Klappe! Chapeau! die zweite …

Heute Nacht wurde er freigegeben, unser zweiter Kalender zum Thema „Hut“.

Chapeau! – Kunstwerk Hut 

Auch diese fantastischen Aufnahmen hat Willy Holger Wagner mit seiner Kamera eingefangen. Und Ihr könnt Euch auf ein gelungenes Werk freuen.

Nun wird es wieder ein paar Tage dauern, bis er im Buchhandel erhältlich sein wird. Sobald er zu bekommen ist, erhaltet Ihr sofort Bescheid.

Dieses Mal ist der Kalender im Hochformat.  Akteure sind:

Titelbild:
Model: Conny Brendle, Hut „Pusteblume“ Christine Rohr, Graz

Monat Januar
Models: Silv Gihr und Jessica Bramer, Hüte: Matthew Eluwande, London
Monat Februar
Model: Jessica Bramer, Hut: Christine Rohr, Graz
Monat März:
Model: Evelyn Störk, Hut: Britt Anthony Friedrichshafen
Monat April:
Model: Silv Gihr, Hut: Matthew Eluwande, London
Monat Mai:
Model: Jessica Bramer, Hut: Brit Anthoni, Friedrichshafen
Monat Juni:
Model: Evelyn Störk, Hut: Ruth Stoll, Bad Säckingen
Monat Juli:
Model: Conny Brendle, Hut: Christine Rohr, Graz
Monat August:
Model: Monika Mayr, Hut Matthew Eluwande
Monat September:
Model: Evelyn Störk, Hut: MAYSER, Lindenberg
Monat Oktober:
Model: Conny Brendle, Hut Christine Rohr, Graz
Monat November:
Model: Monika Mayr, Hut: Matthew Eluwande, London
Monat Dezember:
Hüte: Christine Rohr, Graz

Also: Kommt gut behutet durch das Jahr 2018!

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

Es ist soweit! – Chapeau!

Kurz und knapp: Unser Kalender „Chapeau! Hut-Kunst“ ist seit heute in den Buchhandlungen und entsprechenden Online-Shops erhältlich, zum Beispiel hier oder hier. Wir freuen uns riesig darüber. Es war ein mächtiger Ritt.

… so schaut das Deckblatt aus.

2017-09-16Titelbild:
Hutsalon Ruth Stoll, Bad Säckingen
Model: Evelyn May
Foto: Willy Holger Wagner

Hier könnt Ihr in der Innenansicht blättern und Euch Appetit holen.

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Übersicht, Fotos: Willy Holger Wagner

Modisten und Models:
Monat Januar – 
Matthew Eluwande, London – Model: Jessica Bramer, Silv Gihr
Monat Februar – Matthew Eluwande, London – Model: Silv Gihr
Monat März – Britt Anthoni, Friedrichshafen – Model: Jessica Bramer
Monat April – Britt Anthoni, Friedrichshafen – Model: Silv Gihr
Monat Mai – Christine Rohr, Graz – Model: Jessica Bramer
Monat Juni – Seeberger, Weiler – Model: Conny Brendle
Monat Juli – Atelier MAYSER, Lindenberg – Model: Evelyn May
Monat August – Christine Rohr, Graz – Model: Conny Brendle
Monat September – Atelier MAYSER, Lindenberg – Model: Silv Gihr
Monat Oktober – Christine Rohr, Graz – Model: Conny Brendle
Monat November – Matthew Eluwande, London – Model: Monika Mayr
Monat Dezember –  alle Models

Ihr erhaltet den Kalender in den Formaten A4, A3, A2 und in A5 (Tischkalender).

Da es noch sooo viele anspruchsvolle Aufnahmen mit weiteren Hüten aus diesem Shooting gibt, haben wir uns entschlossen, einen zweiten Kalender in Hochformat zu erstellen. Daran arbeiten wir zur Zeit. Wenn dieser fertig ist, bekommt Ihr sofort Bescheid.

In diesem Sinne: Kommt gut behutet durch das Jahr 2018.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chapeau! – die Sache mit dem Hut …

Vor ein paar Wochen dachte ich mal kurz „Hut“.
Eigentlich eher zum Gaudi. Ihr erinnert Euch an „die Sache mit dem Hut“?

