Unsere Blogosphäre

Welche Veränderung, groß oder klein, möchtest du mit deinem Blog in der Welt bewirken?

Schon oft schrieb ich zu diesem Thema. Irgendwie ist es immer wieder präsent. Warum tun das die Bloggerinnen und Blogger. Was treibt sie, immer wieder Texte zu verfassen und diese ihren Lesern zur Verfügung zu stellen? Als nächste Frage kommt dann meistens: „Und was hast Du davon?“

Aber hier ist nur die Frage, welche Veränderungen ich bewirken möchte. Veränderungen bewirken wir Blogger nur im Großen und Ganzen. Jeder von uns ist ein Rädchen im Getriebe der großen Blogosphäre. Blogs beinhalten wesentlich mehr Text, als nur ein paar hingeworfene Brocken, wie es oftmals auf Facebook & Co. der Fall ist. Hier möchte ich von der Macht der Worte sprechen. Von durchdachten, gut formulierten Inhalten, die Botschaften in sich tragen. Gelesen werden Blogs in der Regel von Menschen, die sich informieren wollen und die von derlei Flüchtigem in den Sozialen Medien wie Tiktok, Facebook und so weiter nicht befriedigt sind.

Blogs sind Zeitzeugen. Und jeder von uns Bloggern hat seine eigene Sicht auf die Dinge. Und das ist gut so. Es gibt nicht die eine Wahrheit. Wahrheit scheint sowieso relativ, seit es Faktenchecker gibt. Diese sind aus meiner Sicht der absolute Blödsinn. Was sind Faktenchecker? Es sind politisch eingesetzte Mittel, um der Bevölkerung die einzige „Wahrheit“ der ideologisch getriebenen aktuellen Politk einzutrichtern. Inzwischen ist es so, dass Faktenchecker selbst Faktenchecker brauchen, um deren „Wahrheitsgehalt“ zu prüfen. Jeder, der bereit ist, Fakten zu hinterfragen und zu durchdenken weiß, dass diese ein Propagandamittel sind. Spätestens, seit es die ungeschwärzten RKI-Protokolle gibt und Correctiv der gezielten Lügen (gerichtlich) überführt wurde.

Ich sehe die Menschen, die meinen Blog lesen, als meine virtuellen Nachbarn. Ich möchte mit ihnen ins Gespräch kommen, sie abholen im Hier und Jetzt. Mein Blog soll nicht verbissen sein, jedoch aber hier und da zum Nachdenken und Diskutieren anregen.

Mein Blog begleitet mich und  nimmt Dich mit in mein, in ein, ganz normales Leben in der heutigen Zeit. Wir Blogger dokumentieren das jetzige Leben. Und Du unterstützt das mit Deinen Kommentaren, um die „Sache“ rund und vielfältig zu machen. Dafür mein herzliches Dankeschön 🫶

Habt eine gute Zeit. Bis morgen,

herzlich Eure Petra Kolossa.

Weggabelung?

Über zehn Jahre lang schreibe ich meinen Blog. Ich tue es unglaublich gern. Oft schrieb ich über meine Intention, über das Warum.

Nach wie vor stehe ich dazu. Jeder von uns der schreibt und bloggt schreibt Zeitgeschichte. Ich denke, es gibt nichts das authentischer ist, als die Zeilen aus dem Jetzt aus den verschiedensten Perspektiven betrachtet. Letztendlich schmelzen die vielen Texte zusammen zu einem Abbild dieser heutigen Zeit. Für mich ist das unglaublich spannend und es motiviert und treibt mich, eines dieser Zahnrädchen in diesem hochwertigen präzisen Getriebe zu sein.

Mein Blog ist keine klassische Nische. Ihr findet hier keinen Ratgeber zu irgendwelchen augesuchten Dingen. Mir liegt es fern, mich als spezieller Wissensträger über all die vermeintlich Unwissenden zu stellen und hier als Coach klugzuscheißen.

In den letzten Wochen habe ich lange darüber nachgedacht, welche Richtung ich meinem Blog geben möchte. Soll alles so bleiben? Wenn nicht, was dann?

Man findet mich auch auf Instagram und Facebook. Das sind zwei Formate, die vom Clientel sehr unterschiedlich sind, auch wenn sie letztendlich zu einem Unternehmen gehören. Dort experimentierte ich mit verschiedenen Beiträgen. Was bei Instagram auf Interesse trifft, muss nicht auf Facebook zutreffen oder eben umgekehrt. Eines ist bei beiden jedoch ähnlich. Je weniger Worte, desto besser. Texte werden in der Regel übergangen, wenn sie länger als zwei, drei Sätze sind.

