Hat doch jeder. Oder?

Welchen einen Punkt würdest Du an Dir ändern?

Ehrlich. Ich wollte die heutige Frage von WordPress an uns Blogger ignorieren, ich wollte kneifen.

Mein Ziel ist es, diesen Monat konsequent die Fragen mit einem kurzen Beitrag zu beantworten. Ganz gleich, wie blöd mir diese auch vorkommen mögen. Ich weiß, dass es kein Muss ist. WordPress gibt uns mit den täglichen Fragen ein Werkzeug an die Hand, um im Schreibfluss zu bleiben. Es liegt allein an uns, diese gereichte Hand zu ergreifen.

Genau das ist es, was ich gern an mir ändern möchte. Es ist die Konsequenz, Dinge bis zum Ende durchzuziehen, auch dann, wenn ich es aus welchen Gründen auch immer, nicht wirklich mag.

Mir lag ein Grinsen im Gesicht, als ich am Morgen die Frage las. Hätte ich diese ignoriert, weil ich keinen Bock hatte, das Thema zu berühren, hätte ich bereits am dritten Tag des Dezembers inkonsequent gehandelt. Mein eigenes gesetztes Ziel wäre bereits nach zwei Tagen verpufft.

Der Haken liegt im Konjunktiv. Hätte, würde, könnte … Schon in der Fragestellung ist der Notausgang formuliert. Was würdest du an dir ändern? Der Satz lässt sich wunderbar mit … wenn, aber und so weiter fortführen.

Das ist das Wunderbare an der deutschen Sprache. Sie ist verdammt konkret 😉

Aber ich will nicht kleinlich sein. Es ist auf jeden Fall für mich Anlass, konsequenter die Dinge anzugehen.

Ich denke, einen solchen Punkt hat jeder, den er gern an sich selbst ändern möchte. Welcher ist Deiner? Schreibe es einfach ins Kommentarfeld. Ich bin wie immer etwas neugierig 😀

Kommt gut durch den Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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Petitesse – Randnotiz – 2024-08-31

Mein Vater wollte vor vielen Jahren McDonald’s verklagen, weil die Leute, also die Kunden, die Verpackungen der Burger und so weiter breitschmissen, was ihn unendlich aufregte, weil vieles dieser Dinge vor seiner Haustür strandeten.

Ich fragte ihn, wer denn den Kram auf die Straße schmeiße. Ist es MCDonald’s oder die schlecht erzogenen Menschen, die nicht weiter als bis zu ihren Schuhspitzen denken können?

Frau Fäser will Messer im öffentlichen Raum verbieten, weil ein Teil dieser einst eingeladenen Menchen mit ihrer eigenen für uns fremden Kultur sich auf deutschem Boden zu Hause wie auch gut versorgt fühlt. Auf seine ganz eigene Weise verschaffen sie sich Raum und Respekt, indem sie mal fix die Klingen benutzen, zustechen und auch morden.

Die friedlichen, phlegmatischen und gutmütigen Deutschen sind mit dieser Situationn völlig überfordert und verängstigt. Was den anderen wiederum ein angenehmes Gefühl der Überlegenheit verschafft. Schließlich sind sie die stärkeren und die mit dem richtigen Glauben, so deren Auslegung.

Der Typ in Solingen soll sich ein Küchenmesser aus einem Messerblock geschnappt haben und ist damit losgezogen. Für wie blöd hält uns eigentlich diese Ampelwirtschaft?! Beim nächsten Mal wird nach einer großen Schere, einer Glasscherbe, einem Schaschlykspieß oder weiß der Geier was, gegriffen.

Nicht die Messer gehen los und verzapfen diese Dramen! Es sind die Menschen mit ihrem völlig anderen Weltbild, die diese Klingen mit einem innewohnenden Selbstverständnis missbrauchen.

Kein Messerverbot, das gilt dann übrigens für alle anderen in Deutschland lebenden Menschen, auch für Dich!, wird diese Situation entschärfen. Das ist totaler Unfug. Und das weiß Frau Fäser und die anderen aus ihrem Dunstkreis ganz genau. Das Problem kann nur an der Wurzel behandelt werden. Es sind unpopuläre Maßnahmen dringenst notwendig! Auch, wenn diese dem derzeitigen ideologischen Narrativ widersprechen. Die Frage ist nur, wollen sie das?

Herzlich, Eure Petra Kolossa.