Mal fix reservieren

„Lasst uns schnell einen Tisch reservieren.“, sagt sie und ergänzt: „Es ist Sonntag und es könnte im Zschopautal bei diesem schönen Wetter schwierig werden, einen Platz zu bekommen.“

Die alte Dame greift zum klassischen Telefon und tippt die Nummer der Gaststätte in die Tastatur. Es klingelt laut. Sie hält das Gerät wie ein Mikrofon, denn es steht gewohnheitsgemäß auf „laut“.

Es meldet sich die Gaststätte und sie trägt ihre Bitte vor.

„Ja, guten Tag. Ich möchte für heute dreizehn Uhr einen Tisch für vier Personen reservieren.
„Das geht nicht. Da müssen sie lange warten. Wir sind voll.“
„Oh, na gut. Wie ist es um halb eins?“, fragt sie.
„Geht auch nicht. Ist genauso.“
„Hm, und wenn wir um zwölf kommen?“
„Ja, warten sie. Ich sehe nach. Naja, das kriegen wir irgendwie hin.“
„Ach, warten sie mal.“, unterbricht die alte Dame. „Sie sagten doch, wir müssten lange warten, wenn wir um dreizehn Uhr kommen. Wissen sie, das ist nicht schlimm. Wir haben Zeit. Wir nehmen einen Tisch um dreizehn Uhr.“
„Das geht nicht.“, kommt es prompt. „Da kann es sein, dass wir kein Essen mehr haben.“, so die Person am anderen Ende des Telefons.
„Ach so, naja, dann kommen wir eben um zwölf.“ …

Wieviel Geduld in dieser Frau steckt, denke ich.

Wie wäre meine Reaktion gewesen? Ihr ahnt es.
Ich hätte gedacht: „Verklapsen kann ich mich allein.“
Gesagt hätte ich: „Dankeschön, ich werde in einem anderen Restaurant einen Tisch für uns reservieren lassen.“
Tschüss und gut.

Es ist immer das Gleiche, was mich in solchen Situationen bewegt.

Ich sehe den Besuch in einer Gaststätte als etwas Besonderes. Meine Küche bleibt geschlossen. Ich lasse mich verwöhnen.
In einer schönen Atmosphäre kann ich von einer Karte ein Gericht auswählen, auf das ich Appetit habe. Ich werde verwöhnt von super nettem Personal im Service und der Küche, von Menschen, die ihren Job als das verstehen, was er ist. Eine Dienstleistung, die sie gern und von Herzen geben.
Ich kann meinen Körper und Geist für ein paar Stunden auftanken und es mir richtig gut gehen lassen …

Ein Mittagessen für vier Personen bringt einer Gaststätte mit durchschnittlichem Niveau einen Umsatz von ungefähr einhundertzwanzig bis einhundertfünfzig Euro.
Wie viele Stunden habe ich zuvor mit meiner Arbeitsleistung an einer anderen Stelle meine Kraft investiert, um diese Rechnung begleichen zu können?
Wenn ich also eine Gaststätte auswähle, um dort meine Zeit zu verbringen und das zuvor von mir erwirtschaftete Zahlungsmittel investiere, dann will ich es zelebrieren und mit Freude tun.

Und ich mag es nicht, wenn das Personal oder die Besitzer dem potentiellen Gast eine gewisse Gnade suggerieren, einen Platz für sie zur Verfügung zu stellen. Das ist es definitiv nicht.
Es ist ein Geben und Nehmen auf gleichem Niveau.
Ich nenne es gegenseitige Wertschätzung.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht? Gerne darfst Du im Kommentarfeld ein paar Zeilen hinterlassen.

Und falls Du es noch nicht getan hast: Du kannst ganz unkompliziert mit Deiner E-Mailadresse meinen Blog abonnieren. So werde ich Dich immer informieren, wenn es einen neuen Beitrag gibt und Du wirst keinen verpassen.

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.

Salbei an Girasole

Als ich gestern im Kräutergarten Liebstöckel für die Suppe abschnitt, kam mir der besondere und intensive Duft des Salbei in die Nase. Das feuchte und warme Wetter der letzten Tage hat ihm einen kräftigen Schub gegeben. Die Pflanzen sind gewaltig gewachsen und haben sich breit gemacht. Und schon hatte ich die Idee für das Mittagessen am kommenden Tag.

Da ich vermute, dass Salbei nicht zu den oft in der Küche verwendeten Kräutern gehört, möchte ich dieses superschnell zubereitete Gericht mit Euch teilen. Bis es auf dem Tisch steht, braucht Ihr etwa eine halbe Stunde Zeit. Ihr wisst inzwischen, dass ich eine gute, frische, schnelle und praktische Küche bevorzuge.

Also, was braucht Ihr dazu?

  • einen Strauß Salbei
  • eine Packung Girasole (ich wählte Mozzarella/Tomate)
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • 2 TL Olivenöl
  • bunten Pfeffer (Mischung)
  • Steinsalz
  • Chilli
  • ein paar Snacktomaten

Und so wird es gemacht:

Einen Topf mit ausreichend Wasser füllen. Die Gemüsebrühe dazu geben. Girasole entsprechend der Empfehlung auf der Verpackung zubereiten. Ich entnehme sie einzeln der Tüte und gebe sie vorsichtig in das kochende Wasser. So kleben sie nicht zusammen oder gehen nicht kaputt. Hitze ausschalten. Dann ungefähr zwei bis drei Minuten ziehen lassen. Wenn die Girasole an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig.

Den Salbei gründlich waschen und trockentupfen. Die Blätter abzupfen. In eine beschichtete Pfanne das Olivenöl geben. Die Pfanne erhitzen. Den Salbei dazugeben. Mit einem Holzlöffel vorsichtig immer wieder wenden. Solange brutzeln, bis der Salbei cross ist. Letztendlich sind es Salbei-Chips. – Schmecken übrigens auch super lecker als Nasch-Snack.

Mit einer Schaumkelle die Girasole aus dem Topf nehmen und in eine Schale gleiten lassen. Mit dem bunten Pfeffer, Salz und Chilli würzen. Ich habe ein paar trockene Chillischoten klein gestoßen und diese mit zum Salz in eine Mühle getan. Ich liebe diese Würzmischung. 

Ebenso eine Prise von dieser Salzmischung und dem bunten Pfeffer über den crossen Salbei geben. Alles in der Pfanne vorsichtig mischen und über die Girasole verteilen. Ich mag den Kontrast der Farben. Aus diesem Grund gab ich noch ein paar Tomatenstücke dazu.

Alles in allem braucht Ihr nur dreißig Minuten bis der leckere Schmaus auf dem Tisch steht.

Lasst es Euch schmecken!

Natürlich bin ich neugierig, und möchte gern von Euren Experimenten erfahren. Schreibt einfach in das Kommentarfeld.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Da werden Sie geholfen

Nun ja, seit Anfang März befinde ich mich im „lockdown“.

Nachdem in vielen Bereichen langsam wieder begonnen wird, irgendwie die Wirtschaft und das Leben in eine diverse Normalität zu bringen, wurde in meinem kommunikativen Job vorerst bis zum Jahresende ein fettes Stopp gesetzt. Das bedeutet, keinerlei persönliche Kontakte zu anderen Menschen.

