Zukunftsvision: Wo siehst du dich in 10 Jahren?

Täglicher Schreibanreiz
Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Hoffentlich in einem wieder auf die Füße gestellten Deutschland.

Das war mein erster Gedanke. Natürlich weiß ich, dass sich die Frage nicht auf einen geographischen oder territorialen Punkt bezieht. Diese Frage ist einem klassischen visionären Entwicklungsplan entnommen. Wo sehen Sie sich in einem, in fünf und in zehn Jahren.

An sich wollte ich die heutige blöde Frage ignorieren. Denn sie ist rein rhetorisch. Oder glaubst Du, dass es einen Personalleiter beim Bewerbungsgespräch, einen Seminarleiter, oder neudeutsch: Coach, interessiert, wo Du Dich in zehn Jahren siehst? Interessant für diese Leute ist es natürlich, zu beobachten, wie Du Dich beim Beantworten verhältst, wie zielorientiert Du denken kannst und ob Du überhaupt in der Lage bist, eine Vision für einen Zeitpunkt in zehn Jahren zu entwickeln. In dem Sinne ist also der Weg zum Ziel das Ziel.

Ich bin in der komfortablen Situation, auch in zehn Jahren meinen Ruhestand genießen zu dürfen, hoffentlich. Ich denke schon lange nicht mehr in diesen visionären Zieletappen. Vor vielen Jahren wurde mir bewusst, dass mich das Jagen nach irgendwelchen visionären weit entfernten Zielen nicht erfüllt. Mein großer Planradius dreht sich im Jahresrhythmus; mein kleiner spielt in Tageseinheiten.

Ich sehe mich auch in zehn Jahren meinen Blog schreiben. Der wäre dann einundzwanzig Jahre alt. Frage an WordPress: Werdet Ihr uns ebenso in zehn Jahren begleiten? 😉

Wie würdest Du die heutige Frage beantworten? Schreibe es einfach in die Kommentare.

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

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