren. Wenn ich einen Film sehe, tue ich es bewusst. Ich wähle einen Film aus, gehe ins Kino , nutze einen Datenträger oder streame einen.

Bei mir laufen keine Filme irgendwie nebenbei, wobei ich quatsche, Hausarbeit nebenher mache, am Mobilphone scrolle, telefoniere, oder, oder, oder. Da kann ich mir tatsächlich vorstellen, dass man einen Film fünf mal und mehr sehen muss, um sich die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen zu können, um letztendlich einen gesamten schlüssigen Film vor Augen zu haben.

Sicherlich kann es lohnenswert sein, einen Film ein zweites, vielleicht ein drittes Mal zu sehen, um weitere Details zu entdecken, die man beim ersten Mal nicht bemerkte. Aber fünf mal und mehr? Nö.

Zu der heutigen Frage von WordPress an uns Blogger interessiert mich Deine Meinung. Vielleicht hast Du eine ganz andere? Schreibe es doch bitte einfach in das Kommentarfeld.

Habt einen wunderbaren Tag ☀️

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Ein klitzekleines bisschen

Bist du abergläubisch?

Ja, ein klein wenig.  Und Du?

Schuhe auf dem Tisch bringen Unglück, auch wenn sie noch so neu sind. Niemals würde ich das tun.

Schwarze Katze von links, da blinks. Schwarze Katze von rechts, da pechts. Nun gut, das nehme ich zur Kenntnis, glaube jedoch  nicht daran. Ich liebe schwarze Katzen.

Beim Begrüßen oder Verabschieden von mehreren Leuten achte ich peinlich darauf, dass sich die Hände niemals mit anderen überkreuzen. Es soll wohl Unglück bringen.

Die Zahl 13 soll Unglück bringen. Ich glaube, sie bringt eher Glück. In Kombination mit einem Freitag soll das Pech noch verstärkt werden. Morgen ist wieder ein Freitag der 13., so, wie auch im letzten Monat. Ja, natürlich, ich nehme das wahr, wie wahrscheinlich fast alle von uns. Dennoch glaube ich nicht daran.

Eine liebe Bekannte aus dem Schwarzwald schenkte mir vor langer Zeit einen Bergkristall. Sie meinte, er würde das „Böse“ abwenden, wenn ich diesen ins Fenster lege. Er liegt von anfang an auch in unserer neuen Wohnung dort. Wer weiß, was geschieht, wenn ich den von dort wegnehme?!

Die ersten sechs Lebensjahre wuchs ich bei meiner Omi auf. Immer wenn sie ein Käuzchen in der Nacht hörte, sagte sie: „Horch, Mausi, das Käuzchen ruft. Bald stirbt wieder jemand.“ Ich mag den Ruf dieses kleinen Eulenvogels bis heute nicht, weil ich immer etwas Trauriges damit assoziiere.

Das ist eine kleine Aufzählung von Dingen, die mir spontan einfielen.

Bist Du ein wenig abergläubisch?

Schreib es einfach ins Kommentarfeld 😊

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Auf vier Pfoten

Mit welchem Tier würdest du dich vergleichen und warum?

Mit einem schwarzen Panther, hätte ich als junge Frau sofort geantwortet. Inzwischen sind etliche Jahre durchs Land gegangen und ich fühle mich wahrlich nicht mehr, wie ein geschmeidiger schwarzer Panther.

Heute vergleiche ich mich mit einem Bernhardiner. Seine Wesenszüge entsprechen nun eher den meinen.

Man sagt ihnen nach, sie seien eher leise, gutmütig, feinfühlig und strahlen Ruhe aus. Sie brauchen ihren täglichen Spaziergang und sie seien gemütlich, sehr aufmerksam und nicht aggressiv. Nun ja, sie seien stur und haben einen ausgeprägten Willen.

Sie vertragen Hitze nicht gut, haaren stark und müssen wegen ihrer Gelenke vor Belastungen geschützt werden.

Tja, was soll ich sagen? Jeder Punkt passt. Wäre ich kein Mensch, so wäre ich wahrscheinlich ein Bernhardiner, eine uralte Rasse vom St. Bernhard, aus den Schweizer Alpen 😉

Bis zum nächsten Mal.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Einen Punkt habe ich ausgelassen. Bernhardiner sappeln … Definitiv: Das trifft nicht zu 😅

Geplapper mit meinem alten Ich

Schreibe einen Brief an dein 100-jähriges Ich.

