Happy new Year 2018 …

… zu Euch, den lieben Lesern meines Blogs.
Feiert schön, rutscht gut aus dem alten ins neue Jahr.
Möge das 2018 nur Gutes für uns alle im Gepäck haben und vor allen Dingen friedlich bleiben.

Ich sage herzlich Dankeschön für Eure Lese-Treue und freue mich schon heute auf ein Wiedersehen.

Lasst uns anstoßen auf ein gutes, erfolgreiches, kreatives, gesundes, friedliches … Jahr 2018

Cheers, Eure Petra Kolossa.

 

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(Hintergrund: Ausschnitt aus meinem Bild „Energien bündeln“ 2016, 50 x 50 cm, Mixed Media)

 

Bloß keinen Trend verpennt …

1977
Für ein paar Tage hielt ich mich in einem Krankenhaus auf, damals die Medizinische Akademie, heute Universitätsklinik.
Immerhin vierzig Jahre später zieht es mir noch heute die Mundwinkel schräg zusammen, wenn ich an das erste Frühstück im Krankenzimmer denke. Die robuste Krankenschwester kommt mit einem lauten „Guten Morgen Mädels“ ins Zimmer gepoltert und stellt uns, damals war das noch Standard, zu dritt und mehr in einem Krankenzimmer zu verbringen,  eine Schüssel mit irgendeinem komischen verpapsten Brei auf den Tisch.
Ich gucke das Zeugs an und frage, was das wohl sei. „Müsli“, bekomme ich knapp zur Antwort.  „Das ist Müsli?“, fragte ich. Solch ein Gemantsche kannte ich bis dahin noch nicht. Eine junge Frau klärte mich auf. Es seien eingeweichte Haferflocken, meistens mit Milch, dann käme da noch ein geraspelter Apfel hinzu, ein paar gehackte Nüsse, einige Rosinen und vielleicht noch Aprikosen oder ein anderes Obst. Wer mag, noch etwas Zucker, Honig oder Sirup.
Ich nahm mutig einen kleinen Löffel und probierte. Als ich diesen Haps nach unten würgte, erschien die Schwester in der Tür und ich bat um eine Alternative.
Gut, das war also vor vierzig Jahren.

2017
Entdeckt: Der Überflieger aus den USA – „Overnight Oats“
Ihr ahnt es schon? Genau. Inzwischen wissen meine Leser, dass ich mich mit der englischen Sprache eher schlecht als recht durchs Leben schlage. Overnight – alles klar. Das kriege ich hin,  kann es inhaltlich verarbeiten und als über Nacht übersetzen. Aber was zum Teufel ist Oats? Ein Wort, das alles andere als zum geläufigen Sprachgebrauch notwendig ist. So glaube ich. Kann natürlich sein, dass es sich schickt zu wissen, dass Oats einfach nur Haferflocken sind. – Wieder ein Aufreger für mich, weil ich als Deutsche in Deutschland ohne dem Übersetzungswerk Englisch-Deutsch nicht mehr auskomme. –
Unumgänglich, einfach ein Muss. Wer sich also gesund ernähren will, braucht dringend Overnight Oats. Das heißt, über Nacht eingeweichte Haferflocken – ergeben köstlichen  Haferflockenmatschebrei. Damit es nach etwas aussieht und sich besser schlucken lässt wird das Ganze aufgepeppt und schick angerichtet. Tja, und die was auf sich halten, besorgen sich noch ein paar Rezeptwerke für Thermomix & Co., Bücher, nutzen Foren, Blogs, tragen sich in Newsletter ein und, und, und …

Leute, macht was Ihr für richtig haltet. Ich bleibe bei meinem frisch zubereiteten Joghurt oder Quark mit knusprigen Haferflocken, Nüssen oder Samen, oder auch einer Basismüslimischung, plus knackigem Obst, möglichst welchem aus der Saison und nach Bedarf einen Löffel Honig. Für die Zubereitung benötige ich keine zehn Minuten.

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Das war mein heutiges Frühstück. Lecker und knusprig. Nix kukident.

100 g Joghurt
2 EL Haferflocken
1 TL Akazienhonig
1 TL gehackte Mandeln darüber gestreut
Erdbeeren vom Obstbauern
Zitronenmelisse aus dem Garten

Einen sonnigen Tag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

Jetzt geht’s um die Wurscht

Unsere Webseite www.vona.biz ist nominiert!

