Eine Hand für mich. Eine Hand fürs Schiff. – Das ist eine alte Seefahrerweisheit.
Kümmere Dich zuerst um Dich! Du kannst nur helfen, wenn es Dir selbst gut geht. Wenn Du selbst krank bist, oder selbst nichts hast, kannst Du keinem etwas Gutes tun. – Das bekommt man in jedem Business-Kurs oder -Seminar gepredigt und kann es in entsprechenden Publikationen lesen.
Das erinnert mich an ein Erlebnis, das ich als Kind mit meinen Eltern hatte. Es war Winter. An einer steilen Straße irgendwo in den Bergen ging nichts mehr. Die Autos fuhren sich fest und kamen auf der glatten Straße nicht weg. Meine Eltern halfen einem nach dem anderen und schoben die Fahrzeuge von hinten an. Das taten sie solange, bis sie selbst dastanden und nicht wussten, wie sie von der Stelle kommen sollten. Es war keiner mehr da. Und die Autos, die gefahren kamen, überholten das stehende Fahrzeug meiner Eltern, weil sie den Schwung nutzten, um nach oben zu kommen. Sie würden Gefahr laufen, wenn sie anhielten, um zu helfen, dann selbst nicht mehr wegzukommen.
Ich weiß leider nicht mehr, wie das Ganze ausging. Aber das beschreibt die Situation ziemlich genau. Du kannst nur helfen, wenn Du selbst abgesichert und real in der Lage bist, das zu tun.
„America first!“, „Ungarn zuerst.“ und so weiter. Was ist verwerflich an dieser patriotischen Aussage? Was ist verwerflich, wenn sich jedes Land in Europa, oder dieser Welt, zunächst um seine eigenen Baustellen kümmert und das eigene Land stark und sicher macht, bevor es beginnt mit irgendwelchen Sprüchen klugzuscheißen und das Geld, das nicht vorhanden ist, in der ganzen Welt zu verteilen? Und was bitte ist an diesem Gedanken räääächts? Und was macht den, der dieser Logik folgt, zum vermeintlich bösen N..i?
Im Rahmen der plötzlich und völlig unerwarteten Finanznot der deutschen Kranken- und Pflegeversicherungskassen nahm ich während meines Frühstückskaffees nebenbei eine Meldung in unserem SWR3 wahr. Dringend müssten nun die Beiträge erhöht werden.
Hopsala, wie konnte das nur passieren? Das war ja so gar nicht abzusehen.
Wieviel es sein wird, das wisse man noch nicht, jedoch werden sich morgen Experten und Expertinnen mit einer Schätzungskommission beraten und dann könne man uns das sagen.
Ehrlich: Ich musste aufpassen, dass ich mich nicht an meinem Kaffee verschluckte. Wie absurd ist das denn! Wie kann man Experten und Schätzer in einen Kontext bringen? Oder ist das doch berechtigt? Der Begriff „Experte“ ist seit der C-Zeit und des folgenden grünen deutschen Wirtschaftswunders alles andere als ehrwürdig.
Nun gut, so werden also morgen die neuen Krankenkassenbeiträge über den Daumen gepeilt und mal Fensterkreuz genommen. Unsere Experten werden uns anschließend das Ergebnis wissen lassen 🙄🙈
Ich möchte zu gern lernen, äußere Einflüsse von meiner Seele wischen zu können, um all meine Aufgaben und Pläne unbelastet erledigen zu können. Das gelingt mir leider nicht immer.
Das aktuellste Beispiel ist das Schreiben meines Blogbeitrages, das ich über eine Woche vor mir herschiebe. Nicht, dass ich es nicht gern tue, oder keine Zeit hätte oder so. Nein, es sind die aktuellen Geschehnisse. Und ich weiß, wenn ich sofort reagiert hätte, wären die Gäule mit mir durchgegangen und ich hätte mich um Kopf und Kragen geschrieben. Also ließ ich das erst einmal etwas sacken, um nicht in einem spontanen Ausbruch bei irgendwelchen die „Wahrheit“ gepachteten World-Wide-Web-Überwachern in Ungnade zu fallen.
Inzwischen hat sich mein Gemüt beruhigt und ich bin in der Lage, meine Worte mit Bedacht zu setzen.
Was mich unendlich aufregte, waren die ersten Zusammenkünfte im Thüringer Landtag nach der letzten Landtagswahl. Schon immer interessiere ich mich für die politischen Geschehnisse in unserer Welt. Und dabei bilde mir selbst gern meine Meinung. Deshalb schaute ich mir die Liveübertragungen direkt aus dem Landtag Thüringen an. Also ohne dem Gequatsche von irgendwelchen Reportern von Sendern, wie MDR, Phönix und so weiter, die sich gleichfalls auf diese Liveübertragung schalteten und den Zuschauern ihre Meinung systemtreu oktroyieren.
