Bücher mehrfach lesen?

Welches Buch könntest du immer wieder lesen?

Tust Du das? Ich meine, liest Du Bücher mehrmals?

Ich tue es nicht. Noch niemals las ich ein Buch komplett ein zweites mal oder gar mehrmals. Mir ist bekannt, dass es Leute gibt, die das tun. Wenn, dann blättere ich in einem bereits gelesenen Buch nach längerer Zeit und picke mir ein paar Passagen heraus, erinnere mich an den Inhalt und stelle es wieder zurück an seinen Platz.

Ich lese sehr langsam, gründlich und genau. Für mich ist nicht nur der Spannungsbogen wichtig, ich mag die Komposition der Sätze, die Eloquenz. Ein Text ist viel mehr, als nur Aktion. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich ein Buch mit dem gesamten Text kein zweites Mal lese.

In unserem Haushalt gibt es unendlich viele Bücher. Doch weiß ich mit ziemlicher Sicherheit, an welchem Platz welches Buch zu finden ist.

Wobei ich gestehe, dass ich in den letzten Jahren außer Fachliteratur keine physischen Bücher kaufte. Ich lese diese digital auf meinem Tolino, einem Lesegerät, das ich wirklich liebe.

Natürlich ist das haptische Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten, etwas besonders. Ein Gefühl des Vertrauten, weil Bücher in dieser Form immer zum Leben gehörten. Ganz gleich, wo ich war, ein Buch war immer in meiner Tasche. Oftmals war es groß, dick und sperrig. Das war mir egal. Heute ist es einfach der kleine Tolino, auf den etwa zehn- bis zwölftausend Bücher passen. Unvorstellbar, dass dieser Speicherplatz überhaup gebraucht wird. Mein Gerät benutze ich seit dem Jahr 2015. Es war eines der ersten und ist unverwüstlich. Inzwischen gibt es bereits den sechsten Nachfolger. Hoffentlich bekomme ich noch lange Zeit Updates für mein historisches Teil.

Mit Büchern zu leben, gibt dem Zuhause eine gewisse Wärme und Geborgenheit. Auch setzt man mit der Auswahl der eigenen Bücher ein Signal nach außen. Zum Beispiel kann der andere, der deine Wohnung betritt erkennen, wie du tickst.

Ich konnte nie an einem Buchladen oder ganz früher an einem Kiosk, in dem es Taschenbücher gab, vorbeigehen, ohne ein Buch zu kaufen. Inzwischen denke ich anders darüber. Es ist wichtig, dass es physische Bücher in Bibliotheken gibt, auf die man jederzeit zugreifen und sich diese ausleihen kann. Aber ich muss die Bücher nicht mehr alle selbst in handfester Form besitzen und mein Leben lang bei jedem Umzug mitschleppen. Was ich bisher immer tat, weil mir Bücher heilig sind. Meine Bücher, die ich neu kaufe, liegen in meinem kleinen Lesegerät.

Es gibt nur einen Abstrich. Fachliteratur brauche ich in physischer Form. Ich muss damit arbeiten können. Haftetiketten kleben, unterstreichen, Notizen hineinschreiben usw.

Wie ist es bei Dir? Liest Du mehrfahr Bücher? Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld

Auf meinem Smartphone fand ich doch tatsächlich noch diesen Schnappschuss, der beweist, dass ich doch ab und zu Bücher mehrfach lese. Nämlich dann, wenn ich Buchlesungen mit meinen eigenen mache 😉 Zuletzt erst im März während unserer Kunst-Ausstellung „Wir sind seeArt“ in der „Scheune“ in Wilhelmsdorf, die noch bis zum 05. Mai 2024 zu sehen ist. Immer sonntags 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr.

Wer in der Nähe ist, schaut einfach vorbei. Ihr trefft mich dort an.

Habt einen wunderbaren Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Brauchst Du dafür den perfekten Platz?

