Zu eitel?

Verdammt! Ist heute Mittwoch oder Donnerstag? Ich quäle kurz mein Gehirn und konzentriere mich. Mittwoch! Es ist Mittwoch, bestätige ich mir erleichtert, das ohne einen Blick auf mein Smartphone herausgefunden zu haben.

Diese Corona-Isolation macht mich langsam verrückt. Es ist ziemlich alles aus dem Gleichgewicht geraten. Global bis ins kleinste Zimmer jedes Einzelnen von uns.

Ich trabe ins Bad, um mein Make up aufzulegen. Schaue in den Spiegel und denke: Mein Gott, warum tust du das? Für wen? Machst du dir nicht selbst etwas vor? Wen interessiert das, ob Make up oder nicht? Das ist doch eh nur Clownerie, Eine Maske, hinter der die Blässe und Müdigkeit versteckt wird.

Ein breites Grinsen legt sich in mein Gesicht. Ich weiß genau, dass ich das für mich selbst tue. Meine Eitelkeit lässt es nicht anders zu. Selbst der Müllcontainer vor dem Haus sah mich noch nie ohne.

Mir ist jedoch auch bewusst, dass das bei vielen Menschen zweitrangig ist und ich wiederum belächelt werde. Ich toleriere das. Ohne Frage. Auch wenn mit einem klitzekleinen Zähneknirschen.

Für mich ist das eine entsetzliche Nachlässigeit. Und ich kann das kleine Hochziehen meiner Augenbraue nicht verhindern, wenn sich mir die Vorstellung auftut, zu Hause als Schlumpf durch die Wohnung zu springen. Schlampige Klamotten, die Haare am Hinterkopf von der Nacht platt gelegen und schlecht frisiert, unrasierte Männer, umwabert vom undefinierbaren Duft des nächtlichen Bettes …

Und tatsächlich gibt es Leute, die man in diesem Erscheinungsbild am Vormittag beim Bäcker oder im Supermarkt antrifft. Eine absolute Respektlosigkeit in meinen Augen.

Manch einer wird mir jetzt Arroganz und zu viel Stolz vorwerfen. Das mag sein.

Nur was spiegeln diese Leute wider? Sie sind es sich selbst nicht wert, schön und gepflegt zu sein. Und sie sagen den anderen Menschen, denen sie begegnen, dass diese ihnen komplett egal sind. – Kurz: Es ist ihnen wurscht.

Zu meinem Job gehört es, viel zu telefonieren. Glaubt mir, ich bin wesentlich erfolgreicher, wenn ich weiß, dass ich einfach gut aussehe, wenn ich mit meinen Gesprächspartnern kommuniziere. Derjenige am anderen Ende der „Strippe“ kann hören, wie Du aussiehst 😉 Es mag paradox klingen. Wer von Euch diese Erfahrung noch nicht machte, probiert es einfach aus!

Ich bin etwas provokativ. Ich weiß das. Dennoch will ich das heute einfach mal so im Raum stehen lassen. Mich interessiert nämlich, wie Ihr dazu steht.

Was meint Ihr? Ist es lohnenswert in dieser momentanen Situation Zeit und Mühe zu investieren und sich zurecht zu machen? Oder meint Ihr, eine bequeme Jogginhose ohne viel Pipapó tuen es auch?

Ganz in Erwartung auf Eure Meinungen,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Cool winter, cooler outfits – a guest contribution

I am pleased to share the first guest post on my blog with you today. I discovered Les Belle Fashion on Instagram. It’s an unusually fresh and lively style on this blog. At regular intervals, Les Belle offers fashion outfits for the day, the night or the weekend. I always have a smile on my face when I read these write-ups.
The blogger & copywriter – Nuel Iyere – has written this article explicitly for you.
Let yourself be inspired. (in German here)
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Have fun as you enjoy the read,
your Petra Kolossa.
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=======>>> The days are getting shorter and the temperatures cooler, which means only one thing: winter is already here. During this time of the year, people keep fussing about how to look smashing hot in spite of the cold weather and this is where I would like to help prepare you for the snowy, chilly months ahead. Here’s everything you need to keep the cold out without sacrificing your fashion sense. And the interesting thing about these wardrobe essentials is that they are available for cheap prices.
i-Parka2The Parka – Since the Parka was first worn by the native Inuit of the Arctic regions of Northern Russia and Alaska to protect themselves from the extremely cold Arctic climate, it has never lost its topicality, forcing its way to become a staple winter outfit. If there’s only one winter item you will really need, then it’s a parka – just one that reaches to the mid-thigh, preferably with features that makes it versatile and is waterproof, not water-repellent – so it can be worn in the rain, snow and any weather. It’s good to opt for waterproof rather than water-repellent finishing so you can wear the coat in the snow or in the rain. Also choose one that’s a buttoned-down furry coat. When buying, make sure it’s a good synthetic coat. You might not necessarily want to wear animal skins as part of your clothing.
i-Parka 
Waterproof Snow boots – If you’d love to go hiking in the snow, spend a few bucks on waterproof snowboots. Decide on a material designed to keep out the wet and cold. Buy a warm lined fur version. I recommend a modern synthetic variant. And opt for an Ultra-Protector, which additionally provides a waterproof protection and extra warmth.
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Sweater – The sweater and cardigan have been an integral part of our wardrobe since spring, and we can not stress enough how important it is for the winter months. We recommend choosing at least two cozy vests with colors that will fit most things in your wardrobe. The choice between black, white, brown / beige, blue or mixed colors in a striped fashion style is very stylish. Choose a cashmere sweater with a round neck and a second that you particularly like. I prefer the sweaters with a v-neck. Interestingly, these can be worn all year round.
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Warm tights & leggings – For women, the purchase of tight pants is definitely a good choice. Nothing reveals your curves more than this. Despite trying to cover up because of the cold, you’ll also want something revealing – so these are a must. They go with all types of tops and shoes. And if you’re wearing your thigh high boots, theyll fit better than your jeans.
i-Thigh high boot
Hats & Beanies – Ever since the Middle Ages, when hats were worn to give the wearer social status, the usage of hats speaks only one language: classy. If you don one, you belong to a class of its own. All the more interesting is that this accessory can be worn all year round and you’ll still look fashionable. It does not discriminate against the seasons. Even if you’re not a hat person, you might need a beanie for those extra-chilly days. On these days, it makes a big difference to cover your head with an extra layer under the hood. If you think you do not have enough money to buy this item, it is good to know that it is very cheap and already available for only $10.

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Kühler Winter, coole Outfits – ein Gastbeitrag

Ich freue mich, heute den ersten Gastbeitrag auf meinem Blog mit Euch zu teilen. Les Belle Fashion entdeckte ich auf Instagram. Es ist ein ungewöhnlich frischer und lebendiger Stil, der diesem Blog inne wohnt. In regelmäßigen Abständen offeriert Les Belle Fashion Outfits für den laufenden Tag, die Nacht oder das Wochenende. Mir liegt immer ein Lächeln im Gesicht, wenn ich diese Zeilen lese.
Den heutigen Beitrag hat der junge Blogger Nuel Iyere explizit für Euch geschrieben.
Ich habe es in die Deutsche Form gebracht. (Den Origialtext in englischer Muttersprache findet Ihr hier)

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Lasst Euch also inspirieren.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Eure
Petra Kolossa.

 

=======>>>   i-Winter-3Die Tage werden kürzer und die Temperaturen kühler, was nur eines bedeutet: Der Winter ist schon da. Während dieser Zeit des Jahres machen sich die Leute immer wieder Gedanken darüber, wie man trotz des kühlen Wetters umwerfend heiß erscheint. Hier möchte ich Dir helfen, Dich auf die schneereichen, kühlen Monate vorzubereiten. Hier findest Du alles, was Du brauchst, um die Kälte fernzuhalten, ohne Deinen Sinn für Mode zu beeinträchtigen. Und das Interessante an diesen Kleiderschrank-Essentials ist, dass sie zu günstigen Preisen erhältlich sind.

