Petitesse – Randnotiz – 2024-08-11

Tätigkeiten, die einem bestimmten Gleichmaß folgen, können unglaublich beruhigend und ausgleichend sein, fast meditativ.

Ich gehöre zu denen, die sich in solchen Dingen stundenlang vergraben können. Es ist wie Autofahren oder Wäschebügeln. Man tut etwas routiniert und kann seinen eigenen Gedanken frönen, jedoch ist das meistens nicht das, was tatsächlich die persönliche Priorität eins oder zwei gewesen wäre.

Ich tat heute genau das. Seit ein paar Tagen spukt mir ein Bild zum Thema Regenbogenbrücke durch den Kopf. Eine Skizze hatte ich bereits entworfen. Aber es gab noch hier und da Unschlüssigkeiten. Inzwischen ist alles klar in meinem Kopf. Ich setzte mich an die Staffelei und …

… „vertrödelte“ meinen Tag damit.

Ich ließ meinen Gedanken freien Lauf, ordnete dieses und jenes in meinem Kopf und ganz nebenbei organisierte ich meine neue Woche.

Wenn ein Bild im Kopf klar ist, ist der kommende Schaffensprozeß mit viel Fleißabeit verbunden. Auf siebzig mal fünfzig Zentimeter Bildgöße, ist noch so manche Blüte zu malen.

Hast auch Du eine solche Tätigkeit, in der Du völlig aufgehst und Du Deinen Gedanken meditativ und letztendlich produktiv nachgehen kannstt?

Bis morgen zu „12 von 12 🙂 Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Petitesse – Randnotiz – 2024-08-07

„Was Du drei Jahre lang nicht getragen hast, gib in die Altkleidersammlung.“

Wieder so ein kluger Spruch 😆

Tust Du es? Ich nicht.

Denn das, was ich nicht getragen habe, ist mir einfach zu knapp geworden. Du weißt schon, diese Kalorien, die nachts im Schrank die Kleidung heimlich enger machen.

Und da warte ich glattweg mit einem zweiten Spruch auf:

„Die Hoffnung stirbt zuletzt!“

Kennst Du das?

Ich könnte ja bald vielleicht, eventuell, hoffentlich wieder in meine schöne Bekleidung passen. Es wäre doch blöd, wenn ich das jetzt einfach weggeben würde 🙈

Also: Ran an den Bauchspeck …

+ ++ Herzlich, Eure Petra Kolossa +++

Petitesse – Randnotiz – 2024-08-06

„Die ärgsten Feinde der Hauptsachen sind die Nebensachen.“, las ich heute am Vormittag.

Man solle selektieren. Wichtiges und Dringendes in to-do-Listen festhalen und erledigen. Unwichtige Sachen hingegen sollten einfach weggelassen werden. Dieses Vorgehen bringe uns auf Erfolgskurs und mache das Leben einfacher.

Das mag ja sein, dass wir uns zu oft von Nebensächlichkeiten ablenken lassen oder sogar zu viel Energie in derlei stecken. Aber sind nicht die Nebensachen auch das Salz in der Suppe des Lebens?

+ ++ Eure Petra Kolossa. +++

Petitesse – Randnotiz – 2024-08-05

Dieses fast vergessene Wort „Petitesse“ schlich sich neulich in mein Ohr, als ich den Worten eines renomierten deutschen Rechtsanwaltes lauschte, als er ein Interview gab.

Ist das nicht ein tolles Wort? Dem Französischen entnommen, war dieses Wort sicher irgendwann einmal total schick. Leider konnte ich nicht herausfinden, zu welcher Zeit das tatsächlich benutzt wurde. Heute ist der Gebrauch „Petitesse“ eine Rarität.

Ich möchte der „Petitesse“ in meinem Blog zu etwas mehr Beachtung verhelfen. So habe ich heute eine entsprechende Kategorie angelegt. Hier werde ich also Nebensächlichkeiten, Kleinigkeiten, Unwichtigkeiten – also Randnotizen für Euch schreiben.

Nun, vielleicht sind die Dinge gar nicht so unwichtig, wie wir manches Mal glauben 😉

+ ++ Eure Petra Kolossa. +++