Ein wenig ordnen

Ich bin mir ganz sicher. Nicht nur mir ergeht es so. Dieser Augenblick muss gereift sein. Also, es muss ein solcher Moment eingetreten sein, der die Sache fast zum platzen bringt. Aber dann muss es ziemlich schnell, ganz schnell, in die Tat umgesetzt werden.

Seit fast zwei Jahren ist mein Wirkungsort, also der Platz, an dem ich arbeite, zu etwa achtzig Prozent mein Atelier, das gleichzeitig mein Büro ist. Dafür kaufte ich vor zehn Jahren in einem schwedischen Möbelhaus einige praktische Regale. Die Fächer lassen sich vielfältig mit verschiedenem Innenleben gestalten. Das ist wirklich genial. Damals entschied ich mich unter anderem für schwarze Boxen, die ich mit dem ganzen Kram für die kreative Arbeit füllte. Nunja, im Laufe der Zeit haben diese Boxen ziemlich gelitten. Sie mussten schließlich viel aushalten.  Außerdem ist dieses Regal mein Steh-Arbeitstisch. Farbe, Gips, Gesso, Bindemittel und so manches mehr hinterließen Spuren. Das war nun nicht mehr zu übersehen.

Jeden Tag gucke ich auf dieses Regal und es begann mich zu stören. Kurz entschlossen rief ich die Webseite dieses Möbelhauses auf, um acht neue Regaleinsätze zu bestellen. Das Prozedere will ich nicht weiter ausbreiten. Es scheint dort alles etwas anders organisiert zu sein, als wir uns das in der heutigen Zeit vorstellen. Ein Liefern war nicht möglich. In den einen Filialen waren diese Einsätze verfügbar, andere in weiteren. So etwas wie ein zentrales Auslieferungslager für Kunden scheint es nicht zu geben. Es bestand nur die Möglichkeit, es direkt vor Ort abzuholen.

Ich gab auf. Am selben Tag erhielt ich einen lieben Anruf und ich erzählte meinen Jammer. – Letztendlich bestellte ich ein paar Einsätze und Boxen. Nämlich das, was zu haben war. Und das war wirklich keine große Auswahl. Und so kamen vor drei Tagen zwei große Pakete aus dem über fünfhundert Kilometer entfernten Westen zu mir in den Süden. Vielen lieben Dank, Ihr zwei Lieben, für Euren Weg dorthin, für Euer Angebot, das für mich abzuholen. Es war für diese kleine Bestellung ein unglaublicher logistischer Aufwand. Mir ist das sehr bewusst.

Und so werde ich mir noch den Sonntagnachmittag vertreiben und Ordnung machen. Es gibt seit einiger Zeit einen Trend, fast einen Wettbewerb, sich zu erleichtern, auf minimalistischste Art zu leben und sich von allem zu trennen, das nicht zum Leben notwendig ist. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Challange, dass man nicht mehr als einhundert Dinge benötige.

Ich mag diese „unnötigen“ Dinge. Auch, wenn ich es nicht tatsächlich brauche. Es ginge auch ohne diesen. Jedoch ist es für mich kein Ballast. Sie geben mir irgendwie ein Zuhause, Vertrautes, verbinden mich mit lieben Menschen oder sind Stupser zu meinem Vergangenen. Einige Dinge schleppe ich seit meiner Kindheit mit mir herum. Und das sind wahrlich ein paar Jahre und so einige Umzüge. Spaßeshalber gab ich soeben in die Suchmaschine „Antiminimalsmus“ ein und fand diesen interessanten Artikel, der mir aus dem Herzen spricht.

Jetzt aber genug geschwatzt.

Die Sonne strahlt durchs Fenster. Ich bereite mir jetzt einen Kaffee. Danach mache ich mich wieder ans Ordnen .

Genießt Euren Sonntag ☀️

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Welcher Typ bist Du? Minimalist oder Anti-Minimalist? Schreibe es mir einfach im Kommentarfeld. Ich bin total neugierig.

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Was steckt unter der Marmorkruste?

Es ist alles in uns, von Anbeginn. Nur tun wir es so, wie wir es selbst an uns erfahren haben, wie es unsere Eltern von ihren Eltern erlebten, wie es deren Eltern von ihren Eltern … Wir biegen und formen unsere  Kinder nach unseren bereits angepassten Vorstellungen, den gesellschaftlichen Erwartungen. Wir selbst wachsen mit unseren Kindern. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die wir sammeln, reifen meist erst viel später. Oftmals gelangen sie uns erst dann zum vollen Bewusstsein, wenn unsere Kinder selbst zu Eltern geworden sind.

Vor wenigen Wochen telefonierte ich mit Rika Marie Engst. Unter anderem kamen wir auf dieses Thema zu sprechen. Und sie erzählte mir, dass sie eine Begegnung mit einem jungen Menschen im Nachhinein dazu animierte, einen Text zu schreiben. Ich bat sie, mir diesen Text zu senden.

Foto: privat, Rika Marie Engst

Eigentlich wollte ich sie im Dezember für meinen Podcast „Hör Café“ interviewen. Darüber schrieb ich bereits in meinem Blogartikel im November letzten Jahres „Im Alten liegt Neues, sagt man“.  Ihre schwere Erkrankung lässt es leider nicht zu. Liebe Rika Marie, von hieraus sende ich Dir liebe Grüße in die Klinik und wünsche Dir von Herzen alles Liebe. Dein Optimismus ist Deine Herzensmedizin und wir werden unser Gespräch auf jeden Fall live nachholen.

Ich las ihren Text und mich begeisterte unter anderem der Bogen, den sie von Michelangelos David-Statue zum Kern der Sache schlägt.

Ebenso für den in Toronto, Kanada, lebenden Bob Proctor war diese Statue Ausgangspunkt für ein umfangreiches Seminar, das ich vor etwa zwanzig Jahren hörte. So machte es mich noch neugieriger, was Rika Marie dazu zu sagen hat.

Ich bat sie, ihren Text in meinem Blog aufzunehmen und mit Euch zu teilen. Sie stimmte sofort zu.

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Die Statue des Michelangelo

Text: Rika Marie Engst

Eines Tages wurde Michelangelo von einer reichen Familie beauftragt, eine Statue von außergewöhnlicher Schönheit zu erstellen. Er suchte daraufhin nach einem geeigneten Marmorblock. Nach einer ganzen Weile fand er in einer Seitenstraße einen fast vollkommen von Unkraut überwucherten Block, der dort vergessen worden war. Diesen Marmorblock ließ Michelangelo von seinen Arbeitern in sein Atelier bringen. Dann begann er damit, die Statue des David aus dem Stein zu hauen. Dafür brauchte er zwei ganze Jahre. Und zwei weitere Jahre dauerte es, bis er die Statue durch Schleifen und Polieren fertig stellte. Als die Statue feierlich enthüllt wurde, waren viele Menschen gekommen, um die unvergleichliche Schönheit des David zu bewundern. Man fragte Michelangelo, wie es ihm denn möglich gewesen war, eine so wunderschöne Statue zu erschaffen. Der Bildhauer antwortete: “Der David war immer schon da gewesen. Ich musste lediglich den überflüssigen Marmor um ihn herum entfernen.” (Quelle: Wikipedia)

Wenn wir geboren werden, sind wir wie die David-Statue des Bildhauers Michelangelo, einzigartig in unserer Schönheit und Perfektion. Wortlos staunend wird das kleine Wunder Mensch angehimmelt, verklärtes Strahlen breitet sich auf allen Gesichtern aus. Wie ein Teil vom Paradies, so unvergleichlich und wunderschön sind wir, vollkommen.