Umso mehr freute ich mich, als mein Auftraggeber eine Lösung offerierte, die zwar nicht das Non plus ultra ist, aber immerhin „eine Lösung“ für vorübergehend.

Ich darf das, was ich sonst im persönlichen Interview tat, am Telefon erledigen.

Mir wurden Verknüpfungen und Apps auf den PC installiert. Ich konnte mich also in einen externen Server einloggen, der über fünfhundert Kilometer entfernt steht und via SSL-Telefonie meinen Job tun.

Dachte ich. Besser: Ich hätte es tun können. Es funktionierte nicht, weil die Internetleistung hier im südlichsten Süden Deutschlands absolut schlecht ist. Meine Gesprächspartner fragten mich, ob ich vom Mars anrufen würde. Sie konnten mich nicht verstehen.

Also kontaktierte ich den größten Anbieter Deutschlands, der für Telekommunikation und Internet zuständig ist. Bei dem bin ich irgendwie schon immer Kunde und seit fünfzehn Jahren Geschäftskunde mit einer exklusiven Servicenummer.

Nachdem ich von einem zum anderen weitergeleitet wurde, ich stundenlang in Warteschleifen hing, meine Daten „abgeglichen“ wurden, ich auf Band mein Einverständnis zur Kontaktaufnahme gab, ich ergänzte, dass ich jegliche Anrufe zum Zwecke der Werbung untersage, die Dame am Telefon empört war, weil ich nur sagen sollte, dass ich damit einverstanden sei,  Angebote bekam, die jenseits vom Verstand lagen, ich mein Problem gefühlte Tausend mal erklärte, kam ich schließlich an eine Mitarbeiterin, die sich bemühte, das Problem zu klären. Eine sofortige Messung ergab, dass die Qualität so schlecht ist, wie sie nicht sein sollte. Sie wollte das nicht glauben und veranlasste eine Messung während der Nacht. Sie kontaktierte mich am nachfolgenden Tag und schickte einen Techniker. Denn das wäre so nicht in Ordnung und müsste geprüft werden.

Ich sollte eine SMS erhalten, wo mir mitgeteilt wird, wann der Techniker käme. Alles gut. Denn die Daten hatte ich erst vor ein paar Stunden verglichen und als Audioaufzeichnung bestätigt.

Vor dreizehn Jahren übernahm ich die Firma aus einer GbR. Damals gab es einen unendlich langen Schriftverkehr mit diesem Kommunikationsunternehmen. Sie bekamen das dann irgendwann hin, dass es keine GbR mehr war und ich als Inhaberin auch die Rechnung erhielt.

Eine SMS bekam ich nicht, aber mein Partner aus der damaligen GbR, die seit dreizehn Jahren nicht mehr existiert. Er informierte mich darüber.

Der Techniker stellte in etwa fünf Minuten nichts anderes fest und sagte mir, ich solle zum regionalen Anbieter wechseln, der könne das leisten. Von meinem Standort sind es knapp fünf Kilometer bis zum nächsten Verteiler. Und dieser gigantische Telekommunikations-Betrieb einer Aktiengesellschaft wolle das nicht ausbauen, weil es sich hier nicht lohne. Aber ich solle niemandem sagen, dass er das so empfohlen habe.

Gut. Ich nahm also Kontakt zu unserem regionalen Anbieter auf. Ohne Probleme ließe sich das machen. Er kümmere sich um alles und ich bekäme dann Bescheid, wann der Wechsel geschehen würde.

Zwei Wochen vergingen, als ich erfuhr, dass mein Antrag so nicht genehmigt werden kann.  Denn der große Telekommunikationskonzern teilte mit, dass ich nicht der Inhaber dieses Anschlusses sei. Ich fragte, wer es denn sei. Das dürfe er mir nicht sagen. Daraufhin sagte ich es ihm auf den Kopf zu, dass es mein damaliger Partner der GbR sei. Er bejahte es.

War ich bis dahin noch so ziemlich ruhig und geduldig, machte sich jetzt so ganz langsam etwas Ungeduld in mir breit. Nennen wir es so: Petra wurde sauer. Ich will es nicht weiter ausschmücken.

Ich griff also wieder zu dieser exklusiven Telefonnummer für Geschäftskunden und rief den Laden dort an. Die lästige Bandstimme fragte nach Kundennummer und Buchungskontonummer, will mein Anliegen wissen und erklärte mir, dass die Wartezeit ungefähr zehn Minuten dauern wird. Ich war es gewöhnt. Also hatte ich ausreichend Zeit, meine schlechte Laune zu pflegen.

Ich wurde dann wieder von einem zum nächsten verbunden. Bis ich endlich eine Dame am Telefon hatte, die mich zu verstehen schien. Ich wollte nichts weiter, als einen funktionierenden Internetanschluss. Dieser Konzern kann es nicht liefern, also muss ich kündigen und das außerordentlich und nicht erst im März kommenden Jahres, weil der Vertrag das so vorsieht. Sie sandte mir via Email ein Formular. Ich solle es ausfüllen und alles sei erledigt. Na endlich!

Dachte ich. Das Formular war sofort in meinem Posteingang. Na, geht doch! Ich öffnete es. Die Kündigungsgründe trafen alle nicht auf mich zu. Das waren alles private Gründe, Umzug, Tod und so weiter. Aaaaber es gab einen Chat-Button.

Ich tippte also in dieses Feld und erklärte mein Anliegen. Es loggte sich ein Herr oder eine Dame ein. Das konnte ich anhand des Namens nicht erkennen. Die Person schrieb, dass ich weitergeleitet werde an den Bereich für Geschäftskunden.

Gut. Ich erklärte das schriftlich noch einmal. Die großartige Idee des Mitarbeiters oder auch der Mitarbeiterin (auch in diesem Fall konnte ich es anhand des Namens nicht ausmachen) Ich solle ein PDF in dem Formular hochladen und es senden. Dann wäre alles klar und gut.

Ich suchte verzweifelt diese Möglichkeit in dem besagten Kontaktformular. Ich fand sie nicht. Sauer, sehr, sehr sauer wählte ich die Nummer für Geschäftskunden. Eine elektronische Stimme fragte wieder Kundennummer und Buchungsnummer ab. Dann fragte mich dieser Computer, ob es sich um das gleiche Problem wie bei meinem letzten Anruf handele. „Verdammt! Ja!“ schreie ich diesen Blechtrottel an. Der antwortet planmäßig höflich. Es würde zehn Minuten dauern. Ok. Mir egal. Dieses Mal habe ich keine Zeit, meine schlechte Laune zu pflegen. Es meldet sich nach wenigen Minuten eine männliche Stimme. Ich erkläre den ganzen Käse noch einmal. Meine Ungeduld kann ich nun nicht mehr verbergen. Mir reicht es definitiv. Der Typ antwortet: „Sie haben einen Geschäftsanschluss. Da sind Sonderkündigungen nicht vorgesehen. Unsere versprochene Leistung ist eine 6000er Leitung. Das halten wir ein, wenn auch knapp. Wenn ihnen das nicht reicht, ist das ihr Problem, nicht unseres. Sie werden mir doch nicht sagen wollen, dass sie wegen knapp vierzig Euro im Monat Pleite gehen. Wenn das der Fall ist, dann machen sie was falsch. Das ist lächerlich, wegen vierzig Euro im Monat. Ihren Vertrag können sie zum März kündigen, wenn sie es unbedingt wollen. Reden sie doch mit dem neuen Anbieter. Der kann ihnen ja bis dahin kostenlos einen Internetanschluss zur Verfügung stellen.“ 