Du könntest Deinen perfekten Platz zum Lesen und Schreiben schaffen. Wie würde er aussehen?

Wie würde Dein Ort oder Dein Platz aussehen, an dem Du liest oder schreibst? Ich selbst bin ziemlich unspektakulär. Lesen kann ich an jedem Ort. Es ist vollkommen gleichgültig, ob ich zu Hause lese, oder aber unterwegs. Ich nutze gern die freien Minuten, um meinen Tolino aus der Tasche zu zupfen, um zu lesen. Da ich in die Geschichten eintauche und zum heimlichen Voyeur werde, gelingt es mir, mich von meinem Umfeld abzuschirmen und mich auf das Lesen zu konzentrieren. Hinzu kommt, dass ich langsam, aber sehr intensiv lese. Ich genieße die Feinheiten in den Sätzen, die uns die Autoren in ihren Texten schenken. Das Querlesen, um nur den Inhalt des Geschriebenen zu erfassen, befriedigt mich nicht. Eine besondere Atmosphäre schaffe ich mir, wenn ich am Kamin mit einem Glas Rotwein am Abend lese. Dann kann es geschehen, dass ich mich total festlese und erst in den frühen Morgenstunden völlig übermüdet bereit bin, mich von meinem Buch zu trennen. Aber das tat ich schon sehr lange nicht mehr.

Wenn ich schreibe, so am liebsten am Schreitisch in meinem Arbeitszimmer. Inzwischen schreibe ich fast ausschließlich auf der Tastatur am Laptop oder Tablet. Bis vor etwa fünfzehn oder zwanzig Jahren tat ich das noch auf dem Papier. Ich hatte immer Schreibhefte und Füllfederhalter oder einen Kugelschreiber in der Tasche. Ich schrieb überall, wo es sich ergab. Auf einer kleinen Brücke im Schloßpark Hermsdorf, an der Elbe, bei einem großen Cappuccino in einem Restaurant, einer Bäckerei oder einem Café, auf einer Parkbank, beim Überbrücken von Wartezeiten und so weiter und so fort. Dann griff ich meine Notizen und tippte das Ganze ab. Währenddessen nahm ich die ersten Korrekturen vor.

Meine Arbeitsweise hat sich schleichend verändert. Handschriftlich mache ich nur noch Notizen. Alles andere entwickle ich direkt am Bildschirm. Ich liebe es, wenn Blumen auf meinem extra für mich maßgeschneiderten Schreibtisch stehen. Ich liebe meinen Arbeitsraum beziehungsweise mein Atelier, die großen Fenster und die Ruhe. Mein perfekter Platz zum schreiben ist dieser, den ich bereits habe.

Im Augenblick arbeite ich am zweiten Buch „Blog.Geschichten“. Seit zehn Jahren schreibe ich diesen Blog hier. 2024 hat meine Webseite ihren zehnten Geburtstag. Das ist ein guter Grund und ein ehrgeiziges Ziel, das zweite Buch „Blog.Geschichten“ bis zum Frühjahr druckreif zu haben.

Und wie immer suche ich für das letzte Korrekturlesen, also bevor die letzten Änderungen vorgenommen werden und es in den Druck geht, Erstleser. Hier soll die Lesbarkeit geprüft werden, Tippfehler erkannt und sonstige Fehler herausgepickt werden.

Ich schicke meinen Erstlesern ein PDF mit dem Inhalt des Buches und eine kurze Erklärung dazu. Du solltest Zeit haben, den Text innerhalb von zwei Wochen zu lesen.

Bist Du interessiert? Möchtest Du mein Erstleser für „Blog.Geschichten # 2“ sein? Super, dann schreibe es einfach in die Kommentare oder nimm hier Kontakt mit mir auf.

Ich freue mich sehr über Deine Unterstützung.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Mein aktuelles Buch – Blog.Geschichten

Ich freue mich riesig. Mein aktuelles Buch „Blog.Geschichten“ ist ab sofort überall dort, wo es Bücher gibt, zu haben.