Und dann, im Lauf der Jahre, mit jedem Tag, jedem Jahr, verformt man uns immer mehr, verbiegt uns, stülpt uns die Vorstellungen und Forderungen der Erwachsenen über. Wir wollen geliebt werden, also passen wir uns gerne an, wollen wir doch unsere Eltern zufrieden und glücklich machen – so unsere kindliche Überzeugung.

Sind wir böse und gehorchen nicht, schimpfen unsere Eltern zeigen uns deutlich ihren Ärger. Wir fühlen uns schuldig. Entsprechen wir nicht ihren Erwartungen, weil wir eben nur WIR SELBST sind, so machen wir sie traurig. Und fühlen uns wieder schuldig. Was können wir tun – was TUN wir? Wir ändern uns den Eltern zuliebe, sie sollen uns doch lieb haben. So packen wir auf unser eigenes ICH die Forderungs- und Erwartungspäckchen der Eltern, Lehrer, Chefs und anderer wohlmeinender Menschen, kleistern uns so lange damit zu, bis von dem süßen kleinen Kind, über das sich alle so gefreut haben, nur noch ein Schatten übrig ist.

Unsere Lebendigkeit schwindet, Herz und Körper versteinern, weil wir von uns selbst abgeschnitten sind. Die Mauern, mit denen wir uns zu schützen suchen, werden immer dicker, werden uns zur zweiten Haut. Gefühllosigkeit, Härte und Kälte, Gleichgültigkeit – wir empfinden dies als Normalität, als Symbol für unsere heutige Zeit. Wir merken nicht einmal mehr, dass wir in Mauern leben, errichtet mit Steinen aus Erwartungen und Forderungen der Menschen um uns herum, aber auch mit unseren eigenen Steinen.

Wie der wunderschöne David des Künstlers Michelangelo sind wir verborgen im Stein. Wir sind der Marmorblock. Er ist unser Ich geworden. Wir haben uns verloren. Unsere Persönlichkeit, unser ICH, wo ist es? Wie sieht es aus? Kennen wir es überhaupt noch, dieses von der Natur in Vollkommenheit erschaffene Wesen, das sich tief in uns verbirgt?

Wir werden so unvergleichlich perfekt geboren. Alles könnte aus uns werden, Erfinder, Arzt, Handwerker, Wissenschaftler – alles gemäß unseren Neigungen, Wünschen und Begabungen. Wenn man uns nur die Freiheit und den Raum dazu ließe. Von Kindesbeinen an gehört unser Leben nicht wirklich uns selbst, wir lassen uns in Schablonen pressen und umformen. Verleugnen uns selbst, entfernen uns immer mehr davon, wie und wer wir in Wahrheit sind. Kein Wunder, dass wir uns irgendwann erstarrt und traurig fühlen, einsam und wertlos, unser Dasein uns ohne Sinn erscheint.

Wir leben nicht den Sinn unseres eigenen Lebens, sondern den, den andere ihm gaben. Weshalb dürfen wir nicht wir selbst sein – ist es Unwissenheit, Ignoranz, Egoismus, Gedankenlosigkeit? Vielleicht ein bisschen von allem, ganz sicher jedoch keine Absicht, schon gar keine böse! Alle meinen es gut mit uns, wollen nur unser Bestes. Aber warum uns verändern wollen, da wir doch schon von unserem ersten Atemzug an vollkommen sind?

Alles, was wir für die Entwicklung unserer Persönlichkeit und für unser Leben benötigen, tragen wir in uns. Talente und Begabungen, Charakter und Eigenart, alles schlummert in uns und benötigt lediglich bedingungslose Liebe von Eltern und Familie. Diese Liebe ist wie eine Rankhilfe, sie gibt Vertrauen und Sicherheit, lässt achtsamen Freiraum und schenkt gleichzeitig Geborgenheit, sie respektiert und fördert die individuelle Entwicklung aus sich selbst heraus, begleitet wohlwollend das Wachsen und Gedeihen des winzigen Sprosses zur farbenprächtigen Blüte Mensch.

Doch die Realität sieht anders aus. Ist es nicht unfassbar traurig, dass man uns zurechtstutzt, verbiegt und zwingt, in Richtungen zu wachsen, die unserem Wesen nicht entsprechen, ihm sogar schaden? Dadurch verkümmert unser zartes Seelenpflänzchen, wir verlieren unsere Lebendigkeit, erstarren hinter Mauern und merken es nicht einmal.

Wenn tiefer Schmerz uns überwältigt, kommt so eine leise Ahnung in uns auf – diffus und noch nicht greifbar. Aber je öfter wir Kummer und Leid spüren, umso mehr wacht etwas in uns auf, will erlöst werden, frei sein, ans Licht kommen. Räum endlich die vielen schweren Steine um mich herum weg – schreit die Stimme in uns – befreie mich aus diesem harten, kalten Marmor! Ich bin hier drin, hörst du mich denn nicht? Ich klopfe schon so lange bei dir an, meine Finger sind ganz wund! Hast du denn mein verzweifeltes Rufen nicht gehört?

Das ist der Moment, in dem wir uns an die Arbeit machen müssen, unser lebendiges ICH aus dem Stein zu befreien. Es wird uns viel Mühe und Tränen kosten – aber der Lohn wird unermesslich reich sein. Wir finden uns selbst, werden wieder, was wir einst waren, das große Wunder Mensch. Endlich spüren wir uns wieder. Fühlen, dass wir leben.

Es ist so ein berauschendes Gefühl, sich von all dem Ballast zu befreien, sich ständig neu zu entdecken, all die Talente zu finden, die lange mehr als Ahnung denn als Gewissheit in der Tiefe unseres Seins schlummerten. Welch unbeschreiblich schönes Gefühl, wieder ganz bei sich selbst zu sein. Als würde man nach hundert Jahren Dornröschenschlaf frisch und munter erwachen, hungrig und gierig auf das Leben. Ein Orkan purer Lebensfreude fegt durch das wiedergefundene Leben und man kann nicht genug davon kriegen. Auch nicht von den Glücksgefühlen, die dein Denken und Fühlen überfluten und das Seelengeröll mit sich reißen.

Ein Wunder dieses neu gewonnene Leben – sei bereit, es anzunehmen. Nimm dich selbst an, so wie du bist. Mit all deinen Stärken und Schwächen, deinen Licht- und Schattenseiten, deinen Leidenschaften, Begabungen aber auch deinem Unvermögen und all den dunklen Untiefen in dir. Nur wenn du alles, was dich ausmacht, akzeptierst, bist du ganz.

Den Weg zu dir kann kein anderer für dich gehen, als du selbst. Du kennst den Weg. Am Anfang ist er schmal und beschwerlich, aber mit jedem Schritt wird er dir vertrauter, denn es ist dein Weg. Nur du hast die geheime Karte in dir, die dich zu deinem Schatz führt. Deinem inneren Quell des Lebens, der dort auf dich wartet. Nie wirst du ein spannenderes und aufregenderes Abenteuer erleben, als diese Reise zu dir. Nur eins ist noch schöner, diesen Weg Hand in Hand mit einem geliebten Menschen an deiner Seite zu gehen. Dann besitzt du alles was wichtig ist im Leben: Die Liebe zu dir und zu den Menschen.