Ich habe das Gefühl, gleich im Quadrat zu springen. Ich beiße meine Zähne zusammen und zische: „Sie werden mir doch nicht sagen, dass diese monströse, Aktiengesellschaft auf meine vierzig Euro angewiesen ist. Das ist ja derart lächerlich!“ Ich kann regelrecht spüren, wie er grient und sich an meiner abgesaugten Energie erfreut. „Sie können ja einen Antrag stellen. Das geht nur schriftlich. Dann wird das geprüft. Aber ich sage ihnen gleich. Das wird zu nichts führen.“

Ich denke: „Rutsch‘ mir den Buckel runter!“

Ich sage: „Sie machen für ihren Posten einen guten Job. Mister Roboter.“

Er hakt nach: „Ich bekomme keine zusätzlichen Provisionen.“

Ich denke: „Halte einfach deine Klappe!“ und lege auf.

Boah, erst einmal ein Beruhigungskäffchen. Wer von Euch das Design auf diesem Kaffeebecher erkennt, darf es unten im Kommentarfeld schreiben. Eine von den richtigen Antworten werde ich am 13.08.2020 auslosen. Denn eine klitzekleine Überraschung wartet, auf die Reise zu gehen. Und hier bekommt Ihr diese tolle Tasse.

Und ich wünsche mir sehr, mit dem regionalen Anbieter einen wirklichen Partner direkt vor der Haustür zu haben, das kein aufgeblähtes, schwerfälliges,  gigantisches und arrogantes Unternehmen ist, das an dem einzelnen kleinen Kunden kein wirkliches Interesse hat. Also dann bis hoffentlich in den nächsten vierzehn Tagen, wie versprochen, mit schnellem Internet … Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Mein aktuelles Buch – Blog.Geschichten

Ich freue mich riesig. Mein aktuelles Buch „Blog.Geschichten“ ist ab sofort überall dort, wo es Bücher gibt, zu haben.

Da ich es selbst nicht besser auf den Punkt bringen kann, möchte ich aus dem Klappentext des Buchcovers zitieren:

„Meine geschriebenen Zeilen sind Zeitzeugnisse. Dinge, die unser Leben in der jetzigen Zeit bewegen und konfrontieren. Petra Kolossa

Ihre Blog.Geschichten sind lesenswert, kurzweilig und treffen den Nerv der Zeit. Es sind Momentaufnahmen aus ihrem eigenen Leben. Kritisch, nachdenklich, geistreich und mit einer Portion Humor greift sie soziale, politiche und alltägliche persönliche Themen auf und verpackt diese mit viel Empathie in ihre Texte.“

Neugierig? Das dürft Ihr sein. Und ich freue mich riesig, auf Euer Feedback.

Die ISBN: 9783751951418

Und hier könnt Ihr es direkt beim Verlag bestellen.

Das Buch in digitaler Form, also als ebook, wird es in den nächsten Tagen geben. Ich werde Euch, sobald ich es erfahren habe, informieren.

Noch ein Wort zu dem Buchcover. Ich wählte ein Design eines meiner Kunstwerke aus der Werkgruppe „zerlesen“. Es ist eine Assemblage. Einzelteile von Buchrücken alter Bücher, die somit ein neues Leben erhielten. Einzelteile, die letztendlich wieder ein großes Ganzes und Festigkeit bilden. Es symbolisiert den Inhalt dieses Buches.

Viel Freude mit den Blog.Geschichten wünscht Euch

Eure Petra Kolossa.

Holunderblüten – Konfitüre

Holunderblüten in einer Konfitüre zu verarbeiten ist vielleicht nicht das Gewöhnlichste. Die meisten haben das noch nie probiert und viele haben davon noch nichts gehört. Dabei ist es sehr, sehr lecker und es ist ruck-zuck zubereitet.

Ich wurde um das Rezept gebeten und dachte, es ist sicher auch für Dich interessant.

Denn die Holunderblüten stehen zur Zeit in voller Pracht. Der Duft ist so verführerisch, dass man den gern mit den Blüten nach Hause trägt.

Was brauchst Du dazu? Du wirst staunen. Nicht viel. Für diese sieben Gläschen habe ich folgendes verwendet:

  • 700 g reife Äpfel
  • 100 g Holunderblüten (das sind etwa 10 Blütendolden)
  • 400 g Gelierzucker 2:1

Es passen auch Pfirsiche sehr gut. Erdbeeren wachsen zur gleichen Zeit. Es könnte sein dass es zusammenpasst. Ich probierte es noch nicht aus und bin mir wirklich nicht sicher, ob diese Kombination ideal ist. Vielleicht kann mir einer von Euch über ein solches Experiment berichten. 

Und so wird es gemacht: Die Blüten gründlich waschen und von den Stielen abzupfen. Dann die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Äpfel in eine Schüssel (mit Deckel) geben und die Holunderblüten darüber streuen. Den Gelierzucker abwiegen, dazugeben und unterrühren. Mit dem Deckel die Schüssel schließen und eine Stunden ziehen lassen.

Wenn Ihr nach einer Stunde den Deckel abnehmt, werdet Ihr von einem umwerfenden Duft empfangen. Der Zucker hat sich zu einem Sirup verwandelt.

Und so geht es weiter: Alles gut umrühren und in einen Topf geben. Die Masse erhitzen, bis es kocht. Ungefähr zwei oder drei Minuten köcheln lassen und den Herd ausschalten. Noch unter geschlossenem Deckel zwei oder drei Minuten ziehen lassen. Ihr kennt das bereits aus meinen anderen Rezepten. Lasst bitte nichts stundenlang totkochen. Unter dem Deckel garen die Früchte zu Ende. Äpfel brauchen nicht lange. Nehmt nun einen Stampfer und drückt das gegarte Obst in eine gefällige Konsistenz. Ich mag die Konfitüre etwas stückig. Nun noch einmal kurz aufkochen, sofort Herd ausschalten und alles in die ausgespülten Gläschen füllen.

Dazu noch ein Tipp. Ich befülle das Glas, wische mit einem Küchentuch den Rand trocken, drehe sofort den Deckel darauf und stelle das Glas kopfüber. Erst wenn es komplett ausgekühlt ist, drehe ich es um. Es entsteht ein Vakuum im Glas, das es absolut dicht verschließt.

Eine Portion gebe ich immer in ein dekoratives Glas zum sofortigen Naschen. Damit beim Einfüllen die Hitze das Glas nicht auseinanderspringen lässt, lege ich einen Edelsthahllöffel in das Glas. So wird die Wärme vom Boden nach außen geleitet. Und nix geht kaputt.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Ausprobieren. Und erzählt mir von Euren Experimenten. Ich bin ganz neugierig.

Jetzt ein Stück Baguett, lekere frisch gezauberte Konfitüre und einen Kaffee …

Euch gefällt meine Tasse? Sie ist ein Design aus meiner „Caligari“-Serie. Schaut einfach —->>> hier

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.