Was ich dort in diesem Landtag sah und erlebte, hielt ich bisher in der deutschen Politik für unmöglich. Es war einfach nur gruselig, beschämend, absolut unwürdig und zutiefst respektlos, gar hinterlistig, unterste Schublade. Als ich das abgekarterte Spiel der Wahlverlierer gegen den Wahlgewinner wahrnahm, fiel ich vom Glauben ab. Wurde doch all denen, die das Drama ansahen, klar vor Augen geführt, dass es diesen Politiker vollkommen wurscht ist, was der Souverän, also die Wähler wollen.
Das nächste Unverständnis machte sich in mir breit, als ich die entsprechenden Nachrichten hörte, die etwas ganz anderes berichteten, als sich dort tatsächlich abspielte. Was ganz sicher noch im Netz zu finden ist, wenn Du es nicht gesehen haben solltest und Du Dir selbst eine Meinung bilden willst.
Das nächste was mich unendlich auf die Palme brachte, war die Sache mit dem Syrer, der mal fix wegen Liebeskummer (so die offizielle Aussage in den Medien) zu seiner Ex, die ihn vor drei! Jahren mit den Kindern verlassen haben soll, mit einer Machete und Messer auf die Menschen in Essen losging, zwei Wohnhäuser in Brand setzte und mit einem Lieferwagen in die Schaufenster von Läden fuhr. Es gab dreißig Verletzte. Darunter waren vier schwerverletzte Kinder.
Der Innenminister von NRW sagte doch etwa: „Das gibt es immer schon. Das ist nicht neu, dass Menschen, weil sie private Rachegelüste haben, quasi Amok laufen. Und dass da alle Mittel eingesetzt werden, ist in der Vielfalt vielleicht neu. Aber sowas gab’s immer.“ (Zitat)
Und damit war’s erledigt. Leute, gwöhnt Euch einfach daran. Das ist halt so in der Vielfalt.
Ich habe das Gefühl, dass wir uns an die neuen Umstände tatsächlich beginnen zu gewöhnen. Wir kapitulieren. Es geschieht inzwischen so oft, dass es der Erwähnung nicht wert erscheint.
Dieses Geschehen war in unseren Medien immerhin eine kleine Meldung unter vielen und wurde in den Nachrichten bis zum Abend unwichtig.
Es gab in den letzten Tagen so viele Dinge, die mich aufregten. Was natürlich völlig sinnlos ist. Wem nutzt es, wenn ich mich darüber ärgere, außer, dass es meine eigene Energie abzieht.
Das gesamte parteienpolitische Geklüngel in unserem Land ist derzeit unerträglich. Machtbesessen agieren sie zum Teil willkürlich in einem nicht nachvollziehbaren Aktionismus und hoffen wahrscheinlich, das eine Jahr bis zur nächsten planmäßigen Bundestagswahl aussitzen zu können.
Nun, entweder die Leute stumpfen ab, weil denen alles total egal geworden ist, oder sie glauben treuherzig schäfchengleich dem, was ihnen täglich aus den Öffentlich Rechtlichen vorgegaukelt wird oder aber die Menschen hauen mit der Faust auf den Tisch und machen dem ganzen Trödel zeitnah ein Ende.
Ach ja, übrigens würde ich auch gern etwas Vernünftiges lernen 😉 Nämlich die Glaskunst. Ich mag insbesondere das Muranoglas. Das würde sich wunderbar mit meinem sehr farbintensiven Malstil ergänzen.
Wenn etwas wächst, dann wird es größer und gewaltiger, nun, auf jeden Fall heißt Wachstum, dass es mehr geworden ist, als zuvor. Es ist also aus einem vorherigen Zustand gewachsen.
Nun höre ich, dass Deutschland auf ein „Nullwachstum“ zusteuert. Ich höre diese Begrifflichkeit und kann es vom Sinn her nicht erfassen. Es ist ähnlich, wenn Herr Habeck meint, dass ein Betrieb nicht insolvent sei, wenn er zahlungsunfähig ist, sondern eben einfach nur aufhört zu arbeiten.
Wie kann etwas wachsen, wenn es nicht wächst? Aus meiner naiven Sicht ergibt es keinen Sinn. Wenn etwas bei Null steht, dann stagniert das ganze Ding. Mein böser Hintergedanke: Das kann nur ein Begriff aus der Politik sein. Denn da scheint alles möglich.
