Fertig …

… naja, so  ziemlich.

Das dritte Bild aus dem Quartett „Vivaldi“ fehlte noch; der Herbst. Es ist dieses mit der Gitarre, das uns schon ein wenig Kopfzerbrechen machte. Jetzt liegt es in der Werkstatt und bekommt den Gitarrenhals, die Saiten und einen schicken Rahmen verpasst.

Auch von dieser Assemblage hier einen kleinen Ausschnitt für Euch:

Somit sind die Bilder so gut wie reisefertig für unsere Ausstellung in Karlsruhe.

Hier ein Link zu den Details – wann, was, wo …

Wir sehen uns?  Wir freuen uns alle auf Euren Besuch.

Ach ja, Ihr dürft allen von unserem Kunst-Event erzählen. Also fleißig teilen  🙂

Einen sonnigen Tag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

 

 

Noch zehn Tage …

… dann ist es soweit!

Zehn wunderbare Künstlerinnen und Künstler stellen ihre Werke zum Thema

„Kunst durch Musik“ – Der emotionale Einfluss von Musik in der Kunst

in Karlsruhe aus. Es werden spannende und aufregende Tage für uns und ganz sicher erlebnisreiche für unsere Gäste und Besucher sein.

Wir, das sind:

Sabine Grötzbach – Malerei
Kirsten Wüst – Malerei
Klaus Eppele – Fotografie
Maria Lange – Malerei
Sabine Lange-Vogel – Airbrush
Monika Henkel – Bildhauerei
Diana Rastetter – Malerei, Tonarbeiten
Natalija Priester – Malerei
Wilfried Temp – Malerei
Petra Kolossa – Malerei / Assemblagen

Wir sind alle Mitglieder in der Künstlervereinigung „Fundus Artifex“ und haben diese Veranstaltung in der örtlichen Künstlergruppe Karlsruhe geplant.

Die Ausstellung wird vom 09. bis 11. September 2016 täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet sein. Wir Aussteller werden alle an den drei Tagen für unsere Besucher vor Ort sein. Eure Chance also, uns zu löchern, uns das zu fragen, was Ihr schon immer wissen wolltet.

Mit unserer Ausstellung unterstützen wir das Hospiz „Arista“. Zehn Prozent vom Verkaufserlös unserer Kunstwerke gehen an dieses Hospiz.  Außerdem spenden wir sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf der bei der Malperformance entstandenen Kunstwerke und der kleineren durch die Künstlerinnen und Künstler zur Verfügung gestellten Kunststücke.

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Wir laden Euch herzlich zu unserer

Vernissage am 09. September 2016, ab 19:00 Uhr

ein. Ganz besonders freuen wir uns, dass uns Ronja Ramisch musikalisch begleiten wird. Sie ist 1. Bundespreisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2016.

Jetzt habe ich Euch hoffentlich gründlich Appetit gemacht.
Wir freuen uns sehr, Euch und Eure Lieben an einem der drei Tage

vom 09. bis 1. September 2016
von 10:00 bis 18:00 Uhr
im Rathaus, Gewölbekeller

Pfinztaltraße 33
76227 Karlsruhe-Durlach

begrüßen zu dürfen.

Auf drei ereignisreiche Tage in Karlsruhe-Durlach freut sich

Eure Petra Kolossa

PS: Täglich ab 14:00 Uhr lädt das „Depot – Gute Weine“ zur Weinverkostung ein.

05. Dezember 2015 – Kunst-Event

Die erste Serie – Assemblagen „zerlesen I bis IV“ im Rahmen meines Projektes „Quadro“ wird am kommenden Samstag in der ARKADIA in Lehrte (Region Hannover) zu sehen sein.  Ich freue mich sehr, mit vielen weiteren interessanten Künstlerinnen und Künstlern dabei sein zu dürfen. Und: Wir alle freuen uns riesig auf Ihren Besuch. Kompetente Mitarbeiter von Fairkunst sind vor Ort und für Sie da. Unsere Kunstwerke dürfen bestaunt und auch erworben werden.

Also:
Samstag, 05. Dezember 2015, 09:00 bis 18:00 Uhr in
31275 Lehrte, Am Alten Friedhof 5

Ein erlebnisreiches Kunst-Event wünscht,
Ihre Petra Kolossa.

 

Nah beisammen: Glanz und Verfall – Teil II

Wir traben zu Fuß durch die Stadt. Ausgeschlafen und gut gefrühstückt.
Wer in Palermo ein ruhiges, großzügig gestaltetes und recht gut ausgestattetes Hotel sucht, hier meine Empfehlung: Hotel Casena dei Colli & Officine Baronali Luogocontemporaneo –  wenn auch der Zahn der Zeit nagt, ist man dort gut aufgehoben.

WP_20151014_22_37_12_Hotel_Nacht… ein Schnappschuss kurz nach unserer Ankunft und einer am Morgen vom Balkon unseres Apartments

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Bis Mitternacht hörten wir die Bands von der Bühne der nahen Villa Castelnuovo. Am Abend werden wir wieder beim Event sein.

Wir traben also los. Unser Ziel ist das Stadtzentrum, die Altstadt und weiter zum Hafen. Wir wünschen uns, eine andere Stadt zu entdecken, als die, die wir am Vortag vorfanden. Jede Großstadt hat seine „schrägen Ecken“, stelle ich für mich fest.

Nein. Es ist, wie es ist.