Ein kleiner Nachtrag: Zwei Tage später zauberte ich noch einmal diese Konfitüre. Dieses Mal verwendete ich Pfirsiche. Um den Kontrast zu den weißen kleinen Blüten zu erhöhen, habe ich hier und da einen klitzekleinen roten Rest der Pfirsichschale gelassen.

Alma, das alte Ding – Ende –

„Hach, wer hätte das gedacht! Du erinnerst dich also wieder.“, murmelt Alma. „Mein schöner Bauch war ruiniert!“ und etwas wehmütig erhärtet sie: „Bis heute.“


„Sage das nicht, Vater hat dich mit einem Holzklötzchen schön ausgebeult damals. Ist doch fast nix mehr zu sehen davon.“, tröste ich die Blechkanne und komme mir ziemlich blöd dabei vor.


„Dein Fury haben deine Eltern ja nur über die Wintermonate weggesperrt. Aber mich habt ihr bis heute achtlos in irgendeinem Schub verkramt.“, brubbelt Alma vorwurfsvoll.

Ja, das stimmt. Irgendwie war Alma nicht mehr schick. Einfach nur ein verbeultes altes Ding. Aber wegwerfen wollte sie keiner. So, wie das nach dem Krieg in den Köpfen verankert war. Schließlich war das Teil noch funktionstüchtig, irgendwie noch gut. Nur eben etwas hässlich.

Aber bald kamen die ersten wirklich großartigen Plastikmilchkannen auf. Vater brachte eine mit. Eine hellgrüne mit einem weißen Deckel zum reindrücken.
Wenn die Kanne mit Milch gefüllt war, musste man schön aufpassen. Der Henkel dehnte sich, der Körper der Kanne verformte sich, der Deckel schnipste von der Öffnung. Aber keiner von uns kam auf die Idee, diese moderne, jedoch für diesen Zweck völlig ungeeignete Kanne gegen die alte verbeulte, aber stabile, zu tauschen.

Nicht viel später erübrigte sich das Thema. Denn wir konnten die Milch im Laden in Flaschen kaufen. Das Milchauto kam nicht mehr, nur noch der Eismann mit den gefrorenen Wasserblöcken für den Eisschrank. Die einst neue Milchkanne aus dem weichen Kunststoff wurde hin- und hergeräumt, für nutzlos erklärt und weggeworfen. Von Alma konnte sich keiner trennen. Alma war schon immer in diesem Haushalt und blieb auch da.

Es klingelt an der Tür. Ich lege das Geschirrtuch beiseite und stelle die Kanne auf dem Tisch ab.

„Oh Resi! Welch eine Überraschung!“, begrüße ich meine Freundin.
„Ich war in deiner Nähe und dachte mir, ich klingele einfach bei dir.“ Sie hält einen großen bunten Strauß Tulpen in der Hand. „Schau, die sind für dich. Ich weiß, dass du Tulpen so sehr liebst.“
Ich nehme den wunderschönen Strauß und schnuppere daran. Tulpen haben nur einen zarten, kaum wahrnehmbaren Duft.
„Lass uns in die Küche gehen Resi. Ich mache einen Kaffee.“

„Ohhhh wow! Was hast du denn hier?!“, ruft sie begeistert und nimmt die Blechkanne bewundernd in ihre Hände.
„Ach, du meinst die alte Milchkanne?“
„Jaaaa! Das ist ein Schätzchen. Ein absolutes Deko-Objekt! Weißt du, dass die Dinger inzwischen richtig teuer sind? Wo hast du die her?“

Ich muss lächeln und sage ihr, dass das alte Ding schon immer bei uns ist. Sie muss schon während der Kriegszeit bei uns eingezogen sein.
Resi nimmt die Tulpen aus meinen Händen. Lässt Wasser in die Blechkanne, und stellt die Blumen hinein. Sie ordnet diese liebevoll und stellt die nun dekorative Vase auf den Küchentisch.

„Na endlich hat jemand begriffen, wie schön ich bin!“, meldet sich Alma und ich kann hören, wie erleichtert und glücklich sie ist.
„Du hast recht. Du siehst mit dieser Blütenpracht fantastisch aus. Ich werde dich mit etwas Farbe wunderschön machen.“, antworte ich ihr.

„Wie meinst du das, du wirst mich mit etwas Farbe wunderschön machen?“, fragt mich Resi.
„Nicht dich, Resi! Alma natürlich.“, sage ich.
„Ähhhm, wer ist Alma?“ …

◇ Das ist nun das Ende unserer ersten Ping-Pong-Story.

Ich bedanke mich herzlich bei Alfons. Es war mir ein Vergnügen, mit Dir die „Lebensgeschichte“ einer alten Milchkanne zu spinnen.

Ihr hattet Spaß beim Lesen? Ihr möchtet wieder einmal eine Ping-Pong-Story?

Schreibt uns einfach unten im Kommentarfeld. Wir freuen uns riesig über Euer Feedback.

Bild: „Alma II“, 2020, Petra Kolossa, Aquarell auf Karton, 21 x 29 cm

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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Alma, das alte Ding – Teil II

Oh, da hat Alma mich an einem wunden Punkt getroffen. Ich zermarterte mir mein Hirn, kam aber im Moment einfach nicht drauf, woher diese Delle in Almas Bauch stammt. Während ich sie ausspülte, redete ich unentwegt mit ihr und hoffte, dass auf diese Weise die Erinnerung an die ferne Vergangenheit in meinen Kopf zurückkehren würde.

„Weißt du, du heißt nicht Alma, weil du mir gesagt hast, dass du Alma heißt, sondern weil ich dich so genannt habe. Ich fand damals, dass Alma irgendwas mit Milch zu tun hat. Und du warst in erster Linie eine Milchkanne, auch wenn wir dich zeitweise zum Blaubeeren sammeln benutzt haben. Ich fand, der Name passte zu dir.“

Ich merkte, dass es funktionierte, dass mein Dialog mit einer Milchkanne meine Phantasie beflügelte und mir die Erinnerung zurückbrachte. Ich war ein Kind mit einer äußerst lebhaften Phantasie. Vielleicht habe ich mich deswegen der Kunst zugewandt, weil diese die einzig halbwegs gesellschaftsfähige Möglichkeit darstellt, in der heutigen Zeit die kindliche Phantasie ins Erwachsenenalter hinüber zu retten, ohne gleich als realitätsfremder Träumer oder verrückter Spinner abgestempelt zu werden.

Als Kind mit derart beflügeltem Geist war es für mich normal, Dingen Namen zu geben. Mein Fahrrad nannte ich Fury, weil es in meiner Phantasie mein Pferd war. Den weißen Opel A-Kadett meines Vaters nannte ich Beppo, weil ich fand, dass dieses Auto mit seinen quadratischen Scheinwerfern große Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Beppo Brem hatte. So kannte man das Auto meines Vaters jahrzehntelang in unserem Bekanntenkreis nur unter dem Namen Beppo.

Die Erinnerung kam nun mit aller Macht und Herrlichkeit zurück, und ich begann, Alma die Geschichte erneut zu erzählen, so, als wäre sie nicht dabei gewesen. Eben so, als wäre sie lediglich eine Blechkanne, die über keinerlei Erinnerungsvermögen verfügt.

Als Kind wohnte ich in einem Dorf, in dem es nur einen kleinen, sogenannten „Tante-Emma-Laden“ gab. Man konnte dort zwar so ziemlich alles kaufen, was man damals brauchte, (das war wesentlich weniger als das, was man heute alles meint, zu benötigen), allerdings führte der Laden keine Milch, und zwar aus dem einfachen Grund, weil regelmäßig das Milchauto zu uns ins Dorf kam und wir dort beim Milchmann unser weißes Flüssiggold kaufen konnten. Auch wenn der einstige Zaubertrank mittlerweile zum tödlichen Gift erklärt wurde, damals war man der Meinung, Kinder würden ohne Milch nicht richtig wachsen. Ich trank davon viel und gerne. Sie verlieh mir zwar keine übermenschlichen Kräfte, brachte mich allerdings auch nicht um, was wohl beweist, dass die Wahrheit meist irgendwo zwischen zwei extremen Thesen liegt.

Jedenfalls war es für gewöhnlich meine Aufgabe, zum Milchmann zu gehen und Alma bei ihm füllen zu lassen. Meist ritt ich da mit Fury hin (das heißt konkret, ich fuhr mit meinem Fahrrad), was meine Mutter besonders im Winter nicht gern sah, weil es ihrer Meinung nach zu gefährlich war.

So machte ich es auch an diesem einen Wintertag. Ein Winter verdiente zur damaligen Zeit diese Bezeichnung auch noch wirklich, es war in diesem Jahr bereits seit Wochen empfindlich kalt und es lag eine geschlossene Schneedecke, die auch die Straße bedeckte. Ich war mit Fury beim Milchmann und hatte Alma bei ihm füllen lassen, als ich auf dem Heimweg plötzlich von einem großen Appetit auf einen kräftigen Schluck Milch heimgesucht wurde. Also führte ich die lautstark protestierende Alma langsam zu meinem Mund. „Was tust du da, deine Mutter wird dir dafür den Marsch blasen“, hörte ich Alma zetern. „Keine Angst, ich habe mir bereits eine Ausrede zurechtgelegt“, antwortete ich meiner besorgten Milchkanne, während ich fast die Hälfte der Milch in kräftigen Schlucken trank.

Als ich heimkam, blieb die von meiner Mutter zu erwartende Frage natürlich nicht aus:

„Warum ist die Kanne nur halb voll?

„Fury hat mich abgeworfen“, gab ich ihr zur Antwort ‚während ich versuchte, mir ein paar Krokodilstränen aus den Augen zu drücken.

„Hey, ich bin kein Mitglied eurer Rasselbande“, erwiderte meine Mutter, „ich verstehe eure Geheimsprache nicht. Also, erkläre mir verständlich, was passiert ist.“

„Ich bin mit dem Fahrrad gestürzt“, sagte ich weinerlich, und während ich mir meinen Ellbogen rieb, klappte es auch mit den Krokodilstränen. „Na, ich sage dir doch nicht umsonst immer wieder, du sollst im Winter nicht mit dem Fahrrad fahren. Das ist viel zu gefährlich, noch mit der Milchkanne am Lenker.“

Meine Mutter leerte den Rest der Milch, der sich noch in Almas Bauch befand, in einen kleineren Kochtopf.  „Wenn ihr heute Mittag Schokoladenpudding essen wollt, wird die Milch nicht reichen“, murmelte sie vor solch hin. Dann kramte sie in der Tasche ihrer Kittelschürze (in dieser Zeit wohl die Uniform der Hausfrauen) bis sie ein paar Zehnpfennigstücke gefunden hatte, die sie mir dann gab, gemeinsam mit der Aufforderung, noch einmal zum Milchmann zu gehen und die Kanne erneut füllen zu lassen. Also rannte ich hinaus und schnappte mein Fahrrad.

„Komm schon, Fury, ich brauche dich, sonst ist der Milchmann weg, bis ich ankomme“.

Der Milchmann war noch da, und als ich Alma erneut hatte füllen lassen, hängte ich sie an den Lenker des Fahrrads und fuhr los, den Berg hinunter Richtung Heimat. Ich hatte das Sprichwort „Kleine Sünden straft der Herr sofort“ schon des Öfteren gehört. Gerade, als ich mich fragte, wieso mir das gerade jetzt einfiel, spürte ich, wie mein Vorderrad auf der schneeglatten Straße in der Kurve wegrutschte. Dann ging alles viel zu schnell, ich spürte nur noch einen dumpfen Schlag und hörte ein metallisches Scheppern. Als ich realisierte, dass ich auf der Straße lag, hob ich leicht benommen meinen Kopf und sah, dass unsere Nachbarin, die meinen Stunt wohl beobachtet hatte, aufgeregt die Straße herauf gerannt kam.

„Um Gottes Willen, was ist passiert?“, fragte sie besorgt und begann damit, mir auf die Beine zu helfen.

„Fury hat mich abgeworfen“, antwortete ich resignierend, während ich vom Boden unten, wo ich grad eben selber noch lag, ein leises, schmerzerfülltes Wimmern zu hören glaubte. Vorsichtig blickte ich hinunter und sah, wie Milch aus Almas Bauch floss und sich auf der kalten Straße verteilte, so, als wäre es ihr Blut. Alma selbst lag eingeklemmt unter dem Lenker meines Fahrrads, der eine durchaus erwähnenswerte Delle in ihren blechernen Bauch gedrückt hatte.

◇ Hier endet der zweite Teil der Geschichte. Morgen werdet Ihr das Ende lesen, das Petra Kolossa für Euch geschrieben hat.

Mir hat es voll Spaß gemacht, an dieser Ping-Pong-Story zu schreiben. Ich freue mich, wenn Ihr unten im Kommentarfeld Euer Feedback hinerlasst.

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Herzliche Grüße,

Euer Alfons

Alma, das alte Ding

Erste wärmende Sonnenstrahlen in diesem März verkünden das Ende des Winters. Ein Winter, der keiner war. Nun gut, ein wenig kühl, jedoch kein Schnee, keine Eiszapfen und all dem, was eigentlich dazu gehört. Es ist der zweitwärmste Winter seit der Wetteraufzeichnung, wird in den Medien verkündet. Seit 139 Jahren also, das ist nicht lange, denke ich.

Das Gefühl des nahenden Frühling drängt mich, etwas aufzuräumen, Luft zu schaffen für das Frische, für das Neue. Ich ziehe den großen Schub des Küchenschrankes auf. Um es zu säubern entnehme ich die hohen Gefäße und stelle sie beiseite. Ach je, die alte Blechkanne, denke und streichele die Delle in ihrem dicken Bauch. Der Deckel sitzt ein wenig verklemmt auf dem Hals, als ich den abziehe. Mein Gott, das alte Aluminiumding ist immer noch da.

Ich erinnere mich, wie ich mit dieser Kanne zum Milchauto gegangen bin. Der Milchmann nahm sein Maß und füllte den weißen Trunk in diese Kanne. Er bekam seine  Pfennige und ich schlenkerte die Kanne nach Hause.

Mein Daumen streichelt noch immer unbewusst diese Delle. Die war schon damals in der Kanne. Wie ist die dort hingekommen? Ich habe keine Ahnung. Ein Lächeln huscht über mein Gesicht, als ich bemerke, dass mein linker Daumen schwarz gerieben ist.