Hey Du, mein altes Ich. Deine liebe Post erhielt ich vor ein paar Tagen. Ich habe mich riesig gefreut, als ich meinen digitalen Posteingang prüfte und Deine Zeilen vorfand. Heute nun endlich will auch ich Dir ein paar Zeilen senden.

Es ist wirklich toll, dass Du Dich der rasanten technischen und digitalen Entwicklung nicht verweigerst und all das nutzt, was Dir Dein Leben leichter macht. Deine Hände wollen den Stift nicht mehr ruhig halten. Du sprichst Deine Briefe einfach in das Mikrofon. Den Rest macht Deine App. Weißt Du, dass ich früher nie solche langen und interessanten Briefe von Dir erhalten habe? Das ist keine Kritik. Ich bin stolz auf Dich, dass Du Deinen Alltag so gut meisterst.

Wenn Du meinen Brief bekommen hast, denke bitte daran, die Schrift zu vergrößern, damit Du besser lesen kanst. Du weißt ja wie es geht. Wenn’s nicht so gut klappt, rufe mich einfach an. Ich helfe Dir dabei. Schließlich kann man sich nicht alles merken.

Wer weiß, wie fit ich in gut dreißig Jahren sein werde. Ich bin wirklich froh, dass die Medizin inzwischen richtig gut ist. Diese Drei-Klassen-Medizin war doch ein Elend. Mensch ist Mensch. Ein einziges gesundheitliches Versorgungssystem brachte den Sinn der Medizin zurück. Wir werden ganz sicher Deinen nächsten runden Geburtstag feiern können.

Ach ja, worum ich Dich bitten wollte, Du musst mir unbedingt zeigen, wie Du das tolle Häkelmuster für die Küchengardine gemacht hast, die Du mir zu meinem Geburtstag geschickt hast. Ich staune wirklich, dass Dir Deine Hände so gut bei den Handarbeiten gehorchen. Ich bin begeistert.

Du fragtest mich, ob ich mein Buch mit autobiographischen Zügen fertigstellen konnte. Nein, mein liebes altes Ich, noch immer habe ich es nicht geschafft. Fast schäme ich mich dafür. Ich möchte viel stärker und konsequenter sein. Immer wieder bremst mich etwas aus.

Aber die Vorbereitungen zur Galerie-Ausstellung mit Deinem künstlerischen Lebenswerk steht vor dem Abschluss. Das mediale Interesse ist unglaublich groß. Es wird eine großartige Ausstellung sein. Da bin ich mir sicher. Hoffentlich geht es Dir am Tag der Vernissage gut und Du kannst dabei sein.

Und was ich Dir noch erzählen wollte …

Einhundert Jahre alt zu werden ist eine große Herausforderung. Klopfen doch die Zipperlein hier und da bereits heute an der Tür. Ich wünsche mir insbesondere auch im (hoffentlich) hohen Alter einen fitten Kopf und klaren Verstand zu haben. 

So, für heute genug geplappert.

Bis zum nächstten Mal,

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Vom Kind zur Frau

Welchen Rat würdest du deinem Teenager-Ich geben?

Das ist eine wirklich interessante Frage. Zumal sie aus der heutigen Sicht betrachtet wird. Den heutigen Lebenserfahrungen, der heutigen Gesellschaftsform, denn auch diese veränderte sich.

Hinzu konmt, dass die wenigen Jahre zwischen dem dreizehnten und neunzehnten Lebensjahr, also den Teenagerjahren, eine unglaublich große Entwicklungsspanne junger Menschen ist. Es ist der Weg vom Kind zum Erwachsenen.

Diese Zeit prägte mich unglaublich stark. Noch heute, nach fünfzig  Jahren, habe ich hin und wieder an den verbliebenen Phantomschmerzen zu knabbern.

Einen Rat darf ich meinem Teenager-Ich geben: „Vergiss nie: Du bist ein wunderbarer Mensch. Bewahre Deine Seele. Ganz gleich, wohin Du auch gehen wirst, gehe mit Deinem ganzen Herzen.“

Der Leitgedankte von Konfuzius: „Wohin Du auch gehst, gehe mit Deinem ganzen Herzen.“ begleitet auch diesen, meinen Blog.

Das Bild ist ein Schnappschuss von heute. Denn, als ich Teenager war, hatten die allerwenigsten Leute eine Farbbildkamera. Deshalb wählte ich diesen Filter.

Was würdest Du Deinem Teenager-Ich raten?

Bis zum nächsten Mal. Herzlich, Eure Petra Kolossa.