Von Höhlen und so

Welchen Ort auf der Welt möchtest du niemals besuchen? Warum?

Im ersten Augenblick dachte ich an einen geographischen Punkt auf dieser Welt, also ein Land oder eine Stadt. Auch wenn es da tatsächlich Regionen gibt, die ich äußerst ungern besuchen möchte, denke ich im zweiten Moment an einen ganz anderen Ort, den ich niemals besuchen möchte.

Es sind unterirdisch gebuddelte Höhlen und Gänge. Mir nimmt es die Luft und den Atem. Ein schwerer fetter Kloß legt sich auf meine Brust, wenn ich an Derartige nur denke.

Natürlich besuchte ich in meinem Leben auch Höhlen. Mit den Eltern in den Urlauben gehörte es dazu, entsprechende Sehenswürdigkeiten aufzusuchen. Eishöhlen zum Beispiel, die beeindruckend ausgeleuchtet waren, hell, kalt aber irgendwie mit reiner und klarer Luft. Als ich dort wieder ausstieg, war ich froh, den schweren Druck, den ich mir einbildete, durch die Erdlast von oben zu bekommen, abschütteln zu können.

Ich fuhr in einer kleinen Bahn in einen alten Bergbaustollen ein. Mit jedem Meter weiter begann ich fokussierter zu atmen. Ich glaubte, die Luft wird dünner und dünner. Wie schlimm muss damals die Arbeit für die Bergleute gewesen sein. Es ist schlüssig, dass diese Männer meistens mit Krankheiten belastet und ein relativ kurzes Leben hatten. Ich habe keine Ahnung, aber sicher werden heute solche ähnliche Arbeiten von Robotern übernommen. Die KI wird’s richten.

Ich sah in einer Höhle Molche im klaren Wasser, das kein Leben zu haben schien, schwimmen. Sie waren transparent und ich frage mich bis heute, wie diese Lebewesen es schaffen, zu existieren. Diese durchscheinenden Tiere mit den schwarzen Knopfaugen prägten sich mir ein.

In einer anderen Höhle wurden Opern und Konzerte aufgeführt. Die Akustik sei so gut. Boah, ich weiß nicht, wieviele Tonnen Erdgut über den Köpfen der Besucher dieser Veranstaltungen lasten.

Mein letzter Besuch einer Höhle liegt etwa zwanzig Jahre zurück. Es war auf einem alten Flugplatz, der einst für militärische Zwecke genutzt wurde. Auch wenn ich genau wusste, dass ich es kaum ertragen werde, siegte die Neugierde und ich ließ mich darauf ein. Eine alte schwere, dicke Metalltür wurde geöffnet. Wir bückten uns und stiegen dort hinein. Mich empfing Dunkelheit und ein übler Geruch. Ich ging einige Schritte weiter und bekam Panik. Angst, die Tür könnte zufallen und es würde stockdunkel werden ohne Luft und die Last der Masse, die auf diesem Loch lastete. Die Macht der Gedanken: Ich bekam keine Luft mehr und musste raus. Sofort! Mit Herzklopfen und Schnappatmung stand ich in der Sonne im Grünen unter Bäumen und ich wartete erleichtert auf die anderen, die etwas später begeistert durch das Loch gekrochen kamen.

Das war mein letzter Versuch eine Höhle, eigentlich war es ein Bunker 😉 in Augenschein zu nehmen. Auf jeden Fall ist das mein Ort, den ich aus heutiger Sicht nicht freiwillig besuchen würde. Eine Höhle.

In den letzten Monaten wird immer wieder von ganzen Straßensystemen, gar von funktionierenden Städten, unter der Erde berichtet. Warum tun das die Menschen? Weshalb verkriechen sie sich unter den Erdboden? Was haben diese zu verbergen? Was geschieht dort in dem Lebensbereich der Würmer und anderer Kreaturen? Ohne Sonne, ohne von Bäumen und Pflanzen gereinigter Luft?

