ibug – Festival für urbane Kunst 2025

Zuletzt besuchte ich die „ibug“ 2019 in Reichenbach im Vogtland. Es war ein weitläufiges Gelände des einstigen Bahnbetriebswerkes, das 1999 stillgelegt wurde. Dieses Erlebnis, die Vielfalt, die Detailverliebtheit der einzelnen Exponate begeisterten mich. Ebenso die gesamte Organisation des Festivals, die die Besucher abholte und in ihren Bann zog.

Nicht nur die liebevolle Versorgung mit hausgemachten Leckereien, sondern auch vielfältige Informationen über die teilnehmenden Künstler überzeugten mich. Letztendlich konnten sich die Besucher in einem explizit dafür eingerichteten Informations- und Filmeraum über den Werdegang der ibug von der Idee, über die Auswahl des Objektes, die Geschichte, die hinter der gewählten Location steht und den gesamten Entstehungsprozess dieses Festivals in Reichenbach informieren. Das rundete das Erlebnis ab.

Das alles motivierte uns, unbedingt die Chance zu nutzen, im Jahr der „Kulturhauptstadt Chemnitz 2025“ die „ibug“ zu besuchen. Eine ibug ist street-art in einer Industriebrache. Kunst, die vergänglich ist. Eine Kunst auf Zeit, solange bis die Natur ihren Job erledigt und sich diese einverleibt hat.

Nun findet also das zwanzigste Festival für urbane Kunst, die ibug 2025 in Chemnitz statt, an den drei aufeinanderfolgenden Wochenenden vom 22.08. bis 07.09.2025. An diesem Wochenende habt Ihr somit nochmals die Chance, Euch die ibug 2025 anzuschauen.

Ich war am letzten Augustwochenende mit lieben Menschen dort und verbrachte den Nachmittag auf der Scheffelstraße 110 in Chemnitz, dem ehemaligen Krankenhaus am Stadtpark.

Nähere Informationen zu diesem Festival findet Ihr hier.

Die ibug wirbt mit dem Standort der einstigen „Presto-Werke“, die 1909 auf der Scheffelstraße die Gebäude für ihr Unternehmen bauten. Die Weltwirtschaftskrise verkrafteten sie nicht und verkauften 1935 an die damalige staatliche „Auto Union“, die in diesem Gelände ihre administrativen Büros stationierte. 1945 wurde die Auto Union, die übrigens keine rühmliche Geschichte im Rüstungsbetrieb schrieb, am Ende des zweiten Weltkriege beschlagnahmt und 1948 gelöscht.

Diese Gemäuer dienten also sechsunddreißig Jahre vor allem dem Fahrzeugbau und einundfünfzig Jahre medizinischen Zwecken. Denn 1946 wurde es als Hilfskrankenhaus zur Bekämpfung von Nachkriegsseuchen, später als Krankenhaus am Stadtpark, mit dem Schwerpunkt Hals-, Nasen- und Ohrenmedizin sowie Innere Medizin, bis zur Schließung im Jahr 1997 genutzt. Angegangene Sanierungen konnten einem aktuellen medizinischen Standard nicht gerecht werden. Deshalb verlagerte das Krankenhaus seinen Standort bis heute auf die Flemmingstraße in Chemnitz.

Somit stehen die denkmalgeschützten Gebäude leer und sind inzwischen, achtundzwanzig Jahre später, eine Industiebrache.

Was liegt näher, als dieses Gelände für ein Festival für urbane Kunst, die „ibug“, zu bespielen!

Als ich mit unendlich vielen anderen Besuchern durch die künstlerisch gestalteten Räume schritt, hörte ich immer wieder Gesprächsfetzen, die Erlebnisse in diesem ehemaligen Krankenhaus wiedergaben. Erlebnisse, die durch die Erzählungen lebendig wurden. Ich musste etwas lächeln, denn ich denke, dass viele Menschen auch die Gelegenheit nutzten, um sich „ihr Krankenhaus“ von einst noch einmal ansehen zu können.

Ich denke, dass die Erinnerung an die „Presto Werke“ verblasst sind und viele im Vagen tappen, was das überhaupt einmal war. Das alte Krankenhaus lebt noch in ihren Köpfen und ist greifbar.

Für die siebzig kuratierten Künstler waren es Gestaltungsflächen und viel Platz, um sich auszutoben. Zu Beginn des Rundganges wurde an den einstigen Fahrzeugbau erinnert. Einige griffen in ihren Arbeiten den medizinichen Hintergrund auf. Andere gaben Inspiration mit floralen Formen und  intensiven Farben. Letztendlich ist die Ausstellung (aus meiner Sicht einseitig) politisch-aktivistisch geprägt.

Ich habe etliche Bilder der Arbeiten, die mich ansprachen, aufgenommen. Hier eine kleine Auswahl:

Und hier für Dich mein Post auf meinem Instagram-Profil. Dort habe ich mehrere Fotos in einem Beitrag zusammengefasst.

Hast Du schon einmal eine „ibug“ besucht? Wenn ja, welche Eindrücke hat dieses Erlebnis in Dir hinterlassen? Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld.

Ich verabschiede mich für heute.

Bis zum  nächste Mal, herzlich, Eure Petra Kolossa.

Vernissage zur Kunstausstellung „Impulse“ – Bad Waldsee

Die Galerie im „seenema“ in Bad Waldsee ist eine kleine, aber feine. Ich mag das Ambiente total gern. Bereits im Jahr 2017 stellte ich dort aus und es freut mich sehr, dass mich die Galeristin Ende des vergangenen Jahres erneut anfragte.

Ein besonderer Augenblick für jeden Künstler und für jede Künstlerin ist die Vernissage, die Eröffnung der eigenen Kunstausstellung, würdig begleitet mit einer wunderbaren Musik und wertschätzenden Worten. Es ist nicht nur ein Highlight für die Besucher, die sich eine angenehme moderierte Zeit in einem künstlerischen Ambiente gönnen. Es ist für uns Aussteller eine Wertschätzung unserer künstlerischen Arbeit. Denn in jeder Ausstellung stecken nicht nur unendlich viele Stunden Arbeit und Herzblut im Erschaffen der Werke, sondern auch in der Vorbereitung bis hin zur Präsentation, also der Kunstausstellung selbst.

Am Sonntag fand um elf Uhr die Vernissage meiner Kunstausstellung „Impulse“ in Bad Waldsee statt. Hier ein Blick in die Räume.

Herzlichen Dank an JANISA für die fantastisch schöne musikalische Begleitung, an Marianne Jocham für die einleitenden Worte, an Marion Martin für die wunderbare Laudation, an alle lieben Gäste und Interessierte sowie an die fleißigen helfenden Hände im Hindergrund. Vielen Dank auch an all die, die mir ein paar Fotos zukommen ließen.

Ohne Euch wäre meine Vernissage ein trostloser Akt gewesen.

v.l.n.r. oben: Isabel Kolossa (meine liebe Tochter) und ihr Partner Janos Warnusz

vorn: neben mir Marianne Jocham (Galeristin des „seenemas“) und rechts Marion Martin

Das nächste Mal trefft Ihr mich am 04. Mai 2025, ab 13 Uhr, zum Kultursonntag in der Galerie. (Biberacher Straße 29, 88339 Bad Waldsee)

„Impulse“ in Bad Waldsee

Heute mache ich etwas Werbung in eigener Sache:

In nur zehn Tagen startet bereits meine Ausstellung in der Galerie des „seenema“ in Bad Waldsee.

Ich bin noch voll im Vorbereitungsmodus. Es sind immer tausend Dinge und Handgriffe zu erledigen, die zum Teil auch viel Zeit vom Tag mausen.

Aber ganz wichtig ist es für mich, zum Tag der Eröffnung viele liebe Menschen um mich zu haben. Deshalb lade ich Dich herzlich zu meiner Vernissage ein.

Ich bin sehr glücklich und stolz, dass diese musikalisch wieder von JANISA umrahmt wird. Es ist so schön, dass JANos und meine liebe Tochter ISAbel es ermöglichen konnten aus Bonn zur Eröffnung meiner Ausstellung anzureisen.

Ein kleiner Vorgeschmack für Euch: Den Song „Meine Reise“ hat JANISA kürzlich veröffentlicht. Viel Spaß beim Hören.

Sehen wir uns in Bad Waldsee?

Ich freue mich riesig auf Dich.

Bis zum Sonntag, den 16. März, 11 Uhr,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Einzelausstellung „Impulse“ bald im „seenema“ Bad Waldsee

Am Jahresende des vergangenen Jahres erhielt ich die Einladung für eine Einzelausstellung im „seenema“ in Bad Waldsee. Vor acht Jahren stellte ich dort bereits einmal aus. Ich freute mich sehr, nochmals in dieser kleinen sympathischen Galerie meine Werke zeigen zu dürfen und sagte zu.

Die Vernissage ist am Sonntag, den 16. März 2025, um 11:00 Uhr. Mit einer Finissage am Sonntag ,18. Mai 2025, um 11:00 Uhr, wird meine Ausstellung enden. Diese Termine solltest Du schon heute in Deinem Kalender vormerken 🙂

Für die ersten wichtigen Absprachen traf ich mich mit der Chefin der Galerie und wir fuhren dafür nach Bad Waldsee.

Das „seenema“ liegt vis à vis dem Stadtsee. Es ist ein wunderschönes Ambiente. Es war eiskalt, der See zugefroren und der Morgen zauberte rauchig-kühl eine unglaublich ruhige Atmosphäre.

Ich hielt die Situation mit ein paar Schnappschüssen fest.

Stadtsee Bad Waldsee

Im Jahr 2017 nannte ich meine Ausstellung „inspiriert“. In diesem Jahr entschied ich mich für den Titel „Impulse“. Ich mag dieses Leitmotiv, weil es tatsächlich den Punkt trifft. Denn in jedem Werk steckt ein Impuls, ein Ursprung, bevor es zu pulsieren und zu leben beginnt.

In den nächsten Tagen werden die Plakate und Einladungskarten fertig gestellt sein. Ein dickes Dankeschön gebe ich schon jetzt an Holger, der sich wieder der grafischen Umsetzung widmet.

In diesem Zusammenhang stöberte ich in meiner Fotogalerie und stieß auf einige Fotos aus dem Jahr 2017. Ich pickte für Euch ein paar heraus. Hier eine kleine Rückblende. (Wenn Du die Bilder anklickst, kannst Du diese in voller Größe betrachten.)

Seit dem sind acht Jahre vergangen. Eine lange Zeit einerseits, andererseits ist die Erinnerung greifbar nah. Umso mehr freue ich mich auf meine baldige neue Ausstellung in der ich ausschließlich Werke zeige, die ab dem Jahr 2018 entstanden.

Im Augenblick arbeite ich an einem neuen „Caligari“. Das soll meine Serie wieder auffüllen. Und ich möchte das gern im „seenema“ mit drei weiteren ausstellen.

Mit diesem Schnappschuss verabschiede ich mich bis zum nächsen Mal.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Neues von Kunstmix

Meine Zeit war in den letzten Tagen viel zu eng getaktet. Ich fand einfach keine Zeit, einen Blogbeitrag zu schreiben. Die Vorbereitung auf die aktuelle Ausstellung knabberte hemmungslos am vierundzwanzig-Stunden-Tag.

Seit heute Mittag bin ich allein in den Räumen der Ausstellung „Kunstmix“ unseres Familienkunstprojektes ARTverwandt und ich werde versuchen, nebenbei ein paar Zeilen für Euch zu schreiben.

Inzwischen sind einige Stunden vergangen und es ist bereits Spätnachmittag. Interessierte Besucher hinderten mich daran, mich an meinem Beitrag festzubeißen. Und ich kann darüber überhaupt nicht böse sein. Denn es freut mich unendlich, dass unsere Kunstschau eine so gute Resonanz findet.

Glaubten wir doch am Samstag, dass die Vernissage und das JANISA-Konzert im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt. Hier in Eriskirch am Bodensee hatten wir nämlich extremes Hochwasser. Die kleinen Flüsse traten über ihre Ufer und überschwemmten tüchtig die Region. Straßen waren gesperrt, zum Teil wurden die Leute in den Nebenorten aus ihren Häusern evakuiert. Erst am Vormittag des ersten Junis erhielten wir grünes Licht für die Eröffnung am Abend für „Kunstmix“. Wir waren sehr erleichtert, obwohl wir nicht wussten, ob und wieviele Leute sich bei diesem starken Dauerregen sowie gesperrten Straßen und Brücken auf die Strümpfe machen werden, um unserer Vernissage beizuwohnen. Und es kamen so viele! Es ist für uns eine unglaubliche Wertschätzung.

Die „Schwäbische Zeitung“ schrieb über uns.

Ich bin wirklich stolz auf unsere vielseitige Familie, auf unsere künstlerische Verbundenheit, auf das, was wir hier auf die Beine gestellt haben. Das alles trotz der großen räumlichen Entfernungen von einigen hundert Kilometern. Das setzt großes gegenseitiges Vertrauen voraus.

Hier eine Aufnahme von uns im Rahmen unserer Kunstmix-Ausstellung extra für Euch.

Rolf Spiegelberg, Kerstin Spiegelberg, Willy Holger Wagner, Petra Kolossa, Isabel Kolossa, Maria Kolossa, Janos Warnusz  (v.l.n.r.)

Heute am Mittag machte ich ein paar wenige Fotos, um Euch einen kleinen Eindruck zu geben. Später, wenn wir die Ausstellung beendet haben,  werde ich noch einmal abbschließend auf Kunstmix mit Details zurückkommen.

Die Räume sind einfach wunderschön. Sie hinterlassen eine beflügelnde Leichtigkeit und jedes Werk kann für sich wirken. Diesen Ort umschließt eine ganz besondere Atmosphäre, die Ruhe gibt und der Seele gut tut.

Jetzt hast Du Appetit auf Kunstmix? Super! Genau das war meine Absicht 😀

So verabschiede ich mich heute aus Eriskirch am Bodensee.

Herzlich, Eure Petra Kolossa

Wir sind bis zum 09. Juni 2024 für Euch hier vor Ort. Wer in der Nähe ist, schaut einfach vorbei.

🕘 Montag bis Freitag 12 – 19 Uhr und Samstag / Sonntag 11 – 17 Uhr.

📍Alte Schule, Kirchplatz 3, Eriskirch

Kunstmix von ARTverwandt

Vor einiger Zeit erzählte ich Euch bereits von unserem Herzensprojekt „ARTverwandt“.

Es ist ein Familienprojekt, ein Familienkunstprojekt. Was vor ein paar Jahren eine Träumerei, eigentlich eher eine Spinnerei zwischen meiner Schwester Kerstin und mir war, einmal eine gemeinsame Ausstellung zu machen, entpuppte sich inzwischen als ein handfestes und anspruchsvolles Projekt.

Geschwister
meine Schwester Kerstin und ich

Meine Tochter Isabel griff das Thema nämlich auf und fragte, weshalb wir nicht daraus ein Familienprojekt machen. Schließlich sind wir doch alle irgendwie künstlerisch tätig.

Gesagt, getan! Im Sommer letzten Jahres war es soweit. Wir verknüpften uns in einer WhatsApp-Gruppe und sponnen unsere Gedanken weiter, entwickelten ein Logo, das wirklich eine Herausforderung war. Acht verschiedene Geister unter einen Hut zu bekommen ist nicht einfach. Im Dezember war es vollbracht. Und was soll ich sagen? Wir lieben unser gemeinsam entwickeltes Design.

Logo ARTverwandt

Eine Herausforderung sind die vielen Kilometer, die uns räumlich trennen. Lebt meine Schwester und ihr Mann Rolf in Dresden, so hat meine Tochter Isabel und ihr Partner Janos ihr Zuhause in Bonn, meine Enkelin Maria lebt in Leipzig, meine Nichte Verena in Ramsau am Dachstein (Österreich) und Holger sowie auch ich hier am Bodensee. Zwischen den einzelnen Standorten liegen jeweils einige Hundert Kilometer.

Verena fertigte mit ihrem kleinen Sohn Luke diese Skizze

Wir entschieden uns, unsere erste gemeinsame Ausstellung am Bodensee, in Eriskirch, zu organisieren. Nach etlichen Diskussionstagen entschieden wir uns für den Titel „Kunstmix“. Wir denken, das passt für unsere Ausstellung wunderbar. Widerspiegelt unser Portfolio doch eine riesengroßes herrlich buntes Bukett Kunst, Musik, Kunsthandwerk und Schriftstellerei.

Als digitales soziales Medium wählten wir Instagram. Mit der Fertigstellung unseres Logos richteten wir unseren Account ein und sind seit dem 15. Dezember 2023 täglich dort präsent.

Das ist ein Screenshot vom heutigen Tag. Schaut doch einfach mal hier vorbei. Es gibt unendlich viel zu sehen und zu entdecken. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Ihr uns folgt, uns liked oder ganz einfach mit uns Kontakt aufnehmt.

Maria entwarf für uns ein Ausstellungs-Design mit Wiedererkenungseffekt. Es ist ihr großartig gelungen. Seit ein paar Tagen ist der Flyer in unseren Händen. Nun, eigentlich nicht mehr. Denn nur noch wenige sind von den fünfhundert Stück vorrätig.

Gestern war ich in der Mission Werbung in Friedrichshafen unterwegs 😀

Und das sind unsere Plakate in vier verschiedenen Größen. – Wobei ich hier ein dickes fettes Lob an unsere regionale Druckerei schicke. Es ist einfach toll, in welch hervorragender Qualität und Schnelligkeit dort gearbeitet wird.

In nur drei Wochen ist es soweit. Wir sind ganz aufgeregt und freuen uns riesig. Welch ein schönes Gefühl, zu wissen, dass am 30. Mai alle „ARTverwandt“ler aus ganz Deutschland mit vollgepackten Autos angereist kommen, um mit vereinten Kräften am Tag darauf die Ausstellung aufzubauen und vorzubereiten. 

Auf diesem Wege lade ich Dich und Deine Lieben ganz herzlich zu unserer Vernissage zur Ausstellung „Kunstmix“ am 01. Juni um 18 Uhr mit anschließendem Konzert der Band JANISA ein. Alte Schule, Eriskirch, Kirchplatz 3. Wir freuen uns riesig auf Dich.

Ein Bonbon haben wir noch für Dich: Am Samstag, den 08. Juni, um 18 Uhr haben wir die Autorin Helene Müller-Kesenheimer und den Autor Alfons Müller mit einer ganz besonderen Autorenlesung in unserer Ausstellung zu Gast. Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen und Dir den Termin sofort im Kalender festhalten.

Meine gute alte Tastatur. Das Brettchen ist seit vielen Jahren eingeschrieben. Es ist eine meiner esten Bluetooth-Tastaturen, die ich immer wieder mit meinen Geräten verbinde. Inzwischen gibt es richtig noble Hightech-Keyboards. Nun, vielleicht lasse ich mich eines Tages zu einer neuen hinreißen 😀

Einen schönen Feiertag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

Warten …

… ist Zeit totschlagen. Und heute hatte ich nicht einmal meinen „Tolino“ dabei. Dann hätte es mir wahrscheinlich wenig ausgemacht. Aber so! Mein Herr Termin hatte eben diesen verpasst. Nicht notiert und somit vergessen, wie ich nach fünfzehn Minuten Wartezeit bei einem Anruf erfuhr. Schon als ich meinen Namen nannte, fielen ihm die Schuppen von den Augen. Er wolle sofort losfahren. Es dauere nur zwanzig Minuten. Ich sagte ihm, dass wir aber dann sehr, sehr schnell alles klären müssen.

Zwaaaaaaanzig Minuten … ich beschäftigte mich:

Ende gut, alles gut. Das Warten brachte uns dazu alles gezielt und konzentriert zu besprechen und letztendlich gibt es einen Termin für ein Kunstprojekt im Jahr 2024. Und das wird ein ganz besonderes sein. Ich freue mich schon heute riesig darauf, auch wenn bis dahin noch elf Monate Zeit vergehen werden.

Einen schönen Wochenstart wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

See(h)weisen

Den nachfolgenden Beitrag schrieb ich vor fast zwei Wochen. Irgendwie übermannten mich die Dinge, die auf mich einstürmten. Ich fand keine Ruhe und ich nahm mir nicht die Zeit, meinen Blogartikel zu Ende zu bringen.

Dennoch lasse ich diesen einfach stehen.

Die Vernissage war bereits am 24. Juni und das fantastische Konzert mit JANISA am darauffolgenden Sonntag.

Hier ein paar wenige Bilder für Euch:

Unsere Kunstschau ist noch bis zum 09. Juli 2023  zu sehen. Immer am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr. Schaut einfach vorbei, wenn Du in der Nähe bist.

Und hier nun der Beitrag, den ich nicht zu Ende brachte und dennoch für Euch jetzt zur Verfügung stelle:

Schon am Samstag ist es soweit: Der Start unserer Kunstschau „see(h)weisen“ in Eriskirch. Und wie immer sind die letzten wenigen Tage zuvor unglaublich aufregend. Ist an alles gedacht, wird alles rundlaufen, werden wir den Nerv unserer potentiellen Besucher treffen, und so weiter und so weiter  … wir, das ist unsere freie Künstlergruppe „seeArt“.

Ich überlegte, welche Werke ich für unsere Ausstellung beisteuern möchte. Eine bunte Mischung für eine vielfältige Ausstellung. Nun, unbedingt „knallbunt“, das bin ich, so werde ich erkannt und das wird von mir erwartet. Das weiß ich. Dennoch mag ich gern ab und an etwas anderes beisteuern.

Vor ein paar Jahren fertigte ich eine abstrakte Assemblage explizit für eine Ausstellung in Gohren am Bodensee. Segel. Diese würde ganz gut passen. Nur braucht es ein Pendant. Also machte ich mich fix ans Werk.

Gleich am Abend machte ich diese Gipsabzüge. Schließlich sollten sie am kommenden Tag durchgetrocket sein. Ich versäuberte das Ganze und legte die Reste beiseite. Morgen wird an diesen „Segeln“ weitergearbeitet …

… so dachte ich. Jedoch kam es irgendwie ganz anders. Ich sah diese Rester, die ich am Vorabend entfernt hatte und wollte sie in den Müll geben. Doch Stopp! Als ich die Flicken in den Händen hielt, sah ich plötzlich nur noch viele kleine Segel 😀 Ich verwarf die Idee einer zweiten Assemblage mit großen Segeln.

Und hier stehen die Bilder zum Verpacken bereit. Zwei Bilder aus der „FantastART“-Serie, also die Unterwasserbilder, das „Segel II“, die zwei Assemblagen und die „Caligari-Bilder Miami und Fort Lauderdale“ sollen die seeArt-Ausstellung ergänzen und bereichern. Als farbigen Tupfer lege ich noch ein paar „homepART“-Stücke dazu. Und was darf auf einer seeArt-Ausstellung niemals fehlen? Genau! Die Begegnungsstühle. So kommen also noch drei solcher gestalteten Stühle hinzu. Unverkäuflich, nur geliehen, als Stehhilfe für die Vernissage darf noch einer meiner bemalten Barhocker ins Auto.

Über all die Werke, von denen ich soeben sprach, schrieb ich im Laufe der Zeit in meinem Blog. Deshalb wird Dir sicher dieses und jenes bekannt vorkommen 😉

Wer in unserer Nähe ist, schaut einfach vorbei. Wir Akteure von „seeArt“ freuen uns riesig auf Euer Kommen.

Damit Ihr die Termine fest im Kalender einplanen könnt, hier alle Daten ganz genau für Euch:

Und heute Abend um 19 Uhr lesen wir im Rahmen der Kunstschau. Wir, das sind Julia Beils, Helene Müller-Kesenheimer, Alfons Müller und ich. Wir sind schon ganz gespannt und unendlich neugierig. Denn Lesungen sollen ja, so sagt man, keine Resonanz haben. Hoffentlich werden wir heute eines besseren belehrt 😉

Das ist das Werbe-Video, das ich für social media machte.

Seit 15 Uhr bin ich hier in Eriskirch und durfte schon einige Neugierige durch die Ausstellung führen.

Vielleicht sehen wir uns heute?

Herzlich grüßt aus Eriskirch, Kirchplatz 3,

Eure Petra Kolossa.

Immer und immer wieder …

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung. Ich kann Euch nicht sagen, wie oft ich mich fragte, weshalb ich mir diesen Aufwand und Stress antue. Immer und immer wieder. Letztendlich sind die Werke der Künstler Deko für den, der die Räume und Wände zur Präsentation zur Verfügung stellt, eine nette Abwechslung für die, die sich ein wenig für Kunst interessieren und ein bissle Promotion für den, der seine Kunstwerke präsentiert. – Kunst – eine brotlose Sache seitdem es Kunst gibt. Ein Trost für jeden Künstler: Vincent van Gogh soll zu Lebzeiten ein einziges Bild verkauft haben 😉

Es steckt wohl in jedem Kunstschaffenden, jedem kreativen Menschen. Es ist unser Bedürfnis, Werke zu schaffen, nach außen zu tragen, zum nachdenken anzuregen oder einfach nur ein Lächeln auf das Gesicht des Betrachters zaubern.

Ich bin wirklich dankbar, dass es inzwischen Online-Plattformen gibt und wir Künstler auf diese Weise die Chance haben, weltweit unsere Werke in virtuellen Shops präsentieren und verkaufen zu können. Ich nutze „Etsy“ und das hier ist mein Shop.

Auch „Buttafly“, Vanessa Gebhard, nutzt erfolgreich die virtuelle Welt.

Ich lud sie als Gastausstellerin in die Galerie unserer freien Künstlergruppe seeArt im „Anker“ in Ravensburg ein. Wir kennen uns seit einigen Jahren. Ich mag Vanessa und ich mag ihre Beständigkeit in ihrer Kunst. Sie verfolgt ihren eigenen Stil, der immer Themen des Globalismus beinhaltet. Vanessa ist, wie sie selbst sagt, ein Weltenmensch.

Zuletzt stellten Heiko Holdenried und ich dort aus. Wir ergänzen uns ganz gut mit unserer Art der Kunst und passen in der Farbintensität zusammen.

Ihre Ausstellung ist bis Ende Juni 2023 im “ Gasthaus Anker“, Schlegel 22, in Ravensburg zu den Öffnungszeiten zu bestaunen.

Außerdem ist die regionale Küche dort ausgezeichnet und absolut lecker.

Ein Besuch lohnt sich also doppelt. Wer in der Nähe ist, schaue einfach mal vorbei.

Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg bei Deiner kleinen Ausstellung, liebe Vanessa.

… und Euch einen angenehmen Donnerstag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Dynamik und Bewegung

Vor einer Woche war bereits die kleine Vernissage mit einigen Künstlern von „seeArt“ im „Tal Studio“ in Untersiggingen im Deggenhausertal. Einem kleinen Sportstudio, das sein zwanzigjähriges Bestehen feierte.

Heute räumte ich die Fotogalerie auf meinem Smartphone auf, wo mir einige Bilder aus den letzten drei, vier Wochen in die Hände fielen, die ich nebenbei machte, als ich die zwei Bilder für diese Ausstellung malte.

Das Thema „Dynamik und Bewegung“ reizte mich. Denn unter diesem Motto sollte die kleine Kunstschau sein. Das Fitness-Studio kannte ich nicht und so konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen.

Ich dachte an gleichmäßige Bewegungen, an Energien die kraftvoll fließen, an einen hellen großen Raum der von großen, kräftigen, gesunden Pflanzen geteilt wird, an leise elektronische Backgroundmusic.

Als das Werk fertiggestellt war, traf ich mich mit der Chefin des „Tal Studios“ vor Ort, um einen Eindruck zu bekommen und vor allen Dingen, wie die Hängung unserer Bilder am besten arrangiert werden könnte.

Ein paar Stunden später, als ich zurückgekehrt war, wusste ich, dass ich unbedingt ein zweites Bild malen musste. Denn meine Visionen, die ich beim malen des ersten hatte, waren völlig andere. Die Realität entspricht zwar einem hellen hohen Raum, jedoch eng vollgestopft mit Traininggeräten, laut tönender Radiomusik eines Regionalsenders und einer lebhaften Trainerin, die mich an meinen Sportunterricht in der Schulzeit erinnerte.

Ich zeichnete ohne lange nachzudenken. Es floss einfach auf die Leinwand. Als ich das Ergebnis sah, musste ich lächeln. Welch ein Unterschied zwischen Vision und Realität. Eine gewisse Dynamik ist ersichtlich, jedoch wesentlich mehr Unruhe, Energien, die sich aus unendlich vielen kurzen Kraftanstrengungen verbünden, wahrscheinlich auch zu einem Muskelkater. War das erste Bild eher von Harmonie, Gleichmaß und Kraft getragen, so ist das zweite von lebhaften, kurzweiligen, vielfältigen Anstrengungen, Energiestößen getrieben.

… und wie meistens: knallbunt

Bei der kleinen Vernissage sprach man von „Bildern, die mit ihrer Farbkraft den Raum sprengen“.

Bei diesem Selfie bemerkte ich, wie groß ein halber Meter sein kann 😆

Eine fantastische Sonntagnacht und einen guten Wochenstart wünscht Euch

Eure Petra Kolossa.