Bevor man seinen Löffel abgibt

Welches Land steht ganz oben auf deiner Bucket List?

Heute bezieht sich WordPress mit der Frage an uns Blogger auf die Bucket List. Ich weiß, dass da so einige meiner Stammleser, wie zum Beispiel mein Vater (liebe Grüße an ihn 😉) die Augenbrauen hochziehen werden und sich fragen, was das denn schon wieder sein möge.

Deshalb kurz die Erklärung: Wie so oft, wurde dieser Begriff dem Englischen entlehnt, nämlich „kick the bucket“. Umgangssprachlich sagen wir „den Löffel abgeben“, also sterben.

Auf dieser Liste notieren wir all die Dinge, die wir in unserem Leben noch erleben, erledigen, lernen und ausprobieren, also unbedingt noch machen wollen.

Heute werde ich nach dem Land gefragt, das ganz oben auf meiner Bucket List steht. Ich muss gestehen, dass es im Augenblick, also im Jetzt, keines ist. Im Moment habe ich keinerlei Bedürfnis, über die Landesgrenze hinaus verreisen zu wollen.

Jedoch steht auf meiner Lebenswunschliste Portugal. Ich möchte gern die Kunst, Architektur und Farbigkeit dieses Landes in mich aufnehmen und wirken lassen. Hinzu kommt, dass ich meine erste internationale Kunstausstellung in der „Colorida Art Gallery“ in Lissabon hatte. Meine „Kätz-Serie“ fand dort Aufmerksamkeit und sie luden mich zu einer Ausstellung ein. Das ist nun inzwischen schon elf Jahre her. Es war im September 2015. Leider war es mir damals nicht möglich, persönlich dabei sein zu können. Das Band nach Portugal ist seitdem besonders geknüpft und ich schaue öfters mit dem digitalen Finger dort vorbei.

Welches Land steht auf Deiner Bucket List?

Schreibe es einfach in die Kommentare. Ich bin total neugierig.

Habt einen wunderbaren Oktobertag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Hast Du schon mal in meiner digitalen Galerie vorbeigeschaut? Im Menue findest Du die entsprechenden Buttons. Zum Beispiel hier.

Morgenstund hat Gold im Mund

Erzähl uns von deiner Morgenroutine.

Die heutige Frage schwingt schön in den Tag. Ist doch der Morgen die Wurzel für den laufenden Tag, an der sich alles noch Kommende laben wird.

Man sagt, Morgenstund habe Gold im Mund.

Bevor mein Tag beginnt, gehören sogar zwei Stunden mir. Es ist tatsächlich so, dass ich, wenn ein Termin am Morgen ansteht, meinen Wecker so stelle, dass meine zwei Morgenstunden gesichert sind. Erst danach bin ich bereit, für alle und alles andere. 

Sobald ich mich im Bett bewege, ist Kater Flo an meiner Seite. Wir setzen uns wie Pat und Patachon ein paar Minuten auf die Bettkante. Er lässt sich neben mir sitzend sein Fell graulen, ich sinniere über das, was heute wichtig sein wird und bewege meine Fuß- und Beingelenke ein wenig, um auch denen zu sagen, dass sie gleich ganze Arbeit zu leisten haben.

Als nächstes tappsen wir zwei zur Terrassentür. Ich öffne diese weit, und lasse die frische Luft herein, ganz gleich, wie das Wetter auch sein mag. Herrlich! Ich liebe diesen Moment, wenn die Frische des Morgens durch die Wohnung zieht. Flo marschiert meistens nach draußen und kontrolliert sein kleines Reich.

Mein Weg führt zur Kaffeemaschine, die ich starte. So kann sie ihre Arbeit tun. Ich schalte mein Smartphone ein, das ich für die Nacht ausschalte. Bevor ich meine Kopfhörer und die Morgennachrichten mit ins Bad nehme, bekommt Flo sein Frühstück. Denn inzwischen hat er seinen Routinerundgang beendet. Danach wird er gebürstet und seine Ohren geputzt.

Nach ein paar lockernden Bewegungsübungen, schnappe ich mir morgenfrisch meinen Kaffee und ein großes Glas Wasser, setze mich an den Schreibtisch, werfe einen Blick in meinen Kalender, um sicher zu gehen, nix zu verpassen und schreibe anschließend meine Morgenseiten.