Romantiker würden diese Stadt sicher so beschreiben: Eine lebendige, quirlige Mittelmeer-Metropole mit vielfältigen Facetten.

Palermo ist ganz sicher eine faszinierende Stadt. Noch heute ist der Glanz von damals sichtbar. Sichtbar sind auch die vielen, vielen völkerbunten Einflüsse, der sehr langen Geschichte, die schon ca. 800 v. Chr. begann. Mich beeindrucken die mächtigen barocken Gebäude neben den orientalischen.

Palermo ist eine Fundgrube für Fotografen und Künstler. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, begeistert mich diese Stadt ungemein. Es verlockt zum Verharren, zum Betrachten. Es verlockt! Es gelingt nicht. Genervt stolpere ich die ausgetretenen, beschädigten, schiefen, löchrigen Fußwege, immer bedacht, auf keinem Hundehaufen auszugleiten, entlang. Will man eine Straße überqueren, müssen geparkte Autos umgangen werden. Der Straßenverkehr ist das reinste Abenteuer. Regeln scheinen auf ein Minimum geschrumpft. Das wichtigste Verkehrsinstrument ist die Hupe. Jegliches Fahrzeug hupt und hupt und hupt … Es macht die Stadt wahnsinnig laut und mich fast verrückt.

Wir stiefeln inzwischen fast mechanisch weiter. Erreichen das Stadtzentrum, die Altstadt und schlagen den Weg zum Hafen ein. Kein Gebäude, kein Straßenzug ist in einem akzeptablen Zustand. Die Stadt ist desolat. Verfallen. Die Menschen scheinen dem Müll und Dreck mit Gleichgültigkeit zu begegnen, sich der Situation zu ergeben, als nicht veränderbar hinzunehmen. Eine schmerzhafte Erkenntnis.

… ein paar Schnappschüsse – Ich habe diese willkürlich ausgewählt. Es könnte jedes andere Foto sein.

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Pflastermüde, genervt von der Hektik, dem Lärm, der schlechten Luft und durstig erreichen wir den Hafen.
Entdecken ein kleines Bistro und fallen erschöpft in den Stuhl. Etwas abseits der Straßen, etwas bessere Luft.

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Wir trafen immer auf freundliche, hilfsbereite Menschen, auf keinen der deutsch sprach, aber wer spricht in Deutschland italienisch? Meistens sprach unser Gegenüber ebenso schlechtes Englisch wie wir. Wenn nix mehr ging, half ein gegoogeltes Bild auf dem Smartphone.

In diesem kleinen Bistro hielten wir es eine gute Stunde aus und zogen weiter am Hafen entlang, vorbei an streunenden Hunden und Katzen, an Joggern, Kamerateams, Touristen, Wassersportlern, bis wir am Wasser Keramik-„Matratzen“ entdeckten.

WP_20151016_15_24_24_Matratze-KeramikWir konnten nicht widerstehen und ließen uns von einer solchen lustig-bunten Liege einladen, bevor wir uns wieder zurück in die Altstadt aufmachten.

Wir wählten andere Seitenstraßen, um noch mehr von der Stadt zu sehen. Wir liefen enge kaputte Gassen entlang, unter Wäsche, die zum Trocknen aus den Fenstern hing, an vielen kleinen Lädchen vorbei, die in den Häuserzeilen wenige ausgesuchte Waren anboten. Wir kämpften mit den verstopften Straßen, hupenden Autos, lauten Menschen.
Inzwischen wurde es dunkel. Wir setzten uns in eine Pizzeria, genossen eine Kleinigkeit und einen guten Wein und beobachteten, wie der Tagesstress sich in den Straßen zu einem Abend“stress“ wandelte. Sahen, wie sich Pärchen schick gemacht haben und mit dem Freitagabend in das Wochenende starteten, wie sich Eltern mit ihren Kindern zum gemeinsamen Abendessen trafen, wie eine Limousine vor das Haus nebenan fuhr,  ein Mann von zwei Personenschützern zum Hauseingang begleitet wurde, die beiden erst weiter fuhren, als sie ein Signal erhielten. Es ist laut und lebhaft, die Luft geschwängert von Abgasen. Ich bin müde und völlig k.o.

Wir sind etwa acht bis zehn Kilometer auf den Steinen unterwegs gewesen, gefühlte dreißig!
Taxi!!! Wir wollen doch noch zum Event in die Villa Castelnuovo!

Schon von weitem hören wir von der Aktionsbühne die großartigen Klänge des Gitarristen. Meine müden Füße nehmen den Rhythmus auf und tragen mich etwas leichter über die Schottersteinchen. Wir schlendern durch die Künstlerzelte und bewundern die wahrlich anspruchsvollen Werke der Künstlerinnen und Künstler aus vielen Ländern. Nino Parrucca, ein Keramikkünstler, beeindruckt mit seiner Farbenpracht, mit der er die keramischen Stücke gestaltet. Wir können nicht wiederstehen und nehmen ein paar mit. Giovanna Cinoffo ist eine Glaskünstlerin. Ich mag die liebevoll gestalteten Muranoglas-Schmuckstücke sehr. Bei ihr kauften wir das Erinnerungsstück an dieses Event.

Stellvertretend für die großartigen Künstlerinnen und Künstler bei diesem Event hier ein paar Links zum Stöbern:

Anita Bjorbekk
Yolanda Antal
Giovanna Riggi
Liliana Lucia Consoli
Nuovi Orizzononti
Kirsten Host

Von der Bühne erklingen inzwischen Rhythmen der 50er Jahre. