Was ist deine Lieblingsform der körperlichen Betätigung?
Ach herrje, was ist das für eine Frage zum Sonntag?
Kater Flo holte mich zu seiner gewohnten Zeit laut miauend aus dem Bett. Er sabotierte einfach die zurückgegebene Stunde aus der Sommerzeit und mauste mir diese einfach.
Ich weiß aus den vielen Jahren, die wir mit Katzen leben, dass es wieder einige Zeit dauern wird, bis er minutenweise an die aktuelle Zeitregelung angepasst sein wird. Katzen lieben Routinen. Ihre innere Uhr ist ziemlich präzise.
Es wäre interessant zu wissen, wie man dieses Problem in der Landwirtschaft umschifft. Ich werde dazu später recherchieren. Oder weißt Du es? Dann schreibe es doch bitte einfach ins Kommentarfeld.
Aber zurück zum Thema: Ich bin also heute halb sechs Uhr aufgestanden und habe mich, nachdem ich den Rest Schläfrigkeit im Bad ließ, durch das morgendliche Aktuelle aus der großen weiten Welt gekämpft. Letztendlich machte ich Stopp auf WordPress und schaute, was es an Interessantem zu lesen gibt und das war eine ganze Menge. Dabei las ich das heutige Schreibthema von WordPress für uns Blogger. Mir saß das Grinsen wirklich im Gesicht.
Eine „Lieblingsform der körperlichen Betätigung“. Ganz ehrlich: Das habe ich nicht. Ich lege Wert darauf, dass ich mich täglich bewege, die Treppen steige und auf eine ausreichende Menge an Schritten komme. Meine Uhr habe ich so eingestellt, dass sie mich stündlich daran erinnert, wenn ich die von mir festgelegte Schrittzahl noch nicht erreicht habe, das nun endlich zu tun. Meine körperliche Betätigung sind Hausarbeit genauso, wie der Weg zum Bäcker oder auch das Sitzen auf dem Sofa. Denn das Aufstehen aus niedriger Höhe ist für meine in die Jahre gekommenen Gelenke im wahrsten Sinne des Wortes oftmals eine „körperliche Betätgung“. Jedoch ist das alles sicher keine „Lieblingsform“ dieser 😅
Wie sieht es aus? Hast Du eine Lieblingsform, Dich körperich zu betätigen?
Ein trüber, dunkler Tag, acht Grad. Der starke Wind peitscht den Regen gegen das Fenster. Ich mache mir einen starken Kaffee und entscheide mich für „Lovingly“, by Bruce Willis. Dieses Duftgemisch, das meiner Tasse Kaffee entweicht und dem femininen Parfum, das mich umgibt, stimmt mich mit diesem müden Tag versöhnlich. Ich stelle die Tasse Kaffee auf meinen Schreibtisch und ärgere mich eine klitzekleine Sekunde über die nächtlichen, inzwischen getrockneten, sandigen Pfotenabdrücke der Kätz auf meinem Arbeitsplatz. Letztendlich muss ich lächeln. Denn auch das ist das Leben mit den zwölf Pfötchen.
Neulich erzählte ich Euch von meinen Karma-Kärtchen. Die Schachtel liegt auf meinem Schreibtisch. Und diese Karte habe ich soeben für uns gezogen:
„Höre nie auf, zu entdecken“.
So ganz spontan gefragt: Was hast Du heute entdeckt?
Ich entdeckte heute an mir, dass mir die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit überhaupt nichts ausmachte. Hingegen umgekehrt tat ich mich ein paar Tage mit der Umstellung schwer. Und wenn ich etwas tiefer nachdenke, ist das eigentlich schon immer so gewesen. Woran mag das nur liegen?
Wenn es nach mir ginge, könnte es einfach Sommerzeit bleiben. Auch, wenn die sogenannte Winterzeit die eigentlich „richtige Zeit“ ist.
Vor fünf Jahren hat die EU eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, was die Menschen wollen. Vierundachtzig! Prozent der Europäer wollen keine Zeitumstellung. Aber mit derart unwichtigen Dingen hat sich die EU zuletzt 2019 befasst und seitdem ruht wegen Uneinigkeit der ganze Kram. Diesen interessanten Beitrag der „Tagesschau“ vom heutigen Tag fand ich beim Stöbern zu diesem Thema im Netz. Schaut einfach mal rein.
Ein unsägliches Thema ist das ideologisch, politisch gefärbte und oktroyierte Verwursteln unserer deutschen Sprache. Ich spreche vom Gendern, das die Mehrheit der Deutschen, nämlich über siebzig Prozent, ablehnen. Ich bin Mitglied im „selfpublischer-Verband“. Vier mal im Jahr erhalte ich eine Fachzeitschrift. Als ich die vierte im letzten Jahr versuchte zu lesen und mir auch in dieser immer wieder die Konzentration auf den Inhalt des Textes genommen wurde, weil ich über die dämlichen Doppelpünktchen, Sternchen und neu kreierten Wortschöpfungen stolperte, dachte ich darüber nach, diese mir sonst so lieb gewordene Zeitschrift zu ignorieren und mich davon zu trennen.
Vor einigen Tagen erhielt ich die aktuelle Ausgabe für dieses Jahr. Ein Thema war ChatGPT. Erst kürzlich hörte ich dazu einen Podcast. Es ist ein sehr interessantes Feld und spannend zu hören, welche Ausmaße KI, also künstliche Intelligenz, nehmen kann und gehen wird. Aber zurück zur Fachzeitschrift und diesem Beitrag dazu.
Der Artikel wurde via ChatGPT geschrieben, also der überwiegende Teil davon. Was die ganze Sache sympathisch macht? ChatGPT kann nicht gendern. Im Text gibt es eben nur Buchhändler, Bibliothekare, Autoren, Leser …
Witzig ist nur, dass vor der Überschrift die Autoren wie folgt benannt wurden:
Ganz sicher werde ich immer wieder das Gender-Thema frequentieren, zumindest, bis dieser Unsinn ein Ende gefunden hat. Hoffentlich bald.
Diese abstrakte Assemblage, die in kleinem Stück im Hintergrund zu sehen ist, entstand im Jahr 2019. Ich fertigte sie für eine kleine Ausstellung in einer Marina am Bodensee.
Im Juni / Juli diesen Jahres werde ich mit unserer Künstlergruppe „seeArt“ in Eriskirch ausstellen. Bei unserem letzten Künstlertreffen änderten wir ganz spontan den eigentlichen Titel der Ausstellung in „See(h)weisen“. Im Augenblick bin ich dabei, ein Konzept für ein paar neue Werke explizit für diese Ausstellung zu enwickeln. Wenn es einmal durch den Kopf ist, ist der „Rest“ dann nur noch mit Fleiß zu bewältigen 😉
So werde ich mich heute mit ganz banalen Dingen beschäftigen. Damit mein Kopf genügend Freiraum hat, seine Arbeit zu tun. Denn bis Ende nächste Woche muss das Thema verdaut sein, damit ich mich an die praktische Umsetzung machen kann.
Das Bild schickte mir vor wenigen Tagen ein lieber Freund. Das trifft tatsächlich den Nagel auf den Kopf.
Jetzt erst einmal ein Käffchen für Euch und für mich 😀