Zehn Tage später,  flattert eine Einladung zu einer Hut-Modenschau in der Bachritterburg Kanzach in mein elektronisches Postfach. – Nochmals Danke dafür, liebe Silv. –
Man sagt, Zufälle gäbe es keine, alles habe seinen Grund. Wir sagten uns: Da muss was dran sein, setzten uns in Auto und fuhren zu „Gut behutet“.

Schon so oft war ich in Bad Buchau und Umfeld, nahe dem Federsee, dennoch fiel mir dieses Kleinod aus dem frühen 14. Jahrhundert niemals auf. Holger, der mit seiner Kamera verwachsen scheint, zückte diese begeistert und inspizierte die Burg durch die Linse.

Aus meinen Augenwinkeln beobachtete ich einige der flanierenden Damen mit ihrem opulenten Kopfschmuck. Es amüsierte mich zu sehen, wie diese Kopf-Kunstwerke ihre Männer auf Abstand hielten.
Noch eine halbe Stunde. Ich schlenderte durchs Gelände und begutachtete die aufgebauten Verkaufsstände.

Eine Bekannte wollte einst einen Hut kaufen und war entsetzlich unschlüssig. „Ich verkaufe Hüte, keinen Mut, solche zu tragen“,  so die Antwort der Verkäuferin. Da ist was Wahres dran. Ich ziere mich noch immer, solch ein edles Designerteil auf mein Haupt zu platzieren. Ließ mich mit einem Modistenpärchen in eine Diskussion über Sinn und Unsinn in der heutigen Zeit mit einem solchen Hut durch den Alltag kommen zu wollen ein und rügte mich dafür, mich darauf eingelassen zu haben. Mit Contenance wandte ich mich davon.

Die Modenschau wurde angekündigt. Holger lauerte mit der Kamera in erster Reihe und ich auf meinem Platz. Conny Brendle, die vierte Hutkönigin von 2008 bis 2010, war die Organisatorin und Moderatorin dieser Veranstaltung. Charmant führte sie durch die Zeiten des Hutes und ließ in einem zweiten Teil ihre kostbare Hutsammlung, die sie seit ihrer Wahl zur Hutkönigin in der ganzen Welt mit Leidenschaft zusammengetragen hat, durch ihre Models präsentieren.  Was es nicht alles gibt, dachte ich. Eine Hutkönigin! Noch niemals hörte ich davon. Aller zwei Jahre wird diese in Lindenberg im Allgäu gewählt. So langsam fange ich Feuer. 2010 wurde in Lindenberg zum ersten Mal die Deutsche Hutkönigin auserkoren. Janine Halder trägt diesen Titel seit 2016 bis zur nächsten Wahl im Mai 2018. Als besonderes Bonbon war sie Ehrengast bei dieser Veranstaltung.

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Conny Brendle und Janine Halder
Foto: Willy Holger Wagner

Holger kam angetrabt und vergrub seine Kamera in der Tasche. „Karte voll. Schon blöd“, kommentierte er sein Tun. Auch ihn hat das Hut-Fieber gepackt. Fasziniert von Form, Farbe und Ausstrahlung der Models fotografierte er, bis nix mehr ging …

Als er die Bilder ein paar Stunden später sichtete und damit experimentierte, fragte er mich: „Was hältst du davon, einen Kalender zum Thema Hut zu machen?“ Tja, und damit kam der Stein ins Rollen.

Conny Brendle und ihre Schwester Silv Gihr waren hell begeistert. Kurzfristig wurde ein Foto-Shooting organisiert, für das explizit aus London und Graz wertvolle Designer-Hüte von namhaften Modisten gesandt wurden. Hinzu kamen ausgesuchte Exemplare aus der Sammlung von Conny.

… Impressionen vom Foto-Shooting

Über 1600 Bilder entstanden an diesem Nachmittag. Eine gewaltige Arbeit, die auf uns zukam …

Inzwischen konnten wir den Kalender beim Verlag einreichen und erhielten gestern nach einer kleinen Korrektur die Mitteilung dass unser Kalender angenommen und zur Veröffentlichung freigegeben wurde.

Das Titelblatt ist eine Hommage an die großartige Modistin Ruth Stoll. Im Alter von 94! Jahren gab sie ihren Hutsalon in Bad Säckingen in diesem Jahr auf.