Der Parka –  i-Parka2Seitdem der Parka zum ersten Mal von den einheimischen Inuit der arktischen Regionen in Nordrussland und Alaska getragen wurde, um sich vor den extrem kalten arktischen Klimazonen zu schützen, hat dieser nie an Aktualität verloren. Wenn es nur einen einzigen Winterartikel gibt, den Du wirklich brauchen wirst, dann handelt es sich um einen Parka – genau einen, der bis zur Mitte Ihres Oberschenkels reicht, und zwar vorzugsweise mit Merkmalen, die ihn vielseitig verwendbar machen.  Damit Du es bei Regen, Schnee und jedem Wetter nutzen kannst, wähle einen mit herausnehmbaren Pelzeinsatz. Achte beim Kauf darauf, dass es ein gutes synsthetisches Fell ist. Wir wollen nicht unbedingt Tierfelle in unserer Bekleidung tragen. Es ist gut, sich für  eine wasserfeste anstatt wasserabweisende Veredelung zu entscheiden, damit Du den Mantel im Schnee oder bei Regen tragen kannst.

Wasserdichte Winterschuhei-ParkaWenn Du gerne im Schnee wanderst, solltest Du ein paar Dollar für wasserdichte Schneeschuhe ausgeben. Entscheide Dich für ein Material, das die Nässe und Kälte abhalten wird. Kaufe eine warm gefütterte Pelz-Version. Wir empfehlen eine moderne synthetische Variante. Und entscheide Dich für einen Ultra-Protector, der zusätzlich einen wasserdichten Schutz gewährt.

 

Pulloveri-Sweater2Der Pullover und auch die Strickjacke sind schon seit dem Frühjahr ein fester Bestandteil unseres Kleiderschrankes, und wir können nicht genug betonen, wie wichtig er für die Wintermonate ist. Wir empfehlen, mindestens zwei kuschelige Farben zu wählen, die zu den meisten Sachen in Ihrem Kleiderschrank passen. Die Auswahl zwischen Schwarz, Weiß, Braun / Beige, Blau und Mischfarben in einem gestreiften Modestil ist sehr stilvoll. Entscheide Dich für einen Kaschmirpullover mit Rundhalsausschnitt und einen zweiten, den Du besonders magst. Ich bevorzuge die Pullover mit einem V-Ausschnitt. Diese können interessanterweise das ganze Jahr über getragen werden. Weiterlesen

Was will uns ein Fußkettchen sagen?

Es ist unglaublich, was ich soeben im Netz gelesen habe.

Ich liebe Fußkettchen. In meinen Augen unterstreicht es die Weiblichkeit. Meine Beobachtung zeigt, dass Frauen, die Fußkettchen tragen, anders gehen. Sie bewegen sich bewusst als Frau.

In Vorbereitung dieses Blogs recherchierte ich kurz im Web. Ich staune, woher die Leute ihre Weisheiten nehmen.
Dort las ich, dass Frauen, die ihre Fußkettchen rechts tragen, mit Erlaubnis ihres Mannes weitere männliche Kontakte haben dürfen.  – Eine andere Weisheit ist, dass die, die ihr Kettchen rechts tragen eher Linkshänder sind und eben genau umgekehrt, die ihr Kettchen links tragen, Rechtshänder sind. –
Ich las, dass Frauen mit Fußkettchen sexuell freizügig seien und es damit demonstrieren.  … und so weiter und so fort.

Eines ist Tatsache: Bereits aus den Geschichten um 1000 und eine Nacht konnten wir beobachten, dass Frauen Fußkettchen trugen. Im Orient oder Indien waren diese Kettchen tänzerische Ausdrucksformen, zum Teil mit Glöckchen. Sie gehörten als weibliches Accessoires einfach dazu.
Es gibt einen russischen Film aus dem Jahr 1975. In diesem Film faszinierte mich als junges Mädchen die Ausdruckskraft von Frauen und Mädchen mit ihren Accessoires.  Ich habe diesen Film geliebt „Das Zigeunerlager zieht in den Himmel“.

Nun, ich mag meine Fußkettchen und ich trage diese irgendwie immer. Und das alles, ohne mir irgendwelche Gedanken darum zu machen, welche Bedeutung diese haben könnten. Ich liebe es einfach, Frau zu sein und Accessoires zu benutzen.
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Das sind gleich drei Kettchen. –  Ich fand es toll im Sommer zu offenen Schuhen.
Diese Fußettchen bekommt Ihr bei „Aphrodite“.  (Kooperation)
Für Euch bekam ich einen Rabattcode. Er lautet: Ladydiamond
Wenn Euch der Schmuck gefällt, gebt einfach den Code bei Eurer Bestellung ein.