Und ganz ehrlich: Es ist eine Herausforderung, Inhalte in zwei bis drei Sätze zu quetschen. Auf dem Instagramkanal unseres Familien-Kunst-Projektes „ARTverwandt“ habe ich das ausgiebig trainiert und wende es konsequent an. Dieser Kanal soll informieren, auf unser Kunstprojekt aufmerksam machen und natürlich werben wir mit unerer hohen Qualität des Erschaffenen. Auf meinen eigenen Kanälen halte ich es ähnlich, verbinde es jedoch auch mit einer persönlichen Note.

Letztendlich: Instagram, Facebook & Co. sind nett, jedoch oberflächlich und kurzlebig. Es ist gut, dass es diese gibt als unbeschwerte Kommunikation.

Wie geht es weiter mit meinem Blog?

Stelle Dir ein Café vor, in das Du gern gehst, wenn Du auf dem Weg bist, um ein paar Minuten abzuspannen, zu schwatzen, Deinen Kaffee, Tee, Espresso, Latte oder das, was Du magst zu nehmen. Du greifst nach der Tageszeitung oder einer Illustrierten, die ausgelegt sind, um einfach zu schauen, was es an Neuigkeiten oder Interessantem auf dieser Welt so gibt. Oder Du nimmst Dein Smartphone und blätterst in den Sozial Media, guckst, was Deine Freunde so treiben. Vielleicht aber schaust Du in Deinen Lieblingsblogs nach Neuem. Du liest und diskutierst gern in den Kommentaren mit … etwas später zahlst Du und verlässt Dein Lieblings-Café …

Das ist meine Vision. Ich hatte diese bereits, als ich meinen Podcast startete und diesen „Hör-Café“ nannte.

Mein Blog soll zeitgemäß sein und Nähe präsentieren. So von Nachbar zu Nachbar. Mal tiefsinnig, mal plaudernd, vielleicht auch mal provozierend. Letztendlich ist es mein Blick auf diese Welt aus meiner Welt.

Ich nehme Dich mit in die kleinen und größeren Dinge, die mein Leben frequentieren. Du bist herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Ich werde auch immer wieder meine eigenen erschaffenen Werke aus der Kunst und Schriftstellerei bewerben. Du wirst hin und wieder Links finden, die zu anderen Anbietern weiterführen. Wenn Du dort etwas kaufst, erhalte ich ein bis zwei Prozent Provision des verkauften Produktes. Es hilft mir unter anderem meinen Blog zu finanzieren.

Ist es eine Weggabelung? Nein. Es bleibt dabei. Mein Blog wird weiterhin breit aufgestellt sein. Ich freue mich riesig, Dich in meinem „Blog-Café“ begrüßen zu dürfen.

Um nichts zu verpassen, kannst Du ihn einfach über den Button auf dieser Seite mit Deiner Email-Adresse abonnieren. Du wirst dann automatisch informiermiert, wenn es Neues gibt.

Habt einen schönen Abend 💫

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Das wurde ich schon so oft gefragt:

Warum bloggst du?

Ich muss lächeln. Denn im März kommenden Jahres werden es zehn Jahre sein, als ich damit begann, diesen Blog zu schreiben. Es ist eine ziemlich lange Zeit, die so einiges Durchhaltevermögen abverlangt.

Damals faszinierte mich das unbekümmerte Schreiben. Weniger stundenlanges, tagelanges, oftmals wochenlanges Formulieren, Überdenken, Redigieren, den Text auf den Punkt bringen, Worte auszutauschen, Füllworte entfernen, Korrekturlesen, und, und, und. In einem Blog darf ich einfach nur schreiben. Ich darf augenblickliche Emotionen zeigen und mit meinen Worten ausdrücken. Ich darf andere Medien, wie Fotos, Videos, Musik und so weiter einbinden. Und somit gebe ich meinem Blog seinen ganz eigenen Stil.

Ich begann also einfach nur zu schreiben und nahm meine Leser mit auf die Reise durch meine Texte. Einige Zeit später wurde ich immer wieder gefragt, was ich mit meinem Blog verdiene. Meine Antwort: Nichts

Das war ein reizvoller Gedanke. Geld verdienen mit dem, was man liebt. Ich begann zu recherchieren und saugte alles in mir auf. Von Werbebannern, die auf meinem Blog laufen sollten. Wenn jemand darauf klickt wird das gezählt und wenn jemand etwas dadurch kauft, bekomme ich ein paar Prozent. Ich probierte das aus. Von dem abgesehen, dass ich damit kein Geld verdiente, weil ich die vorgegebenen x-tausend Klicks nicht erreichte, war mein Blog nicht mehr das, was ich bin. Ich ließ das sein.