Ich denke, dass es Zeit ist, das Teil zu entsorgen. Es findet in der heutigen Zeit keine Verwendung mehr.

„Höre auf, den kleinsten Gedanken daran zu verschwenden!“, werde ich angezischt.
Ich schreie erschrocken auf und das Blechding fällt scheppernd zu Boden.
„Mein Gott! Hab‘ dich nicht so!“, schnarrt es nun vom Boden.
Ich haue mir abwechselnd links und rechts auf meine Backen. Ich habe Halluzinationen, denke ich.
„Kneife dich in den Arm. Dann wirst du bemerken, dass du in Ordnung bist.“, kommt es wieder vom Boden. Ich starre das silbergraue Ding an. „Na, mach schon!“, meldet es sich wieder. Und ich bin so blöd und tue es. „Autsch. Das ist alles nicht wahr!“, quieke ich.
„Hebe mich auf! Und denke nie wieder an entsorgen!“, werde ich angewiesen.
Ich bücke mich, hebe diese Kanne mit spitzen Fingern auf und murmele vor mich hin, dass das alles nicht wahr ist, dass ich anfange verrückt zu werden, dass das schließlich bei manchen Leuten zeitig anfangen kann. Shit, ich gehöre wohl dazu und so weiter. Kurzentschlossen schmeiße ich das Ding in den Karton für den Wertstoffhof.

„Höre auf mit dem Mist! Nimm mich sofort hier raus!“, befiehlt die Kanne.
„Was bist du für ein Ding?“, wispere ich und stelle es auf den Tisch.
„Na geht doch!“, meldet sich die Kanne hörbar zufrieden und ergänzt: „Alma.“
„Was Alma?“, frage ich.
„Ich bin Alma. Ganz einfach!“

„Kannst du dich nicht mehr erinnern, wie du mit meinem hübschen Deckel Blaubeeren sammeln gegangen bist?“, fragt mich Alma.
Mein Gott, jetzt personifiziere ich das Teil. Unglaublich!
„Ja, na klar erinnere ich mich.“

Meine Omi sammelte Anfang der Sechziger im Sommer immer Blaubeeren für die Bäckerei. Daraus wurde leckerer Kuchen gebacken. Es war ein kleiner Zuverdienst zum schmalen Budget. Ich bekam den Deckel, um die Beeren hinein zu sammeln. Omi füllte den Bauch der Blechkanne.

„Alma“, VI-2020, Petra Kolossa, 30 x 30 cm, Acryl auf Leinwand, Spachtelarbeit

„Siehst du. Wir haben doch eine Menge Gemeinsamkeiten. Jetzt spüle mich aus. Ich habe das Gefühl gleich niesen zu müssen!“
„Alma!!!“ schreie ich.
„Jo, was geht?“
„Gib mir keine Befehle!“
„Rede nicht rum, mach schon! Der Staub kitzelt mich.“
„Wenn du nicht gleich die Klappe hältst, sorge ich für eine zweite Delle auf deinem Bauch!“, fluche ich.

„Du weißt nicht woher der erste Schlag auf meinen Bauch gekommen ist und willst mir einen weiteren verpassen, tst, tst, tst.“, meldet sich Alma.

◇ Das war der erste Teil zu „Alma“. Lasst Euch überraschen. Morgen kommt der zweite Teil, den Alfons Müller für Euch geschrieben hat.

Wenn Ihr so viel Spaß beim Lesen hattet, wie ich beim Schreiben, freue ich mich sehr über Euer Feedback im Kommentarfeld. – Ok, wenn nicht, natürlich auch 😉

Wir sehen uns morgen.

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.

… und sonst so?

Einen herzlichen Gruß zu Euch allen. Ich weiß, dass ich meine lieben Leser etwas länger warten ließ. Aber es hat sich im Hintergrund so Einiges getan und Ihr dürft Euch auf viel Lesevergnügen freuen.

Zum einen ist mein aktuelles Buch „Blog.Geschichten“ seit dem letzten Wochenende im Verlag und wartet darauf, in den Druck zu gehen. Es wird in physischer, wie auch in digitaler Form zu haben sein. Hach ja. Ich freue mich, dass es nun endlich fertig ist.

Und es wäre nicht so toll geworden, hätte ich nicht die riesengroße Unterstützung von meinen Erstlesern bekommen. Dieses facettenreiche Team, das ich an meiner Seite hatte, ist unschlagbar. Wirklich. Ich war begeistert zu erleben, wie ich aus den verschiedenen Sichtweisen und Emotionen betrachtet, den Texten den letzten Schliff geben konnte.

Auf diesem Wege lasst Euch herzlich drücken: Isabel Kolossa, Petra Nickel, Evelyn Störk, Willy Holger Wagner, Dirk „Tilo“ Schrader. – Und für die Buchcovergestaltung: Willy Holger Wagner.

Das Buchcover noch in der Entwicklung

Für das Cover dieser Buch-Serie – jaaaa, es wird eine Buchreihe – wählte ich Bildausschnitte aus meinen Kunstwerken der Werkgruppe „zerlesen“. Die einzelnen Geschichten in diesem Buch ergeben ein zusammengesetztes Ganzes und somit eine Symbiose zu diesen Werken.

Was gibt es noch zu erzählen? Ich entwarf fünf neue Designs in meinem Shop. Darüber erzähle ich Euch in den nächsten Tagen. Ihr könnt Euch freuen. Es sind wirklich stylische Produkte entstanden.

Aber schauen wir nicht so weit in die Zukunft.

Was gibt es morgen? Ich möchte Euch nicht auf die Folter spannen.

Mit Alfons Müller, Ihr konntet bereits zwei Beiträge von ihm lesen, schrieb ich eine Ping-Pong-Geschichte. Das heißt, ich schrieb den Beginn der Story, Alfons den Mittelteil und ich wiederum das Ende. Hach, das hat richtig Spaß gemacht. Also seid gespannt. Morgen zum Freitagabend dürft Ihr hier den ersten Teil zu „Alma“ lesen, am Samstag den zweiten und am Sonntag das Ende der Geschichte.

Und wir freuen uns natürlich schon heute riesig auf Euer Feedback. Also lasst uns Eure Gedanken hier im Kommentarfeld wissen.

Euch allen einen wunderbaren Donnerstag. Und denen, die heute Feiertag haben, einen schönen freien Tag.

Wir sehen uns morgen 🤗

Herzlich,

Eure Petra Klossa.

Nuels Geständnisse: Wie ich über einen Herzschmerz hinwegkam und mich in 10 Schritten neu erstellte

Diesen Beitrag habe ich für Euch aus dem Englisch ins Deutsch übersetzt. Viel Spaß beim Lesen. Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Foto: Astrid Gast

Liebe ist nichts für mich. Oder vielleicht sollte ich sagen, dass Beziehungen nichts für mich sind.

Wirklich, ich glaube nicht, dass jeder für Beziehungen geeignet ist. Das letzte Mal, als ich über Liebe sprach, ging es um meinen gescheiterten Beziehungsversuch. Ich verliebte mich jedoch schließlich, hatte aber mein Herz gebrochen. Und heute werde ich über meine Herzschmerz-Erfahrung sprechen.

