Kühler Winter, coole Outfits – ein Gastbeitrag

Ich freue mich, heute den ersten Gastbeitrag auf meinem Blog mit Euch zu teilen. Les Belle Fashion entdeckte ich auf Instagram. Es ist ein ungewöhnlich frischer und lebendiger Stil, der diesem Blog inne wohnt. In regelmäßigen Abständen offeriert Les Belle Fashion Outfits für den laufenden Tag, die Nacht oder das Wochenende. Mir liegt immer ein Lächeln im Gesicht, wenn ich diese Zeilen lese.
Den heutigen Beitrag hat der junge Blogger Nuel Iyere explizit für Euch geschrieben.
Ich habe es in die Deutsche Form gebracht. (Den Origialtext in englischer Muttersprache findet Ihr hier)

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Lasst Euch also inspirieren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure
Petra Kolossa.

 

=======>>>   i-Winter-3Die Tage werden kürzer und die Temperaturen kühler, was nur eines bedeutet: Der Winter ist schon da. Während dieser Zeit des Jahres machen sich die Leute immer wieder Gedanken darüber, wie man trotz des kühlen Wetters umwerfend heiß erscheint. Hier möchte ich Dir helfen, Dich auf die schneereichen, kühlen Monate vorzubereiten. Hier findest Du alles, was Du brauchst, um die Kälte fernzuhalten, ohne Deinen Sinn für Mode zu beeinträchtigen. Und das Interessante an diesen Kleiderschrank-Essentials ist, dass sie zu günstigen Preisen erhältlich sind.

Der Parka –  i-Parka2Seitdem der Parka zum ersten Mal von den einheimischen Inuit der arktischen Regionen in Nordrussland und Alaska getragen wurde, um sich vor den extrem kalten arktischen Klimazonen zu schützen, hat dieser nie an Aktualität verloren. Wenn es nur einen einzigen Winterartikel gibt, den Du wirklich brauchen wirst, dann handelt es sich um einen Parka – genau einen, der bis zur Mitte Ihres Oberschenkels reicht, und zwar vorzugsweise mit Merkmalen, die ihn vielseitig verwendbar machen.  Damit Du es bei Regen, Schnee und jedem Wetter nutzen kannst, wähle einen mit herausnehmbaren Pelzeinsatz. Achte beim Kauf darauf, dass es ein gutes synsthetisches Fell ist. Wir wollen nicht unbedingt Tierfelle in unserer Bekleidung tragen. Es ist gut, sich für  eine wasserfeste anstatt wasserabweisende Veredelung zu entscheiden, damit Du den Mantel im Schnee oder bei Regen tragen kannst.

Wasserdichte Winterschuhei-ParkaWenn Du gerne im Schnee wanderst, solltest Du ein paar Dollar für wasserdichte Schneeschuhe ausgeben. Entscheide Dich für ein Material, das die Nässe und Kälte abhalten wird. Kaufe eine warm gefütterte Pelz-Version. Wir empfehlen eine moderne synthetische Variante. Und entscheide Dich für einen Ultra-Protector, der zusätzlich einen wasserdichten Schutz gewährt.

 

Pulloveri-Sweater2Der Pullover und auch die Strickjacke sind schon seit dem Frühjahr ein fester Bestandteil unseres Kleiderschrankes, und wir können nicht genug betonen, wie wichtig er für die Wintermonate ist. Wir empfehlen, mindestens zwei kuschelige Farben zu wählen, die zu den meisten Sachen in Ihrem Kleiderschrank passen. Die Auswahl zwischen Schwarz, Weiß, Braun / Beige, Blau und Mischfarben in einem gestreiften Modestil ist sehr stilvoll. Entscheide Dich für einen Kaschmirpullover mit Rundhalsausschnitt und einen zweiten, den Du besonders magst. Ich bevorzuge die Pullover mit einem V-Ausschnitt. Diese können interessanterweise das ganze Jahr über getragen werden. Weiterlesen

Die Sache mit dem Hut

Geplagt von einer wahnsinnig anstrengenden Lichtempfindlichkeit, kam mir heute die Idee, einen vor zwei oder drei Jahren erstandenen Sommerhut auszukramen und diesen als Schutz vor der zur Zeit für mich quälenden Helligkeit zu tragen.

