Brauchst Du dafür den perfekten Platz?

Du könntest Deinen perfekten Platz zum Lesen und Schreiben schaffen. Wie würde er aussehen?

Wie würde Dein Ort oder Dein Platz aussehen, an dem Du liest oder schreibst? Ich selbst bin ziemlich unspektakulär. Lesen kann ich an jedem Ort. Es ist vollkommen gleichgültig, ob ich zu Hause lese, oder aber unterwegs. Ich nutze gern die freien Minuten, um meinen Tolino aus der Tasche zu zupfen, um zu lesen. Da ich in die Geschichten eintauche und zum heimlichen Voyeur werde, gelingt es mir, mich von meinem Umfeld abzuschirmen und mich auf das Lesen zu konzentrieren. Hinzu kommt, dass ich langsam, aber sehr intensiv lese. Ich genieße die Feinheiten in den Sätzen, die uns die Autoren in ihren Texten schenken. Das Querlesen, um nur den Inhalt des Geschriebenen zu erfassen, befriedigt mich nicht. Eine besondere Atmosphäre schaffe ich mir, wenn ich am Kamin mit einem Glas Rotwein am Abend lese. Dann kann es geschehen, dass ich mich total festlese und erst in den frühen Morgenstunden völlig übermüdet bereit bin, mich von meinem Buch zu trennen. Aber das tat ich schon sehr lange nicht mehr.

Wenn ich schreibe, so am liebsten am Schreitisch in meinem Arbeitszimmer. Inzwischen schreibe ich fast ausschließlich auf der Tastatur am Laptop oder Tablet. Bis vor etwa fünfzehn oder zwanzig Jahren tat ich das noch auf dem Papier. Ich hatte immer Schreibhefte und Füllfederhalter oder einen Kugelschreiber in der Tasche. Ich schrieb überall, wo es sich ergab. Auf einer kleinen Brücke im Schloßpark Hermsdorf, an der Elbe, bei einem großen Cappuccino in einem Restaurant, einer Bäckerei oder einem Café, auf einer Parkbank, beim Überbrücken von Wartezeiten und so weiter und so fort. Dann griff ich meine Notizen und tippte das Ganze ab. Währenddessen nahm ich die ersten Korrekturen vor.

Meine Arbeitsweise hat sich schleichend verändert. Handschriftlich mache ich nur noch Notizen. Alles andere entwickle ich direkt am Bildschirm. Ich liebe es, wenn Blumen auf meinem extra für mich maßgeschneiderten Schreibtisch stehen. Ich liebe meinen Arbeitsraum beziehungsweise mein Atelier, die großen Fenster und die Ruhe. Mein perfekter Platz zum schreiben ist dieser, den ich bereits habe.

Im Augenblick arbeite ich am zweiten Buch „Blog.Geschichten“. Seit zehn Jahren schreibe ich diesen Blog hier. 2024 hat meine Webseite ihren zehnten Geburtstag. Das ist ein guter Grund und ein ehrgeiziges Ziel, das zweite Buch „Blog.Geschichten“ bis zum Frühjahr druckreif zu haben.

Und wie immer suche ich für das letzte Korrekturlesen, also bevor die letzten Änderungen vorgenommen werden und es in den Druck geht, Erstleser. Hier soll die Lesbarkeit geprüft werden, Tippfehler erkannt und sonstige Fehler herausgepickt werden.

Ich schicke meinen Erstlesern ein PDF mit dem Inhalt des Buches und eine kurze Erklärung dazu. Du solltest Zeit haben, den Text innerhalb von zwei Wochen zu lesen.

Bist Du interessiert? Möchtest Du mein Erstleser für „Blog.Geschichten # 2“ sein? Super, dann schreibe es einfach in die Kommentare oder nimm hier Kontakt mit mir auf.

Ich freue mich sehr über Deine Unterstützung.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

2 Gedanken zu “Brauchst Du dafür den perfekten Platz?

  1. Liebe Petra,

    lesen kann ich auch überall. Egal ob zu Hause aug dem Sofa, im Bett, in der Bahn, als Beifahrer im Auto, im Wald, im Cafè…Ich tauche auch komplett ab und nehme dann nichts mehr wahr. Und schreiben kann und tue ich auch überall. Ich habe immer einem Block und Stifte bei mir. Und jeden Blogbeitrag verfasse ich in der Regel handschriftlich. Ich bin nicht der Typ der direkt am PC schreibt. Beim handschriftlichen Schreiben kann ich meine Gedanken deutlich besser sortieren.
    Ich habe es mal versucht direkt am PC zu schreiben, aber es blieb dann auch bei diesem einen Versuch.

    Ich wünsche Dir einen schönen Jahresausklang und für das neue Buch viele begeisterte Leser*innen.

    Liebe Grüße
    Anja

    • Vielen Dank, liebe Anja. Ja, auch ich dachte früher immer, die Gedanken müssten über die Hand durch den Stift auf das Papier, um authentisch zu sein. Jedoch habe ich für mich selbst festgestellt, dass ich mit der Tastatur genauso verwachsen bin, wie mit einem Stift. Ich schreibe seit meinem sechszehnten Lebensjahr mit zehn Fingern und das sehr schnell. Jedoch besitze ich erst seit dem Jahr 2000 einen PC beziehungsweise einen Laptop. Und ich lernte erst dann, wie effizient das Schreiben sein kann. Meine Finger huschen in Sprechgeschwindigkeit über die Tasten. Ich kann das Geschriebene speichern und muss es nicht löschen oder streichen. Selbst wenn ich die erste Fassung oftmals überarbeitet habe, besitze ich diese noch immer, da ich nach dem Bearbeiten das Ganze neu abspeichere. Das Abtippen von meinem physischen Manuskript bleibt mir auf diese Weise erspart. Aaaaber, der Wechsel vom Papier zum PC war ein Prozess. Es ergab sich Stück für Stück.
      Auch Dir wünsche ich einen schönen Jahresausklang und für 2024 alles Liebe, viele schöne Momente und Erfolge. Vor allem: Möge auch dieses Jahr friedlich bleiben.
      Herzlich, Petra.

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