Und hier ist meine Geschichte:

Marjorie (Name geändert) und ich waren seit zwei Jahren zusammen. Die Leute sagen: „Sei mit jemandem zusammen, der dich ergänzt“, aber ich glaube nicht an diese Philosophie. Ich denke, die Leute sollten mit jemandem zusammen sein, der einzigartig ist. Wenn Du beispielsweise eine sehr emotionale Person bist, solltest Du mit jemandem zusammen sein, der auch sehr emotional ist. Andernfalls fühlst Du Dich in der Beziehung betrogen. Wenn Du nerdig bist, entscheide Dich nicht nur für Schönheit. Gehe mit jemanden, der Wissen liebt, sonst werdet Ihr beide gelangweilt von widersprüchlichen (Diskussions-) Interessen sein.

Jetzt zurück zur Geschichte:

Marjorie war wie ich. Hinzu kam, dass sie sehr ansprechende körperliche Merkmale, ein Lächeln und eine Stimme hatte, die sogar Joseph Stalins Herz zum Schmelzen gebracht hätte. Was mich dazu brachte, sie umso mehr zu lieben. Ich sah meine ideale Frau in ihr. Wir hatten bereits vor, zu heiraten, bis dies geschah.

An einem schönen Samstagmorgen haben wir zusammen gekocht. Eigentlich kochte sie, während ich hinter ihr stand, sie an den Hüften hielt und all ihre Gesichtszüge mit meinen Händen erkundete. Als Mann mit schlechten kulinarischen Fähigkeiten war das die beste körperliche Unterstützung, die ich ihr geben konnte. Und ich weiß, dass du das auch genoss.

An diesem Abend machten wir einen Spaziergang entlang der ruhigen und dunklen Straße. Ich fühlte mich wie im Paradies: Es gab keinen Ort, an dem ich lieber gewesen wäre. Als wir zurückkamen, sahen wir uns ‚The Great Gatsby‘ an, bevor wir ins Bett gingen. Als ich im Nachhinein zurückblickte, wurde mir klar, warum sie diesen Film ausgewählt hatte. Die Nacht war heiß. Unsere Chemie von den Charts angeheizt. Alles war einfach perfekt, bis zwei Tage später … Bam!

Sie schrieb: „Ich kann das nicht mehr.“ Ich rief sie unzählige Male an und alles, was ich bekam, war die sexy automatisierte Stimme des Anrufbeantworters. Ich war verwirrt und fragte mich immer wieder: „Was ist passiert? Was habe ich falsch gemacht? Habe ich etwas Verrücktes gesagt? Ich fand alles perfekt. Was, Was, Was? Das „Was“ schien nicht zu enden und die Antworten kamen nicht.

Ich sprach mit ein paar ihrer Freunde und sie sagten mir, sie sei aus der Stadt gezogen, und mir wurde die Realität klar. Ich sagte: ‚Oh mein Gott. Warum hat sie es mir nicht gesagt? ‚ Ich war körperlich, geistig und emotional ausgelaugt. Ich habe eine Weile gebraucht, um über sie hinwegzukommen, aber ich bin wieder glücklich und möchte mitteilen, wie ich mein gebrochenes Herz geheilt und mein Leben wieder normalisiert habe, wenn nicht sogar noch besser. Nummer 7 ist sehr wichtig.

Ich weinte

Das erste was ich tat war weinen. Ich weiß, dass Du sagen wirst: „Aber das ist impulsiv.“ Ja, das stimmt, aber viele Menschen versuchen, diese Gefühlsausbrüche zu unterdrücken. Weinen Männer? Ich weiß es nicht. Aber ich habe meine Augen ausgeweint und es hat mir gut getan. Darin fand ich große Erleichterung. Hier ist, was Weinen für Dich tut. Es hilft Dir, Deine Emotionen zu regulieren, sich zu beruhigen und Stress abzubauen.

Die Wissenschaft hat bewiesen, dass das Vergießen emotionaler Tränen Oxytocin (Liebeshormon) und Endorphine (Glückshormon) freisetzt. Diese helfen Dir, emotionale Schmerzen zu reduzieren. Also, wenn Du Dich schrecklich verletzt fühlst, gieße Dein Herz in Tränen aus, so wie ich es tat. Halte sie nicht zurück.

Ich drückte meine Gefühle aus

Ich war von allem müde. Das Leben wurde geschmacklos. Und als ich Frauen sah, sagte ich: „Grrr!“ Du kennst diese Art von Emotion, die Frauen dazu bringt, zu sagen: „Alle Männer sind gleich“, als hätten sie jeden Mann auf dem Planeten gedatet. Das gleiche habe ich auch gefühlt.

Es gab Zeiten, in denen ich schrie, schimpfte, Dinge herumwarf (ohne etwas zu zerbrechen) und ohne Grund wütend wurde. Männer sind auch emotionale Wesen, also wundern Sie sich nicht. Für manche Menschen kann es intensiver sein, und wenn Du den Drang dazu hast, fühle Dich bitte frei. Dieser Ausdruck von Emotionen ist gut für Deine geistige Gesundheit. Es befreit Dein Herz von emotionaler Belastung.

Wenn Du Deine Gefühle ausdrückst, kannst Du etwas Dampf ablassen, Dich ein wenig beruhigen und Stress abbauen: Du hast bereits Probleme, Dich mit der Realität Deiner zusammengebrochenen Beziehung auseinanderzusetzen, und möchtest nicht, dass Dein ganzes Leben damit zusammenbricht. Also stopfe Dich nicht damit voll. Setze einfach den Regen in Brand, wie es Adele getan hat.

Und fürs Protokoll: Nicht alle Männer sind gleich. Du kannst mich ausprobieren. *zwinker.

Ich habe mit einem Vertrauen gesprochen

Egal, ob Du wegen einer gescheiterten Beziehung trauerst, oder Dich wegen etwas anderem verletzt fühlst, Du brauchst einen Vertrauten, mit dem Du sprechen kannst. Jeder braucht jemanden, mit dem er sprechen kann: jemanden, mit dem Du Dich wohl fühlst, und vor allem jemanden, der Dir nur zuhört. In meinem Fall sprach ich mit meinem Freund, er war nicht der beste Zuhörer, aber er war gut dafür, meinen Mumpitz zu hören.

Kommunikation ist der Schlüssel in den frühen Phasen nach der Trennung. Sei nicht nur wütend und enttäuscht und sperre dich ein. Wenn Du mit einem Freund, einer Familie oder einem Berater über die Schmerzen sprichst, die Du durchmachst, kannst Du Dein schmerzendes Herz befreien und Deine Schultern entlasten.

Ich habe ein neues Hobby

Mit meiner Ex-Freundin zusammen zu sein, war mein Lieblingshobby. Und mein zweiter Favorit war das Chatten mit ihr. Du siehst, ich war von ihr umgeben, auch wenn sie nicht da war. Als sie ging, brauchte ich einen Ersatz (eigentlich zwei). Lesen und Schreiben spielten eine Rolle bei der Heilung meines verletzten Herzens und bei der Überwindung von Depressionen.