Bezeichung für einen Zustand der Volkswirtschaft, in dem wesentliche wirtschaftliche Größen (z. B. Bruttoinlandsprodukt, Produktionspotenzial, Kapital, Bevölkerung) Steigerungsraten von 0 % aufweisen. Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Interner Link:Grenzen des Wachstums (siehe dort) und um eineInterner Link: nachhaltige Entwicklung (siehe dort) wurde auch die Forderung nach Nullwachstum erhoben, konkret in Form eines realen Wachstums des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bzw. des realen BIP-Wachstums je Einwohner von 0 % .
Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.“ (Zitat)
In dem Zitat findet Ihr den Begriff „Steigerungsrate von 0 %“. Wie kann es eine Steigerung von null Prozent geben. Da ist nix gestiegen! Oder doch???
Heute staunte ich Bauklötzchen. Glaubte ich doch zunächst an fake news. Das sollte sich nach einer klitzekleinen Recherche jedoch als Tatsache bestätigen. Unglaublich!
Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat doch tatsächlich auf einhundertfünfzig Seiten einen Entwurf vorgelegt, der die grandiose Idee verkörpert, die Wahlbeteiligung aus der Bundestagswahl 2021 bei der Berechnung der Verteilung von Krankenkassenbeiträgen und Steuergeldern zugrundezulegen.
Das bedeutet, je geringer die Wahlbeteiligung vor drei Jahren in einem Kreis war, desto weniger Gelder gibt es 2025 aus dem sogenannten „Gesundheitsfonds“. In den fließen übrigens Krankenkassenbeiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie Bundesmittel, die den Krankenkassen zugewiesen werden.
Bisher wurde dabei ein Risikostrukturausgleich bedacht, für zum Beispiel Krankenversicherungen, die viele ältere Versicherte haben, um nicht finanziell benachteiligt zu werden. Perspektivisch soll, so die Idee des BAS, die Wahlbeteiligung 2021 dafür herangezogen werden.
Nun frage ich mich: Was hat die Wahlbeteiligung mit den Krankenversicherten zu tun?
Haben die Menschen in Deutschland das Recht, zu wählen oder sind sie verpflichtet, an der Bundestagswahl teilzunehmen?
Mein Instinkt sagt mir, dass damit ein sozialer Druck in der Bevölkerung ausgeübt werden soll, um eine hohe Wahlbeteiligung 2025 zu erzielen. Denn wenn dann einer nicht wählen geht, ist er ein unsozialer Mensch, der mitverantwortlich dafür ist, dass die Krankenkassenleistungen nicht gezahlt werden können. Betroffen sind dann vor allem (wieder) die Alten und länger Erkrankte. Wer will dafür geächtet werden?
Woher kennen wir das? Richtig. Aus Zeiten der DDR. Dort wurden die Leute von Wahlhelfern, die bis Mittag am Wahltag noch nicht wählen waren an der Wohnungstür erinnert. Wer bis zum späten Nachmittag noch nicht seine Stimme abgab, wurde nachdrücklich zur Wahl begleitet. Wer sich dennoch sträubte, wurde „registriert“. … Die passenden Meldestellen dafür haben wir bereits heute. Der Schritt zum social-credit-system ist nur noch ein kleiner.
Letztendlich soll das Ganze am 30.09.2024 entschieden werden.
Wenn du auf ein Wort verzichten müsstest, das du regelmäßig verwendest, welches wäre das?
… die Floskel „alles gut“.
Ich sage das immer, wenn ich gefragt werde, wie es mir gehe und auf ähnliche rhetorische Fragen. Es ist meine genauso rhethorische Antwort darauf. Ich will das nicht wirklich, aber ich tue es, weil es bequem ist. Der andere nimmt es hin und alles gut 😄
Welches Wort ist Deins, das Du regelmäßig nutzt, aber darauf verzichten könntest?
Vor zwei Tagen war der erste September. Unglaublich, schon gleich Herbst. Außerdem ist es der „Antikriegstag“ in Deutschland. Ein Wort, das mich kurz innehalten lässt. Nur ein Wort? Es scheint im Augenblick etwas abgenutzt, benutzt, dahingeplappert, ohne den tiefen Sinn dahinter in aktiven Handlungen zu untermauern. Wir brauchen nur vor unsere eigene Haustür schauen. Den Blick in die große weite Welt können wir uns sparen.
