Wimpernschlag

Welches Klischee/Schema in Büchern oder Filmen nervt dich am meisten?

… einen Wimpernschlag später, verharren, stutzen, warten, fühlen und so weiter …

Da muss ich immer lächeln, wenn ich das lese.

Heute nur kurz diese Notiz von mir aus Brilon. Und das auch noch getippt auf meinem Smartphone 😉

Um elf Uhr ist ist die Vernissage zu unserer Kunstausstellung „ARTverwandt“ in der Galerie KUNSTundRaum.

Etwas später mebr dazu.

Bis dahin,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Stechwerke

Wenn du dir jetzt sofort ein Tattoo stechen lassen müsstest: Was wäre es – und warum?

Vor einiger Zeit schrieb ich bereits einen Beitrag zum Thema Tattoo und Ihr kennt meine Abneigung.

Bereits bei dem Wörtchen müsstest stehen mir die Haare zu Berge. Ganz frei nach Tommy Jaud: „Einen Scheiß muss ich“.

Als ich die heutige Frage an uns Blogger las, war mein erster Gedanke: Mylady de Winter. Du erinnerst Dich an die Antagonistin in dem Roman „Die vier Musketiere“ von Alexandre Dumas? Ihr wurde auf der Schulter ein Brandmal verpasst. Eine Lilie. Diese Fleur-de-Lis wurden damals Verbrechern zur ewigen Erkennung auf der Haut eingebrannt.

Ein gruseliger Gedanke, der mir damals als junges Mädchen, als ich das Buch las, bereits Schmerzen bereitete. Zumal das Vergehen, für das sie das Ding verpasst bekam, zu ihren späteren fast lächerlich ist. Davon abgesehen, habe ich diese intelligente und schöne Frau bewundert. … Aber ich komme vom Thema ab.

Stimmt. Das ist kein Tattoo, sondern ein Brandmal. Früher hat man zum Beispiel Kühe mit einem Brandmal versehen, um denen eine Besitzzugehörigkeit zu verpassen. Später waren es Tätowierungen. Heutzutage bekommen sie Marken ins Ohr geklippt. Ich denke, dass die nächste Generation der Kennung Mikro-Chips oder ähnliches sein werden. Mit einer App auf dem Smartphone verbunden, könnten alle Daten zum Tier ausgelesen werden. Hm, vielleicht gibt es das auch schon. Das wäre in der heutigen Zeit eigentlich das „Normal“. Ich müsste mal recherchieren. Aber warum stehen die Kühe dann immer noch mit diesen hässlichen gelben Marken auf den Weiden?

Ich frage mich: Was kommt nach dem Tattoo-Wahn?

Es amüsiert mich immer, wenn ich Videoclips sehe, in denen mit viel Aufwand gezeigt wird, wie man mit speziellen Make-ups diese Stechwerke überdecken könne. Waren es einst ein, zwei oder drei solcher Kunstwerke auf der Haut, gibt es oftmals heute kaum noch Platz für ein letztes. Da würde wahrscheinlich ein kosmetisches Überdecken keinen Sinn ergeben.

Tja, was kommt danach? Womit werden perspektivisch die Menschen ihr Trendbewusstsein und ihre Zugehörigkeit dokumentieren wollen?

Ach ja die heutige Frage:

Ein Tattoo stechen? Sofort und das auch noch müssen? Nix da! Meine Haut wird nicht genadelt!

Habt einen guten Wochenstart. Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Spezies Mensch

Wann hat dir ein fremder Mensch deinen Glauben an die Menschheit komplett zurückgegeben?

Die heutige Frage an uns Blogger malte etliche Fragezeichen auf meine Stirn.

Das erste: Habe beziehungsweise hatte ich überhaupt den Glauben an die Menschheit verloren? Das zweite: Welcher Fremde, soll mir diesen zurückgegeben haben; und dann auch noch komplett?

Der Mensch an sich sei gut, empathisch, lernfähig, friedlich und vernünftig, sagen die, die grundsätzlich an das Gute im Menschen stoisch glauben.

Ich sage immer, dass mir ein Mensch zunächst beweisen muss, dass er es nicht Wert ist, dass ich ihm vertraue. Da kommt es schon vor, dass es so ist, dass ich diesem Menschen mein Vertrauen verweigere. Nur: Betrifft das die Menschheit insgesamt? Nein.

