Sind Dir Markennamen wichtig?

Täglicher Schreibanreiz
Was sind deine Lieblingsmarken und warum?

Ganz ehrlich, ein Markenfetischist bin ich in nur bei wenigen Dingen.

(Vorab möchte ich zu meiner Sicherheit erwähnen, dass ich in diesem Beitrag ausschließlich auf die heutige Frage von WordPress antworte. Die im folgenden genannten Markennamen sind keine Werbung meinerseits und haben keinen kommerziellen Hintergrund. Auch werde ich keine Links zu den Marken setzen.)

Wie groß muss eine Marke sein, damit es als „Marke“ anerkannt wird? Ich weiß von ganz kleinen und sogar klitzekleinen Marken, wie zum Beispiel unsere eigene Marke „Kätz“ 😉

Ich gehe davon aus, dass wir hier von großen namhaften Marken sprechen.

So will ich mit Künstlerfarben beginnen. Denn da halte ich tatsächlich an den gleichen Marken fest. Auch, wenn ich immer wieder neue oder avisierte verbesserte Produkte teste. Leider können die meistens bei intensiver und längerer Anwendung nicht punkten. Zuletzt kaufte ich eine größere Farbauswahl einer neuen beziehungsweise verbesserten Marke, weil die Farben preiswerter sind und ich als gut bewerten möchte. Diese werden nicht in Tuben, sondern in Beuteln, die auszuquetschen sind, ausgeliefert. Leider stellte sich im Nachhinein heraus, dass die Qualität der Farben von geöffneten, also benutzten Farbbeuteln, nach einigen Wochen sehr leidet. Ich verwende solche inzwischen wenig, nur dann, wenn ich weiß, dass ich den Beutel wirklich schnell verbrauchen kann.

Es gibt in jeder Branche gute Alternativen und nicht jede Marke hält das, was sie verspricht. Man muss nur für sich selbst entscheiden, wobei man bereit ist, Abstriche zu machen.

Meine Lieblingsmarken im Künstlerbedarf mit denen ich seit vielen Jahren arbeite sind „Lascaux“, „Golden“, „Windsor & Newten“ und Schmincke.

Und hier kommt eine weitere Marke, die ich sehr mag.

Ich liebe schöne Gegenstände im allgemeinen täglichen Gebrauch. Gegenstände, die man gern in die Hand nimmt, weil ihre Oberfläche und ihre Form sich unglaublich gut anfühlen. Ich mag temporäre, moderne und frische Dinge, die den Alltag lebendig machen und das Zuhause optisch erhellen und erfreuen. Und ich bin überzeugt, dass es der Seele gut tut, ab und an im engsten Umfeld kleine, liebevolle Veränderungen vorzunehmen.

Für mich ist es quälend, über viele, viele Jahre genau die gleichen Dinge, immer an den gleichen Stellen im täglich identischen Ritual anzutreffen. Ich weiß, dass es wiederum Menschen gibt, die verrückt werden, wenn sich etwas in der Wohnung verändert, selbst wenn es nur ein auf dem Tisch beiseite gestellter Kerzenhalter ist, der gegen einen anderen getauscht wurde. Teilen sich solch verschiedene Charaktere eine Wohnung, ist es ein Kunststück, einen Kompromiss zu finden. Ein Wasserzeichen und ein Feuerzeichen unter einen Hut zu bekommen, ist wirklich schwierig. Ich spreche aus Erfahrung 😀

Ich schlage den Bogen zur Marke „Villeroy & Boch“. Ein Unternehmen, das sich 1748 gründete, unglaublich viele Hochs und Tiefs bewältigte und bis heute am Markt ist. Es bewahrte Historisches und ging, wenn auch oftmals getrieben und gebeugt von wirtschaftspolitischen Turbulenzen, neue Wege. Hier habe ich für Dich die Historie dieses Unternehmens verlinkt.

Selbst liebe ich von Villeroy & Boch insbesondere die neutralen leicht durchscheinenden Bone-China-Porzellane mit ihrer samtigen Oberfläche, die sich wunderbar zum Beispiel mit anderen farbigen Accessoires kombinieren lassen. Erst vor wenigen Tagen las ich im Newsletter dieses Unternehmens von deren neuer Porzellan-Serie „Fleur“, die in frischen pudrigen Tönen gehalten ist und sich gut mit neutralen weißen Designs kombinieren lässt.

Wenn von Lieblingsmarken gesprochen wird, ist wahrscheinlich der erste Gedanke an Mode und Co. Nun, damit kann ich leider nicht dienen. Denn ich kenne keine einzige Marke, die für große kurvige Frauen Kleidung produziert, die wirklich passt. Meine Garderobe wurde fast komplett von „no-name-Herstellern“ gefertigt.

Hältst Du an Marken fest? Welche sind es?