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Titelbild
Foto: Willy Holger Wagner

Jetzt dauert es noch einmal ca. zehn Tage, bis „Chapeau!“ gekauft bzw. bestellt werden kann.
Sobald uns die Verfügbarkeit vorliegt, bekommt Ihr sofort Bescheid.

Bis in Kürze, Eure Petra Kolossa.

 

 

Die Sache mit dem Hut

Geplagt von einer wahnsinnig anstrengenden Lichtempfindlichkeit, kam mir heute die Idee, einen vor zwei oder drei Jahren erstandenen Sommerhut auszukramen und diesen als Schutz vor der zur Zeit für mich quälenden Helligkeit zu tragen.

Am Morgen  schwätzte ich mit meiner Freundin darüber und sie sandte mir via WhatsApp ein paar Bilder, um mir zu beweisen, wie bescheuert sie mit Hut aussähe.
Okay, ihr gewählter Hut ist sicher nicht der optimale, aber meiner auch nicht.

Ich erinnere mich, wie schwer es mir fiel, einen Hut zu finden, der zu mir passt, in dem ich mich wohl fühle und ich mit meinen „einsachtzig“ auch noch bereit bin, ihn zu tragen. Das ist mir halbherzig geglückt. Letztendlich entschied ich mich für einen der schon irgendwie geht. Und was geschieht mit irgendwie? Genau. Das Teil lag, lag, lag und lag bis heute und wartete darauf genutzt oder entsorgt zu werden. Gut, nun wird es erst einmal einen praktisch sinnvollen Zweck erfüllen.

Das gleiche Dilemma widerfährt mir Jahr für Jahr in der kalten Jahreszeit. Ich gehöre zu denen, die keine Mütze oder dergleichen besitzen. Bisher schaffte ich es nicht, eine zu finden, die ich auch nur annähernd tragen würde. Die Winter überlebe ich mit wuscheligen Stirnbändern, Tüchern, Schals und Kapuzen.

Ich bin mir total sicher: Ich habe kein Hutgesicht!

So beim Tippen packt mich das Thema so langsam und macht mich neugierig. Ich glaube, dem werde ich mal etwas tiefer auf den Zahn fühlen. Schließlich gibt es Länder, in denen es keine Frau ohne Hut zu geben scheint.
In Deutschland ist der Hut seit den Fünfzigern oder Sechzigern, wohl nicht mehr recht zum Zuge gekommen. Ja, warum eigentlich? Gibt es den Beruf der Putzmacherin, des Putzmachers überhaupt noch?

Gerade muss ich grienen. Mein Opa, lüftete immer seinen Hut, wenn er einer Frau begegnete. Das fand ich als kleines Mädchen recht witzig. Mein Vater trug zu dieser Zeit ebenso einen. Jedoch glaube ich, er tat das nicht. Es war der Beginn einer neuen Ära, in die die Frau selbstbewusst ging. Und der moderne Mann das damals bewusst oder unbewusst akzeptierte. Diese höfliche Geste verlor sich völlig. Davon abgesehen, ist der Brauch des Hutlüftens aus einer ganz anderen Zeit. Man wollte demonstrieren, dass man in Frieden komme und unter dem Hut keine Waffe oder dergleichen versteckt habe.
Nun gut, ich stamme aus einer Zeit, in der ich brav einen Knicks zu machen hatte, wenn ich Erwachsenen gegenüber trat. Peinlich berührt erwischte ich mich noch als Vierzehn- und Fünfzehnjährige dabei. Aber das ist ein ganz anderes Thema.

In Sachen „Hut“ werde ich mich mal schlauer und auf die Strümpfe machen. Gewiss gibt es irgendwo einen Experten oder eine Fachberatung. Vielleicht sogar eine Boutique, in der nach Herzenslust probiert werden darf … Ich werde berichten, wie meine Hutgeschichte ausgegangen ist.

Hier aber noch ein kleiner Clip, den ich heute am Morgen meiner Freundin Petra sandte. Sie wünschte sich ein Foto von mir mit Hut …

Und wie steht Ihr zum Hut? Da bin ich aber jetzt ganz neugierig.

Eine gut behutete Zeit wünscht, Eure Petra Kolossa.