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Verräterisch: Die sonne brannte meine Lieblingsschuhe auf meine Haut.

 

Der Altweibersommer steht vor der Tür. Also Mädels, genießen wir es und tragen unsere Fußkettchen 😉

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Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

Die Sache mit dem Hut und dem Shopping

Es ist ein weiteres Jahr durchs Land gezogen. Und Ihr ahnt es: Ich habe noch immer keinen Hut.

Nicht dass Ihr glaubt, mein Interesse an solch einer edlen Kopfbedeckung habe sich im Nirwana verloren. Nein, nein! Das ist nicht der Fall. Fakt ist, dass ich mir nach wie vor selbst im Wege stehe.

Tatsächlich sehe ich meine Größe von knapp 180 cm als echte Herausforderung.
Selbst ohne einer Kopfbedeckung komme ich als recht auffällige Person daher. Hier im Süden unseres Landes scheinen die Menschen kleiner zu sein, als im Norden.  Als ich vor einigen Jahren den Weihnachtsmarkt in Oldenburg besuchte, fühlte ich mich wirklich aufgehoben. Irgendwie schaute ich die meisten von unten oder auf Augenhöhe an. Hier werde ich in den meisten Fällen von unten angesehen, oder aus meiner Sicht: Ich schaue auf die Menschen herab. Aber okay, das ist eine andere Geschichte. Fakt ist nur, dass ich mit einem Hut noch größer sein werde.

Und da sind wir schon beim nächsten Punkt. Ich werde größer erscheinen und noch auffälliger. Heh! Will ich das? Auf jeden Fall nicht immerzu.

Am 06. Mai 2018 wurde wieder die Deutsche Hutkönigin in Lindenberg gekürt.

_MG_1768Vanessa Höss, Deutsche Hutkönigin 2018 / 2019 – Foto: Willy Holger Wagner

Ja, na klar, ich war dort. Es ist einfach faszinierend, dieses Spektakel zu erleben. Lindenberg lebt zu dieser Zeit „Hut“. Bis heute werden Hüte in zwei traditionsreichen Fabriken produziert. Ein Geschäft, das der Mode völlig unterworfen ist. Ich denke, dass es kein Modeaccessoires gibt, das ein derartiges auf und ab erlebt, wie der Hut. Jedoch an den Tagen, an denen ihre Königin gewählt wird, scheint es, als sei der Hut das absolute Muss.

Fotos: Willy Holger Wagner

Alle Kandidatinnen, die sich zur Wahl stellten, waren aus meiner Sicht betrachtet, kleine Frauen. Ich stand auf dem Marktplatz unter Hunderten anderer Menschen und verfolgte die Veranstaltung. … Ich brauche nicht weiter erzählen, Ihr ahnt es schon. Richtig, ich wurde oft gebeten, an den Rand zu treten, damit auch andere einen guten Blick zur Bühne haben. … Grummel

Meine Freundin sagte neulich, ich solle es mal mit einer Kappe versuchen. Solch ein Teilchen sei total schick und edel und mache nicht größer. Sie habe das kürzlich bei „Hutshopping“ gesehen und gleich an mich gedacht. Eine Kappe? Und da kam mir gleich in den Sinn, dass ich solch eine vor ein paar Jahren günstig kaufte, um zu probieren, wie mir ein derartiges Teil steht. Diese war etwas groß und rutschte mir vom Kopf. Ich kramte die wieder raus und bekam gleich noch eine zweite Variante in die Hände. Na, was sagt Ihr dazu?

(selfie)

Es ist doch mal ein Anfang!
Jetzt habe ich riesengroße Lust und werde mich durch den Hutshop kämpfen und mir eine Auswahl kommen lassen. Das ist für mich der richtige Weg, in aller Ruhe vor dem Spiegel zu testen, herauszufinden, was genau mein Ding ist. Hach, wie schön zu wissen, wo ich dann vielleicht meine Hüte herbekomme.

Wie ist es bei Euch? Habt Ihr Eure Favoriten?

Also, ich muss jetzt …

Herzlich, Eure Petra.

 

 

 

 

 

Klappe! Chapeau! die zweite …

Heute Nacht wurde er freigegeben, unser zweiter Kalender zum Thema „Hut“.

Chapeau! – Kunstwerk Hut 

Auch diese fantastischen Aufnahmen hat Willy Holger Wagner mit seiner Kamera eingefangen. Und Ihr könnt Euch auf ein gelungenes Werk freuen.

Nun wird es wieder ein paar Tage dauern, bis er im Buchhandel erhältlich sein wird. Sobald er zu bekommen ist, erhaltet Ihr sofort Bescheid.

Dieses Mal ist der Kalender im Hochformat.  Akteure sind:

Titelbild:
Model: Conny Brendle, Hut „Pusteblume“ Christine Rohr, Graz

Monat Januar
Models: Silv Gihr und Jessica Bramer, Hüte: Matthew Eluwande, London
Monat Februar
Model: Jessica Bramer, Hut: Christine Rohr, Graz
Monat März:
Model: Evelyn Störk, Hut: Britt Anthony Friedrichshafen
Monat April:
Model: Silv Gihr, Hut: Matthew Eluwande, London
Monat Mai:
Model: Jessica Bramer, Hut: Brit Anthoni, Friedrichshafen
Monat Juni:
Model: Evelyn Störk, Hut: Ruth Stoll, Bad Säckingen
Monat Juli:
Model: Conny Brendle, Hut: Christine Rohr, Graz
Monat August:
Model: Monika Mayr, Hut Matthew Eluwande
Monat September:
Model: Evelyn Störk, Hut: MAYSER, Lindenberg
Monat Oktober:
Model: Conny Brendle, Hut Christine Rohr, Graz
Monat November:
Model: Monika Mayr, Hut: Matthew Eluwande, London
Monat Dezember:
Hüte: Christine Rohr, Graz

Also: Kommt gut behutet durch das Jahr 2018!

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

Es ist soweit! – Chapeau!

Kurz und knapp: Unser Kalender „Chapeau! Hut-Kunst“ ist seit heute in den Buchhandlungen und entsprechenden Online-Shops erhältlich, zum Beispiel hier oder hier. Wir freuen uns riesig darüber. Es war ein mächtiger Ritt.

… so schaut das Deckblatt aus.

2017-09-16Titelbild:
Hutsalon Ruth Stoll, Bad Säckingen
Model: Evelyn May
Foto: Willy Holger Wagner

Hier könnt Ihr in der Innenansicht blättern und Euch Appetit holen.

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Übersicht, Fotos: Willy Holger Wagner

Modisten und Models:
Monat Januar – 
Matthew Eluwande, London – Model: Jessica Bramer, Silv Gihr
Monat Februar – Matthew Eluwande, London – Model: Silv Gihr
Monat März – Britt Anthoni, Friedrichshafen – Model: Jessica Bramer
Monat April – Britt Anthoni, Friedrichshafen – Model: Silv Gihr
Monat Mai – Christine Rohr, Graz – Model: Jessica Bramer
Monat Juni – Seeberger, Weiler – Model: Conny Brendle
Monat Juli – Atelier MAYSER, Lindenberg – Model: Evelyn May
Monat August – Christine Rohr, Graz – Model: Conny Brendle
Monat September – Atelier MAYSER, Lindenberg – Model: Silv Gihr
Monat Oktober – Christine Rohr, Graz – Model: Conny Brendle
Monat November – Matthew Eluwande, London – Model: Monika Mayr
Monat Dezember –  alle Models

Ihr erhaltet den Kalender in den Formaten A4, A3, A2 und in A5 (Tischkalender).

Da es noch sooo viele anspruchsvolle Aufnahmen mit weiteren Hüten aus diesem Shooting gibt, haben wir uns entschlossen, einen zweiten Kalender in Hochformat zu erstellen. Daran arbeiten wir zur Zeit. Wenn dieser fertig ist, bekommt Ihr sofort Bescheid.

In diesem Sinne: Kommt gut behutet durch das Jahr 2018.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chapeau! – die Sache mit dem Hut …

Vor ein paar Wochen dachte ich mal kurz „Hut“.
Eigentlich eher zum Gaudi. Ihr erinnert Euch an „die Sache mit dem Hut“?

Zehn Tage später,  flattert eine Einladung zu einer Hut-Modenschau in der Bachritterburg Kanzach in mein elektronisches Postfach. – Nochmals Danke dafür, liebe Silv. –
Man sagt, Zufälle gäbe es keine, alles habe seinen Grund. Wir sagten uns: Da muss was dran sein, setzten uns in Auto und fuhren zu „Gut behutet“.

Schon so oft war ich in Bad Buchau und Umfeld, nahe dem Federsee, dennoch fiel mir dieses Kleinod aus dem frühen 14. Jahrhundert niemals auf. Holger, der mit seiner Kamera verwachsen scheint, zückte diese begeistert und inspizierte die Burg durch die Linse.

Aus meinen Augenwinkeln beobachtete ich einige der flanierenden Damen mit ihrem opulenten Kopfschmuck. Es amüsierte mich zu sehen, wie diese Kopf-Kunstwerke ihre Männer auf Abstand hielten.
Noch eine halbe Stunde. Ich schlenderte durchs Gelände und begutachtete die aufgebauten Verkaufsstände.

Eine Bekannte wollte einst einen Hut kaufen und war entsetzlich unschlüssig. „Ich verkaufe Hüte, keinen Mut, solche zu tragen“,  so die Antwort der Verkäuferin. Da ist was Wahres dran. Ich ziere mich noch immer, solch ein edles Designerteil auf mein Haupt zu platzieren. Ließ mich mit einem Modistenpärchen in eine Diskussion über Sinn und Unsinn in der heutigen Zeit mit einem solchen Hut durch den Alltag kommen zu wollen ein und rügte mich dafür, mich darauf eingelassen zu haben. Mit Contenance wandte ich mich davon.

Die Modenschau wurde angekündigt. Holger lauerte mit der Kamera in erster Reihe und ich auf meinem Platz. Conny Brendle, die vierte Hutkönigin von 2008 bis 2010, war die Organisatorin und Moderatorin dieser Veranstaltung. Charmant führte sie durch die Zeiten des Hutes und ließ in einem zweiten Teil ihre kostbare Hutsammlung, die sie seit ihrer Wahl zur Hutkönigin in der ganzen Welt mit Leidenschaft zusammengetragen hat, durch ihre Models präsentieren.  Was es nicht alles gibt, dachte ich. Eine Hutkönigin! Noch niemals hörte ich davon. Aller zwei Jahre wird diese in Lindenberg im Allgäu gewählt. So langsam fange ich Feuer. 2010 wurde in Lindenberg zum ersten Mal die Deutsche Hutkönigin auserkoren. Janine Halder trägt diesen Titel seit 2016 bis zur nächsten Wahl im Mai 2018. Als besonderes Bonbon war sie Ehrengast bei dieser Veranstaltung.

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Conny Brendle und Janine Halder
Foto: Willy Holger Wagner

Holger kam angetrabt und vergrub seine Kamera in der Tasche. „Karte voll. Schon blöd“, kommentierte er sein Tun. Auch ihn hat das Hut-Fieber gepackt. Fasziniert von Form, Farbe und Ausstrahlung der Models fotografierte er, bis nix mehr ging …

Als er die Bilder ein paar Stunden später sichtete und damit experimentierte, fragte er mich: „Was hältst du davon, einen Kalender zum Thema Hut zu machen?“ Tja, und damit kam der Stein ins Rollen.

Conny Brendle und ihre Schwester Silv Gihr waren hell begeistert. Kurzfristig wurde ein Foto-Shooting organisiert, für das explizit aus London und Graz wertvolle Designer-Hüte von namhaften Modisten gesandt wurden. Hinzu kamen ausgesuchte Exemplare aus der Sammlung von Conny.

… Impressionen vom Foto-Shooting

Über 1600 Bilder entstanden an diesem Nachmittag. Eine gewaltige Arbeit, die auf uns zukam …

Inzwischen konnten wir den Kalender beim Verlag einreichen und erhielten gestern nach einer kleinen Korrektur die Mitteilung dass unser Kalender angenommen und zur Veröffentlichung freigegeben wurde.

Das Titelblatt ist eine Hommage an die großartige Modistin Ruth Stoll. Im Alter von 94! Jahren gab sie ihren Hutsalon in Bad Säckingen in diesem Jahr auf.