Danach gibt es einen Ausflug auf Social Media. Emails, Nachrichten, Instagram und so weiter.

Weiter geht’s zu WordPress. Ich lese einige Beiträge anderer Blogger und die Tagesfrage. Manches Mal beantworte ich sie zugleich, oftmals etwas später.

Und schon sind meine zwei Stunden am Morgen vorüber.

Nochmals schlage ich meinen Kalender auf. Ich benutze einen großen, der auf der linken Seite das wöchentliche Kalendarium hat und auf der rechten Platz ist, um Notizen zu machen. Dort stehen meine Aufgaben, eine sogenannte to-go-Liste. Ich ergänze Dinge, die noch hinzukommen und streiche bereits Erledigtes, falls das noch nicht geschehen ist.     

Jetzt kann der Tag starten 😊

Hast Du morgendliche Routinen? Wenn ja, wie sehen diese aus?

Habe einen wunderbaren Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Begegnungen

Wie lernst du auf Reisen am besten neue Leute kennen?

Ich nenne es einfach nur Begegnungen. Wie es oftmals so schön offeriert wird „auf Reisen Land und Leute kennenlernen“ ist eine banale Umschreibung von unbeschwertem, sorgenfreiem Urlaubmachen.

Wenn ich unterwegs bin, treffe ich überall auf Leute und bin mit diesen schnell im Gespräch, ohne einer Strategie zu folgen oder etwas von diesen Menschen zu wollen oder zu erwarten. Ich will sie nicht kennenlernen. Es sind Momentaufnahmen, Gespräche, geboren aus der augenblicklichen Situation.

Wir reden miteinander, trinken vielleicht einen Kaffee zusammen, wünschen uns einen schönen Tag und jeder macht sein Ding. Ich gehe mit einem Lächeln und nehme das Erlebte in meinem Herzen mit. Manches Mal bleibt es dort, manches Mal liest Du es hier in meinem Blog.

Es sind wahrscheinlich einmalige Berührungspunkte mit diesen Leuten. Manchmal auch nicht. Es heißt: Man sehe sich immer zweimal im Leben. Wer weiß es schon 😉

Wie handhabst Du es, wenn Du unterwegs bis?

Einen schönen Tag für Dich.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

„Hey, herzlich willkommen …

Wenn morgen Aliens landen würden: Was würdest du sie als Erstes fragen?

… Deine wievielte Reise auf unseren blauen Planeten ist das?“

Als ich die heutige Frage von WordPress las, war das tatsächlich mein erster Gedanke zu diesem Schwurbelthema von Verschwörungstheoretikern und Aluhutträgern.

Oder ist es doch nicht so?

Welche Frage würdest Du den Aliens stellen?

… habt einen guten Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Etwas ganz Simples

Welche Fähigkeit fürs Leben wird deiner Meinung nach total unterschätzt?

Aus meiner Sicht ist es etwas ganz Simples, nämlich Etikette.

Ich spreche nicht von verstaubten Benimmregeln des letzten oder vorletzten Jahrhunderts. Ich meine damit die elementarsten Dinge des höflichen, achtsamen und respektvollen Miteinanders in allen Lebenssituationen.

Das ist ein Thema, zu dem ich mich stundenlang auslassen könnte. Aber keine Angst, ich verschone Dich mit meinem Geplapper.

Dennoch wird dieses Wissen „Etikette“ völlig unterschätzt. Meine Beobachtungen zeigen eine Egalität, die Besitz von den Menschen nahm. Mir fällt eine würdelose Gleichmacherei auf, die die Menschen in Neutrums wandelt, wie auch ein abschätziges, respektloses, oft würdeloses Miteinander.

Etikette ist ganz sicher kein Bestandteil des Lernstoffes in der Schule. Es ist etwas, das wir unseren Kindern und Enkeln auf den Weg ins Leben mitgeben müssen.

Blöd nur, wenn die, die es wissen müssten, nicht mehr kennen und können (wollen).

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Mantra-Sicherheitsschleuse

Nach welchem persönlichen Mantra oder welcher Lebensphilosophie lebst du?

„In der Ruhe liegt die Kraft.“ – Das ist tatsächlich eine meiner ganz persönlichen Lebensphilosopien. Es gibt da noch ein,  zwei weitere. Jedoch schrieb ich darüber bereits einmal zu einem früheren Zeitpunkt.