Ich hätte es mir nicht träumen lasssen, dass Deutschland eines Tages wieder mit den Sebeln rasseln könnte. Und noch weniger hätte ich jemals geglaubt, dass die, die am stärksten mit den Hufen scharren, ausgerechnet die „Peace-Parteien“ aus den 1960ern und Siebzigern sein könnten. Die Ernüchterung kam bei mir erst vor etwa sieben, acht Jahren. Und als ich in der Vorbereitungszeit der Bundestagswahlen 2021 sagte, dass die Grünen die Wölfe im Schaftspelz seien, erhielt ich so einigen Shitstorm. Meine Meinung hat sich nicht geändert. Das Schafsmäntelchen legten sie schneller ab, als ich dachte. Mit einem lächerlichen Wahlergebnis von nur 14,7 Prozent rissen sie selbstüberschätzend großmäulig die Macht an sich, die sie nie ohne der anderen zwei Parteien mit ähnlichen Wahlergebnissen hätten.
Waren sie damals die Blümchen- und Bienchenpartei, die sich unter anderem um den Schutz der Umwelt und die artgerechte Haltung von Tieren einsetzte und vehement gegen jegliche Kriegs- und Militäraktivitäten demonstrierten, sind sie heute sehr weit davon entfernt.
Und nein, die Deutschen wollen nicht den Kitt aus den Fenstern fressen, um unterwürfig den Staatenverbund fernab über dem großen Teich ihr kriegerisches Spiel um die Weltherrschaft und das Sanieren deren flauter Wirtschaft zu finanzieren. Und nein, sie wollen augenblicklich auch keine Radwege in Peru oder irgendwelche LGBT-Projekte in Afrika oder ähnliches finanzieren. Die Deutschen sind ein friedliebendes, ruhiges, intelligentes, etwas pragmatisches und bis zu einem bestimmten Punkt auch ein phlegmatisches Volk. Sie haben keinen Bock auf das Verbrennen von Milliarden Euro für von vornherein sinnlose Sanktionen und schon gar nicht auf diese aktive Kriegsbeteiligung durch das Liefern von Waffen und Kriegszeug sowie das Ausbilden von zum Beispiel ukrainischen Soldaten auf deutschem Boden. Das bringt außer einem transatlantischen Geldfluss weder unserem eigenen Land noch einem anderen europäischen Staat irgendeinen Nutzen; weder wirtschaftlich, noch bilateral. Das Einmischen in die Weltpolitik kann nur mit großem Fingerspitzengefühl und diplomatischem Sachverstand, wenn überhaupt, erfolgen, das Deutschland leider derzeit in keiner Weise leisten kann. Welch eine Überheblichkeit der aktuell agierenden Politiker!
Deutscher Antikriegstag. Die meisten der Deutschen, davon bin ich überzeugt, wollen keinen Krieg. Sie wollen keine amerikanischen Atomwaffenstützpunkte der USA auf deutschem Boden. Die Deutschen wollen weder eine Knautschzone zwischen Ost und West, noch ein Bauernopfer sein. Die meisten Deutschen wollen Friedensgespräche und ein Ende der sinnlosen Kriegsaktivitäten.
Das ist elementar, jedoch scheint das mit Rot-Grün-Gelb unmöglich.
Mein Vater wollte vor vielen Jahren McDonald’s verklagen, weil die Leute, also die Kunden, die Verpackungen der Burger und so weiter breitschmissen, was ihn unendlich aufregte, weil vieles dieser Dinge vor seiner Haustür strandeten.
Ich fragte ihn, wer denn den Kram auf die Straße schmeiße. Ist es MCDonald’s oder die schlecht erzogenen Menschen, die nicht weiter als bis zu ihren Schuhspitzen denken können?
Frau Fäser will Messer im öffentlichen Raum verbieten, weil ein Teil dieser einst eingeladenen Menchen mit ihrer eigenen für uns fremden Kultur sich auf deutschem Boden zu Hause wie auch gut versorgt fühlt. Auf seine ganz eigene Weise verschaffen sie sich Raum und Respekt, indem sie mal fix die Klingen benutzen, zustechen und auch morden.
Die friedlichen, phlegmatischen und gutmütigen Deutschen sind mit dieser Situationn völlig überfordert und verängstigt. Was den anderen wiederum ein angenehmes Gefühl der Überlegenheit verschafft. Schließlich sind sie die stärkeren und die mit dem richtigen Glauben, so deren Auslegung.
Der Typ in Solingen soll sich ein Küchenmesser aus einem Messerblock geschnappt haben und ist damit losgezogen. Für wie blöd hält uns eigentlich diese Ampelwirtschaft?! Beim nächsten Mal wird nach einer großen Schere, einer Glasscherbe, einem Schaschlykspieß oder weiß der Geier was, gegriffen.
