Wenn du die Macht hättest, ein Gesetz zu ändern, welches wäre das und warum würdest du es ändern?
Nur ein Gesetz? Nun gut, in diesem Fall würde ich sofort das Wahlgesetz ändern. Die Möglicheit, dass sich drei Verliererparteien zusammenschließen können und somit die einfache Mehrheit erreichen, um als eigentlich vom Volk nicht gewollte Parteien letztendlich zu regieren, würde ich sofort ändern.
Außerdem würde ich in diesem Zusammenhang die direkte Demokratie einführen. Ich denke, die Bevölkerung endlich in die Entscheidungen tatsächlich einzubeziehen und das Schicksal nicht ausschließlich in die Hände weniger zu legen, würde die Verantwortung jedes einzelnen für das eigene Land wesentlich stärken. Nicht nur das. Ich denke, eine diverse Liebe zum eigenen Land würde sich Stück für Stück entwickeln. Die Menschen Deutschlands würden endlich aus ihren Schneckenhäusern gekrochen kommen, ihre Scham, Deutsche zu sein ablegen und sich trauen, ihr Land bewusst zu lieben, sich mitverantwortlich zu fühlen und mitzugestalten. Denn mit einem Kreuzchen auf dem Wahlzettel ist es nicht getan. Unsere Verantwortung liegt auch darin, Rechenschaft derer, die in unserem Auftrag arbeiten, einzufordern.

Welches Gesetz würdest Du ändern wollen, wenn Du die Macht hättest?
Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld.
Dieses Bild nahm ich heute am Morgen auf, als mir bewusst wurde, dass heute wieder der 12. eines Monats ist.
Jedoch hatte ich heute keinerlei Lust und Ambitionen einen derartigen Beitrag zu schreiben, oder zwölf Fotos zu machen.
Starke Rückenschmerzen in den letzten Tagen kosteten mich viel Kraft, die Tage und Nächte zu bewältigen. Aber bald ist ja März und der hat ja auch einen zwölften im Monat 😉
Herzlich, Eure Petra Kolossa.
Liebe Petra Kolossa, ich wünsche dir einen tollen Monat. Und das Wetter wird besser und hoffentlich dann auch deine Rückenschmerzen.
Der wahre Patriotismus wurde uns in der DDR eingeprügelt. Wir waren Pioniere, pflegten den „Timur und sein Trupp“ indem wir alten Menschen die Taschen trugen, ihnen über die Straße begleiteten und sofort aufstanden, ohne Ansprache, damit sie sich setzen konnten. Uns wurde der Respekt vor dem Alten Menschen in unseren Köpfen eingeimpft. Wir standen Schlange, wo es Schlangen gab, ohne zu wissen, was es gab. Nur das es was gab wußten wir, und dass es sein kann, dass wir nichts mehr abbekommen, wenn wir dran sind. Zu den Versammlungen war Kommepflicht. Wir reinigten gemeinsam unsere Klassenräume als „Subotnik“. Alle halbe Jahre stand das auf der Agenda. Zu den Nationalfeiertagen gab es ebenfalls keine Entschuldigungen. Wir liefen im Verband zusammen und feierten den Tag der gerade anstand und anschließend war gemeinsam Schluss. Niemand ging vorher. Wir hielten unsere Fahne, schwenkten sie und prosteten sie stolz gen Himmel.
Die Schattenseite: Taten wir es nicht, gab es Minuspunkte oder man bekam etwas nicht was man wollte. Wer sich weigerte teilzunehmen wurde vermerkt. Die Sanktionen kann ich komplett hier nicht aufbringen.
Die Vaterlandsliebe starb mit dem Fall der Mauer.
In unseren Köpfen begann eine Neuordnung. Unsere Gedanken waren Geheim und blieben Geheim. Darum erkennten wir heute, während der Coronazeit und vorher, 2015-mit dem Willkommensruf Angela Merkels und ihrer nun so berühmten Aussage: „Wir schaffen das“, schneller als die Westdeutschen, wie wir verarscht werden, von der Presse belogen werden …
Als die Mauer fiel waren wir zwar frei, doch in unserer Brust schlugen nun zwei Herzen.
Der eine Teil sehnt sich heute noch nach Ordnung und Schutz, während der andere Teil frei tun möchte was die Freiheit bietet, was der Westen bietet.
Klartext: Will man uns einsperren, wehren wir uns und will man uns etwas aufzwingen, wehren wir uns. Ein Kreuz auf einer geheimen Liste ist ehrlich und gesetzt. Weil der Absender geheim bleibt. Eine Präsenz auf der Straße bedeutet gesehen zu werden und Sanktionen zu riskieren. Die meisten derer, die mit der Politik hier nicht einverstanden sind, arbeiten im öffentlichen Dienst, und dort werden die Mitarbeiter beobachtet. Es wird den Mitarbeitern nahe gelegt, sich unauffällig und vorsichtig in den sozialen Medien zu äußern. Das heißt, dass es im öffentlichen Dienst Angestellte in der IT gibt, die das tun.
Somit ist eine Aufstehaktion und Rebellion gegen die Entscheidungen der Regierung nicht machbar, es sei denn man nimmt seine Kündigung im Kauf.
Liebe grüße Antje
Vielen Dank für Deine Zeilen, liebe Antje. Es ist wirklich schön, wie Du in wenigen Worten unsere Vergangenheit auf den Punkt gebracht hast. Und ja, es hat uns geprägt. Wir sind empathisch, praktisch, haben einen ungemein ausgeprägten Spürsinn für Hinterlist und Falschheit.
Ich schicke Dir sonnige Grüße aus dem südlichsten Süden Deutschlands. Habe einen wunderbaren Tag.