Petitesse – Randnotiz – 2024-08-11

Tätigkeiten, die einem bestimmten Gleichmaß folgen, können unglaublich beruhigend und ausgleichend sein, fast meditativ.

Ich gehöre zu denen, die sich in solchen Dingen stundenlang vergraben können. Es ist wie Autofahren oder Wäschebügeln. Man tut etwas routiniert und kann seinen eigenen Gedanken frönen, jedoch ist das meistens nicht das, was tatsächlich die persönliche Priorität eins oder zwei gewesen wäre.

Ich tat heute genau das. Seit ein paar Tagen spukt mir ein Bild zum Thema Regenbogenbrücke durch den Kopf. Eine Skizze hatte ich bereits entworfen. Aber es gab noch hier und da Unschlüssigkeiten. Inzwischen ist alles klar in meinem Kopf. Ich setzte mich an die Staffelei und …

… „vertrödelte“ meinen Tag damit.

Ich ließ meinen Gedanken freien Lauf, ordnete dieses und jenes in meinem Kopf und ganz nebenbei organisierte ich meine neue Woche.

Wenn ein Bild im Kopf klar ist, ist der kommende Schaffensprozeß mit viel Fleißabeit verbunden. Auf siebzig mal fünfzig Zentimeter Bildgöße, ist noch so manche Blüte zu malen.

Hast auch Du eine solche Tätigkeit, in der Du völlig aufgehst und Du Deinen Gedanken meditativ und letztendlich produktiv nachgehen kannstt?

Bis morgen zu „12 von 12 🙂 Herzlich, Eure Petra Kolossa.