Eigentlich sollte es ja eine Glückwunschkarte zum Geburtstag meiner Schwester werden. Ich wollte stilistische Lollis in frischen kraftvollen Farben malen.
Lollis sind eine Brücke in unsere zeitige Kindheit. Wir bekamen diese leuchtend bunten Zuckerkunstwerke von den tschechischen Freunden unserer Eltern geschenkt, wenn diese uns besuchten.
Hielt man diese Lutscher gegen die Sonne, leuchteten sie wie Butzenglasfenster. Wir liebten sie.
Neulich entdeckte ich bei einem Einkauf ähnliche in einem Supermarkt. Ich musste daran denken und nahm sie mit, um diese wiederum als Mitbringsel an Kinder zu verschenken.
Meine Schwester ist lebensfroh und liebt frische Farben, wie auch ich. Also nahm ich mir ein Stück Papier und begann, die Karte zu gestalten. Ich entschied mich für einen Materialmix aus wasserlöslichen Pigmenten, Acryl und Finliner auf Papier.
Nicht ohne Grund betone ich das. Denn, als ich mittendrin war, kam Kater Flo patschnass von draußen durch die Katzenklappe nach Hause. Freudig sprang er mit seinen durchnässten Pfoten auf meinen Schreibtisch und half mir dabei, die Farbpigmente auf dem Kunstwerk anzulösen und auf dem Papier breitzutrampeln.
Zwei Alternativen: Zerreißen und entsorgen, oder aus dem Verpfuschten etwas anderes machen. Ich entschied mich für die zweite.
Und so entstand eine Kooperationsarbeit zwischen Kätz Flo und mir 😉
Ich habe fix einen kleinen Clip für Euch zusammengestellt:
In den nächsten Tagen werde ich noch ein Passepartout mit einem passenden Rahmen heraussuchen. Eigentlich müsste ich noch eine Pfote von Flo darauf drücken 😉

Wie auch immer. So oder so, macht das Beste aus dem, was auch gerade schieflaufen mag.
Herzlich, Eure Petra Kolossa.
PS: Ich möchte es nicht versäumen und lade Dich herzlich zu einem Spaziergang in meinen Shop ein.
So eine Katzenpfote macht dein Werk bestimmt noch unverkennbarer. Ich fände es auch nur gerecht im Sinne des Urheberrechts, wenn dein Kater an der Signatur beteiligt wird.
Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet und ein schönes Adventwochenende
Da hast Du vollkommen Recht. Mals sehen, wie sich das Pfötchen“projekt“ realisieren lässt 🙂