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Ich weiß, wie schwer es ist, die wahnsinnig harte überflüssige Marmorschicht Stück für Stück abzubröckeln, um zum eigenen Kern zu gelangen, zu Deinem wahren Ich mit Deinen wahren Talenten, Deinem unverbogenen Wesen. Mir ist bewusst, wieviel Selbstüberwindung und wie viele Sprünge über den eigenen Schatten gemacht werden müssen. Und ich weiß es nicht, ob, wann und wie es uns tatsächlich gelingen wird. Denn es ist eine Größe, die nicht messbar ist. Es ist unsere reine eigene gefühlsmäßige Herzenssache.

In dem Sinne, herzlich Eure Petra Kolossa.

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Natürlich freue ich mich über Dein Feedback, Deine Meinung, Deine Vorschläge … Das Kommentarfeld unten ist dafür offen. Vielen lieben Dank 😊

Zwölf von Zwölf – Januar 2022

Erst neulichh hörte ich von dieser Aktion. Nämlich im Dezember letzten Jahres, als ich mich mit meinem Jahresrückblick 2021 auseinandersetzte. Unter dem Hashtag 12von12 zeigen Blogger immer am 12. eines Monats zwölf Bilder, die sie im Laufe ihres Tages gemacht haben. Diese Aktion würde bereits seit vielen, vielen Jahren laufen. Ich konnte leider nicht herausfinden, seit wann. Ich schaute mir einige dieser Posts an, die unter #12von12 zu finden sind und dachte mir so, es ist eine tolle Idee. Also nahm ich mir vor, 2022 Teil dieser Aktion zu sein.

Heute also ist der 12. Januar, also ein zwölfter. In meinem Kalender notierte ich es als eine Aufgabe für diesen Tag. Jedoch verknüpfte ich meine Termine nicht mit diesem zwölften Januar. Mein Tag lief als ein völlig normaler Einkommen generierender Geschäftstag. Ich steckte in fast zweistündigen Interviews. War gefesselt in administrativen Dingen.

Und was ich niemals glaubte: Es ist nicht einfach, mal so fix nebenbei zwölf Bilder zu machen. Ich lade Dich ein in meinen wirklich nicht spektakulären 12. Januar 2022.

Die Kamera scheint zu wissen, dass ich ohne Brille auf der Nase ein Blindfisch bin. Egal! Noch vor dem Make up erst einmal Kaffee und das erste (unscharfe) Bild von zwölf für Euch. Guten Morgen 😊☕
Ich las die News. So, so. Das Unwort des Jahres wurde gekürt. „Pushback„. Ich kann diese Wahl nicht nachvollziehen. Dieses Wort kenne ich nur vom Rollfeld auf Flughäfen. Es ist das Zurücksetzen, also Zurückschieben von Flugzeugen. Weshalb soll das ein Unwort sein? Ihr ahnt es. Als ich googelte, wurde dazu 16 Minuten zuvor ein Eintrag bei Wikipedia getätigt. Trifft dies (gemachte) „Unwort“ des Jahres des Pudels Kern? Sicher nicht.
Mittagszeit. Wie jeden Tag, bereitete ich die Mahlzeit frisch zu. Hähnchenfilet mit Gnocchi und Rosenkohl. Hmmm, es war lecker.
Seit einigen Tagen suche ich vergeblich nach einer Anlage, die ich unbedingt meiner Einkommenssteuererklärug hinzufügen muss. Es ist ein Sonderformular nur für das Coronajahr 2020. Ich las im Schwarmwissen, das ich ergoogelte. Dennoch. Dieses Dings konnte ich nicht fnden. Ich erinnerte mich an meinen Kollegen Michael, der das ebenso, wie ich, elektronisch, also über das Elster, erledigt. So telefonierte ich aus dem südlichsten Süden in den östlichsten Osten. Er konnte mir nicht helfen. Leider. Dennoch Danke, Micha, für das schöne Gespräch über Gott und die Welt. – PS: Eine Stunde später hatte ich einen Blitzgedanken. Ich fand die Anlage!
Mein 12. dieses Monats ist ein kompletter Bürotag. Und mir stehen die Haare zu Berge. Ich neige dazu, Zeit fressende Dinge vor mich herzuschieben. So lange, bis nur noch fünf Minuten Zeit verbleiben. „Laden Sie bitte ihre Abrechnung hoch.“ Das heißt, Tabellen ausfüllen, die nicht selbstrechnend sind. Mit dem Taschenrechner tipp, tipp … Jede Seite, jeden Beleg scannen, die Dateien umbenennen, abspeichern, Belege erfassen, scannen, alles in einen digitalen Ordner packen und an die Firma senden. Gute 1,5 Stunden Zeit habe ich damit verbraucht.
Jetzt ein umfangreiches Interview. Ich bin dann mal für 1,5 bis zwei Stunden weg 😉
Meine Art, zusätzliche Aufgaben in meinem Schreibtischkalender zu notieren. Wenn eine Aufgabe erledigt ist, wird sie abgestrichen. Ein gutes Gefühl 😊 Ansonsten führe ich meinen Kalender doppelt, also online und parallel in einem ganz normalen Timer. – PS: Ich schreibe Stenografie.
Ein Glas, das ich von meiner Schwester geschenkt bekam. Das bring mich gerade auf eine Blog-Idee. Aber darüber später … 😉
Diese Espresso-Tasse bemalte meine vielseitig kreativ begabte Tochter vor ungefähr fünfzehn Jahen. Ich nutze dieses Tässchen ganz vielseitig. Hier ein kleiner Snack am Abend.

Ich bin hundemüde. Es ist verdammt spät. Die Heizung im Bad ist eingeschaltet und ich freue mich auf die warme Dusche.

Es sind nur zehn Bilder, die meinen ganz normalen Tag begleiteten. Dennoch: Es ist das erste Mal und es ist ein Anfang. Bald ist Februar. Und wer weiß, was da ist 😉

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Der zweite Tag des 2022 ist auch noch neu

Die meisten Menschen machen ihren Neujahrsspaziergang am ersten Tag des neuen Jahres. Eigentlich tue ich das auch. In diesem Jahr sollte es jedoch heute sein, also am zweiten Januar.

Gestern schien die Sonne in voller Pracht. Heute schaute sie nur für wenige Sekunden durch die dicke Wolkendecke. Hm, schade, dachte ich und war etwas später von der überwältigenden Stimmung am Bodensee so sehr beeindruckt, dass ich die Bilder, in denen ich diese einfing, bevor sich mein Smartphone mit hungrigem Akku verabschiedete, mit Euch teilen möchte.

Die Bilder entstanden in der Mittagszeit, zwischen 13:30 und 15:00 Uhr. Das muss ich noch erwähnen. Glaubt man doch eher, dass sie zum Abend hin aufgenommen wurden.

Seid also herzlich eingeladen auf dem Spaziergang des im Rahmen der Landesgartenschau 2020 / 2021 zum Teil neu gestalteten Ufer des Bodensees in Überlingen.

Nun bin ich wieder zu Hause. Getankt mit einer Menge Energie, Bodensee-gelüftet und ein bissle müde vom langen Spaziergang.

Habt einen fantastischen Start in das neue Jahr. Ich wünsche Euch für 2022 nur das Allerbeste 💛

Herzlich, Eure Petra Kolossa

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Adé 2021

Es ist der letzte Tag im Jahr 2021. Der Morgen ist noch am Erwachen. Ich auch. Kater Flo hat es sich auf meinem Bauch bequem gemacht. Er fühlt sich wohl und ich mag sein Schnurren und genieße es an meinem Urlaubstag. Draußen ist alles total ruhig. Das Dorf scheint noch im Tiefschlaf zu sein. Mein Hirn nimmt seine Arbeit auf und sortiert den heutigen Tagesablauf.