Der Mensch sei von Natur aus empathisch. Es mag sein. Jedoch ist das, so glaube ich, keine angeborene Eigenschaft, sondern seine erfahrene Erziehung und Sozialisierung. Das Lebensumfeld  formt den Menschen. Betrifft das die Menschheit insgesamt? Nein.

Der Mensch sei lernfähig. Das stimmt. Die Fähigkeit, zu lernen, wurde fast jedem Menschen auf seinem Weg ins Leben mitgegeben. Die Krux an der Sache ist, dass der Mensch gleichermaßen beeinflussbar ist. Er lässt sich oft von subtiler Suggestion lenken, zum handeln verleiten und gutgläubig irgendwelchen Ideologien nachzulaufen. Auch wenn mich das fast zur Verzweiflung bringt, betrifft das die Menschheit insgeamt? Nein.

Der Mensch sei friedlich. Ja, ganz sicher kommt ein Menschenwesen vollkommen mit Frieden im Herzen auf die Welt. Die meisten Menschen bleiben es in ihrem Leben auch. Aber auch hier kommt es darauf an, in welchem kulturellen und religiösen Umfeld ein Mensch geprägt wird. Betrifft das die Menschheit insgesamt? Nein.

Der Mensch sei vernünftig. Das ist aus meiner Sicht der schwierigste Punkt. Ist er das? Vielleicht entwickelt der Mensch im Laufe seines Lebens diese Vernunft. Da spielen alle anderen Faktoren mit rein. Kann der Mensch Zusammenhänge erkennen, kritisch denken, hinterfragen, logisch Entscheidungen treffen und dann sinnvoll und verantwortungsvoll handeln? Ja, er kann es. Oder besser: Er könnte es. Betrifft das die Menschheit insgesamt? Nein.

Ich habe niemals den Glauben an die Menschheit verloren.

Denn immer dann, wenn die Luft brennt, stehen die Menschen zusammen. Alle? Natürlich nicht.

Die „Menschheit“ ist ein fast abstrakter Begriff und ein großes Wort. Sorgen wir dafür, dass uns diese Menschheit nicht irgendwann als Spezies durch die Finger rinnt.

Habt einen wunderbaren Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Unverbissen weiter

Wenn dein Zukunfts-Ich dir einen einzigen Satz schicken könnte – was würdest du hoffen, dass darin steht?

„Arbeite unverbissen an Deinem inneren Ziel und bleibe ihm treu,  weil Du es schaffst!“

Welchen Satz erhoffst Du von Deinem Zukunfts-Ich zu lesen?

Habt einen guten Tag, der heute etwas kühler zum Durchatmenn einlädt.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Petra Kolossa.

Schlafen, um zu schlafen

Was machst du, um besser zu schlafen?

Zum Glück gehöre ich zu denen, die ins Bett gehen, sich frisch geduscht in die gemütlichen Kissen kuscheln, tief die kühle Nachtluft durch das geöffnete Fenster einatmen, die Augen zuklappen und innerhalb weniger Minuten im Land der Träume versinken.

Kurz und gut: Ich schlafe gut, weil ich zum Schlafen ins Bett gehe. Nämlich dann, wenn ich müde bin und in der Regel sechs bis sieben Stunden später aufwache. Vorausgesetzt, Kater Flo kümmert sich nicht zuvor um meinen aus seiner Sicht, viel zu langen Schlaf in der Nacht.

Ich kenne so einige Leute, die große Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen haben. Gehörst Du dazu? Oder ergeht es Dir, wie mir und Du schläfst einfach, weil es gerade dran ist, zu schlafen?

Da bin ich wirklich gespannt. Schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Laufe los

Schaff heute 5.000 Schritte und poste deinen Erfolg hier – wir feuern dich an!

Fünftausend Schritte sind mein tägliches Mindestmaß. Man sagt, zehntausend solle man sich am Tag bewegen. Nun, das schaffe ich selten und es ist auch nicht mein Ziel.

Auf ein Beweisbild am Ende dieses Tages will ich verzichten.

Morgen werden wir dann vielleicht die leer getrunkenen Wasserflaschen, die übrig gebliebenen Kerne und Schalen des verdrückten Obstes oder Gemüses posten, die Anzahl der Kniebeuge, die Yogaübungen und so weiter und so fort. 

Auch wenn wir Blogger von WordPress dabei virtuell angefeuert werden, mag ich diese langweiligen Challenges nicht. Wobei sicher für manchen genau das eine Motivation sein könnte, um überhaupt erst einmal loszugehen.

Wie auch immer, für wen, außer für mich selbst, sind meine gelaufenen Schritte am Ende eines Tages interessant zu wissen?    

