12 von 12 – Monat Oktober 2023

Ich will mich nicht wiederholen und über die Schnelllebigkeit dieses Jahres sinnieren. Vermutlich empfindest Du es ebenso. Mir ist jegliches Zeitgefühl über die Wochen und Monate im 2023 abhanden gekommen. Denn heute ist schon wieder ein Zwölfter; und das bereits der zehnte in diesem Jahr. Unglaublich.

Es ist der Tag, an dem wir Blogger Euch in zwölf Bildern durch unseren ganz normalen unspektakulären Alltag mitnehmen. Also auf geht’s! Zwölf von zwölf.

Das erste Bild: Erst mal Kaffee! Draußen ist es noch dunkel, die Tage werden kürzer. Etwas müde und vor dem Make up knipse ich dieses Bild. Ein liebes Guten Morgen Euch allen.

Mein Blick durchs Küchenfenster über die Staße auf die Streuobstwiese weitet mein Herz. Hier das zweite Bild für Euch.

Noch schnell die Haare gewaschen und etwas angeföhnt. Schließlich ist ja Herbst. Obwohl: Vielleicht hätte heute lufttrocknen gereicht. Es sind bereits sechszehn Grad. Hier also das Bild drei:

Dieser Entsafter hat mit mir neun Umzüge gemacht. Als wir das äußerst preisintensive Gerät 1991 kauften, wurde es als Hightech aller auf dem Markt befindlichen Entsafter angeboten. Lange Zeit bereitete ich damit den täglichen Vitaminkick zu. Bis ich keine Lust mehr hatte, jeden Tag das Ding aufwendig zu reinigen. Das ist wirklich eine Krux. Seitdem kommt er fast nur noch zum Einsatz, wenn ich Gelee zubereite, also für Sanddorn, Holunder und so weiter. Aber das Verrückte ist, dass ich dieses Teil immer noch ruck-zuck in wenigen Sekunden zusammenfügen kann. Hier also Bild vier:

Die Ernte des Sanddorns fiel in diesem Jahr nicht üppig aus. Noch bevor er zum Ernten reif genug war, labten sich die Vögel daran. So beschrifte ich fix die fünf Gläschen leckeren Gelee. Für Euch Bild fünf:

Bevor es an den Papierkram geht, noch schnell meine Tagesrationen für die nächsten Tage aufgefüllt. Pro Balance sorgt für einen guten basischen Körperhaushalt. Das ist verdammt wichtig, wenn man zum Beispiel Kaffee trinkt, so wie ich. Nun, wer ernährt sich wirklich basisch neutral? Ich denke, irgendwie sind wir alle bissle übersäuert, was oftmals zu Erkrankungen führen kann. Active Freedom verwende ich für meine Gelenke. Schließlich will ich nicht, dass es bald so richtig knirscht im Gebälk. Es sind nur Nahrungsergänzungen. Das Gute ist, dass ich fast nie krank bin und in meinem ganzen Leben noch niemals Medikamente länger als drei Tage einnehmen musste. Ich klopfe auf Holz. Für Euch Bild sechs:

Ich mag es wirklich nicht. Papierkram, den ich nicht will, aber muss. Bild sieben.

Gestern bereitete ich die erste Kürbissuppe in der aktuellen Saison zu. Ein kleiner Rest blieb übrig. Heute gab ich eine kleingeschnittene Cabanossi und ein paar Nudeln dazu und streute leichten Reibekäse darüber. Es war ein Experiment. Nudeln und Kürbis schien mir doch etwas gewagt. Aaaaaber, es war sehr lecker. Bild acht für Euch:

Heute ist ein fantastisch schöner Oktobertag, einundzwanzig Grad, sonnig, etwas Wind. Mittagessen auf Balkonien. Herrlich. Die Pflanzen sind noch immer im Sommer-Modus. Hier Bild neun für Euch:

Ich tauche ab in meine Einkommen generierende Tätigkeit. Nach neunzehn Uhr bin ich zurück. Bild zehn:

Ziemlich kaputt mit Kuschelkater Flo auf dem Schoß. Bild elf.