In der Ruhe liegt die Kraft. Damals, als mich angstbesoffen und völlig aufgelöst der Vater meiner Schulfreundin festhielt, umarmte und mich mit diesem Satz tröstete, war es nur ein Satz den ich als Kind zu diesem Zeitpunkt inhaltlich nicht verarbeiten konnte. Jedoch manifestierte er sich in mir. Wann ich den letztendlich in mein Leben ließ, daran kann ich mich nicht erinnern.

Da ich nicht immer zu meinem Vorteil zu spontanen Reaktionen neige, lernte ich im Laufe der Jahre, auf diesen tatsächlich wirksamen Satz zu vertrauen. Nun gut, es passiert mir auch heute noch hin und wieder, dass mein Herz auf der Zunge liegt und mir etwas zu schnell über die Lippen huscht. So, dass ich das Gesagte im nächsten Augenblick bereue, es nicht durch meine Mantra-Sicherheitsschleuse geleitet zu haben. Aber es geschieht, je älter ich werde, sehr, sehr selten.

Welches Mantra begleitet Dein Leben?

Habe einen wunderbaren herbstlich-sonnigen Wochenstart 🍂🍁☀️

Bis zum nächsten Mal.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Ziemlich individuell

Wie erkundest du am liebsten eine neue Stadt?

Früher, ganz früher, also vor dem digitalen Zeitalter, kauften wir uns Reiseführer von den Städten, die wir besuchen wollten. Bereits ein paar Wochen zuvor gingen wir mit dem Finger auf den Seiten durch die Städte spazieren. Wir machten uns Notizen über das, was wir auf jeden Fall besuchen wollten und schauten auf den Stadtkarten, welche Wege zu unseren Wunschzielen führen

könnten. Dieses Prozedere schuf eine diverse Vorfreude, die bekanntlich eine der schönsten Freuden ist, auf die Reise in die noch unbekannte Stadt.

Heute schauen wir vorab im weltweiten digitalen Netz, speichern uns Routen, machen Screenshots und bitten die KI um entsprechende Tourenvorschläge ganz nach unseren Vorstellungen. Den Rest können wir vor Ort jeden Tag, zu jeder Zeit, beim Frühstück oder wo auch immer, mit Hilfe der digitalen weltweiten Systeme aktualisieren. So gerüstet, gehen wir im Heute auf Städtetour.

Wenn ich auf Reisen bin, mag ich es, mein Auto, ganz gleich, ob das eigene oder einen Mietwagen, in der Nähe zu wissen. Es gibt mir Sicherheit und Unabhängigkeit. Deshalb bin ich bei der Erkundung von Städten mit meinen Füßen und dem Auto unterwegs.

Eines vielleicht noch: Wenn es sich anbietet, nehme ich eine Stadtrundfahrt gern an, mag aber keine Gruppentouren oder Gruppenausflüge. Das Individuelle ohne Abhängigkeit und Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten der anderen sind mir wichtig. Ich genieße es, zu zweit, oder mit wenigen lieben Menschen, die Details wahrzunehmen und auf mich wirken zu lassen, ohne es mit anderen debattieren zu müssen. 

Wie handhabst Du es? Schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Bis zum nächsten Mal.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Sag es Deinem Dschinn

Ein Flaschengeist erfüllt dir einen Wunsch – welcher wäre das?

Mir fällt es wirklich schwer, mich für einen einzigen Wunsch zu entscheiden. Denn es bleibt immer die Frage: Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei?

Wünsche ich mir Weltfrieden, so nobel und ehrenwert das auch ist, beseitigt das nicht die Ursachen. Die Menschen hauen sich die Köpfe dennoch ein, eben nur bissle anders, wie zum Beispiel mit Wirtschaftssanktionen, Einzelkämpfen wie Messerstechereien bei Glaubenskriegen, Parteien- und Machtkämpfen zum Beispiel Kontenschließung, Brandmarkung und Isolation.

Wünsche ich mir ein Ende von gesellschaftlicher Spaltung, beinhaltet das ebenso gleich mehrere Wünsche. Denn auch hier wäre es nur ein Kratzen am Lack. Gibt es die Spaltung nicht mehr, gibt es dennoch die, die spalten. Es würde bedeuten, weg mit den Parteien, weg mit der Brandmauer, weg mit den Religionen und ihrem Herrschaftsdenken, weg mit den Machtbesessenen, weg mit der Ideologie, weg mit dem erbärmlichen Neid, der Einfalt, Hörigkeit, Naivität und so weiter und so fort.

