In den letzten Tagen vertiefte ich mich in kreative Projekte und war mit meinen Gedanken eher dort, als bei meiner Tastatur und dem Schreiben. Dabei liebe ich es tatsächlich.
Als ich heute mein Tablet einschaltete, an dem ich meine Blogbeiträge gern schreibe, Stand der Akku auf Null. Derart vernachlässigt habe ich mein Gerät lange Zeit nicht. So musste ich mein Schätzchen erst einmal andocken und wiederbeleben.
Also gönnte ich mir einen Kaffee aus meiner Liebslingstasse, die ich vor langer, langer Zeit von meiner lieben Freundin Petra aus der Oberlausitz erhielt …

… und überbrückte die Zeit damit, die Fotogalerie auf meinem Smartphone aufzuräumen.
Hach, was mir da alles in die Finger fiel. Seit etlichen Jahren habe ich mir angewöhnt, Dinge, die mich irgendwie berühren mit dem Phone festzuhalten. Knips und in der Kiste erst einmal gespeichert. Wer weiß, wofür es gut sein könnte. Nun, das wäre ja in Ordnung, wenn ich später auch regelmäßig meine vielen Bilder aufräumen und aussortieren würde. Dabei bin ich ziemlich nachlässig. Wie handhabst Du es? Bist Du disziplinierter als ich?
So kamen mir zum Beispiel heute am Morgen Bilder vom 28. Februar 2026 in die Hände. Wir besuchten damals bei einem Zwischenstopp die historische Markthalle in Dresden. Das, weil dort der letzte Trödelmarkt für die vergangene Wintersaison stattfand und wir einen solchen in dieser Halle noch nie sahen, war es ein willkommener Anlass, das nachzuholen.
Es ist eine imposante Vorstellung. Schließlich wurde das Gebäude Ende des neunzehnten Jahrhunderts eigens als Händlerdomizil, also als Markthalle, errichtet. Als diese im verheerenden zweiten Weltkrieg zertört wurde, holte man sie Stück für Stück aus den Ruinen in das pulsierende Leben zurück.
Ein Trödelmarkt im Freien in seiner Vielfalt und Menge der angebotenen Produkte ist ziemlich beeindruckend. Aber auf einer komprimierten Fläche in einem geschlossenen historischen Gebäude, wie dieser fantastischen Markthalle fühlte ich mich fast reizüberflutet.
Hier für Euch ein paar der Bilder, die ich im Februar aufnahm:







Eigentlich wollte ich nichts von den vielen angepriesenen Dingen mitnehmen. Aber als ich zwei Porzellanschüsseln entdeckte, konnte ich nicht widerstehen. Sie haben eine Form, die ich so sehr liebe. Ich umschlich den Stand und letztendlich mussten diese für einen Schnäppchenpreis, den es wohl nur auf einem Flohmarkt gibt, von insgesamt nur fünfzehn Euro, mit.




Gerade räumte ich den Geschirrspüler aus. Als ich dabei die besagten Schüsseln entahm, musste ich fix ein Foto für Euch machen 😄
Wie ergeht es Dir, wenn Du auf einem Flomarkt bist? Trägst Du in der Regel eine neue Errungenschaft nach Hause?
Habt einen guten Tag.
Bis zum nächsten Mal, Eure Petra Kolossa.