Und das freut mich natürlich ganz besonders, denn in diesem Jahr wird diese Seite zehn Jahre alt.

Seit dem 01. Januar 2017 läuft die Abstimmung der „Seite des Jahres 2016“ im Besucher-Award.

Unsere Webseite hält sich seit dem 01. Januar 2017 auf dem ersten Platz.
Aber der Zweite sitzt uns tüchtig im Nacken.

Einige von Euch werden sich erinnern.  Mit Eurer großartigen Unterstützung haben wir es im Mai 2016 geschafft, den ersten Platz in der Kategorie „Kunst und Literatur „zu erkämpfen. Das war nicht nur ein Erfolg für meine Webseite, sondern auch ein Erfolg für unsere Künstlervereinigung fundus artifex.

Diese Abstimmung, bzw. dieses Voting, ist ein reines Teamspiel.
In der Praxis haben wir das bereits entliche Male über das Facebook-Portal mit Erfolg umgesetzt.

Jezt geht es um die Jahresabstimmung 2016 und die ist ein anderes Kaliber.
Hier nehmen alle Ersten der Monatsabstimmungen 2016 teil.
Und, na klar! Wir wollen gewinnen!

Deshalb brauchen wir Euch, Eure Hilfe, Eure Unterstützung.

Was ist zu tun?

Abstimmungen werden bis zum 31. Januar 2017, 18:00 Uhr gezählt.
Alle drei Stunden kann abgestimmt werden. Das wäre natürlich toll, wahrscheinlich nicht realisierebar. Deshalb: je öfter, desto besser – jede Stimme zählt!

Bitte klickt folgenden Link:

http://www.besucher-award.de/abstimmung/kunst-literatur.html

Wählt www.vona.biz, Inh. Petra Kolossa aus.
Tragt den Sicherheitscode ein.
Klickt „Abstimmen“ und fertig.
Ihr müsst Euch nicht registrieren.

Seid Ihr dabei?
Super!!!
DANKESCHÖN!!!

Gemeinsam, im Team, werden wir die Karre ans Ziel bringen 😀

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Vielen Dank für Eure Hilfe.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

Häh? Low Carb?

Habt Ihr mal versucht, dieses Wortgebilde „Low Carb“ in einem Wörterbuch zu finden?
Ich habe es getan und mir vor allem gewünscht, eine sinnhafte Übersetzung zu erhalten. Nach etlichen Anläufen fand ich sie dann bei dict.cc  –  kohlenhydratreduziert  –

Inhaltlich war mir schon klar, was damit gemeint ist. Jedoch kann ich solche Wörter nicht in mein Sprachgebrauch aufnehmen,  wenn sich diese mir nicht erschließen. Mein Hirn kann damit nix anfangen.

Eine Erklärung brachte Wikipedia und weitere Links auf Google.

Carb ist eine Abkürzung des englischen Wortes carbohydrates – Kohlenhydrate.
Kohlenhydratminimierung soll die Übersetzung von Low Carb sein.

Und jetzt frage ich mich, warum wir nicht einfach das deutsche Wort „kohlenhydratarm“ verwenden?  Ob in Zeitschriften, Büchern, den Regalen im Supermarkt … überall wird uns dieses Wortgebilde „Low Carb“ oktroyiert.

Nachfolgendes Rezept war der Auslöser für mein heutiges Blog.
Dieses „Low-Carb“ vor dem urdeutschen Wort „Kartoffelsalat“ macht mich ganz verrückt.
Dann las ich das Rezept und durfte feststellen, dass in diesem keine einzige Kartoffel für den KARTOFFELsalat verwendet wird.

Wie bekloppt ist das denn???

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Diese Seite habe ich fix abfotografiert und etwas retuschiert. Das Rezept ist aus einem aktuellen Rezepteheftchen. Dieser oder jener unter Euch wird es vielleicht kennen 😉

Es grüßt Euch Eure Petra Kolossa, die für Sprachenmatsch nix übrig hat.