Nicht die Messer gehen los und verzapfen diese Dramen! Es sind die Menschen mit ihrem völlig anderen Weltbild, die diese Klingen mit einem innewohnenden Selbstverständnis missbrauchen.
Kein Messerverbot, das gilt dann übrigens für alle anderen in Deutschland lebenden Menschen, auch für Dich!, wird diese Situation entschärfen. Das ist totaler Unfug. Und das weiß Frau Fäser und die anderen aus ihrem Dunstkreis ganz genau. Das Problem kann nur an der Wurzel behandelt werden. Es sind unpopuläre Maßnahmen dringenst notwendig! Auch, wenn diese dem derzeitigen ideologischen Narrativ widersprechen. Die Frage ist nur, wollen sie das?
„Das sind einfach nur seelenlose, emotionslose Stimmen“, denke ich und schließe die Seite im Web.
Wurden noch bis vor kurzer Zeit Übersetzungen synchron eingesprochen, macht das inzwischen zum großen Teil die KI, die künstliche Intelligenz. Ganz schlimm ist es dann, wenn Dialoge übersetzt werden. Sie sind stupide und völlig lebensfern gesprochen. Es ist so, wie bei einem flüchtigen Querlesen. Ich versuche den Inhalt zu erfassen, habe aber keinerlei Genuss an den gesprochenen Inhalten. Dabei gibt es inzwischen ganze Filme, die über eine Stunde lang sind, die auf diese Weise synchronisiert gesendet werden. Ich glaube, daran werde ich mich nicht gewöhnen können.
Inzwischen tue ich es mir nur noch bei Beiträgen an, bei denen ich selbst den Übersetzer verwendet hätte, um den Inhalt genauer zu erfahren. Bei allen anderen steige ich aus.
KI-generierte gesprochene Texte sind ein Fluch und Segen. Auf der einen Seite werden uns Inhalte vermittelt, die wir wahrscheinlich sonst nur mit großem Aufwand übersetzen könnten. Zum anderen nimmt es uns aber den Bezug zu Gefühlen und Emotionen. Es ist eben nur eine Maschine.
Und nicht zu unterschätzen: Es ist wesentlich preiswerter, als der gezahlte Stundenlohn für die Akteure, das Studio und so weiter für zum Beispiel synchron gesprochene Filme.
Wie stehst Du zu KI-generierten Filmen, Videos, Clips und so weiter?
Es gibt immer wieder Worte, über die ich mich aufregen könnte, die mich triggern 😅 Ich glaube, dieses Wort habe ich in meinem Leben soeben zum ersten Mal verwendet.
Denn gerade um dieses aus dem Englischen geliehene Wort, das zunächst von der Jugend übernommen wurde, „to trigger“, also auslösen oder aktivieren, geht es nämlich.
Inzwischen hört man es in allen möglichen Zusammenhängen. Peinlich berührt es mich, je älter die Menschen sind und dieses Wort in ihrem sonst üblichen Sprachgebrauch integrieren.
Ich denke, dass das Wort „triggern“ im Deutschen eher einen negativen Bogen schlägt. Denn mir fiel auf, dass es dann gebraucht wird, wenn sich Leute beeinflusst fühlen oder sich erregen. Obwohl ein „Auslöser“ auch immer einen positiven Kern haben kann, seine eigene Handung zu aktivieren.
In den Sozialen Medien las ich irgendwann einmal vor einem Beitrag die Buchstaben „TW“. Ich musste nachschlagen, weil ich nicht wusste, was man mir sagen wollte. TW bedeutet Trigger-Warnung!
Wer schreibt denn diesen Blödsinn vor einen Beitrag? Oder, wer maßt es sich an, das zu entscheiden, dass es an dem so sei? Denn hier wird offensichtlich von einem negativen Auslöser (Trigger) ausgegangen. Würde man das auch vor einen Beitrag mit positiven Triggern schreiben? Wer glaubt so oberschlau zu sein, vor welchen Texten gewarnt werden müsse? Hier wird offenbar vergessen, dass die Menschen mündige und denkende Wesen sind.
Mir geht dieses ideologisch eingefärbe belehrende in Gut und Böse, Schwarz und Weiß, Links und Rechts … dermaßen auf den Keks. Es triggert mich unglaublich 😄
Habt einen guten Wochenstart. Ich melde mich heute Nacht noch einmal mit dem monatlichen Beitrag „12 von 12“.