Worüber machst du dir im Hinblick auf die Zukunft am meisten Sorgen?
Über die heutige Frage an uns Blogger muss ich ein wenig lächeln, weil sie der deutschen Mentalität entgegenkommt. Wir Deutschen machen uns über jeden und alles Sorgen. Uns umgibt eher eine schwermütige, sorgengetränkte, schuldkomplexgeschwängerte Energie. Kommt einer mit Hopsala und Trallala einher, fragen sich die Leute, ob der wohl keine Sorgen hätte und was er wohl genommen haben könnte.
Ich mache mir keine Sorgen im Hinblick auf die Zukunft. Sorgen mache ich mir eher im Jetzt. Und das sogar ziemlich große. Wenn wir das Jetzt in den Griff bekommen, die Menschen endlich wach werden, aufhören sich einlullen zu lassen, dann brauchen wir uns keine Sorgen um die Zukunft machen. Dann sollten wir uns auf das, was kommt, offenen Herzens freuen.
Habt einen herrlich schönen, gut gelaunten Sommertag 😎☀️
denke ich – Sind nicht auch die Deutschen Wirtschaftsflüchtlinge, die unser Land mit oder ohne ihren Firmen verlassen, weil es grad wirtschaftlich schwierig wird, irgendwie nicht mehr so schön ist? Statt dafür zu sorgen und mit anzupacken, Misstände zu beseitigen, dem ganzen ideologischen, verlogenen, machtbesessenen Dilemma ein Ende zu bereiten, hauen diese Deutschen ab, um dort zu sein, wo es wirtschaftlich und überhaupt hübscher ist.
mag ich – den leichten Wind an diesem lauen Sommertag
mag ich nicht – Wie unter dem beschämenden LGBT-Mäntelchen während der Olympiade der Grundgedanke des fairen, freundschaftlichen und respektvollen Umgangs während der Wettkämpfe mit Füßen getreten wird. Ich verspüre Wut und Verachtung, wenn ich nur daran denke: Ein kräftemäßig überlegener biologischer Mann aus Algerien, der glaubt eine Frau zu sein, schlägt auf eine italienische Frau ein. Der Irrsinn ist, dass dieser biologisch männliche Sportler in einem Frauen-Wettkampf das als Sieg verbuchen darf und anerkannt bekommt. Die nächste sportliche Gegnerin ist eine ungarische Frau. Ich hoffe auf allen Verstand, dass dieser Wettkampf nicht stattfinden wird!
spüre ich – das Abfallen der anstrengenden Woche
freue ich mich – auf ein ruhiges Wochenende
fühle ich – den erfrischenden Abend mit Theresia, Walter und Holger nach dem Besuch der Ausstellung „Retrospektive des Künstlers Alfons Röllinger“ in Illmensee.
trage ich – ein langes schwarzes Kleid mit hellblauem floralem Druck.
brauche ich – eine erfrischende Dusche vor dem Schlafengehen.
höre ich – gerade nix
mache ich – mir Gedanken zum Thema 15-Minuten-Städte. Das wird demnächst ein Thema hier in meinem Blog sein.
lese ich – Dieser Juli sei der heißeste seit der Wetteraufzeichnung. So ein Blödsinn! Der hatte nur wenige warme Tage und noch weniger über 30 Grad.
trinke ich – einen Kaffee und ein Wasser
vermisse ich – das Einfache in vielen Dingen
schaue ich – auf die Uhr.
träume ich – hoffentlich etwas Schönes 😉
und sonst so – habe ich Hunderte Dinge, die mir täglich durch den Kopf jagen. Möge diese spürbare Ruhe vor dem Sturm noch lange halten und vor allen Dingen friedlich reinigend sein.
zu guter letzt – wünsche ich Euch eine gute Zeit. Bis zum nächsten mal, herzlich, Eure Petra Kolossa.
denke ich – Warum eigentlich immer nur donnerstags dieses Thema aufgreifen?
mag ich – Die Ruhe des heutigen sonnigen, warmen Morgens.
mag ich nicht – Die derzeit abgehobene, dreiste politische Willkür.
spüre ich – Lust, endlich mit einem neuen „Kätz“-Bild zu starten. Das wäre dann bereits das fünfzehnte 😊
spüre ich nicht – eine echte und ehrliche Verbundenheit der meisten Deutschen mit ihrem Heimatland.