Das Interesse der Blogger, mit ihrem Blog Geld zu verdienen, witterten natürlich auch solche, die mit ihren Ideen die einzige und perfekte Lösung in Kursen, Seminaren, Coachings, Webinaren für mehr und weniger Geld verkaufen. Denn alles sei überhapt kein Problem. Nur du selbst bist das Problem. Ihre Devise: Biete selbst derartige Dinge an. Verkaufe Dein Wissen. Denn es gibt immer welche, die noch weniger wissen, als du selbst.  Diese Methode verbreitete sich wie eine Pest im Netz und das bis zum heutigen Tag.  Es gibt unendlich viele selbst ernannte Schlauberger, die für alle möglichen Dinge die ultimative Lösung haben. Nein, auch das ist nicht meins.

Ich bekam Angebote, zu Produkten zu schreiben. Bei einem bekam ich ein paar Fußkettchen geschickt. Das war mein Lohn. Dieser Beitrag aus dem August 2019 „Was will uns ein Fußkettchen sagen?“, ist bis heute der täglich meist gelesene Beitrag. Ein Online-Shop-Betreiber, der Kopfbedeckungen verkauft, bat mich, einen Blog dazu zu schreiben. Den Auftrag nahm ich an und wurde dafür tatsächlich bezahlt. Weitere Anfragen, die ich erhielt, konnte ich aus ethischen Gründen nicht annehmen. Hier nur ein Tipp an alle, die bloggen: Schaut Euch genau an, wer Euch die Anfragen schickt und was das genau ist, worüber Ihr schreiben sollt. – Für ehrliche und ernsthafte Anfragen bin ich jederzeit offen.

Ja, das waren so die ersten Jahre. Immer wieder ließ ich mich durch andere ein wenig von meinem eigenen Ich abbringen. „Das kannst du doch nicht alles umsonst machen!“ „Es ist deine Zeit und dein Leben, das du investierst! Überlege dir das!“ und so weiter und so fort.

Inzwischen habe ich mein Gleis in der Blogosphäre gefunden. Das ist nicht starr. Es hat Weichen. Meinen Blog betreibe ich, weil ich etwas zu sagen habe, weil ich wahnsinnig gern schreibe, weil ich Euch mitnehmen will in eine ganz normale Welt. Mein Blog verbindet mich mit Euch.

Und natürlich nutze ich meine eigene Plattform, meinen Blog, auch für meine eigene Werbung. Für das, was ich tue, für Termine meiner Ausstellungen, für Angebote, die ich nur für meine Leser, Leserinnen, Hörer und Hörerinnen erstelle. Es ist ein Mehrwert für Dich und für mich.

Schaue Dich einfach auf meiner Webseite um. Es gibt viel zu entdecken. Auf meinem Blog (Webseite) habe ich meinen eigenen Online-Shop verlinkt, in denen Du jederzeit stöbern darfst. Wenn Dir eines meiner Kunstwerke gefällt und Du es erwirbst, freue ich mich riesig. Du findest die Verlinkung zu meinem Shop für exklusive Designs. Das sind Duplikate, Drucke usw. zu günstigen Preisen. Außerdem findest Du in meinen Texten immer wieder Empfehlungen mit einem Link. Zum einen zu meinen eigenen Online-Shops, zum anderen hin und wieder zu Produkten externer Shops. Wenn Du darüber eine Bestellung generierst, erhalte ich ein paar wenige Prozent.

Mein Blog lebt. Er hat eine Seele. Meine. Und Du darfst aktiv dabei sein und mich auf dem Weg durch die aktuelle, heutige Zeit begleiten. Ganz gleich, ob als Leser oder Leserin, als aktiver Kern, indem Du Deine Meinung im Kommentarfeld kundtust, oder auch als Hörer oder Hörerin in meinem „Hör-Cafè“.

Mein Blog und auch mein Podcast sind ein Rädchen im Ganzen. Es sind Zeitzeugnisse. Nicht versteckt, heimlich niedergeschrieben, damit irgendjemand irgendwann in ferner Zeit diese einmal finden werden … Wir leben heute und jeder von uns kann einen kleinen Beitrag dazu leisten, unser aller Sein zu gestalten.

Habt einen fantastischen Sonntag.

Herzliche Grüße aus dem sonnigen südlichsten Süden Deutschlands,

Eure Petra Kolossa.