Der Kitt im Miteinander

Was war das schönste Kompliment, das du bekommen hast?

Komplimente sind Balsam für die Seele, das Herz und schmeicheln das Ego. Sie sind der Kitt im Miteinander. Wir genießen Komplimente gleich eines besonderen Bonbons.

Ich selbst bekam Komplimente erst, als ich sechszehn oder siebzehn Jahre alt war. In meinem Elternhaus war es nicht üblich, Lob oder gar Komplimenten zu verteilen. Nach dem Motto: Nicht getadelt ist halb gelobt.

Als ich mit den ersten Schmeicheleien, wie ich glaubte, konfrontiert wurde, wusste ich damit nicht umzugehen. Erst viel, viel später lernte ich, Komplimente einzuordnen und inzwischen dankbar anzunehmen.

Von einem „schönsten Kompliment“ kann ich nicht erzählen. Komplimente stehen immer im Kontext einer Situation und ich liebe diese netten Worte alle, nehme sie dankbar an und  behalte sie warm in meinem Herzen.

Ich selbst verschenke gern ein Kompliment, ganz gleich wie klein, nebenbei oder groß es sein mag. Schon eine kleine nette Bemerkung nebenbei ausgesprochen, wird ein Lächeln ins Gesicht meines Gegenübers und auch in meins zaubern und unseren Tag etwas heller scheinen lassen.

Die Wiesen sind von der kalten Nacht noch gefroren. Jedoch hat sich inzwischen die wärmende Sonne in den zeitigen Morgen geschoben und wird uns einen wunderschönen Tag schenken.

Habt alle eine solchen ☀️🌷

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

2 Gedanken zu “Der Kitt im Miteinander

  1. Wenn man sich bei einem Kompliment vorher dreimal überlegen muss, ob es als sexistisch aufgefasst werden kann, wird diese Form von zwischenmenschlichkeit bald ausgestorben sein.
    Mich hat es nie gestört, wenn mir jemand hinterhergepfiffen hat oder etwas Nettes zu meinem Aussehen sagte.
    Ist das eigentlich nur in Deutschland ein Problem oder hat sich der Vorwurf des sexistischen Handelns auch in Ländern wie Italien oder Frankreich durchgesetzt?

    • Vielen Dank für Deine Gedanken, liebe Britta. Ich kann Dich sehr gut verstehen. Die Leichtigkeit des Miteinanders vermisse auch ich. Und mir geht diese Entwicklung, in der wir treiben ungeheuerlich auf den Keks. – Ob es auch in anderen europäischen Ländern so ist? Ich weiß es nicht. Vermutlich könnte es so sein. Denn letztendlich läuft alles etwas zeitverzögert überall ähnlich.

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