Eigentlich bin ich gerade dabei, unseren Haushalt abzuspecken, auszusortieren, zu verschlanken, mich zu trennen von Dingen, die man mit sich herumträgt, die aber keinen wirklichen Mehrwert in der jetzigen und wahrscheinlich auch in der perspektivischen Lebenssituation haben werden.
Und das fällt mir wahrscheinlich deshalb ziemlich schwer, weil ich ein Mensch bin, der nicht häufig neue Dinge kauft und sich mit unendlich vielem umgibt. Meine Sachen haben eine ewig lange Haltbarkeit und sind in der Regel zweckbestimmt, werden also benutzt. Und wenn einmal etwas entzwei geht und nicht mehr reparabel ist, ertappe ich mich dabei, wie ich mich dafür fast entschuldige und die Situation rechtfertige, dass dieser Gegenstand nun hinüber ist. Dennoch hat sich im Laufe der vielen Jahre so einiges angesammelt.
Ausgerechnet in dieser Situation läuft mir doch diese alte Teekanne über den Weg. Die Form dieser Keramik nahm mich sofort gefangen und ich konnte einfach nicht widerstehen. Sie erinnerte mich an das Bild „Nachmittagss-Tee“, das ich im Frühjahr malte.
Ich nahm das vernachlässigte Teil also mit. Sie erhielt von mir und letztendlich durch die Spülmaschine eine gründliche Reinigung.



Heute nun durfte das knuffige Teil Foto-Model sein.


Und hier seht Ihr, welch ein tolles Pendant diese urige Teekanne zu meinem Bild ist.

Kennst Du solche Situationen, bei denen man einfach seinen eigenen Vorsätzen untreu wird?
Erzähle uns doch davon. Schreibe es einfach in das Kommentarfeld. Wir sind schon ganz gespannt.
Habt einen wunderbaren Tag.
Herzlich, Eure Petra Kolossa.

„Nachmittags-Tee“, 40 x 40 cm, Acryl auf Leinwand
Du bist an dem Bild interessiert? So nimm bitte einfach mit mir Kontakt auf.