PS:
Meine Zeilen sollen keine Wertigkeit über irgendwelche Diäten darstellen.
Ob diese Low-Carb-Diät gesund ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen.
Meine Zeilen beziehen sich ausschließlich auf den sprachlichen Sinn.

 

Kommt gut rein, ins Neue!

War es nicht erst vor ein paar Monaten, als ich einen Beitrag zum Jahresende schrieb?

Dieses Jahr trug mich, gespickt mit den farbigsten und vielfältigsten Ereignissen, Erlebnissen und Eindrücken durch die Jahreszeiten und ist plötzlich wieder am Jahresende angelangt. Unglaublich!

Den Schwung aus 2016 greife ich auf und trage es gern ins Neue.

Wir sehen, lesen  oder hören uns putzmunter, gesund, mit den besten Zielen im Kopf und einem großen Herzen in einem friedlichen 2017.

Ich werde mich so langsam in Schale werfen und freue mich auf die Silvesterveranstaltung im Theater Ravensburg.

Herzlich grüßt in unser aller Silvesternacht, Eure Petra Kolossa.

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Flickwerk

… okay, okay! Nennen wir es schicker. Sagen wir Patchwork !
Das klingt doch nach etwas, irgendwie dazugehörig, salonfähig,Teil einer, dieser, modernen Gesellschaft.
Das Irrwitzige: Ich gehöre dazu, bin also ein solches Flickerl.

Seit drei Tagen bin ich damit beschäftigt, Weihnachtsgeschenke liebevoll zu verpacken. Und das sind schon einige! Meine Gedanken schweifen zu den einzelnen, die diese kleinen Präsente erhalten werden.

In diesem Jahr nach längerer Zeit nicht mal so einfach mit der Post auf den Weg gebracht, sondern ganz persönlich. Persönlich heißt, eine Flickerl-Tour von knapp zweitausend Weihnachtskilometern durch Deutschland.

Fast alles ist verpackt und dennoch verharre ich und denke an unser Patchwork, das sich auch in diesem Jahr verändert hat.
Mir erscheint eine Familie wie eine pulsierende Zelle, ständig in Bewegung und was nicht passt, irgendwie ungesund ist, wird abgestoßen, um früher oder später ersetzt zu werden. Klingt hart, aber so ganz unverschnörkelt betrachtet, ist es so.
Ganz gleich, wieviele Jahre die abgestoßene Zelle in dieser Familie verharrte, jetzt gehört sie nicht mehr dazu. Sie ist nicht blutsverwandt. Das wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ich habe das vor etlichen Jahren am eigenen Leib erfahren und kann die Situation sehr genau nachfühlen. Jeder von uns, der in einer Partnerschaft lebt, steht in einem Teil der Familie mit einem Bein im potentiellen Aus.

Oh verdammt, jetzt bin ich aber abgeschweift. Ich ziehe das Schleifenband fest und lege das Päckchen zu den anderen.  Nachher, so nehme ich mir vor, werde ich den beiden jungen Frauen, die ihre Kinder den Vätern zur Familienweihnachtsfeier mitgeben werden, ein paar Zeilen schreiben. Sie werden mir fehlen.

… noch ein paar Leckereien zu den Geschenktüten und dann ist alles reisebereit.

Euch allen wünsche ich schöne und erholsame Weihnachtstage im Kreise Eurer Familien.
Genießt das Fest, die Zeit und insbesondere den Augenblick.

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Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

 

Verschieberitis

Prokrastination, so der lateinische Name. Soll aber keine Krankheit sein, zum Glück!

Dennoch leide ich so ein klein wenig darunter. Wer kennt das nicht? Ich hoffe es sind doch ein paar unter Euch, denen das nicht unbekannt ist. Gemeinsam steht man’s besser durch.

Ich neige dazu, Dinge, in denen ich keinen Sinn sehe, aber getan werden sollten,  Aufgaben, die erledigt werden müssen, Sachen, bei denen ich einen Bumerang erwarte, Zeugs, das einfach keinen Spaß macht, vor mir herzuschieben. Das schaffe ich ab und an so lange zu tun, bis mir der Termindruck fast den Atem nimmt. Getreu dem Motto: „Was  nur noch fünf Minuten Zeit hat, dauert auch nur noch fünf Minuten.“

Ein Paradoxon: Dinge, die mir Spaß machen, die ich gern erledigen würde, verschiebe ich ebenso. Hier blockiert mich das schlechte Gewissen. „Was hätte und könnte ich nicht alles in dieser Zeit an Wichtigem erledigen.“ Total bescheuert!