Mit einem Schlag bin ich putzmunter. Es knallt zwei mal kurz hintereinanderweg in unmittelbarer Nähe. Flo springt mit einem Satz von meinem Bauch. Das waren doch keine Silvesterknaller. Das klingt anders.  Verdammt! Waren das Schüsse? Ich lausche. Es ist nichts da draußen zu hören. Keine Menschen, keine weiteren Geräusche. Mein Blick auf die Uhr zeigt kurz vor acht Uhr. Ich stehe auf. Noch lange denke ich darüber nach. Es war real. Nur weiß ich nicht, was es tatsächlich war. Wahrscheinlich keine Schüsse, tröste ich mich.

Vielleicht lag es daran? Gestern sah ich den neuen „Matrix 4“. Da ich die ersten Filme kenne, war ich neugierig zu erfahren, wie die Geschichte weitererzählt wird. Hm, aus meiner Sicht lohnt es sich nicht, die über zwei Stunden Zeit zu investieren. Der Streifen lebt von Rückblenden und langweiligen konfusen Aktionen. Wir alle kennen den Kern der Botschaft in Matrix: „rote oder blaue Pille“

Die für mich wesentlichste Aussage aus diesem Film. Wenn sich die von Menschen entwickelte künstliche Intelligenz verselbständigt und über die Menschen herrscht scheint es eine aussichtslose Situation. Der Mensch ist ein emotionales Wesen, das von Gefühlen getrieben wird, die Maschine nicht. Sie handelt. Die Menschen lassen sich leicht über die Gefühle, wie Sehnsüchte und Ängste manipulieren. „Er sehnt sich nach dem, was er nicht hat, während er befürchtet, das zu verlieren, was er hat.“ (Zitat Film) Ich gebe dem Film zwei von fünf Sternen. Einen für die Grundidee und die Aussage und einen Sympathiestern 😉

Meine Gedanken gehen zu einer lieben Freundin, mit der ich am Vormittag sprach. Ich bewundere ihre so starke Seele, die in ihrem von unendlich vielen nie enden wollenden Leiden gequälten Körper steckt. Woher nimmt diese kleine Frau die Kraft, für sich selbst zu kämpfen und dennoch für ihre Lieben ehrlichen Herzens präsent zu sein? Es ist die emotionale Ebene, die Gefühle. Das sind ihre Kraftspender. Es ist das, was uns Menschen kennzeichnet.

Gestern erhielt ich ein Video mit dem aktuellen Song von JANISA & FRIENDS. Es ist ein Song-Projekt mit ihrem Freund Stefan. Warum erwähne ich das? Weil auch hier die Emotionen eine große Rolle spielen. „Good Riddance von Green Day – Ein Song, der unseren Freund Stefan bei seinem Kampf gegen den Krebs während der Chemotherapie begleitet und gestärkt hat. Für ihn war es ein kraftgebendes Ziel, mit uns gemeinsam diesen Song aufzunehmen … Aus dieser Motivation heraus ist ein wunderbares Song-Projekt entstanden, das diese schwere Zeit abschließen soll …“ (Zitat janisa-music, YouTube)

Nichts verbindet uns Menschen mehr, als Emotionen. Es sind die sensitiven Seiten eines Jeden in uns, aus denen wir Kraft schöpfen. Es sind die Gefühle, die uns von einer Maschine oder der künstlichen Intelligenz unterscheidet. Nur wir Menschen kennen dieses „Bauchgefühl“, die Entscheidungen zwischen Kopf und Herz.

„Eine Hand für mich und eine Hand fürs Schiff“, sagt man bei der Seefahrt. Treffender kann es nicht formuliert werden.

Passe auf Dich auf und achte auf die Menschen, die Dir am Herzen liegen. Zeige Deine Gefühle und lassse Dein Herz sprechen. Gerade jetzt in dieser dystopisch anmutenden Zeit.

Jetzt wird es Zeit, den Silvesterabend vorzubereiten.

Rutscht gut rein ins neue Jahr.

Für 2022 wünsche ich Euch nur das Beste. Möge auch das Neue friedlich bleiben und sich so Manches zum Guten wenden.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

🍾🥂🍀💖🎆💫

Glücks-Kätz

Gestern beendete ich das erste Bild  für meine neue Werkgruppe „Kätz“. Ich freue mich riesig, dass es mir doch noch gelang, es in diesem Jahr fertigzustellen. Ich berichtete bereits unter Punkt zwei in meinem Jahresrückblick 2021 über dieses Vorhaben.

Als ich so überlegte, welchen Namen das erste Kätz-Bild dieser neuen Serie haben soll, schoss mir Glücks-Kätz durch den Kopf. Beim zweiten Gedanken verwarf ich das. Die erste Werkgruppe beziehungsweise Serie heißt „Kätz“. Diese zweite soll den Namen „Glücks-Kätz“ tragen.

Waren die Katzen in den Bildern der „Kätz“-Gruppe immer schwarz, werden sie in der „Glücks-Kätz“-Serie immer knallbunt sein.

Glückskatzen sind ganz besondere Wesen. Sie sind immer dreifarbig, also schwarz-weiß-rot. Außerdem gelten sie als Glückbringer. So wurden sie zum Beispiel in Japan auf Schiffen mitgenommen, damit sie alles Unglück abwenden. Noch heute kann man in Japan die sogenannten Winkekatzen als Glück herbeiwinkenden Talisman kaufen.  Und der US-Bundesstaat Maryland erkor die Glückskatze 2001 zur Staatskatze.

Meine erste Katze Sina war eine Glückskatze. Der Mann meiner lieben Freundin Viola aus dem Schwarzwald sammelte sie an den Bahnschienen auf und brachte sie mit. So kam die auffällig kleine Glückskatze zu mir. Was liegt näher, als meine neue Kätz-Serie „Glück-Kätz“ zu nennen? Für Dich, kleine Sina und alle anderen Glückskatzen dieser Welt 💛

Mögen diese und alle folgenden „Glücks-Kätz“ Dir, Euch, uns allen Glück in sämtliche Lebenslagen bringen und jegliches Unheil fernhalten.

Einen glücklichen Start in die letzte Woche des Jahres 2021 wünscht Euch

Eure Petra Kolossa.

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Frohe Weihnachten

Bevor ich die Entenkeulen im Backofen bruzeln lasse, die Klöße im Topf garen und der Rosenkohl seine Walnusskruste erhält, zieht es mich and die Tasten, um Dir und allen meinen Lesern ein wunderschönes Weihnachtsfest zu wünschen.

Weihnachten ist eine Zeit, in der wir besonders intensiv an unsere Lieben denken und wir nehmen uns gern mehr Zeit als so oft, um mit ihnen zu sprechen und uns unbeschwert auszutauschen über Neues, Gewesenes und über Vertrautes.

Und ich bemerke, wie gut es uns allen tut, diese Nähe zu spüren. Eine Nähe in der Ferne. Meine Familie und Freunde leben alle mindestens fünfhundert Kilometer von mir entfernt an verschiedenen Orten. Ich bin es also gewohnt, dass ein Treffen nicht einfach mal so fix möglich ist. Dennoch vermisse ich an solchen Tagen wie diesen die realen und unbeschwerten Begegnungen so sehr.