Warst du ein Bücherwurm oder liebst du das Malen? Hast Du gerne gesurft, Filme geschaut oder bist Du gern gereist? Hast Du das für deinen Ex geopfert? Jetzt ist wahrscheinlich die Zeit, zu Deiner alten Liebe zurückzukehren. Du kannst sie durch etwas ersetzen, das Du gerne getan hast. Wenn Du immer daran gedacht hast, etwas Neues auszuprobieren, nutze diese Gelegenheit.

Stürze Dich nicht in eine neue Beziehung

Es könnte verlockend sein, sich sofort mit einer anderen Person zu treffen, von der Sie sich angezogen fühlen: Sozusagen wieder mit jemandem zusammen zu sein, um eine schlechte Trennung zu überwinden. Nein! Es ist zu früh. Du brauchst eine Auszeit. Du wirst bald feststellen, dass Du das tust, um zu Deinem Ex zurückzukehren, und Du wirst Dich dabei schrecklich fühlen.

Ich habe relativ schnell versucht, mich mit ein paar anderen Damen zu treffen, aber es stellte sich heraus, dass ich mich selbs immer mehr verletzt habe. Der Sex war langweilig. Die Dates erinnerten mich nur an meine Ex. Ich wusste, dass ich noch nicht bereit war für eine neue Beziehung.

Lass diese Phase vergehen. Denke nach und Du wirst es merken, ob Du einen neuen Herzensbrecher brauchst, damit Du Dich besser fühlen wirst

Lesen Sie: Nuel’s Geständnisse: Liebe auf den ersten Blick Mythos entlarvt.

Beginne ein neues Projekt

Wenn Du sagst, dass Liebe blind mach, bedeutet dies nicht nur, dass Du die nicht so guten Eigenschaften Deines Liebhabers nicht bemerkt hast, sondern manchmal auch, dass Du manche wertschöpfende Aktivitäten und Gelegenheiten nicht genutzt hast, die für Dich von großem Nutzen sein könnten. Starte ein neues Projekt. Kaufe einen neuen Kurs. Erwirb eine neue Fähigkeit. Lerne etwas Neues oder arbeite ehrenamtlich. Wie gesagt, ich fing an zu schreiben.

Viele Menschen haben Herzschmerz erlebt und basierend auf ihren Erfahrungen großartige Romane, Lieder oder Gedichte geschrieben. Nutze Deine einstige Romantik-Erfahrung oder Deine aktuellen Verletzungsgefühle. Ich persönlich denke, Adele hat einige wirklich herzzerreißende Trennungen durchgemacht, und die kraftvollen und emotionalen Songs, die wir von ihr genießen, sind ihre Erfahrungen.

Denke über Deine jüngsten Erfahrungen nach

Während ich gezwungen wurde zu sagen, dass meine Ex tief im Inneren eine blöde Kuh war, weiß ich, dass sie keine schreckliche Person war. Vielleicht war ich das Problem. Niemand möchte Verantwortung für eine gescheiterte Beziehung übernehmen, aber brutal ehrlich zu sich selbst zu sein, kann Dir viel Gutes tun.

Schau nach innen und denke nach. Manchmal hilft es, sich selbst mit den Augen anderer zu betrachten. Versuche, die Perspektive anderer Menschen auf Dein Verhalten zu lenken. Vielleicht hat Dein Ex es satt, sich mit Deinen Exzessen abzufinden: Das heißt nicht, dass Du eine schreckliche Person bist. Du musst nur einige notwendige Änderungen vornehmen. Versuche, einige toxische Verhaltensweisen zu regulieren.

Während es Verhaltensweisen gibt, die in unsere DNAs eingeprägt sind, gibt es einige, an denen wir arbeiten können. Sie sind vielleicht hitzig, stolz, ein Perfektionist oder zu anhänglich oder fordernd. Dies ist die Zeit, um die beste Version von Dir zu erstellen. Das Lernen, diese einzudämmen, könnte der Silberstreifen des Herzschmerzes sein.

Gehe nicht über die gescheiterte Beziehung hinweg. Erstelle stattdessen ein neues Du, auf das Du stolz sein wirst.

Nimm Dir Zeit für alles

Vielleicht ist ein Urlaub oder eine Veränderung der Umgebung das, was Du brauchst, um wieder gesund zu werden. Wenn Du Dich an einem Ort ohne Ablenkungen befindest, kannst Du Dich auf Dein Leben und Dein nächste Vorgehen konzentrieren.

Neue Gesichter zu sehen und sich mit einer neuen Aura zu umgeben, ist auch für Deinen Geist gesund. Wenn Du Dir keinen Urlaub leisten kannst, kann das Entspannen im Park oder an einem Ort, an dem Du in engem Kontakt mit der Natur stehst, Deinen Geist von diesen deprimierenden Gedanken und Emotionen entgiften.

Verbringe mehr Zeit mit Freunden

Dein Herz ist gebrochen. Du hasst jedes andere Mitglied des anderen Geschlechts und Du möchtest Dich nur noch schmollend oder betäubend ins Bett verkriechen. Aber wird das helfen? Das glaube ich nicht.

Allein zu sein ist gut, aber je mehr Zeit Du alleine verbringst, desto länger wird es dauern, Dich von dieser früheren verletzenden Erfahrung zu lösen. Es ist Zeit weiterzugehen. Mit Freunden abzuhängen. Denke an Verabredungen und Kurzurlaube mit Deinen Freunden, zögere nicht. Mit Freunden zu trinken ist besser, als einsam betrunken zu sein.

Stelle neue Verbindungen her

Sozialisieren. Treten Sie Facebook-Gruppen bei: Damit meine ich keine Herzschmerzgruppen. Ich meine Gruppen mit Themen Deiner neuen Interessen. Persönlich mag ich WhatsApp-Gruppen nicht, aber sie könnten gut für Dich sein, da Du möglicherweise Updates zu Themen erhältst, die Dich interessieren.

Und wenn Du nicht auf LinkedIn bist, solltest Du dort ein Konto einrichten. Du kannst Dich dort mit Fachleuten in Verbindung setzen, die mehr über Deine neuen Fähigkeiten, Dein neues Projekt oder Dein neues Interesse wissen. Dort zu sein könnte auch ein Sprungbrett für einen neuen Job oder eine neue Geschäftsmöglichkeit sein.

Und verbinden Sie sich mit mir auf LinkedIn. Ich würde mich freuen, Sie kennenzulernen.

Abschließend:

Dein Fall ist möglicherweise keine Beziehung. Es könnte die eine oder andere Form der Enttäuschung sein oder Du könntest mit Depressionen kämpfen. Das Anwenden aller oder einiger dieser Punkte kann Deinen Heilungs- und Genesungsprozess erleichtern. Ich rate Dir auch, heute mit jemandem zu sprechen.

Vielleicht finden Sie auch meinen Artikel über das Auffinden Ihres Zwecks aufschlussreich

Erzähle von Deiner Geschichte, wie Du nach einer herzzerreißenden Situation oder Depression weitergegangen bist. Wir würden gerne lernen. Lasse mich auch Deine Einwände und Vorschläge im Kommentarbereich wissen.

Und vergiss nicht, Dich anzumelden, damit Du keinen unserer kommenden Beiträge verpasst. Wir haben tolle Beiträge für Dich. Sei auf der Hut.

Yours Nuelzy-pen