Nur so nebenbei: Ich gehöre noch zu dieser Generation, die in der Schule lernte, wie Photosynthese funktioniert. Damals gehörte das zum Allgemeinwissen. Es war jedem klar, dass Menschen den durch lebende Pflanzen aus Kohlendioxid produzierten Sauerstoff dringend für eine gute Atmung und ein gesundes Leben benötigen. Ich spreche von dem heute verteufelten CO2, das notwendig ist, um Sauerstoff freizusetzen. Wurde ein Baum abgeholzt, musste ein neuer aufgeforstet werden.

Heute werden Bäume zum Beispiel umgelegt, um tonnenweise Beton in den Erdboden zu lassen, damit die über hundert Meter hohen Windräder-Parks installiert werden können. Den Deutschen soll schließlich ein bissle Flatterstrom geliefert werden. Es ist nicht nur der Erdboden der damit unfruchtbar gemacht wird, es sind genauso die Vögel und Insekten, die von den Rotorblättern erschlagen werden. Die Bedeutung der Insekten für unsere Obstbauern und den Weiterbestand jeglicher Flora muss ich an dieser Stelle nicht erläutern. Nicht unerheblich sind übrigens auch die erzeugten Wellen, der Infraschall, der über etliche Kilometer zu spüren ist. Diese Wellen irritieren Tiere und können Menschen gesundheitlich belasten. Insgesamt ist es ein Kaputtvergrünen von Ideologiebesessenen.

Jetzt bin ich etwas vom Thema abgekommen. Aber wie das so ist: Ein Gedanke, jagt den anderen. Nun, und was gesagt werden muss, muss schließlich gesagt werden. Oder?

Aber zurück zum Ausgangspunkt: Hast Du einen Ort auf dieser Welt, den Du niemals besuchen möchtest?

Schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Habt einen guten Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Kätz-Kalender 2023

Mit meinem Kätz-Kalender in das Jahr 2023 – Du bekommst den in vielen Größen und überall dort, wo es Bücher gibt.

Ich freue mich riesig darüber, dass er bereits das sechste Jahr verlegt wird.

Zum Beispiel kannst Du ihn hier bestellen.

Oder frage in der Buchhandlung Deines Vertrauens nach:

Kätz, Petra Kolossa, Pop-Art Kunstdrucke

… oder gib es in die Suchleiste Deines Browsers ein.

Lass Dich durch jeden Monat im Jahr 2023 mit einem anderen Kätz begleiten. Oder mache einem lieben Menschen eine besondere Freude 😀

Einen guten Wochenstart wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.

 

Kätz – ein Stück aus meinem Herzen

Heute gebe ich die letzten Bilder meiner ersten Serie „Kätz“ in liebevolle Hände, in eine Privatsammlung. Es entstanden in dieser Werkgruppe insgesamt dreizehn Bilder.

Sehr dankbar bin ich, dass vor fünf Jahren in Zusammenarbeit mit Willy Holger Wagner ein wunderschöner Kunstkalender entstanden ist und dieser seitdem vom Calvendo Verlag immer wieder in das Programm aufgenommen wird.  Wer der Puzzle-Leidenschaft verfallen ist, findet meine Kätz in den verschiedensten Größen. Es beeindruckt mich immer wieder, zu sehen, wie zum Beispiel 2000 Puzzleteilchen zu einem großen ganzen knallbuten Kätz-Bild zusammengesetzt werden. Nun, ich muss gestehen, dass mir dafür absolut die Geduld fehlt.


Mit diesem Link kommst Du direkt zu Deinem Kätz-Kalender für das Jahr 2022. Und das Schöne ist, dass Du aus vielen Größen und Formen wählen kannst.  Also ganz schnell noch bestellen.  Das neue Jahr klopft schon leise an der Tür 😉

Das Deckblatt mit Sommer-Kätz
Die einzelnen Monate 😊

Du musst nicht traurig sein. Ich habe einen Liebhaber-Shop, in dem ich Reproduktionen meiner Originalbilder anbiete. Es sind hochwertige Drucke. Dort findest Du bereits heute auch einige meiner Kätz-Bilder. In den nächsten Tagen werde ich meinen Shop überarbeiten, damit Du aus allen Kätz wählen kannst.

Waren meine Kätz der ersten Serie immer fast schwarz, werden die Kätz der zweiten Werkgruppe immer kunterbunt sien. Hier habe ich Schnappschüsse im Entstehungsprozess des ersten Bildes aus der neuen Serie.

Das ist die Skizze zu dem ersen Kätz-Bild.

Ich freue mich riesig auf das Abenteuer Kätz in knallbunt.

Bei diesem Bild bemerkte ich, dass 50 x 70 cm doch nicht so klein sind, wie immer dachte. Meine Arme reichten nicht für ein ordentliches Selfie.

Also freut Euch, hier bald mehr über meine neue Kätz-Serie zu lesen 😻

Habt einen guten Start in die neue Woche.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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06. April 2018 – Treffen Sie „Künstler vor Ort“

Zum ersten Mal lud ich unter dem Thema „Künstler vor Ort“ in Bad Waldsee während meiner Ausstellung „Inspiriert“ zum Jahresanfang ein.
Mich begeisterte, wie viele Besucher sich für das, was hinter meinen Kunstwerken steht, interessierten,  wie aufmerksam meinen Worten gefolgt wurde und die unendlich vielen Fragen, die ich beantworten durfte.

Diese fantastische Erfahrung nahm ich mit in unsere fx-Künstlergruppe Ravensburg bis Bodensee.  Treffen Sie „Künstler vor Ort“ soll während unserer Ausstellungen ein fester Bestandteil werden.

Somit trefft Ihr mich und meine Künstlerkollegen das nächste Mal am

06. April 2018, 17:00 bis 20:00 Uhr

in der Bodensee-Galerie Salem
Gewerbepark
In Oberwiesen 16
88682 Salem

Dort stellen wir bis zum 19. Juni 2018 unter dem Thema „Frühling“ aus.

… und Ihr dürft mir Löcher in den Bauch fragen zu meinen zwei neuen Bildern aus der Werkgruppe „Caligari“.

Für Euch ein kleiner Clip, den ich am Vortag zur Vernissage machte:

Ausstellende Künstler/innen:
Claudia Bode, Theresia Hillebrand, Galyna Schäfer, Peter Hutschenreuter, Walter Steenblock, Greta Floor, Kati Sparberg, Buttafly, Petra Kolossa

Und hier der offizielle Flyer für diese Ausstellung

Sehen wir uns am kommenden Freitag zu „Künstler vor Ort“? Super!

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

2018 – Nicht ohne meine „Kätz“

Seit einer Woche ist er zu haben: Der „Kätz“-Kalender 2018.

Ich hatte es Euch versprochen, dass es in diesem Jahr endliche einen geben wird.
Nun freue mich riesig, dass es geklappt hat. Der Calvendo-Verlag hat meine „Kätz“ in sein Programm aufgenommen. Er ist also in jedem örtlichen Buchhandel wie auch im Internet erhältlich.

Meinen besonderen Dank schicke ich an Willy Holger Wagner, der durch seine qualitativ hochwertigen Aufnahmen meiner Bilder einen Druck beim Calvendo-Verlag überhaupt möglich gemacht hat.

Mit dem dreizehnten „Kätz“, dem „Gentleman-Kätz“ schließe ich (vorläufig) die Werkgruppe „Kätz“ ab. Übrigens könnt Ihr die Originale noch bis zum 14. Januar 2017 in der Galerie „seenema“ in Bad Waldsee bestaunen. In meiner Ausstellung sind unter anderem sämtliche „Kätz“ inklusive Leihgaben zum ersten Mal komplett zu sehen – und wer mag: Meine Bilder können natürlich auch erworben werden.

Also nix wie schnell Euren „Kätz“-Kalender besorgen. – Und am besten gleich für Eure Lieblingsmenschen mit bestellen
Mögen Euch meine „Kätz“ ein Lächeln ins Gesicht zaubern – Monat für Monat.
Herzlich, Eure Petra Kolossa.