▫️Ein Cartoon meiner Künstlerkollegin Theresia Hillebrand.

Ich denke an das leckere Weihnachtsessen und die lange zurückliegende Zeit, in der wir uns zum Weihnachtsessen trafen. In mir kommt etwas Wehmut auf und ich beschließe, im kommenden Jahr ein Familien-Weihnachtessen zu organisieren. „… sofern es in meiner Macht liegt.“, hängt mein Gedanke nach.

So, aber nun genug sinniert. Ich muss in die Küche!

Dir und Dir und Dir, Euch allen wunderschöne friedliche, erholsame, ruhige und besinnliche Weihnachtstage. Genießt diese Zeit!

Herzlich, Eure Petra Kolossa. 🎄🎁💛

Jahresrückblick 2021

In meinem Email-Postfach lag die Einladung von Judith Peters zu dieser Challange. Einen Jahresrückblick 2021 für meinen Blog zu schreiben, schien mir im ersten Augenblick nonsens. Was soll schon geschehen sein, in diesem irrwitzigen Jahr? Diese Email las ich an einem Tag, an dem mir irgendwie alles auf den Keks ging.  Ich markierte diese Email und beschloss, sie zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zu lesen. Dieser spätere Zeitpunkt war der nächste Morgen. Das Thema ging mir nicht aus dem Kopf. Ich reflektierte das Jahr 2021 und stellte für mich fest, dass es irgendwie doch so einiges gab.

Ganz  normal und wichtig ist es, am Jahresende Bilanz zu ziehen und Visionen für das neue Jahr zu haben. Wichtig ist es, diese zu formulieren, zu visualisieren, bestenfalls zu manifestieren und sich dann ans Werk zu machen. Und genau das tat ich für das 2021 nicht. Ich schlitterte ohne feste Ziele ins Jahr 2021. Das Jahr 2020 war ziemlich einschneidend und zog mir eine Menge Halt unter den Füßen weg. Ich hatte keine Ahnung, ob ich meinen Broterwerb weiterführen kann oder ob ich mich völlig umorientieren muss. – Nicht alles lief wirklich gut.

Ich ließ mich also spontan auf diese Herausforderung ein und lade Dich herzlich zu meinem ganz persönlichen Jahresrückblick 2021 ein.

Das Hör-Café – mein Podcast

Mein größtes Projekt 2021

Ein Vorhaben, das seit vielen Monaten in meinem Kopf herumspukte. Ich träumte davon, einen Podcast als Ergänzung zu meinem Blog zu betreiben. Ich stellte mir vor, eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen und unterhaltsam Geschichten, Texte und meine Gedanken zu vermitteln. 

Ich recherchierte, las unendlich viel Fachliteratur, schaute YouTube-Beiträge und hörte mir verschiedene Podcasts an. Mich begleitete ein großer Respekt. Denn ich war mir nicht sicher, dieses Genre bedienen zu können. Eins wusste ich inzwischen. Podcasts sind Nischenprodukte. In meinem Beitrag im April schrieb ich von meinem Vorhaben und machte damit meine Idee, einen Podcast, das „Hör-Cafè“ zu eröffnen bekannt.

Zu Ostern war es soweit. Ich strahlte die erste Sendung in meinem Podcast „Hör-Cafè“ aus. Ich entschied mich damals für die erste Geschichte aus meinem ersten Buch „Frag einfach!“. Es war ein symbolischer Akt. Inzwischen lief die 72! (zweiundsiebzigste) Sendung. Ich bin ziemlich stolz.

Die Musik, die meinen Podcast begleitet, kommt aus der Feder der Bonner Band janisa-music und wurde explizit für das Hör-Café geschrieben. Sie gaben dem instrumentellen Song den Namen:  „Listen to my story“  – „Hör meiner Geschichte zu“

Und so ist mein Podcast angelegt. Ich nehme immer Bezug auf den Augenblick, bin also im Jetzt. Schlage den Bogen in die Vergangenheit, die auch sehr zeitnah, also auch gestern gewesen sein kann und komme in das Jetzt zurück. Diese Sendungen vermitteln eine ruhige und entspannte Atmosphäre und laden ein, bei einem Kaffee zuzuhören.

Du hast mein Hör-Cafè noch nicht besucht? So klicke auf diesen Link. Dort kannst Du alle Sendungen nachhören. Übrigens ist mein Podcast überall, wo man Podcast hören kann, gelistet. Zum Beispiel bei Spotify, Anchor (das ist mein Podcast-Zuhause), Apple Podcast, Overcast und noch viele andere. Außerdem findest Du auf meiner Webseite auf der rechten Seite einen Button des Hör-Cafès. Klicke einfach auf das Bild und schon bist Du dort, um Sendungen hören zu können. – Jeden Sonntag gibt es einen neuen Beitrag im Hör-Cafè. Ich bin gespannt auf Dein Feedback.

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Immer wieder Kätz

Ja, es gibt sie! Die zweite Serie meiner beliebten „Kätz“

Bis vor ein paar Monaten war ich mir nicht sicher, ob ich das Thema „Kätz“ noch einmal aufnehmen werde. Damals, im Jahr 2017, als ich das dreizehnte und letzte Kätz malte, sagte ich, es sei höchstwahrscheinlich das Letzte. Denn, es war genau vor zehn Jahren, also 2007, als ich den ersten Gedanken und den allerersten Strich zu meinen vielen folgenden „Kätz“ zeichnete. Die ersten Kätz waren reine Einstrich-Zeichnungen. Später hatte ich keinen Spaß mehr an den einem Strich folgenden Zeichnungen und ließ davon ab.

Diese schwarz-weißen Zeichnungen legte ich ausschließlich zum Druck auf Textilien an. Also auf T-Shirts, Jacken, Sweat-Shirts, Servietten und so weiter. Meine Kätz waren auf so einigen Modeschauen zu sehen. Leider gelang es mir damals nicht, einen eigenen Shop wirkungsvoll umzusetzen. Drei Jahre später gab ich alles auf. Das war 2010. Vier Jahre später kribbelte es in meinen Fingern und ich nahm die alten Zeichnungen wieder zur Hand, und setzte sie in knallfarbige Bilder um. Nach dreizehn Bildern, die alle 70 x 50 cm groß sind, war ich Kätz-erschöpft und wollte keine weiteren malen.

Die „Kätz“ waren auf vielen internationalen Ausstellungen, wie Palermo, Rom, Lissabon, Basel .. und nationalen Kunstschauen zu sehen. Nun, das soll nur ein kleiner Abriss sein. Unter der Kategorie „Kätz – Cats“ findest Du einige Beiträge zu diesem Thema.

Das sind 12 von 13 Kätz. In Zusammenarbeit mit Willy Holger Wagner, entstand dieser wunderschöne Kunstkalender. Er machte diese perfekten hochwertigen Fotos meiner Kunstwerke und arrangierte den Kalender. Der Calvendo-Verlag legt diesen Kalender seit 2018 jedes Jahr neu auf und er ist auch im Jahr 2022 zu haben. Es gibt ihn überall dort, wo es Bücher gibt. Hier ist ein Link für Dich.
Und das ist das Deckblatt zu dem Kalender. Damit sind alle dreizehn Kätz komplett.

Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, ob ich nicht doch wieder ein paar Kätz malen wolle. Nun, ich habe mich tatsächlich schwer damit getan. Es sollten vier Jahre ins Land gehen, bis es mich drängte und ich die Lust hatte, das Thema wieder aufzugreifen.

Es gibt kein fertiges Bild. Ich bin noch mittendrin. Die Grundidee ist geboren. Die Kätz werden nicht mehr fast schwarz sein, sondern knallbunt. Es macht mir wieder Spaß und ich freue mich unendlich, einige neue Kätz zu kreieren.

Im Juli zeichnete ich diese Skizze …
… und so steht das Bild auf der Staffelei – der Beginn des ersten Kätz-Bildes 

Es ist ein schönes Gefühl, dieses Projekt noch in diesem Jahr begonnen zu haben. Es ist nun „nur“ noch 2022 fortzuführen 😉

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homepART – mein Design aus Leidenschaft

Kunst zum Benutzen. Das steckt dahinter.

Meine Intension, Kunst nicht nur zum Anschauen, sondern auch zum Gebrauch zu produzieren, trieb mich an. So entwickelte ich meine Design-Serie „homepART“. Die ersten Produkte entstanden im Jahr 2020. In diesem Beitrag zeigte ich  die ersten knallfarbigen Produkte. In meinem Kopf gibt es unendlich viele Ideen für mein homepART-Design und ich produzierte einige neue Gebrauchs-Kunststücke. Natürlich gehört das unbedingt in meinen Jahresrückblick 2021.

Wenn ich zum Beispiel eine Schale oder ein Tablett gestalte, stelle ich mir vor, wie dieses von den potentiellen Besitzern in die Hände genommen wird, wie dort vielleicht Obst oder etwas Gebäck hineingelegt oder ein Tee-Gedeck auf dem Tablett stehen wird. Ich sehe, wie auf einem Schränkchen eine Lampe leuchtet und die Farben noch intensiver zum leuchten bringt. Ich sehe, wie darauf eine Illustrierte, oder das aktuell gelesene Buch abgelegt wurde. Ich sehe meinen Stuhl im hompART-Design, wie auf ihm dekorativ eine Schlafdecke und ein Kissen liegen, um es später von dort zu nehmen. Vielleicht wird ein solcher Stuhl als Blickfang in einem Raum stehen oder praktisch in einem Korridor als Sitzhilfe beim Anziehen der Schuhe fungieren. Träumen ist ein fantastischer Motor für Neues.

Eines möchte ich unbedingt noch erwähnen. Die meisten meiner Kunstwerke aus der homepART-Serie entstanden aus upcycelten Produkten.  Es sind also Malgründe, die einem scheinbar wertlosem Ding ein neues und ganz besonderes Leben schenken. Und ich freue mich immer riesig, wenn mir derartige geeignete Gegenstände zur künstlerischen Metamorphose überlassen werden.

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Online-Shop für meine Originale und Unikate

Der Shop ist online. Es war ein Springen über meinen Schatten.

Oh ja! Es war tatsächlich eine riesengroße Überwindung, es endlich zu Ende zu bringen. Denn ich begann, bereits im Jahr 2020 diesen Shop einzurichten. Es ist nur so, dass derartige Dinge immer unwahrscheinlich große Zeitfresser sind. Ich hangelte mich recht und schlecht durch und tat es irgendwie. Als ich nach einer gewissen Zeit weiter daran arbeiten wollte, wusste ich nicht mehr, wie ich was getan habe. Ich legte es beiseite und schob es immer wieder vor mir her.

Der Druck, den ich mir machte, wurde immer größer. Wenn ich meine Originale / Unikate zu den Menschen tragen will, muss ich nach außen präsent werden. Ausstellungen, Galerien oder sonstige Kunstveranstaltungen wurden wegen der Pandemie abgesagt oder auf unbestimmte Zeit verschoben – und das bereits seit März 2020. Ich musste mir einen Ruck geben und diesen Shop endlich kunden- und besucherfreundlich einrichten. Also begann ich, Fotos zu machen und meine Produkte Stück für Stück einzustellen. Der Shop ist noch lange nicht fertig gefüllt, aber immerhin sind bereits 26 Produkte enthalten.

Foto-Shooting für die ersten Bilder, die ich in meinem Shop einstellte.
Buchdeckel als fantastischer Malgrund, ein upcycling. Diese tollen Mappen gibt es in meinem Shop.
Energien bündeln. So heißt dieses Bild und ist auch noch in meinem Shop zu finden. Ich bin so froh, meine Energien für den Shop freigesetzt zu haben.

In diesem Shop, www.petra-kolossa.shop, verkaufe ich ausschließlich meine originalen Kunstwerke, also nur Unikate. Und es macht mir inzwischen Spaß, das Portfolio regelmäßig zu erweitern. Schau einfach mal vorbei. Es ist nicht nur ein Einkaufserlebnis. Nein, Du wirst gleichzeitig einen angenehmen Galeriebesuch erleben. Denn zu jedem Kunstwerk bekommst Du außerdem eine kleine Hintergrundgeschichte.

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Corona – immer und immer wieder

Ein Gedanken- und Handlungskarussell

Nichts hat unser und auch mein Jahr so sehr beeinflusst, wie das Thema Corona. Ich hatte das Gefühl, dass in diesem Jahr nichts, aber überhaupt nix Vernünftiges geschehen sei. Letztendlich bin ich wirklich froh, dass mich dieser Jahresrückblick 2021 aufweckte und es doch nicht an dem ist. Kurz überlegte ich, das Thema Corona mit seinem ganzen Drum und Dran komplett in meinem Jahresrückblick zu ignorieren. Aber das wäre verlogen. Denn das Thema belastet mich definitiv. Schrieb ich im Jahr 2020 noch von meinen Erlebnissen und Gefühlen zu diesem Thema, vermied ich das in diesem Jahr weitestgehend.

Denn es scheint keinen Graubereich mehr zu geben. Die Politik hat sich geändert, die Menschen haben sich sehr verändert. Es scheint nur noch ein Entweder / Oder zu geben. Schwarz oder weiß, links oder rechts, gehorsam oder quer, geimpft oder ungeimpft, solidarisch oder … Gibt es tatsächlich noch eine Meinungsfreiheit? Wird ein wissenschaftlicher Diskurs wirklich noch zugelassen? Gibt es sie noch, die gewollte und akzeptierte Opposition, eine Meinungsvielfalt? Wird nicht doch suggestiv und manipulativ Meinungsmache betrieben? – Es sind rhetorische Fragen, die ich heute nicht beantworten möchte. 

Auch in diesem Jahr habe ich aufgrund der ausgerufenen Pandemie Aufträge verloren. Ausstellungen und Galerien wurden abgesagt. Meine Einkommen generierende Arbeit geschah wieder digital, vor allem unter Kopfhörern, PC und Telefon. Und das soll vorerst bis zum April nächste Jahres so sein, wurde mitgeteilt.

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Gendern?

In meinem Blog wird nicht gegendert

Ich gebe es zu.  Das Thema Gendern regt mich unwahrscheinlich auf. Und definitiv, in meinem Blog wird nicht gegendert. Das schrieb ich bereits zu Beginn im Jahr 2014, als ich meinen Blog eröffnete. Und als das Thema in diesem Jahr wieder aufkochte und aus meiner Sicht ausuferte, schrieb ich einen Beitrag dazu. 65 % der Deutschen lehnen die sogenannte gendergerechte Sprache ab. Das können wir in vielen Beiträgen lesen. Hier ein Link zur FAZ. Und dennoch wurde uns ungefragt dieses verkorkste Deutsch übergestülpt, parteipolitisch, selbstherrlich.