Noch ein leichter Rosè, bevor ich diesen zwölften Oktober verlasse. Ein völlig normaler Tag, ohne Höhepunkte, ohne Besonerheiten. Einfach nur ein Donnerstag.

Wie sah Dein 12. dieses Monats aus?

Ich lasse nun nur noch ein liebes Nachti hier. Bis zum nächsten Mal,

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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12 von 12 – Monat Oktober

Während ich heute Morgen meine Zähne putzte und darüber nachdachte, was am heutigen Tag seine Prioritäten habe, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Verdammt! Zwölf von Zwölf! Es ist schon wieder der Zwölfte eines Monats, also zwölf Bilder am Zwölften – internationaler Bloggertag.

So nehme ich Euch mit in meinen ganz normalen Tag am zwölften Oktober 2022 😀

Ein ganz normaler Tag, wie bei Dir und Dir und Dir auch.

Ein liebes Guten Morgen zu Euch allen.

Ich starte mit einem starken Kaffee aus meiner Liebelingstasse.

Mein Frühstück ist ein spezielles Gemisch aus einem fettarmen Joghurt und ein paar Löffel Skyr. Darüber einen Teelöffel selbst gemachtem Sanddorngelee und ein paar Weinbeeren. Seeeehr lecker.

Jeden Tag wähle ich einen Duft, auf den ich gerade Lust habe. Heute sah ich den Flakon von „Sommer-Kätz“. Ein Duft, den ich selbst kreiert habe. Es war vor ungefähr fünfzehn Jahren. Ich ließ mich inspirieren von meinen ersten Kätz-Bildern. Eines davon nannte ich „Sommer-Kätz“. Die Skizze zu diesem Bild zeichnete ich nach meinem Augenlasern. Ich saß im Garten und konnte ohne Brille haarscharf sehen. Das war ein unglaubliches Gefühl. Nicht nur das Sehen, ich nahm meine Umwelt extrem intensiv wahr.

Und den Duft des Sommergartens fing ich in meinem Parfüm „Sommer-Kätz“ ein. Leider konnte ich keine weiteren Düfte kreieren. Das Unternehmen, mit dem ich zusammenarbeitete kam in eine wirtschaftliche Schieflage und stellte seine Geschäfte ein.

Es blieb bei dem einen Parfüm. Auch heute noch mag ich diesen Duft.

Ein Stück der kleinen Balkonoase. Ich liebe den Blick aus meinem Atelierfenstern auf den Balkon.

Pause. Füße vertreten. Frische Luft schnappen. Einen Kaffee. Weiter zum Endspurt bis 19 Uhr heute. Home office.

 

Ich mag Experimente beim „fotografieren“. Ich meine „knippsen“ mit meinem Smartphone. Hier steht mein Glas Rotwein auf dem Tablet. Der Untergrund ist ein Bild, das ich einst malte und nun als Bildschirmschoner dient. Das Ganze ist von oben aufgenommen. Das Licht liefert meine Schreibtischlampe. Also ganz simpel.

Für den kommenden Samstag habe ich die Autoren unserer Künstlergruppe „seeArt“ eingeladen. Wir werden die Lesung im Dezember in der „Alten Kirche Mochenwangen“ vorbereiten. Soeben habe ich die Texte von Alfons Müller und Klaus Stromeyer gelesen. Wirklich klasse. Mir kommt die Idee, eine seeArt-Anthologie herauszubringen. Ich werde das am Samstag vorschlagen …

Die Heizung läuft im Bad. Die Nacht ist kühl. Der Tag war lang und ich sage Euch nun Gute Nacht. Schlaft gut. Bis zum nächsten Monat bei 12 von 12 und meinem ganz normalen Tag 😉

Herzlich, Eure Petra Kolossa.