Da ich es selbst nicht besser auf den Punkt bringen kann, möchte ich aus dem Klappentext des Buchcovers zitieren:

„Meine geschriebenen Zeilen sind Zeitzeugnisse. Dinge, die unser Leben in der jetzigen Zeit bewegen und konfrontieren. Petra Kolossa

Ihre Blog.Geschichten sind lesenswert, kurzweilig und treffen den Nerv der Zeit. Es sind Momentaufnahmen aus ihrem eigenen Leben. Kritisch, nachdenklich, geistreich und mit einer Portion Humor greift sie soziale, politiche und alltägliche persönliche Themen auf und verpackt diese mit viel Empathie in ihre Texte.“

Neugierig? Das dürft Ihr sein. Und ich freue mich riesig, auf Euer Feedback.

Die ISBN: 9783751951418

Und hier könnt Ihr es direkt beim Verlag bestellen.

Das Buch in digitaler Form, also als ebook, wird es in den nächsten Tagen geben. Ich werde Euch, sobald ich es erfahren habe, informieren.

Noch ein Wort zu dem Buchcover. Ich wählte ein Design eines meiner Kunstwerke aus der Werkgruppe „zerlesen“. Es ist eine Assemblage. Einzelteile von Buchrücken alter Bücher, die somit ein neues Leben erhielten. Einzelteile, die letztendlich wieder ein großes Ganzes und Festigkeit bilden. Es symbolisiert den Inhalt dieses Buches.

Viel Freude mit den Blog.Geschichten wünscht Euch

Eure Petra Kolossa.

Bücher-Haus

Wie fast jeden Tag stöbere ich mit meiner Tasse Kaffee in der Hand auf den Seiten von Instagram. Es ist unglaublich zu sehen, welche fantastischen Bilder weltweit gemacht werden. Es sind für mich entspannende Minuten, die ich genieße.

Ich habe meine Lieblingsseiten, die ich besuche und ich gebe Schlagwörter ein, um zu sehen, was es zu diesem Thema gibt. Wie zum Beispiel Bücher, Autoren und so weiter, was ich heute tat.

Und ich konnte es fast nicht glauben, was ich da entdeckte. Zuerst fand ich es total goldig, wie sich ein Vater mit seinem Sohn während der momentanen Corona-Zeit zu Hause beschäftigte. Auf den zweiten Blick wollte ich wissen, welche Bücher dort gelesen werden. Ich vergrößerte die Bilder und stellte fest, dass es keine deutschen Bücher sind.

Und dann traute ich meinen Augen nicht. Auf den dritten Blick erkannte ich mein Buch, das ich einst schrieb „Frag einfach!“. Es berührte mich sehr, auf diese Art damit konfrontiert zu werden.

Gleich bin ich zu Amazon gegangen und habe für Euch den Link zu meinem Buch „Frag einfach!“ hier eingefügt. Wer es noch nicht gelesen hat und dies gern tun möchte, kann es fix unkompliziert hier bestellen. Wenn Ihr den Link anklickt, habt Ihr die Wahl, ob Ihr das Buch in physischer oder digitaler Form lesen wollt.

Mich motivieren solche Erlebnisse und beweisen mir den Sinn meines Tuns. Es treibt mich, mit meinen Zeilen ein Zeitzeugnis zu setzen und mich in die Herzen meiner Leser zu schreiben.

Viel Freude mit „Frag einfach!“ wünscht Euch von Herzen

Eure Petra Kolossa.

… und wie immer freue ich mich über Eure Gedanken und Meinungen. Ihr könnt es unten im Kommentarfeld hineinschreiben.

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PS: Die Genehmigung zum Veröffentlichen der Bilder aus dem Wohnzimmer liegt mir nach meiner Anfrage schriftlich vor.