Am Morgen  schwätzte ich mit meiner Freundin darüber und sie sandte mir via WhatsApp ein paar Bilder, um mir zu beweisen, wie bescheuert sie mit Hut aussähe.
Okay, ihr gewählter Hut ist sicher nicht der optimale, aber meiner auch nicht.

Ich erinnere mich, wie schwer es mir fiel, einen Hut zu finden, der zu mir passt, in dem ich mich wohl fühle und ich mit meinen „einsachtzig“ auch noch bereit bin, ihn zu tragen. Das ist mir halbherzig geglückt. Letztendlich entschied ich mich für einen der schon irgendwie geht. Und was geschieht mit irgendwie? Genau. Das Teil lag, lag, lag und lag bis heute und wartete darauf genutzt oder entsorgt zu werden. Gut, nun wird es erst einmal einen praktisch sinnvollen Zweck erfüllen.

Das gleiche Dilemma widerfährt mir Jahr für Jahr in der kalten Jahreszeit. Ich gehöre zu denen, die keine Mütze oder dergleichen besitzen. Bisher schaffte ich es nicht, eine zu finden, die ich auch nur annähernd tragen würde. Die Winter überlebe ich mit wuscheligen Stirnbändern, Tüchern, Schals und Kapuzen.

Ich bin mir total sicher: Ich habe kein Hutgesicht!

So beim Tippen packt mich das Thema so langsam und macht mich neugierig. Ich glaube, dem werde ich mal etwas tiefer auf den Zahn fühlen. Schließlich gibt es Länder, in denen es keine Frau ohne Hut zu geben scheint.
In Deutschland ist der Hut seit den Fünfzigern oder Sechzigern, wohl nicht mehr recht zum Zuge gekommen. Ja, warum eigentlich? Gibt es den Beruf der Putzmacherin, des Putzmachers überhaupt noch?

Gerade muss ich grienen. Mein Opa, lüftete immer seinen Hut, wenn er einer Frau begegnete. Das fand ich als kleines Mädchen recht witzig. Mein Vater trug zu dieser Zeit ebenso einen. Jedoch glaube ich, er tat das nicht. Es war der Beginn einer neuen Ära, in die die Frau selbstbewusst ging. Und der moderne Mann das damals bewusst oder unbewusst akzeptierte. Diese höfliche Geste verlor sich völlig. Davon abgesehen, ist der Brauch des Hutlüftens aus einer ganz anderen Zeit. Man wollte demonstrieren, dass man in Frieden komme und unter dem Hut keine Waffe oder dergleichen versteckt habe.
Nun gut, ich stamme aus einer Zeit, in der ich brav einen Knicks zu machen hatte, wenn ich Erwachsenen gegenüber trat. Peinlich berührt erwischte ich mich noch als Vierzehn- und Fünfzehnjährige dabei. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

In Sachen „Hut“ werde ich mich mal schlauer und auf die Strümpfe machen. Gewiss gibt es irgendwo einen Experten oder eine Fachberatung. Vielleicht sogar eine Boutique, in der nach Herzenslust probiert werden darf … Ich werde berichten, wie meine Hutgeschichte ausgegangen ist.

Hier aber noch ein kleiner Clip, den ich heute am Morgen meiner Freundin Petra sandte. Sie wünschte sich ein Foto von mir mit Hut …

Und wie steht Ihr zum Hut? Da bin ich aber jetzt ganz neugierig.

Eine gut behutete Zeit wünscht, Eure Petra Kolossa.