OK. Erst mal Kaffee!     

Bis zum nächsten Mal,

herzlich Eure Petra Kolossa.

Gedanken schaffen Realität

Was ist für dich der beste Weg, mit negativen Gedanken umzugehen?

Das heutige Thema zum Start in den Monat Juli von WordPress an uns Blogger ist ein recht spannendes.

Denn ganz einfach beantwortet: Wandel die negativen Gedanke in positive um.

Das ist leicht dahingeplappert. Ich weiß das. Jedoch letztendlich ist das der einzige Weg, das Miesepeterdenken loszuwerden. Zum Trost: Mir gelingt das auch nicht immer.

Gedanken schaffen Realität. Wer kennt das nicht, man denkt etwas und schwupps ist es auch schon passiert. „Hoffentlich, fällt jetzt nicht die Tasse vom Tablett!“ Ploing, zack, liegt sie am Boden. „Mögen die Henkel des voll beladenen Beutels nicht reißen!“ Und klatsch, liegt die Ladung schon auf der Straße.

Das sind nur simple Beispiele. Komplexer wird es, wenn sich in Deinem Kopf ganze Szenarien abspielen, wie etwas höchstwahrscheinlich sein wird. Du malst Dir das Drama in den schillernsten Farben aus. Was glaubst Du was geschehen wird? Du wirst erleichtert sein, wenn es halb so schlimm vonstatten gehen wird.

Konzentriertes, bewusstes, fokussiertes Denken ist harte Arbeit. Wenn man den Prozess erst einmal erkannt und verstanden hat, erwischt man sich immer wieder dabei, negativ zu denken. Und weil man es weiß, dass das ganz sicher keine guten Gedanken sind und zeitnah Realität sein werden, beginnt man umzudenken und im Kopf umzuformulieren. 

Das aktuellste Beispiel aus der Gesellschaftspolitik: Die Leute sind gegen Krieg, gegen dies und gegen das. Das sind alles andere als positive Gedanken. Warum sprechen sie nicht das aus, wofür sie sind. Dreht den Spieß ins Positive. Also für Frieden, für dies und für das.

Wie wäre es, die negativen Szenarien im Kopf gegen positive Storys zu tauschen? Wenn es dann im Bauch vor lauter Vorfreude kribbelt, dann wird es höchstwahrscheinlich auch so kommen, auch wenn es vielleicht nur die Hälfte davon ist.

So versuche ich mit negativen Gedanken umzugehen, auch wenn es nicht immer klappt.

Wie tust Du es? Wie verscheuchst Du negative Gedanken?

Rückwärts gedacht

Was würdest du deinem 20-jährigen Ich gern sagen?

Aus meiner heutigen Sicht, fast fünfzig Jahre später, würde ich mein damaliges Ich einfach nur in die Arme nehmen und ihm sagen, wie tapfer und großartig es die (damalige) Situation bewältigt. Ich würde ihm Kraft, Mut und unendlich viel Liebe zusprechen.

Und ich würde ihm sagen: Vertraue auf das Leben. Es wird Dich führen. Wenn es nicht rund läuft, hat es seinen Grund. Du wirst daraus lernen und Deinen gewählten Weg korrigieren. Habe keine Angst. Es werden Menschen in Dein Leben treten, die Dich lieben, die Dir die Hand reichen. Du wirst lernen, Menschen wieder vertrauen zu können, auch wenn es dafür keinen Garanten gibt. Gib Dir Zeit. Lerne, Dich selbst zu mögen. Du bist wunderbar und in Deinem Wesen einzigartig, wie jeder Mensch dieses Globusses, in unserer Matrix.

Ich lebe nicht in der Vergangenheit. Sie hängt uns nur allen unveränderbar an. Ob wir wollen oder nicht. All das von gestern ist heute kalter Kaffee.

All das, was ich heute mit meiner Lebenserfahrung in die Vergangenheit meinem imaginären 20jährigen Ich hineininterpretiere, erzeugt in mir nach so langer Zeit fast etwas Selbstmitleid. Ich betrachte mich von außen und sehe eine junge, sensible, introvertierte, eingeschüchterte Frau, die sich intuitiv aus einem starren, kühlen, lieblosen Lebensraum in ihren eigenen begann zu befreien.

Hast Du einmal in Dein 20jähriges Ich hineingehorcht? Was würdest Du ihm heute sagen wollen?

Mit dieser heute schwierigen Frage an uns Blogger verabschiede ich mich.

