Hast Du es vermisst, …

… ich meine, die Kunst und Kultur. Wie sehr haben Dir tatsächlich das Theater, die Galerien, das Kino, die Konzerte, die Lesungen etc. in den letzten vierzehn Monaten gefehlt? Ganz ehrlich. Auf einer Skala von eins – steht für überhaupt nicht vermisst  und fünf – hat mir total gefehlt, wie würdest Du antworten? Gern darfst Du es unten im Kommentarfeld schreiben.

Gestern sprach ich einen Podcast für mein Hör-Cafè ein. Währenddessen kamen mir Tausend Gedanken in meinen Kopf. Die obige Frage stellte ich unter anderem auf meiner Facebookseite und erhielt sehr viele Antworten. Die Ehrlichkeit überraschte mich und es öffnete mir auch die Augen.

Kunst und Kultur wird selbstverständlich von den Machern dieser sehr, sehr vermisst. Sie konnten es vierzehn Monate nicht öffentlich tun. Im Augenblick gibt es eine Lockerung. Es ist unter besonderen Auflagen möglich und ein Aufatmen ist zu spüren. Und es sind natürlich auch diese Menschen, die Kunst und Kultur als ihre Leidenschaft auch als Verbraucher genießen.

Hingegen wird die Kunst und Kultur von den Konsumenten selbst weniger vermisst. Ich hinterfragte das. Es stellte sich heraus, dass man fast alles digital, wie zum Beispiel auf YouTube, gratis bequem zu Hause erleben kann. Man könne Museumsrundgänge mit ausführlicher Beschreibung erleben, komplette Konzerte hören, Theaterstücke, Kabarett, Lesungen … eigentlich alles. Und das komplett kostenfrei!

Ich brauche Euch nicht sagen, dass mir da ein fetter Kloß im Hals hängt. Das, was die Künstler derzeit tun, ist eine reine Selbsterhaltung. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als auf diese Weise auf sich aufmerksam zu machen. Das Schlimme ist, dass sie dabei, digital, nicht einmal einen „Hut“ herumgehen lassen können. Sie tun es unter einem riesigen Aufwand komplett lau für nichts, immer in der Hoffnung auf bessere Zeiten.

Die Antwort, dass es schon immer so gewesen sei, dass Künstler auf einen Mäzen angewiesen waren und sind, es sei ja schließlich nichts Neues. Kunst wird in diesem Moment nicht als Wert angesehen und anerkannt, sondern als etwas, das einer gutmütigen Unterstützung bedarf. Ich sage: Wenn jeder, der Kunst und Kultur konsumiert, ganz gleich in welchem Genre, einen Betrag für die erbrachte Leistung löhnen würde, hätten wir diesen Zustand, dass Künstler sich mit einem Zweit- oder Drittjob über Wasser halten müssen, nicht. Keiner der Kunst- und Kultur-Konsumenten arbeitet für „lau“ und hofft, dass er einmal irgendwann für seine erbrachte Arbeit eine kleine Bezahlung erhält.

Ich empfinde es wirklich lästig, dass sich Künstler immer wieder anbiedern müssen, um wahrgenommen zu werden. Ich denke, da muss ein großes Umdenken geschehen.  Nicht nur bei den Konsumenten, auch bei den Künstlern selbst. – Kunst und Kultur ist keine Selbstverständlichkeit!

Würden Künstler ab sofort nur noch mit einem Auftrag in der Hand arbeiten, also mit einem Vertrag, wäre die Kunst und Kultur für lange Zeit tot. Keine Musik, keine Grafiken, keine Comics, kein Kino, kein Theater, keine Werbung, keine Bilder, Skulpturen, kein Tanz, kein YouTube, Spotify & Co., keine Filme im heißgeliebten Fernsehen, keine Bücher, keine Konzerte, Märkte … Es wäre eine trostlose Zeit.

Wir alle wissen, dass das nicht geschehen wird. Kunst ist eine Ausdrucksform auf vielen Ebenen. Künstler brauchen die reale Kommunikation, um Inspiration, Energie und das Warum für ihren Schaffensprozess zu tanken. Ein Künstler, der in seinem Kämmerlein ausschließlich für das World Wide Web arbeitet, wird Stück für Stück verkümmern.

Kunst und Kultur ist immer irgendwie da. Und hier spreche ich nicht nur von den vergleichsweise wenigen Stars auf diesem Planeten. Man dreht das Radio auf, schaltet den TV ein, wählt einen Streamingdienst, man schaut zu YouTube oder Google … Kunst kommt aus dem Netz … Viele Menschen vermissten es in den vergangenen Monaten auch deshalb nicht.

Und mir ist sehr bewusst, dass Kunst und Kultur eine Leidenschaft, eine Liebhaberei, eine Nische ist. Also lasst uns diese Nische füllen mit guter, anspruchsvoller und aussagekräftiger Kunst und Kultur.

Wir Künstler und Kulturschaffenden freuen uns auf Euch, die nach so langer Zeit durstig und hungrig auf kreativ Erschaffenes seid.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Mal einfach geschwatzt

Seit über einem Monat ließ ich mich fangen von vielerlei kleinen und größeren Aufgaben.  Beinahe hätte ich das Wort „Probleme“ verwendet. Nun, ein Wort, das nicht zeitgemäß scheint. Man erklärte mir vielfach, dass es keine Probleme gäbe, es seien Aufgaben. Dabei ist das Wort Problem oftmals wesentlich treffender, als „Aufgaben“, da es den Nagel, inhaltlich betrachet, meistens zielgenauer auf den Kopf trifft. Denn Probleme sind nicht nur irgendwelche Aufgaben, die abgearbeitet werden wollen. Es sind ungelöste schwierige Aufgaben, die zunächst nach einem Lösungsweg verlangen, bevor sie überhaupt zur Aufgabe werden. Man gab dem Sinn das Wort Problem, das aus dem Griechischen entlehnt wurde.

Nun, in meinem Fall war es eine Mischung. Also ein Gemenge von Aufgaben und Problemen. Dingen, die abgearbeitet werden mussten und Dinge, die zunächst nach einer Lösung verlangten, bevor sie zur Aufgabe wurden.

Und dieses ganze Prozedere frisst Zeit und Energie. Und oftmals will ich das alles nicht. Jedoch lebe auch ich in diesem gesellschaftlichen Konstrukt, das bis ins Detail durch Reglements genormt ist, dem ich mich zu unterwerfen habe.  Und so jage ich in der Zeit, die ich in kleine Happen für Einkommen generierende Aufgaben, administrative Sachen, beweisende buchhalterische Dinge, Kreatives, Texten, Privates, Haushalt, Visuelles und so vieles mehr … teile. Und oft fällt es mir schwer, zu entscheiden, auf welchen Part ich im Augenblick verzichten will.

Heute schaute ich, wann ich den letzten Blog geschrieben habe. Und ich war ziemlich erstaunt, dass so viel Zeit vergangen ist. In meiner Empfindung war es erst vor ein paar wenigen Tagen. So griff ich ganz spontan zu meiner Tastatur … Ein Blog ohne Thema, einfach so, wie es mir aus den Fingern springt, für Euch.  Ich plapper einfach mal drauf los.

Ich reflektiere die Zeit, seit dem letzten Blog und überlege, was alles seitdem geschehen ist.

Seit längerer Zeit faszinieren mich Podcasts. Kurze Sendungen in lockerer Art. Ohne Bild, ohne Film. Die Kraft der Worte, der Sprache, der Stimme. Heimlich träumte ich davon, einen selbst zu gestalten. Ich begann, mich immer mehr damit auseinanderzusetzen, zu lesen,  zu sehen und zu hören. Ich studierte Statistiken, las Erfahrungsberichte und begann, mich mit der praktischen Seite, der Technik und Umsetzung zu befassen. Endgültig Mut machte mir meine Tochter. Sie war von der Idee genauso begeistert und bot mir an, mit ihrer Band „janisa-music“ die Musik für meinen Podcast zu schreiben.

Spontan kam mir der Name „Hör-Cafè“ in den Sinn. Eine Recherche ergab, dass es diesen als Podcast noch nicht gab. Ich mochte die Vorstellung eines virtuellen Cafès mit den fantastischen Klängen von janisa-music, die meinen Podcast, meine Sendung begleiten. Sie schrieben den Song „Listen to my story“ (bitte anklicken)

Ich nahm die Hürden der Technik. Lernte, wie man Spuren aufnimmt, schneidet, korrigiert, verbindet, umwandelt und ins Netz stellt.

Seit Ostern ist er online, mein Podcast „Hör-Café“. Ihr könnt ihn auf allen gängigen Plattformen hören.  Ich mag diese Arbeit sehr, auch wenn es einen diversen Aufwand mit sich bringt.

Über diesen Link gelangt Ihr direkt zum Hör-Cafè.

Und das ist der Link zu itunes, also für die von Euch, die Apple benutzen.

Einen permanenten Link findet Ihr rechts auf meiner Webseite, wenn Ihr diese öffnet.

Immer Montag, Mittwoch und Freitag gibt es einen neuen Beitrag. Perspektivisch habe ich unter anderem geplant, interessante Menschen, die in irgendeinem Zusammenhang des Schreibens wirksam sind, zu einem Interview einzuladen und Euch vorzustellen.

Nun, was tat ich noch? Ein kleines Schränkchen für einen Auftrag zu bemalen, hat wirklich Spaß gemacht. Die mittelprächtige Herausforderung war das Lackieren. Denn eine Schutzschicht ist sehr wichtig bei diesem Gebrauchsgegenstand. Draußen war es zu kalt und ich fand keinen Raum, in dem ich es hätte tun können. Aber in den nächsten Tagen soll der Frühling mit warmen Temperaturen kommen. Dann kann auch das zu Ende gebracht werden.

Ich wurde von Novum Basel zu einer Online-Kunstausstellung eingeladen. Sie startete am 20. März und wird noch bis zum 20. April 2021 online sein. Novum hat ein sehr schönes Video dafür gemacht. Unter dem Bild findet Ihr den Link dorthin. Und natürlich sind alle Kunstwerke käuflich.

Hier geht es zum inhaltlichen Video der Online-Kunstausstellung. Bitte einfach diese Zeile anklicken.

Wenn man einmal anfängt zu schwatzen, nimmt es kein Ende.

Ich entscheide mich jetzt ganz spontan für ein Ende und dafür, wieder regelmäßig hier für Euch zu schreiben.

So verabschiede ich mich für vorerst. Genießt das schöne Frühlingswochenende 🌷☀️

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Einmeterfünfzig!

„Ahh, unsere Begegnungsstühle!“, denke ich und schaue mir die Fotos auf meinem Smartphone an, die ich nach dem Aufbau unserer letzten Ausstellung im Rathaus Deggenhausertal machte. Eine Idee, einst geboren von der Schweizer Künstlerin Stefanie Seiler-Saste. In unserer Künstlergruppe „seeArt“ griffen wir den Grundgedanken auf. Wir Künstler/innen haben alle einen oder mehrere solcher Begegnunsstühle gefertigt. In jeder Ausstellung, bei jeder Aktion, wo wir sind, sind auch unsere Begegnungsstühle dabei. Künstlerisch gestaltete Stühle laden ein, sich niederzulassen, sich zu setzen, sich kennenzulernen, zu kommunizieren, zu lachen, sich näher, einfach ins Gespräch zu kommen …

Auf unseren Ausstellungen wurden die Stühle gerne belegt. Die Menschen rückten zusammen, ruhten sich auf diesen aus, diskutierten und genossen die Zeit.

Nun, bei unserer aktuellen Ausstellung, die wir Mitte Oktober sang- und klanglos ohne Besucher und ohne Vernissage eröffneten, stehen nur drei dieser Stühle und ein Tisch. Für mehr war nicht Platz. Der Abstand zwischen den Stühlen von mindestens 1,50 Metern musste eingehalten werden. So die momentane „Covid19-Vorschrift“.

Ein Paradoxon. Die Begegnungsstühle mutierten zu Distanzstühlen. – Sagten wir noch vor dem März dieses Jahres: „Kommen Sie näher. Setzen Sie sich zu uns!“ Denken heute die meisten Menschen: „Halten Sie Abstand! Kommen Sie mir nicht zu nah!“

Es ist mir klar, dass auf diesen Stühlen keiner Platz nehmen und schon gar nicht mit einer anderen Person mit der Maske im Gesicht laut über diesen Abstand auf der Chefetage sich eine Unterhaltung zuwerfen wird.

Unsere nun bereits dritte Ausstellung in dem Rathaus ist eine reine Sympathie-Kunstschau. Ich war etliche Male dort in den letzten Tagen und sah mir die Situation vor Ort an. Ich traf einen einzigen Touristen, der eine Radfahrerkarte wünschte. Die Gänge sind leer. Die Menschen vermeiden Wege, die aus ihrer Sicht nicht sein müssen. Viele Dinge lassen sich online oder auch am Telefon erledigen. Nun, und der Bürgermeister scheint ebenso zwischen den Stühlen zu stehen. Kann er im Gemeindeblatt oder der Webseite des Rathauses die Bewohner dazu aufrufen, ihre Wohnung zu verlassen und sich auf die Strümpfe zum Rathaus zu machen? Es scheint, er kann es nicht. Ein Weg zum Rathaus muss einen triftigen Grund haben, die eigenen vier Wände zu verlassen. 

Und eine Kunstausstellung ist es wahrscheinlich für die meisten Menschen nicht, das Rathaus aufzusuchen. Und so sind unsere einstigen Begegnunsstühle reine Dekoration, wie auch die Werke unserer Künstler, die noch bis Anfang Januar 2021 dort zu bestaunen sind. Nach dem Aufbau unserer Ausstellung machte ich ein kleines Video. Ihr findet es auf meinem YouTube-Kanal. Hier ist der —->>> Link zu dem Video. Klickt es einfach an. Wenn Ihr meinen Kanal besuchen wollt,  findet Ihr diesen unter www.youtube.com/petrakolossa.

Wer in der Nähe des Deggenhausertals ist, packt Eure Maske ein, schaut einfach mal auf der Rathausstraße 1, in Wittenhofen im Rathaus vorbei. (Tippt in die Navigation Schulstraße 1 ein.) Schaut aber bitte zuvor hier in die Öffnungszeiten.

Mein Wesen kämpft gegen diese aufgesetzte Distanz. Wenn ich in größeren Abständen den Weg zum Supermarkt unternehme, bemerke ich jedes mal ein gesteigertes Distanzverhalten. Die derzeitige Corona-Situation verändert die Menschen.

Man sagt: Alles, was ich dreißig Tage immer wieder tue, höre, sage, lebe … verfestigt sich im Unterbewusstsein. Kurz gesagt, es brennt sich in unsere Festplatte ein. Nun, und wenn das Ganze zur Sicherheit noch ein paar Monate länger trainiert wird, ist es schwierig, mal eben so einen Sprung in das Einst zu tun. Es wird nicht mehr so sein, wie es einmal war! Und ich bin so verdammt froh, vor zwanzig Jahren den Stecker des Fernsehgerätes gezogen zu haben …

Passt auf Euch auf!

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Auflösung

Fast hätte ich es vergessen. Aber Ihr sollt nicht im Dunkeln tappen.

In diesem Beitrag vom 20. Februar fragte ich Euch, wer von uns beiden das Bild (rechts im Hintergrud) gemalt hat.

Eure Antworten halten die Waage.

Die richige Antwort ist natürlich:

Heiko Holdenried

Noch bis Mitte April ist diese kleine Ausstellung im „Alpenland“, Seestraße 26, Ravensburg zu sehen. Wer mag, schaut einfach vorbei.

Einen schönen Dienstag für Euch alle.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: … bitte nutzt das Kommentarfeld 😉

Klein, fein, spontan – Kunstschau in Ravensburg

Eure Bilder passen gut zusammen. So hörte ich bei der Austellung im Frühjahr letzten Jahres mit unserer Künstlergruppe seeArt in Wittenhofen. Es war das erste Mal, dass Heiko Holdenried als zu diesem Zeitpunkt relativ neues Mitglied unserer Gruppe mit uns ausstellte.

Im darauffolgenden Herbst, trafen unsere Bilder bei „Kunst im Keller“ in Ravensburg erneut aufeinander. Besucher unterhielten sich mit mir und sprachen über die ausgestellten Bilder. Immer wieder musste ich korrigieren und sagen: „Nein, diese Bilder dort sind Werke von Heiko Holdenried. Die habe ich nicht gemalt.“

Wir mussten feststellen, dass unsere Werke von der Farbkraft und Wirkung tatsächlich gut zusammenpassen. So entschieden wir uns, bei passender Gelegenheit, eine gemeinsame Ausstellung zu machen. Heiko malt in der Regel auf sehr großen Untergründen um die zwei Meter und mehr. Meine Bilder sind nicht größer als einhundertzwanzig Zentimeter. Es hat einfach logistische Gründe 😉 Diese Monster müssen schließlich irgendwie bewegt werden.

Nun gut. Heiko bekam eine Anfrage für eine Ausstellung. Er rief mich an und fragte, ob ich ihn mit kleineren Bildern unterstützen kann. Und spontan entschieden wir uns, diese doch sehr kleinen Flächen im „Alpenland“ in Ravensburg zu bespielen.

Unsere kleine Kunstschau könnt Ihr bis Mitte April 2020 im „Alpenland“ Haus am Mehlsack, Seestraße 26 – 28, 88214 Ravensburg sehen.

Ehrlich, es war tatsächlich eine Herausforderung. Es ist keine klassische Galerie. Doch hängten wir die Bilder mit viel Spaß. Möge diese kleine Ausstellung allen Besuchern viel Freude bringen und vielleicht für so manchen Gesprächsstoff sorgen.

„Heiko, wir brauchen noch ein Bild für unsere Öffentlichkeitsarbeit von uns.“ „Ja, kein Problem.“ Und so war eine dortige Mitarbeiterin gern bereit, uns zu fotografieren … Hier bekommt Ihr ein paar Momentaufnahmen zwischen Bauch einziehen, den Versuchen, eine vernünftige Pose einzunehmen und dem Moment „Eigentlich egal! Lass uns einfach sein, wie wir sind!“ … Hier ein paar Impressionen:

Während wir unsere Bilder hängten, wurde Heiko angesprochen und man sagte ihm wie toll diese Bilder seien. Er musste korrigieren, und erklären, dass es nicht seine Bilder seien … Und das bringt mich auf folgende Idee. Schaut Euch bitte das folgende Bild an.

Ihr seht im Hintergrund rechts eines unserer Werke, die wir ausstellen. Was meint Ihr? Wer von uns beiden hat dieses Bild gemalt???

Schreibt es einfach unten in das Kommentarfeld.

A: Heiko Holdenried

B: Petra Kolossa

In einer Woche bekommt Ihr hier die Auflösung.

Nun bin ich ganz neugierig und freue mich auf Eure Antworten.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Weihnachten kommt immer so plötzlich …

… unter diesem Motto lädt unsere Künstlergruppe seeArt herzlich für den

09. November, 15 bis 20 Uhr

zum Atelierverkauf nach Weingarten, in den Ermlandhof ein.

Unsere Gäste sind Künstler/innen von STARTUP aus Tettnang.

Alle Künstler/innen bringen direkt aus ihren Ateliers ihre Arbeiten in den Ermlandhof.

Und ganz wichtig: Die ausgestellten Kunstwerke sind verkäuflich und werden den Preis von 300 Euro nicht überschreiten.

Wir Künstler/innen und das Team des Ermlandhofes freuen sich riesig auf Dich und Deine Lieben.

Wir sehen uns am 09. November.

Bis dahin,

herzlich Eure Petra Kolossa

… und hier noch unsere Medieninformation:

Einladung zur Vernissage

Herzlich seid Ihr zur Vernissage eingeladen.

Ihr könnt auf dieser Ausstellung weitere wunderbare Werke von Schweizer und Slowakischen Künstlern bewundern.

Mich werdet Ihr an diesem Abend im Bacchus in Ravensburg antreffen.

Ich habe es versucht. Es hat nicht geklappt mit dem Klonen. 😉

Zeitgleich zwei Aktivitäten …

Ich entschied mich für „meine“ Künstlergruppe seeArt.

Ihr habt also die Wahl:

Freitag, der 27. September, 18 bis 23 Uhr in Basel oder Ravensburg zu sein.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Basel – Kunstausstellung

Ich freue mich riesig, ab dem 27. September bis zum 10. Oktober 2019 in Basel im Hotel Euler ausstellen zu dürfen.
Eingeladen wurde ich von Novum Investments. Der Beitrag unten sagt alles Wichtige. Deshalb habe ich diesen einfach in meinen heutigen Blog eingebettet.

Die Vernissage ist am 27. September. Ihr könnt mich dort leider nicht persönlich antreffen. Zeitgleich stelle ich mit unserer Künstlergruppe „seeArt“ im altehrwürdigen Bacchus in der Altstadt von Ravensburg aus. Aber dazu mehr in den nächsten Tagen.

Ihr habt also die Wahl 😉

Euch allen einen entspannten Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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Slavomira Andrea fröhlich mit Petra Kolossa hier: Basel.
Liebe Freunde

Du kannst die wunderbare Werke von Petra Kolossa im Hotel Euler am 27.09.2019 ab 18:30 Uhr sehen!

Die Kunstausstellung findet vom 27.9. bis 10.10.2019 statt.

Wir freuen uns auf Euch!

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Petra Kolossa

wurde in Dresden, Deutschland, geboren. Heute lebt und arbeitet sie als Künstlerin und Autorin in Horgenzell, nahe dem Bodensee.

Für sie steht das Sehen, eine Idee, eine Vision, das Experimentieren mit den Materialien, den Farben und die Lust am Umsetzen im Vordergrund. Immer wieder kommt sie auf Assemblagen und Collagen und das Malen mit Acryl zurück. Sie bevorzugt feste, griffige Materialien, die Volumen, Körper und Struktur haben und lässt sich gern an Objekten aus. Unbändige Freude empfindet sie, mit ihrer Handschrift und ihren Werken die Herzen der Menschen zu erreichen, um deren Leben zu bereichern.

Ihre Bilder waren international in verschiedenen Städten Deutschlands zu sehen, unter anderem in Dresden, Herzberg, Rom, Taormina, Lissabon, Palermo, Karlsruhe, Ravensburg, Bad Waldsee, Salem, Wilhelmsdorf, Horgenzell, Lindau am Bodensee, Deggenhausertal.

Sie erhielt den Sandro Botticelli- sowie den Mazullo-Preis.

Petra Kolossa ist Mitglied im Ravensburg-Weingartener Kunstverein. Außerdem koordiniert sie die am Bodensee ansässige freie Künstlergruppe „seeArt“.

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Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Kunstfreunde und Bekannte

hiermit möchten wir Sie recht herzlich einladen zu unserer
Internationalen zeitgenössischen Kunstausstellung

ART CONNECTS 3.0

Vernissage: Freitag, 27. September 2019, ab 18.30

inklusiv Apéro & LIVEMUSIK

Ausstellungsdauer: vom 27. September 2019 bis 10. Oktober 2019

Die faszinierenden Bilder der internationalen Künstler verändern sich nach Blickwinkel zu einer völlig neuen Komposition. Eines unserer Ziele ist es, Ihnen den Zugang zu qualitativ hochwertiger Kunst in guter Preislage zu ermöglichen.

Novum Investments in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Slowakischen Republik in der Schweiz organisiert zum dritten Mal in diesem Umfang einen bilateralen Künstler-Austausch zwischen der Schweiz und der Slowakei. Die unterschiedlichen Stile und kreativen Perspektiven aus beiden Ländern werden sich über einen Monat in einem gediegenen Ambiente fruchtbar gegenüberstehen. Unterstützt wird dabei das eidgenössische Hilfswerk „Aide & Assistance“ des Malteserordens.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Botschafterin der Slowakischen Republik in der Schweiz.

Für nähere Informationen klicken Sie (YOUTUBE VIDEO)

https://www.youtube.com/watch…

Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Eintritt frei

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Keine Fotobeschreibung verfügbar.

Haptik

Eigentlich wollte ich ja nur mal ganz schnell für zwei, drei Stunden vier Bilder ausleihen. Die hängen unter anderem zur Zeit in der Galerie im Gasthaus Anker in Ravensburg. Diese vier Werke hatten noch kein Foto-Shooting. Und heute ergab sich die Möglichkeit. So musste ich die Gelegenheit beim Schopfe packen.

Ich eilte also in die Galerie, klemmte mir die vier Bilder unter den Arm und stürzte im Foyer an einer Gruppe von Menschen vorbei, die diskutierend vor meinen Assemblagen standen. Im Vorbeigehen hörte ich: „Das ist sie! Doch, doch, das muss sie sein!“

vivaldi-anker-sommer

Ich drehte mich um und musste Grienen. Ein Mann stand vor vor der Assemblage „Vivaldi II“. Er strich mit seinen Fingern über die Drumsticks und befühlte diese selbstvergessen.
Mir ist sehr oft aufgefallen, dass die Betrachter dieser Werke, ganz gleich welchen Alters, immer wieder die Teile der verwendeten Musikinstrumente berühren und anfassen müssen. Kurz überlegte ich, ein Schildchen mit den Worten „Bitte nicht anfassen“ anzubringen. Aber letztendlich ist es eine wunderbare Botschaft, die meine Bilder übertragen. Es verbindet die Kunst mit den Menschen.

Ich wurde gebeten, die Bilder zu erklären. Ich tat es gern. Es ist selten in unserem Ländle, dasss Menschen so unbekümmert auf uns Künstler zugehen und mehr wissen wollen. Diese kleine spontane Führung durch die Galerie bereitete mir Vergnügen.
Als ich mich verabschiedete sprach mich der Mann, der immer noch fasziniert das Bild mit den Drumsticks bestaunte, an:
„Sie wissen nicht, wer diese Sticks gespielt hat?“
Ich lächle: „Doch, ich weiß es.“
Er strahlt mich an: „Können sie es mir sagen?“
„Ja, naklar.“
Ferri Warnucz von SoulCake aus Bonn.“ … Er strahlte und notierte sich den Namen.

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Vivaldi II, 2016, 120 cm x 80 cm, Assemblage, gespachtelt, Petra Kolossa

Als ich diese vier Assemblagen fertigte, schrieb ich dazu bereits in diesem im Blog. Hier findet Ihr die Texte dazu und auch hier.

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Von Herzen wünsche ich mir diese Nähe, die ich erleben durfte. Es bestätigt uns Künstlern den Sinn unseres Tuns, unseres Schaffens.

Jetzt wird es aber Zeit! Ich muss weiter …

Einen guten Start in die neue Augustwoche wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

06. April 2018 – Treffen Sie „Künstler vor Ort“

Zum ersten Mal lud ich unter dem Thema „Künstler vor Ort“ in Bad Waldsee während meiner Ausstellung „Inspiriert“ zum Jahresanfang ein.
Mich begeisterte, wie viele Besucher sich für das, was hinter meinen Kunstwerken steht, interessierten,  wie aufmerksam meinen Worten gefolgt wurde und die unendlich vielen Fragen, die ich beantworten durfte.

Diese fantastische Erfahrung nahm ich mit in unsere fx-Künstlergruppe Ravensburg bis Bodensee.  Treffen Sie „Künstler vor Ort“ soll während unserer Ausstellungen ein fester Bestandteil werden.

Somit trefft Ihr mich und meine Künstlerkollegen das nächste Mal am

06. April 2018, 17:00 bis 20:00 Uhr

in der Bodensee-Galerie Salem
Gewerbepark
In Oberwiesen 16
88682 Salem

Dort stellen wir bis zum 19. Juni 2018 unter dem Thema „Frühling“ aus.

… und Ihr dürft mir Löcher in den Bauch fragen zu meinen zwei neuen Bildern aus der Werkgruppe „Caligari“.

Für Euch ein kleiner Clip, den ich am Vortag zur Vernissage machte:

Ausstellende Künstler/innen:
Claudia Bode, Theresia Hillebrand, Galyna Schäfer, Peter Hutschenreuter, Walter Steenblock, Greta Floor, Kati Sparberg, Buttafly, Petra Kolossa

Und hier der offizielle Flyer für diese Ausstellung

Sehen wir uns am kommenden Freitag zu „Künstler vor Ort“? Super!

Herzlich, Eure Petra Kolossa.