Ich verknote mir die Finger beim Schreiben. Mir vergeht die Lust, derartige verbogene Texte zu lesen. Beim Zuhören bekomme ich Aggressionen oder einen Lachanfall. Als Frau fühle ich mich verhohnepipelt. Und wenn es tatsächlich um die diverse Gruppe des dritten Geschlechts gehen sollte, kann ich nichts mehr verstehen. Ein gesamtes Land mit über achtzig Millionen Menschen verbiegt seine Muttersprache weil 394  Menschen sich so fühlen. Hier ein Beitrag dazu. Denn die anderen Menschen fühlen sich entweder weiblich oder männlich. Das ist eine freie Entscheidung, die jeder treffen kann. Jedoch berührt es nicht unsere deutsche Sprache.

Möge man mich altmodisch, nicht zeitgemäß oder politisch unkorrekt nennen. Das ist OK. Damit kann ich leben. Bei mir wird nicht gegendert!

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Auf der Suche nach neuen Wegen

Mein Networkmarketingversuch

Auch das gehört in den Jahresrückblick 2021. Fast ein Jahr lockdown lag hinter mir und ich erinnerte mich an mein LR-Geschäft, dass ich 1991 begann und wirklich gut funktionierte.  Verschiedene Lebensumstände ließen mich das Geschäft ruhen und später beenden. Die Idee wuchs in meinem Kopf, das wieder aufleben zu lassen. LR health & beauty eine solide Firma in Ahlen, also ein deutsches Unternehmen, mit unwahrscheinlich gutem Wachstum. Ein gestandenes, innovatives Unternehmen.

Frau mit sehr langen Haaren undLR Haarpflegemaske
Ich liebe diese Haarmaske.

Ich träumte davon, wieder kommunikativ tätig zu sein und wieder in einem fantastischen Team zusammen arbeiten zu können. Es wäre eine so geniale Ergänzung zu meiner kreativen Arbeit. Ich stürzte mich also voll motivert in die Arbeit. In meinem Hinterkopf die positiven Erfahrungen von vor dreißig Jahren. Ich war total happy. Tolle innovative Produkte, ein fantastisches Geschäftsmodell, eine Firma, die absolut sozial ist und viel Wert auf Umwelt und Ökologie legt. Es gibt einfach nichts, das dagegensprechen könnte, so dachte ich. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Die Voreingenommenheit gegenüber dem Direktmarketing bzw. Networkmarketing ist in unserem Land enorm. Es bremste mich aus, weil ich keinen Zugang fand und es mir fern liegt, zu überzeugen. Ich möchte nur begeistern. – Du tickst ähnlich und möchtest mich begleiten auf diesem Weg? Super 🙂 Nimm einfach mit mir Kontakt auf. Ich freue mich riesig auf eine Zusammenarbeit mit Dir.

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Meine liebsten Blogartikel 2021

Ich stöbere durch die Beiträge in meinem Blog und denke darüber nach, was sind eigentlich meine liebsten drei Artikel, die ich in diesem Jahr geschrieben habe? Da gibt es so einige und die Auswahl fällt mir wirklich nicht leicht. Denn jeder Beitrag wächst aus meinem Herzen und steht für diesen Augenblick, für diesen Moment, an dem er geschrieben wird. Mein Blog ist ein Stück Zeitgeschichte und mit jedem Beitrag sollst Du etwas für Dich selbst in Deinem Herzen mitnehmen.

🔸️ So, wie in meinem Beitrag „Menschen kommen nicht zufällig in Dein Leben“.  – Jeder Mensch, der Dir begegnet, ist etwas Besonderes und keiner von ihnen kommt ohne Grund.

🔸️ Oder der Beitrag „Wenn das Hirn spazieren geht“: Hier nehme ich Dich mit auf ein Gedankenwirrwarr beim Autofahren.

🔸️ In „Wie lange dauert schnell?“ geht es darum, wie wichtig es ist, die ganze aufmerksamkeit auf Dein Tun und Dein Handeln zu lenken.

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Täglich grüßt das Murmeltier

Die Sache mit dem Gewicht

Hmm, kurz überlege ich. Gehört es in den Jahresrückblick 2021? Ja, es gehört in meinen! Rückblick. Denn wahrscheinlich, wie bei den meisten Menschen, gelingt nicht alles, was wir gern wollen. Bei mir ist es tatsächlich die Sache mit den zu vielen Kilogramm. Ich bin eine Naschkatze und in dieser Sache erbarmungslos undiszipliniert. Fast jeder Tag beginnt mit dem Vorsatz, neue Routinen zu entwickeln und endet am Abend mit einer Selbstkritik. Es scheint eine Dauerschleife zu sein. Es ist ja nicht nur die Ästhetik. Die Gelenke beginnen zu murren und zeigen mir die rote Karte. Kurzum, im Jahresrückblick 2022 möchte ich schreiben: Das Murmeltier ist weitergezogen.

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Mein 2021 in Zahlen

Mein erster Jahresrückblick, den ich schreibe. Noch nie dachte ich so viel über ein vergangenes. Viele Zahlen aus dem vergangenen Jahr liegen mir nicht vor. Ein Vergleich wird erst im kommenden Jahr möglich sein. Ich werde also mit wachem Auge darauf achten.

🔷️ Besucher meines Blogs: + 3.176  Waren es 2020 noch 5.624 sind es 2021 bisher 8.800

🔷️ 2020 kamen Besucher auf meinen Blog aus 61 Ländern

🔷️ 2021 kamen Besucher auf meinen Blog aus  74 Ländern

🔷️ Ich bin wahrscheinlich seit dem lockdown pro Jahr 30.000 Kilometer weniger Auto gefahren.

🔷️ Habe 80 Prozent meiner Arbeitszeit mehr am Schreibtisch verbracht.

🔷️ Pro lockdown-Jahr musste ich+6 kg Körpergewicht registrieren.

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Was dieses Jahr sonst noch los war bei mir

Hier ein paar Momente aus meiner Fotogalerie …

Katze schwarz weiß
Kater Flo – ich liebe die Kätz im Atelier
Katze Maine Coon schwarz
Bobby hat meinen Schreibtisch im Griff
Maine Coon schwarz
Benny mag es gemütlich
Kuchen auf rustikalem Keramikteller
Es ist so toll von unserer lieben Nachbarin Agnes verwöhnt zu werden
Kollegen
… mit meinen Künstlerkollegen bei der Vorbereitung der letzten Ausstellung – wurde jedoch leider wieder wegen Corona abgesagt. (v.l.n.r. Theresia Hillebrand, Heiko Holdenried, Alfons Müller)
Mann beim Lackieren
Bei praktischen Dingen ist Holger eine riesengroße Unterstützung. Auch, wenn ich mich meistens getrieben fühle 😉😅
Frau an der Staffelei
Der erste Entwurf für meine neue Kätz-Serie entsteht
Frau vor Waschmaschine
… wenn die Waschmaschine wieder mal eine Socke gefressen hat
Assemblage, Kunstwerk
Ich nahm teil an einer Ausstellung online in der Schweiz
Mein erster Gast in meinem Podcast „Hör-Cafè“. Eine Woche später lasen wir auf einer Lesung in Stockach unsere gemeinsame Ping-Pong-Geschichte „Alma, das alte Ding“. Hat riesigen Spaß gemacht.
Hände desinfihieren
Das Erste, wenn ich ins Auto steige: Hände desinfizieren mit Micro-Silver
ebook reader Tolino
Ich lese inzwischen fast ausschließlich mit Tolino, einem ebook-reader
Maus am Fensterbrett
Tja, drei Kater … hier das neue „Haustier“ im Atelier
Konfitüre selbstgemacht
Ich mag nur selbstgemachte Konfitüre. Hier geht eine Sendung an meine studierende Enkelin
Strumpfhose, Kopfhörer
Mein Fable für schicke Strumpfhosen
Frau mit langen Haaren
Nicht immer gelingen Selfies
Blumen auf dem Schreibtisch
Die letzten Blumen aus dem Garten für diese Saison
Skyline Dorf
Schnappschuss der Skyline von meinem Schreibtisch aus

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Was wartet 2022 auf mich?

