Gardasee im Februar

Was assoziierst Du beim Gedanken an den Gardasee? Vielleicht denkst Du, wie ich, an Sonne, warme mediterrane Tage, an Orangen und Zitronen, an bunte leuchtende Blüten, an Cafés, an italienisches Eis und Espresso, an frische italienische Musik und temperamentvolle Menschen, an einen fantastisch gelegenen See, der eingebettet von der Bergkette des Monte Baldo ruhig liegt.

Bisher verschlug es mich noch nie an den Gardasee. Es ist mein erster Besuch für nur fünf Tage. Nein, es ist kein Urlaub, aber es sind äußerst ruhige und entspannte Tage.

Hoch oben auf dem Monte Baldo mit Blick auf den Gardasee halte ich mich derzeit auf. Es ist Februar, kalt, feucht, diesig. Schnee, der dem Ambiente eine diverse Romantik verleihen würde, fiel so gut wie keiner. Die Natur ist im Tiefschlaf. Es ist eine unglaublich beruhigende Atmosphäre. Schaue ich morgens auf den Gardasee, kann ich diesen nur erahnen. Er liegt unter einem dicken Nebel, der es nicht schafft, sich bis zum Sonnenuntergang aufzulösen. An warmen und sonnigen Tagen muss es hier wunderschön, fast erhebend sein.

Für Euch habe ich ein paar Bilder aufgenommen. Die ersten drei sind auf der Herfahrt entstanden und spiegeln bereits den kalten und feuchten Februar wider.

Der Blick von der Küche auf die Hänge. Ich stelle mir vor, dass diese im frischen Frühjahr und warmen Sommer wunderschön sind und man sich bei diesem Ausblick verlieren kann.

Ich bin völlig im Trödel-Modus. Mit den Hunden spielen, sie versorgen, schreiben, lesen, Podcast hören … Kaffee trinken 😉

Es ist schön, ein paar Tage einfach „nix“ zu tun.

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

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