Pünklich, wie die Bahn: Das Wetter

Huch, auf den Wetterbericht ist, wie auf „Die Bahn“, Verlass. Heute am Morgen rieb ich mir ungläubig die Augen. Fiel doch nicht etwa achtundvierzig Stunden später pünktlich der prognostizierte Schnee.

Seit Monaten beobachte ich verschiedene Wettervorhersagen und vergleiche diese mit der Realität. Mir ist es unbegreiflich, weshalb Wetterprognosen nicht mehr für wenigstens drei Tage möglich sein sollen. Vielleicht sollten wir doch lieber einen Frosch befragen oder einen tiefen Blick in die Glaskugel werfen.

Absurd sind die theatralisch vorgetragenen Erklärungen der wetterschlauen Interpreten an den kunterbunten digitalen Wetterkarten im Fernsehen, die auch im großen word wide web zu sehen sind. Wie wird das Wetter im März? Wie wird der Sommer 2026? Tja, wie wohl? Das Beste ist, wir schauen am Morgen vor die Haustür, halten mal den Finger in die Luft, um die Windrichtung zu prüfen, atmen tief durch, um die „gefühlte“ Temperatur festzustellen und schon wissen wir Bescheid. Ich denke, so ähnlich tut das wohl inzwischen fast jeder.

Die für die meisten Menschen langweiligste Information im Radio und Fernsehen, waren die Wasserstandsmeldungen oder Meldungen der Pegelstände. Irgendwann 2015 oder 2016 wurden diese Meldungen eingestellt. Wahrscheinlich, weil  man bemerkte, dass sich jeder, der diese brauchte aus dem Netz ziehen kann.

Die theatralischen aufgeladenen Wetter-Sketche haben sich aus meiner Sicht selbst als ad absurdum geführt.

Ich gehe davon aus, dass es gute Wetterprognosen geben wird. Dabei denke ich zum Beispiel an den Flugverkehr, Schifffahrt, Transportwesen und so weiter.

Macht es doch einfach wie mit den Pegelständen, wobei diese wahrscheinlich genau waren. Spart Euch die Fernsehvorträge und gebt den Leuten den Einblick in fundierte Prognosen.

Bis dahin werde ich mich mit „Grete“ verbünden und die Wetterlage einfach erahnen 😉

Kennst Du eine wirklich gute Wetter-App?

Bis zum nächsten Mal, Eure Petra Kolossa.

Die Künstlerin Theresia Hillebrand erschuf  meine „Grete“.

4 Gedanken zu “Pünklich, wie die Bahn: Das Wetter

  1. Ich bin mit dem Google-Wetter und der Wetter-App von Pixel sehr zufrieden. In 9 von 10 Fällen ist das Wetter verlässlich. Was ich jedoch beobachte, ist, dass das Wetter häufiger Kapriolen schlägt und sich kurzfristig ändert. Beispielsweise ist die Vorhersage von Gewittern unzuverlässig geworden. Dies ist vermutlich der globalen Klimaveränderung und der Erderwärmung geschuldet.

  2. Wenn alle anderen Meldungen an der Menschheit vorbei rauschen muss doch wenigstens mit der Wettervorhersage ein gewisser Stresslevel erzeugt werden

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