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Titelbild
Foto: Willy Holger Wagner

Jetzt dauert es noch einmal ca. zehn Tage, bis „Chapeau!“ gekauft bzw. bestellt werden kann.
Sobald uns die Verfügbarkeit vorliegt, bekommt Ihr sofort Bescheid.

Bis in Kürze, Eure Petra Kolossa.

 

 

Die Sache mit dem Hut

Geplagt von einer wahnsinnig anstrengenden Lichtempfindlichkeit, kam mir heute die Idee, einen vor zwei oder drei Jahren erstandenen Sommerhut auszukramen und diesen als Schutz vor der zur Zeit für mich quälenden Helligkeit zu tragen.

Am Morgen  schwätzte ich mit meiner Freundin darüber und sie sandte mir via WhatsApp ein paar Bilder, um mir zu beweisen, wie bescheuert sie mit Hut aussähe.
Okay, ihr gewählter Hut ist sicher nicht der optimale, aber meiner auch nicht.

Ich erinnere mich, wie schwer es mir fiel, einen Hut zu finden, der zu mir passt, in dem ich mich wohl fühle und ich mit meinen „einsachtzig“ auch noch bereit bin, ihn zu tragen. Das ist mir halbherzig geglückt. Letztendlich entschied ich mich für einen der schon irgendwie geht. Und was geschieht mit irgendwie? Genau. Das Teil lag, lag, lag und lag bis heute und wartete darauf genutzt oder entsorgt zu werden. Gut, nun wird es erst einmal einen praktisch sinnvollen Zweck erfüllen.

Das gleiche Dilemma widerfährt mir Jahr für Jahr in der kalten Jahreszeit. Ich gehöre zu denen, die keine Mütze oder dergleichen besitzen. Bisher schaffte ich es nicht, eine zu finden, die ich auch nur annähernd tragen würde. Die Winter überlebe ich mit wuscheligen Stirnbändern, Tüchern, Schals und Kapuzen.

Ich bin mir total sicher: Ich habe kein Hutgesicht!

So beim Tippen packt mich das Thema so langsam und macht mich neugierig. Ich glaube, dem werde ich mal etwas tiefer auf den Zahn fühlen. Schließlich gibt es Länder, in denen es keine Frau ohne Hut zu geben scheint.
In Deutschland ist der Hut seit den Fünfzigern oder Sechzigern, wohl nicht mehr recht zum Zuge gekommen. Ja, warum eigentlich? Gibt es den Beruf der Putzmacherin, des Putzmachers überhaupt noch?

Gerade muss ich grienen. Mein Opa, lüftete immer seinen Hut, wenn er einer Frau begegnete. Das fand ich als kleines Mädchen recht witzig. Mein Vater trug zu dieser Zeit ebenso einen. Jedoch glaube ich, er tat das nicht. Es war der Beginn einer neuen Ära, in die die Frau selbstbewusst ging. Und der moderne Mann das damals bewusst oder unbewusst akzeptierte. Diese höfliche Geste verlor sich völlig. Davon abgesehen, ist der Brauch des Hutlüftens aus einer ganz anderen Zeit. Man wollte demonstrieren, dass man in Frieden komme und unter dem Hut keine Waffe oder dergleichen versteckt habe.
Nun gut, ich stamme aus einer Zeit, in der ich brav einen Knicks zu machen hatte, wenn ich Erwachsenen gegenüber trat. Peinlich berührt erwischte ich mich noch als Vierzehn- und Fünfzehnjährige dabei. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

In Sachen „Hut“ werde ich mich mal schlauer und auf die Strümpfe machen. Gewiss gibt es irgendwo einen Experten oder eine Fachberatung. Vielleicht sogar eine Boutique, in der nach Herzenslust probiert werden darf … Ich werde berichten, wie meine Hutgeschichte ausgegangen ist.

Hier aber noch ein kleiner Clip, den ich heute am Morgen meiner Freundin Petra sandte. Sie wünschte sich ein Foto von mir mit Hut …

Und wie steht Ihr zum Hut? Da bin ich aber jetzt ganz neugierig.

Eine gut behutete Zeit wünscht, Eure Petra Kolossa.