Habt einen wunderbaren Tag. Der Sommer kommt nach den erfrischenden Tagen zurück ☀️

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Nutzlose Anleitungen

Schreib deinen Guide dazu, wie du in Beziehungen gesunde Grenzen setzt.

Nichts ist individueller als eine Beziehung zwischen Menschen.

Und ganz ehrlich: Aus meiner Sicht ist in dem Fall, wenn es einmal kriselt, nichts blöder, als eine Anleitung (Guide) zu lesen, den irgendein Schlaumeier zu Papier brachte. Andersherum: Wer liest ein solches Pamphlet, bevor er in eine Beziehung geht?

Jeder Mensch in einer Beziehung lernt intuitiv Grenzen zu setzen. Wenn es einem nicht gelingt, er das nie hinbekommt, dann ist es keine Beziehung, sondern vielleicht eine Zweckgemeinschaft, oder sogar der Grund diese Bindung zu beenden.

Egal wie. Eine solche Anleitung, oder neudeutsch: einen solchen Guide, zu schreiben, wäre ein weiterer Erguss von überflüssigen Ratgebern.

Wer unbedingt Hilfe braucht, zu lernen, Grenzen zu setzen, sollte echte fachmännische Hife bei Therapeuen suchen.

Habt einen guten Wochenstart.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Mars-Kolonie

Glaubst du, dass Menschen irgendwann den Mars besiedeln? Und wie würde das Leben dort wirklich aussehen?

Nein, das glaube ich nicht. Welchen Sinn soll das ergeben, dort ein neues, anderes, idealisiertes menschliches Leben anzusiedeln?

Welches Recht hat der Mensch, einen anderen Planeten zu okkupieren?

Schau Dich um. Was ist aus unserem Planeten geworden?

WordPress fragt, ob ich glaube, dass Menschen irgendwann den Mars besiedeln. Ich frage mich, ob diese verrohte und immer einfältiger werdende Menschheit irgendwann einmal bereit sein wird, den von ihr besiedelten Planeten Erde wertschätzend zu reformieren.

Sollte dies irgendwann einmal geschehen sein, sollte die Menschheit dauerhaft in einem friedlichen Miteinander leben, also Gier, Neid, Angst, Hass, Macht über andere haben zu wollen, nur noch Begriffe aus alter Vergangenheit sein werden. Erst dann darf sich der Mensch überhaupt erlauben, darüber nachzudenken, solche Schritte wagen zu wollen.

Auch wenn ich die wissenschaftlich-technischnischen Leistungen von und um Elon Musk sehr schätze und auch daran glaube, dass er seinen Visionen Leben geben wird, das heißt, er wird den Mars ansteuern.

Dennoch lehne ich seine Motivation, ein autarkes Leben für eine elitäre menschliche Spezis auf dem Mars etablieren zu wollen, ab. Er glaubt, dass die Erde durch Atomkriege und Naturkatastrophen keine Überlebenschance habe. Die menschliche Spezis mit seiner Intelligenz und Kultur soll auf diese Weise, also mit einer autarken Kolonie auf dem Mars, erhalten bleiben.

Wenn ich mir vorstelle, diese magisch-elitäre Truppe würde ihren Zaster und ihre klugen Köpfe in eine durchdachte globale politisch-ideologisch unabhängige Reform stecken, wie fantastisch könnte unser Leben hier auf der Erde sein. Aber sie geben den „Blauen Planeten“ lieber preis.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff, sagt man.

Noch einmal zur Ausgangsfrage: Nein, Menschen werden den Mars nicht besiedeln. Jedoch glaube ich, dass der Mars von einer elitären Menschen-Auswahl in einer autarken Kolonie besetzt sein wird.

Irgendeinen Anker brauchen wir Menschen. Ich hoffe sehr, dass das Universum ein wachsames Auge auf alle seine Himmelskörper hat.

Was fällt Dir zu diesem Thema ein? Werden die Menschen den Mars besiedeln?

Meine Nacht war heute sehr kurz und zeitig zu Ende. Die Vögel zwitscherten sich mit dem Sonnenaufgang in Sonntagslaune und ich konnte nicht mehr einschlafen. Es ist kühl, nur etwas über zehn Grad, sehr windig, aber die Sonne blitzt zwischen den Wolken hervor. Ich denke, es wird ein schöner Tag ☀️

Habt einen wunderbaren Sonntag. Bis zum nächsten Mal,

Eure Petra Kolossa.