Ernst Crameri hat sich dieser Sache bereits vor ein paar Jahren angenommen und sogar ein Buch darüber geschrieben. „Hast Du auch diese schlimmer Krankheit Verschieberitis?“
Das entdeckte ich heute bei meiner Recherche. Total spannend, zu wissen, dass ich keine von wenigen bin.

Was war der Ausschlag heute, dieses Blog zu schreiben? Meine Quartalsabrechnung, die zur Steuerkanzlei zwecks weiterer Bearbeitung muss. Es ist jedes Quartal das Gleiche! Es muss, muss, muss …  Es bereitet mir keine besondere Freude, diesen Krams zu tun.

Wie kann ich mir das Ganze schön biegen? Vielleicht tue ich das dann sogar gern???

Also:  Ich freue mich, heute die Quartalsabrechnung meines Geschäftes zu erledigen, um mit frischem Wind in das nächste Quartal zu starten. – Ha, ha!

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Ich stürze mich jetzt in die Papiere!

Einen schönen Freitag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

 

 

Zum Haare raufen

Vor etlichen Monaten hatte ich die Idee, eine Kategorie

„aufgeschnappt und ausgespuckt“

in meinem Blog aufzunehmen. Heute ist es soweit. Anekdoten, die das Leben schreibt …

Gestern traf ich auf eine nette Fünfzigerin. Das Thema Bildung in unserem Lande stieß ihr ungemein auf und das in ihr angestaute Ärgernis machte sich Luft.

„Das ist doch idiotisch!“,  schimpft sie. „Jeder soll unter allen Umständen Abitur machen. Wer kein Abi hat ist in den Augen der meisten unfähig. Wie bescheuert ist das denn?!“ Sie schaute mich fragend an. Ich verkniff mir eine Antwort. Sie legte auch gleich nach: „Wir brauchen das Handwerk! Dringend! Ich will mal sehen, wie es ausschaut, wenn sich meine Ärztin ihre Hose selber nähen wird oder ein Häuslebauer versuchen will eine gerade Wand hochzuziehen.“ Sie machte dicke Backen: „Ich kann ihnen sagen: Vor ein paar Wochen hatte ich eine junge Frau aus der Nachbarschaft im Geschäft. Im letzten Jahr hat sie ihren Bachelor gemacht, eine Studierte, also.  Ich sagte ihr, sie möge das Medikament kühl und dunkel lagern. Sie überlegte kurz und fragte mich, ob es reiche, wenn sie es in den Keller stelle. Ich meinte, nun ja, wenn ihr Keller so kalt ist, sei es in Ordnung. Dennoch fragte ich verwundert, warum sie es nicht in den Kühlschrank stellen wolle. Da sagte sie zu mir, sie habe keinen dunklen Kühlschrank. Ihrer habe Licht.“ …

Ohjeohje, wenn das nicht zum Haare raufen ist …

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Mit grübelnden Grüßen

Eure Petra Kolossa.

Ihr habt entschieden

In meinem letzten Beitrag warf ich die Frage in den Raum, ob Ihr in meinem Blog geduzt oder gesiezt werden wollt. Auch wenn nicht einstimmig, jedoch die meisten von Euch wollen das DU,  immerhin 88,24 %. Die anderen 11,76 % Befürworter des SIE mögen es mir bitte verzeihen …

Einen schönen Freitag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

 

DU oder SIE

Jetzt bin ich aber hin- und hergerissen.
Ein Grund für mich, diese Frage einfach in diesen virtuellen Raum zu werfen.

Stets bemüht, in meinen Texten Contenance zu wahren, wählte ich in der Ansprache  meiner Blogbeiträge das höfliche SIE.

Inzwischen wurde mir in etlichen Publikationen vor Augen geführt, dass das so überhaupt nicht geht. Okay, es mag wohl funktionieren, sei jedoch völlig unüblich beim Bloggen.

In Blogs wird der Leser geDUzt!

Punkt. Aus. Fertig.

Deshalb meine Frage an Sie / an Euch: