Nachtgeflüster

Du kennst es sicher: Du nimmst Dir eine Sache und beginnst Dich damit zu beschäftigen. Mit dem Tun kommst Du immer mehr ins Handeln. Es lässt Dich nicht mehr los. Du musst unbedingt weiter und weiter und weiter.

In der vergangenen Nacht hatte ich wieder solche Stunden. Meistens sind es Situationen, in denen ich mich an einem Text festgefressen hatte und nicht mehr loslassen konnte. Seltener geschieht das mit einer Malerei. Denn ich weiß, dass das Lichtverhälnis der Nacht ein Gaukler ist. Nun, dennoch musste ich es tun. Es war ein Drang. Erst als ich beschloss, die Arbeit als fertig zu sehen, war ich bereit, mich nach zwei Uhr unter die Dusche zu stellen.

Heute Morgen sah ich mir das an, was ich in der Nacht fabrizierte. Ich musste lächeln. Ich drehte diese abstrakte Arbeit in alle Richtungen. Es ist erstaunlich, dass von jeder Seite eine komplett andere Wirkung ausgeht. Ich kann mich noch nicht entscheiden, welche Seite ich als die „Richtige“ festlegen werde.

Das ist die Ausgangsposition. So habe ich es gemalt.
… das „andere“ Querformat

Ich erwähnte noch nicht, dass ich hierbei Acryl und Ölwachskreide verwendete und auf einem alten Bucheinband in Leinenbindung malte.

Für welche Blickrichtung auf das Bild würdest Du Dich entscheiden?

Ich bin ganz neugierig. Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld.

Hier im Süden strahlt die Sonne in den kalten Wintersonntag und kitzelt meinen Schreibtisch.

So schicke ich Euch sonnige Grüße.

Herzlich grüßt, Eure Petra Kolossa.

Betörend zitrisch

Mein Messer dringt ein kleines Stück in die Orange und sofort kitzelt ein frischer zitrischer Duft meine Nase. Ich atme tief ein und schneide einen kleinen Deckel mit der Narbe der einstigen Blüte ab. Drehe diese leckere Frucht und tue das Gleiche mit dem Ende, an dem sie mit dem Ast verwachsen war. Ich ritze die Schale in gleichmäßige Stücke und nehme sie ab. Hmmm, dieser Duft! Ich schließe die Augen und vor mir öffnen sich Bilder …

Viele Jahre konnte ich keine Apfelsinen essen, ohne Atembeschwerden und Ausschlag zu bekommen. Ich hatte instinktiv keinen Appetit auf diese Früchte. Jedoch liebte ich immer den Duft. Wenn er durch den Raum zog,  machte sich Frische breit. Es war inspirierend. Meine Kollegen von damals wussten es und taten mir den Gefallen, ihre Apfelsinen nicht im Pausenraum, sondern im Büro zu schälen.

Als ich Kind war, waren Apfelsinen eine besondere Leckerei in der Weihnachtszeit. Man konnte sie kaufen, einzeln in Seidenpapier eingewickelt. Auf diesem dünnen Papier war ein Bild aus der Herkunftsregion gedruckt. Ich hob es auf und presste es in einem dicken Buch. Es war exotisch, so weit entfernt und wertvoll. Apfelsinen waren ein ganz besonderer Genuss. Eine Mandarine, die der Nikolaus neben ein paar Nüssen, einem roten Apfel, Pfefferkuchen und Plätzchen legte, roch nach der nun beginnenden Adventszeit.

Inzwischen sind Orangen im Standardsortiment jedes Supermarktes zu finden. Nannten wir sie als Kinder Apfelsinen, hat sich landläufig der Begriff Organgen breitgemacht. Ich recherchierte kurz im Netz. Hier für Euch ein Link, der das Warum erklärt.

Als ich vor ein paar Monaten eine solche Orange in den Händen hielt, bekam ich einen Heißhunger auf diese Frucht. Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ein Gefühl, das ich seit über dreißig Jahren nicht kannte. Ich probierte also ein Stück, später wieder eins, dann mehr. Mir ging es gut. Keine Atembeschwerden und keinen Ausschlag. Nun, seither kann ich nicht genug davon bekommen.

Die Kappen der Früchte lege ich in der Küche auf die Heizung zum Trocknen, um die harten Scheiben dann in einer Glasvase zu sammeln. Begierig verbreite ich den Duft in der Wohnung.

Ich trug die Orangenscheiben in mein Atelier, um ein paar Bilder für dieses Blog zu machen. Auf dem Tisch am Fenster liegt die Spachtelarbeit, die ich parallel zu einer Auftragsarbeit anfertige. Das ist das Farbspektrum davon. Beides verband sich so harmonisch, dass ich es letztendlich im Foto festhielt.

Heute ist der 31. Dezember, der letzte Tag in diesem Jahr 2020. 

Wie jeden Morgen, hörte und las ich auch heute die Nachrichten. Nun, diese Informationen machen mich nicht wirklich glücklich.

Morgen schon schreiben wir das Jahr 2021. Mir liegt nichts mehr auf dem Herzen, als uns allen Gesundheit, Kraft, einen klaren Kopf, Bedachtsamkeit, viel Herz, ein warmes Miteinander, Fürsorge, Achtsamkeit … zu wünschen. Möge auch das kommende Jahr friedlich bleiben.

Symbolisch sende ich Euch diese vitaminreichen zitrischen Energiespender in den Jahreswechsel 2020 / 2021.

Fühlt Euch umarmt.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

homepART und Magic

In einem meiner letzten Blogs schrieb ich über G.G. Cross, meine australische Freundin und Musikerin. Und ich erzählte Euch von der Idee, mein homepART-Design mit ihrem Magic-Song zu begleiten. Den ersten kleinen Clip möchte ich Euch nicht vorenthalten. Denn wir mögen diesen wirklich. Es ist eine Symbiose: Ihr kraftvoller Song und mein farbintensives Design.

Schaut selbst —–>>>

Nun, der Anfang ist getan. In den nächsten Tagen und Wochen gibt es für mich viel zu tun. Und ich freue mich schon heute, Euch bald in meinen neuen Online-Shop für die Unikate, also meine Originalprodukte, einzuladen. Selbstversändlich findet Ihr dort auch die Einzelstücke aus der „homepART“-Serie.

Hach, und jaaaa! Die Eröffnung werden wir mit einer kleinen Einweihungsparty zelebrieren.

Um etwas Geduld muss ich Euch jedoch bitten. Ihr werdet es hier rechtzeitig erfahren.

Apropos rechtzeitig: Habt Ihr schon meinen Blog abonniert? Super! Wenn nicht, dann macht es ganz schnell einfach mit Eurer E-Mailadresse. Dann verpasst Ihr keinen meiner Beiträge 😊

Und natürlich freue ich mich sehr über Euer Feedback. Schreibt es einfach unten in das Kommentarfeld. Vielen lieben Dank.

Aber für heute genug …

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Hinter die Kulissen geschaut

Jetzt wird es aber Zeit für ein neues Blog. Ich habe Euch ein paar Tage vernachlässigt. Ganze acht 😉 Nun, es waren so viele kleine Dinge, die mich gefangen hielten. Ich will Euch nicht auf die Folter spannen.

Also, was hat sich hinter den Kulissen abgespielt?

Ein Experiment mit knallbunten Farben brachte mir eine große positive Resonanz, so dass ich ein neues Projekt in Angriff nahm.

Ich brauchte einen passenden Namen für dieses Projekt. Meine beliebteste Methode, eine gute Lösung für irgend etwas „Kompliziertes“ zu finden, ist ein Brainstorming mit meiner lieben Tochter Isabel in über fünfhundert Kilometer entfernt via WhatsApp. So heute am Morgen die Frage nach einem guten Namen. Und wir haben einen geeigneten gefunden, der auch international standhalten kann.

Unter dem Titel „homepART“ werde ich sukzessive neue Werke erschaffen. Es sind Unikate für das Zuhause, für das Interieur überhaupt. Einen Online-Shop für diese Produkte und meine originalen Kunstwerke richte ich derzeit ein. Wenn ich diesen fertig habe, werde ich Euch zur virtuellen Einweihungsfeier einladen.

Was gab es noch? Ich sprach in den letzten Tagen mit jedem einzelnen Mitglied meiner Künstlergruppe „seeArt“ und ich fragte sie unter anderem, was sie derzeit tun. Von jedem schrieb ich kleine Beiträge für Instagram und Facebook. Es ist uns wichtig, auch in dieser für uns alle schwierigen Situation aktiv zu sein.

Neulich stolperte ich über einen Beitrag meines Kollegen Alfons Müller, der übrigens auch Mitglied unserer Künstlergruppe seeArt ist. Dieser Text hatte mich so beeindruckt, dass ich ihn einlud, hier in meinem Blog als Gastautor zu schreiben. Seinen ersten Beitrag bereiten wir derzeit vor. In den nächsten Tagen werde ich Euch Alfons hier vorstellen. Ihr dürft also gespannt sein.

Ein anderes Projekt ist eine Buchlesung, die ich gemeinsam mit Klaus Stromeyer und Alfons Müller vorbereite. Das planen wir ab dem Herbst. Und wir hoffen, dass sich die Welt bis dahin wieder in einem gesunden Rhythmus bewegt.

Weiterhin arbeite ich intensiv an einem Buchprojekt. Nun, eigentlich sind es insgesamt drei. Aber eines ist derzeit in meinem Fokus und ich will es zeitnah beenden.

Und so gibt es noch dieses und jenes. Aber für heute soll es reichen.

Ich werde mir jetzt einen leckeren Kaffee zubereiten und wünsche Euch einen fantastischen Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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Knallbunt

In meinem letzten Blog schrieb ich davon, wie sehr es mich in die Farben zog und ich den Drang hatte etwas Knallbuntes zu gestalten.

Die momentane globale Situation mit all ihren Einschränkungen und den daraus resultierenden diversen Maßnahmen ließen in mir diesen Ruf nach Lebendigkeit, nach all dem Positiven, das unserem Geist, unserem Herz, unserer Seele guttun, aufflammen.

Diesen Gedanken nahm ich mit in unsere Künstlergruppe seeArt. Auf unseren Seiten auf Instagram und Facebook werden wir Die Werke, die in diesem Zusammenhang entstehen,vorstellen. Künstler waren in jeder krisengeschüttelten Zeit eine positive, aufrüttelnde und energiegebende Kraft.

Mögen kraftvolle Farben dazu beitragen, Mut und Kraft für unsere Zukunft – für uns Menschen auf der ganzen Welt zu geben.

Von Herzen,

Eure Petra Kolossa.

Schrei nach Knallbunt

Ostern 2020 – Die Sonne strahlt. Die Natur steht in voller Pracht. Ich habe lange geschlafen. Mein Lieblingssender gibt alles, seine Hörer bei guter Laune zu halten. Ich werde die Morgen-News wahrnehmen. Und bald wird mir alles auf den Keks gehen und ich schalte wieder auf eine meiner Playlisten.

Ostermontag 2020 – Draußen ist alles ruhig. Keine Osterspaziergänger, keine lachenden Kinder, keine Wandergruppen, keine Radfahrer, keine Gläubigen auf dem Weg in die nahe Kirche. – Der Verkehrsfunk meldet: Keine Staus und wünscht eine gute Fahrt. Ich muss grinsen und denke: Wer soll da draußen wohl solch einen Stau verursachen? Es ist alles so verrückt.

Ursache und Wirkung. Ganz nüchtern betrachtet nur eine Dialektik. Das Wesen Mensch hat das Privileg zu denken, zum Glück. Und er darf das, was ihn frequentiert hinterfragen. Und er darf auf die Nuancen zwischen den ihm als absolut und wahr suggerierten Dingen aus den vielfältigsten Informationswegen feinfühlig achten. Schaut genau hin, seid wachsam.

Ostermontag 2020 – ein strahlender sonniger Feiertag. Ich wische die nächtlichen Spuren der sandigen Pfoten meiner „Kätz“ vom Scheibtisch, schaue auf meine Staffelei, die Farben und Pinsel. In mir kommt ein Schrei nach Knallbunt auf. Ganz gleich, was es sein wird. Ich muss in die Farben greifen. Bunt ist gut und positiv für unseren Geist, für unser Herz, für uns als Wesen Mensch.

Ich stürze mich ins Knallbunt. Wie wird Euer Tag heute sein? Erzählt mir von Eurem Osterfeiertag 🌱🌷☀️

Herzlich, Eure Petra Kolossa

Faszinierende Designs für Dein Ambiente

Lasst Euch mit diesem Clip ein Stück näher an eines meiner Produkte heranführen.

Heute für Euch die wunderschöne Kuscheldecke …

Schaut selbst. Es wird Euch begeistern 🙂

Über diesen LINK gelangt Ihr in meinen Shop.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht Euch

Eure Petra Kolossa.

Caligari IV – Welche Stadt erkennt Ihr?

IMG_0003kl_ChemnitzDas „Caligari IV“ ist in diesem Jahr nun endgültig fertig geworden. Und dieses Mal will ich Euch noch nicht verraten, welche  Stadt sich hinter dem Bild verbirgt.

Wer von Euch erkennt die Deutsche Stadt, die ich in diesem Bild künstlerisch widerspiegele?

Unter allen richtigen Antworten, die hier auf meiem Blog, auf Instagram und Facebook eingehen, verlose ich eine Kuscheldecke (100 x 75 cm) mit diesem Motiv von „Caligari IV“

Bis zum 10. Januar 2020, Null Uhr Mitternacht, könnt Ihr die Frage beantworten.

Ihr wisst, dass ich in jedem meiner Caligari-Bilder eine Stadt verstecke, die ich künstlerisch interpretiere und male. Nach Miami, Fort Lauderdale und Ravensburg hier nun das vierte Bild mit der Stadt … ???

Jedes Bild ist übrigens 100 x 70 cm groß.

Und hier für Euch zum Appetit holen die fantastischen Kuscheldecken in den Designs von Caligari I, II und III. Diese schönen und praktischen Wohnaccessoires erhaltet Ihr in drei Größen, die Ihr in dem entsprechenden Button auswählen könnt.

Das Design von Caligari IV wird es erst ab dem 11. Januar in meinem Job zu kaufen geben.

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Also klickt einfach die Bilder an und lasst Euch in die bunte Welt von Caligari entführen.

Ich wünsche Euch einen schönen Samstagabend und bin ganz neugierig, welche Stadt Ihr in meinem neuen „Caligari IV“ entdeckt.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

(P.S. Beitrag enthält Werbug in eigener Sache.)