Ein Potpourri aus Worten, Sprache, Farbe, Gesundheit, Schönheit, Wärme und Herz wartet auf mich. Heruntergebrochen sind es nur wenige Säulen. All das ist ein Teilziel zu meinem persönlichen großen Ziel im März 2024.

🔻 Mein Blog, mein Podcast „Hör-Café“ und der online-Shop stehen in Symbiose. Diese sollen wachsen, ihre Reichweite erhöhen und Umsätze generieren.

🔻 Texten und Malen – die Basis und das Salz in der Suppe. Ohne Texten und schreiben keinen Blog, keinen Podcast, keine Bücher. Ohne Malen keinen Online-Shop.

🔻 Das LR-Business will ich in diesem Jahr mit einem ersten passiven Einkommen auf gesunde Füße stellen. Das ist ein sportliches Ziel. Es ist mir sehr bewusst.

🔻 Diese Säule hier ist die, mit der ich noch immer mein Einkommen generiere. Ich tausche viel Zeit gegen benötigtes Geld. Mein Ziel ist es, weniger Zeit in dies Kräfte zehrede Arbeit zu investieren.

🔻 Alles ergibt nur Sinn, wenn ich mich selbst fit und gesund fühle. Da ich inzwischen gelernt habe, dass kleine Schritte und gefestigte Routinen der bessere Weg sind, ist das meine Challange für mich, meinen Körper.

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Mein Motto für 2022 lautet:

Gib nie, niemals Deine Ideale auf! 💛

Kätz – ein Stück aus meinem Herzen

Heute gebe ich die letzten Bilder meiner ersten Serie „Kätz“ in liebevolle Hände, in eine Privatsammlung. Es entstanden in dieser Werkgruppe insgesamt dreizehn Bilder.

Sehr dankbar bin ich, dass vor fünf Jahren in Zusammenarbeit mit Willy Holger Wagner ein wunderschöner Kunstkalender entstanden ist und dieser seitdem vom Calvendo Verlag immer wieder in das Programm aufgenommen wird.  Wer der Puzzle-Leidenschaft verfallen ist, findet meine Kätz in den verschiedensten Größen. Es beeindruckt mich immer wieder, zu sehen, wie zum Beispiel 2000 Puzzleteilchen zu einem großen ganzen knallbuten Kätz-Bild zusammengesetzt werden. Nun, ich muss gestehen, dass mir dafür absolut die Geduld fehlt.


Mit diesem Link kommst Du direkt zu Deinem Kätz-Kalender für das Jahr 2022. Und das Schöne ist, dass Du aus vielen Größen und Formen wählen kannst.  Also ganz schnell noch bestellen.  Das neue Jahr klopft schon leise an der Tür 😉

Das Deckblatt mit Sommer-Kätz
Die einzelnen Monate 😊

Du musst nicht traurig sein. Ich habe einen Liebhaber-Shop, in dem ich Reproduktionen meiner Originalbilder anbiete. Es sind hochwertige Drucke. Dort findest Du bereits heute auch einige meiner Kätz-Bilder. In den nächsten Tagen werde ich meinen Shop überarbeiten, damit Du aus allen Kätz wählen kannst.

Waren meine Kätz der ersten Serie immer fast schwarz, werden die Kätz der zweiten Werkgruppe immer kunterbunt sien. Hier habe ich Schnappschüsse im Entstehungsprozess des ersten Bildes aus der neuen Serie.

Das ist die Skizze zu dem ersen Kätz-Bild.

Ich freue mich riesig auf das Abenteuer Kätz in knallbunt.

Bei diesem Bild bemerkte ich, dass 50 x 70 cm doch nicht so klein sind, wie immer dachte. Meine Arme reichten nicht für ein ordentliches Selfie.

Also freut Euch, hier bald mehr über meine neue Kätz-Serie zu lesen 😻

Habt einen guten Start in die neue Woche.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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Das Dilemma eines Individuums

Als ich meine letzte Woche reflektiere, bemerke ich an mir selbst, wie müde ich mich fühle. Damit meine ich nicht den vermeintlich fehlenden Schlaf. Mich erschöpft es, zu beobachten, wie die Menschen dieses, auch  meines, Landes bewusst und zielorientiert gespalten werden. Gruppen und Schichten feinden sich an. Nur wenige Menschen sind bereit zuzuhören, Toleranz zu üben und auch mal zu hinterfragen.

In dieser letzten Woche war in den morgendlichen Nachrichten zu hören, dass die Kinder eine große Wut auf die älteren Menschen hätten, weil diese noch immer nicht das sich sechsmonatig erneuernde Abo-Angebot der Regierung angenommen haben. Mir lief die Gänsehaut. Im Namen der Kinder rief eine Vereinigung dazu auf, das endlich zu tun, da schließlich sie die waren und sind, die am meisten unter den Einschränkungen gelitten hätten. Sehr bewusst wird hier ein medialer Einfluss benutzt, der mich äußerst nachdenklich stimmt. Als ob es nicht genügend Zersplitterung in der Bevölkerung gäbe, wird noch eins draufgesetzt; jung gegen alt.

Und so gelang neben dem eine Informationsflut in mein Bewusstsein, die ich sehr wohl genau aufnehme und darüber nachdenke. Das gesagte und geschriebene Wort sind für mich kein Schall und Rauch.  Es prägt sich ein und will verarbeitet werden.

Mir wurde in der letzten Woche erneut klar, dass das Äußern einer Meinung entgegen des Mainstreams Wasser in den See getragen ist. Es ist also kein Zufall, dass ich peinlich bemüht bin, in meinen Zeilen hier diverse Schlagworte zu vermeiden, um den Suchmaschinen und der „Künstlichen Intelligenz“ kein Futter vor die Füße zu werfen.

Ist es noch so, dass wir abseits der für allgemein gültig erklärten Meinung, frei und ohne diffarmiert zu werden, das sagen können, was wir denken? Dürfen wir eine vorgefertigte Meinung öffentlich hinterfragen, ohne, in die Ecke der sogenannten Querdenker oder Aluhutträger gesteckt zu werden? 

Die inzwischen zwanzig Monate, in denen wir mit diesem Dilemma leben, haben mich dünnhäutig gemacht. Und mir ist bewusst, dass noch einige Herausforderungen auf uns, auf mich, warten.

Ich bin dankbar für jede sensible Begegnung und die kleinen Dinge des Alltags, die mein Herz öffnen. So, wie dieses Sträußchen, die wahrscheinlich letzten Blumen vor dem Winter aus dem kleinen Garten.

In den nächsten Wochen werde ich Kraft vor allem im Texten und in den Farben saugen.

Möget auch Ihr einen Punkt haben, an dem Ihr Energie tanken dürft.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.