freue ich mich – auf das, was im Kopfkino beginnt, Gestalt anzunehmen.
fühle ich – aus logistischen Gründen eine diverse Hilflosigkeit.
trage ich – Ich muss lächeln. Wieder ein schwarzes Kleid, kurz, sommerlich.
brauche ich – einen zweiten frischen, starken Kaffee
höre ich – Dieses laute Summen des elektrisch angetriebenen, selten etwas Gutes mit sich führenden Postautos, das sich die Straßen hoch- und runterkäpft.
mache ich – mir Gedanken über Menschen im hohen Alter und jungen Menschen, die jetzt in dieses ideologiegetriebene System hineinwachsen.
trinke ich – eine für mich perfekte Wasserschorle, medium, gemixt aus zwei verschiedenen Wassermarken.
vermisse ich – Die Ostsee.
schaue ich – ins Sommerbunt unseres Balkons.
träume ich – ein paar Monate weiter.
und sonst so – Ich werde den heutigen Samstag nutzen, mich um den Haushalt zu kümmern. Ihr wisst schon, das bisschen, was sich bekanntlich von selbst erledigt 😉
zu guter letzt – wünsche ich Euch ein erholsames Sommerwochenende. Herzlich, Eure Petra Kolossa.
Verbringst Du mehr Zeit über die Vergangenheit oder über die Zukunft nachzudenken? Und warum?
Das ist ein spannendes Thema. Kenne ich doch Leute, die permanent in der Vergangenheit leben, in der doch alles viel besser war, als das, was jetzt so ist. Auch kenne ich Menschen, die unglaublich nachtragend sind. Sie können nicht vergessen und verzeihen, was ihnen in der Vergangenheit einmal angetan wurde, oder was einst geschehen ist. Meistens sind das solche, die ihre Energie damit verschwenden, sich täglich über alles und nichts zu echauffieren. An die Zukunft mögen sie nicht denken, denn da wird ja alles noch viel schlimmer sein, als es heute schon ist.
Ich kenne auch Menschen, die die Vergangenheit komplett ignorieren und im Hopsala und Trallala leben. Unter dem Motto „Das Leben ist so schön! Ihr müsst nur richtig hingucken.“ Sie leben absolut in ihrer Jetzt-Blase, genießen entspannt den Augenblick und lassen keine schlechten Schwingungen an sich heran. Denn das würde ihre Illusionen zerstören. An morgen denken sie nicht. Wer weiß, was da schon ist?
Und ich selbst? Ich denke eher über die Zukunft nach. Jedoch ignoriere ich die Vergangenheit nicht. Je älter ich werde, desto öfter ziehe ich Schlussfolgerungen aus der vergangen Zeit. Konnte ich mir damals nicht immer erklären, weshalb sich bestimmte Dinge so entwickelten, erschließen sie sich mir jetzt umso deutlicher. Eine diverse Lebenserfahrung beleuchtet die Geschehnisse von einer unverklärten Seite.
Unser Leben ist endlich. Leider. Keiner von uns weiß, wie lange wir auf dieser Erde sein dürfen. Deshalb, so abgedroschen es klingen mag: Nehmen wir jeden Tag und machen das Beste aus ihm. Hin und wieder an die Zukunft zu denken und ab und an in der Vergangenheit zu wühlen ist sinnvoll und auch wertvoll.
Das, was geschehen ist, können wir nicht verändern. Es ist bereits Geschichte. Das, was einmal sein wird, können wir noch nicht ändern. Wir wissen nicht, was in der Zunkunft einmal sein wird. Wir können nur jetzt, in diesem Augenblick Veränderungen in unserem Leben vornehmen und damit den Grundstein für die Zukunft legen. Und das macht die Sache doch spannend. Oder?
Die Protagonistin in der Geschichte „Engin“ meines Buches „Frag einfach!“ machte sich zu diesem Thema bereits ihre Gedanken. Wenn Du magst: Hier und überall dort, wo es Bücher gibt, kannst Du es bekommen. Viel Spaß beim Lesen 🙂
Auf dem Bild siehst Du mein Exemplar, das bereits für einige Buchlesungen herhalten musste.
Wo sind Deine Gedanken? Eher in der Zukunft, oder eher in der Vergangenheit? Schreibe es einfach in das Kommentarfeld.
Habt einen schönen Tag.
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