Die neue Woche startete heute kalt und mit Dauerregen. Man sagt: Ist der Mai kühl und nass, füllt es dem Bauern Scheun und Fass.

Alles hat seinen Sinn 😉

In dem Sinne bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Marken und ihre Faszination

Mit welchen Marken fühlst du dich verbunden?

Auf eine solche Frage öffentlich zu antworten könnte vielleicht Probeme mit sich bringen. Das ist nur ein flüchtiger Gedanke. Denn meine Zeilen sollen auf keinen Fall Werbung für eine Marke oder mehrere Marken sein. Bei den in Deutschland und der EU geltenden Bestimmungen und Verordnungen weiß wohl außer denen, die das alles verzapft haben und denen, die damit ihr Geld verdienen, also abmahnen, anklagen und abkassieren, keiner, was man letztendlich darf und was nicht. Deshalb zuvor mein erhobenener Finger: Dieser Beitrag ist keine Markenwerbung.

Mein erster Gedanke geht zu „Villeroy & Boch“. 1990 verliebte ich mich in „Arcor weiß“, einem Bone China, einem Knochenporzellan. Mich faszinierte die weiche Oberfläche, die fast warm wirkte. Ich hielt damals eine Tasse in meinen Händen. Sie war wie ein Handschmeichler. Meinen Kaffee aus einem solchen leicht transarenten Porzellan zu trinken, war etwas ganz besonderes. Ich liebe weißes Porzellan, das ich auf dem Tisch mit farbigen Akzenten kombinieren kann. Seit nun über dreißig Jahren gehört dieses „Arco weiß“ zu mir. Im Jahr 2008, wurde die Produktion dieser Serie leider eingestellt. Gern hätte ich noch so einige Teile aus dieser Serie. Es sind inzwischen Liebhaberstücke, in Auktionen zwar zu bekommen, aber auch eine ziemliche Belastung für’s Portemonnaie.

Ein paar fantastisch schöne Rotweingläser und ein paar weitere Stücke kaufte ich zwischenzeitlich von Villeroy & Boch. Ich mag die wunderschönen Fliesen, dieser Marke. Leider übernahm inzwischen ein türkisches Unternehmen mehrheitlich diesen Geschäftszweig. 725 Jahre Firmengeschichte. Ich mag diese Marke.

Als zweite Marke denke ich an Chloè. Ich mag den femininen Stil mit einem Hauch Romantik. Auch wenn schon nur ein einziges Kleidungsstück mein Monatseinkommen weit übersteigt, schaue ich mir gern diese Kunstwerke an. Diese Kreationen sind mehr, als nur Mode.

Kennengelernt habe ich die Marke Anfang der Achtziger Jahre. Es war nicht die Mode, sondern ein Duft mit gleichem Namen. Das Parfüm „Chloé“. Ich bekam eine Probe davon geschenkt. Zu dem damaligen Zeitpunkt mochte ich leichte, blumige, etwas zitrische Düfte. „Chloé“ war hingegen etwas schwer mit viel Rose. Ich wollte es eigentlich nicht tragen. Jedoch nahm ich davon einen kleinen Tropfen, trug ihn auf und ging in meinen Alltag. Dieses Parfüm entwickelte im Laufe von etwa dreißig Minuten einen fantastischen Duft, der mich den ganzen Tag umfing. Diesem Parfüm habe ich ein besonderes Erlebnis zu verdanken, das ich demnächst in einer Kurzgeschichte erzählen werde. Bis heute trage ich gern Düfte dieser Marke. Was „Chloé“ auszeichnet, ist seine Hochwertigkeit. Jeder Tropfen zu viel aufgetragen ist letztendlich zu viel und aufdringlich. Hier gilt tatsächlich der Spruch „weniger ist mehr“.

Ein letztes Beispiel für eine Marke, mit der ich mich verbunden fühle ist „Golden“. Diese Farben faszinieren mich vom ersten Tag an. Es ist ein Arbeitsmaterial, das das Arbeiten zur absoluten Freude macht. Farbe mit Leuchtkaft, Struktur, Haptik und eine fantastische Verarbeitung.

Vor einigen Jahren verbrachte ich Zeit in Florida.  Durch Zufall besuchte ich einen Kreativmarkt, in dem Farben von Golden angeboten wurden. Ich freute mich riesig. Dachte ich doch, dass ich diese in dem Land, in dem die Wiege dieser Firma steht etwas günstiger bekommen könne. Aber das war nicht der Fall. Die Preise scheinen wohl weltweit gleich zu sein. Und die sind, wie es warscheinlich immer bei namhaften Markenfirmen der Fall ist, ziemlich hoch.

Mit welchen Marken fühlst Du Dich verbunden? 

Lass es uns wissen und schreibe es einfach in das Kommentarfeld.

Für heute genug. Habt einen schönen Tag.

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.