Ich überlege und glaube, dass ich umdenken muss, nämlich von den großen Dingen dieser Welt zu den kleinen gehen sollte. Denn wenn sich Menschen von ihrem Dschinn eine kleine für ihn wichtige Sache wünschen, wird die große Welt ein ganzes Stück heilen. Geht es dem Einzelnen gut, geht es den vielen anderen, dem Ganzen, gut. Auch hier zeigt sich, dass das eine das andere beeinflusst.

Was ich mir wünsche? Pssst 🤫 ich glaube, man soll es nicht laut aussprechen, sondern nur mit seinem Flaschengeist besprechen. Man sagt, es ginge sonst nicht in Erfüllung.

Wünsche Dir etwas Kleines. Am Ende wird es riesig.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Wimpernschlag

Welches Klischee/Schema in Büchern oder Filmen nervt dich am meisten?

… einen Wimpernschlag später, verharren, stutzen, warten, fühlen und so weiter …

Da muss ich immer lächeln, wenn ich das lese.

Heute nur kurz diese Notiz von mir aus Brilon. Und das auch noch getippt auf meinem Smartphone 😉

Um elf Uhr ist ist die Vernissage zu unserer Kunstausstellung „ARTverwandt“ in der Galerie KUNSTundRaum.

Etwas später mebr dazu.

Bis dahin,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Stechwerke

Wenn du dir jetzt sofort ein Tattoo stechen lassen müsstest: Was wäre es – und warum?

Vor einiger Zeit schrieb ich bereits einen Beitrag zum Thema Tattoo und Ihr kennt meine Abneigung.

Bereits bei dem Wörtchen müsstest stehen mir die Haare zu Berge. Ganz frei nach Tommy Jaud: „Einen Scheiß muss ich“.

Als ich die heutige Frage an uns Blogger las, war mein erster Gedanke: Mylady de Winter. Du erinnerst Dich an die Antagonistin in dem Roman „Die vier Musketiere“ von Alexandre Dumas? Ihr wurde auf der Schulter ein Brandmal verpasst. Eine Lilie. Diese Fleur-de-Lis wurden damals Verbrechern zur ewigen Erkennung auf der Haut eingebrannt.

Ein gruseliger Gedanke, der mir damals als junges Mädchen, als ich das Buch las, bereits Schmerzen bereitete. Zumal das Vergehen, für das sie das Ding verpasst bekam, zu ihren späteren fast lächerlich ist. Davon abgesehen, habe ich diese intelligente und schöne Frau bewundert. … Aber ich komme vom Thema ab.

Stimmt. Das ist kein Tattoo, sondern ein Brandmal. Früher hat man zum Beispiel Kühe mit einem Brandmal versehen, um denen eine Besitzzugehörigkeit zu verpassen. Später waren es Tätowierungen. Heutzutage bekommen sie Marken ins Ohr geklippt. Ich denke, dass die nächste Generation der Kennung Mikro-Chips oder ähnliches sein werden. Mit einer App auf dem Smartphone verbunden, könnten alle Daten zum Tier ausgelesen werden. Hm, vielleicht gibt es das auch schon. Das wäre in der heutigen Zeit eigentlich das „Normal“. Ich müsste mal recherchieren. Aber warum stehen die Kühe dann immer noch mit diesen hässlichen gelben Marken auf den Weiden?

Ich frage mich: Was kommt nach dem Tattoo-Wahn?

Es amüsiert mich immer, wenn ich Videoclips sehe, in denen mit viel Aufwand gezeigt wird, wie man mit speziellen Make-ups diese Stechwerke überdecken könne. Waren es einst ein, zwei oder drei solcher Kunstwerke auf der Haut, gibt es oftmals heute kaum noch Platz für ein letztes. Da würde wahrscheinlich ein kosmetisches Überdecken keinen Sinn ergeben.

Tja, was kommt danach? Womit werden perspektivisch die Menschen ihr Trendbewusstsein und ihre Zugehörigkeit dokumentieren wollen?

Ach ja die heutige Frage:

Ein Tattoo stechen? Sofort und das auch noch müssen? Nix da! Meine Haut wird nicht genadelt!

Habt einen guten Wochenstart. Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.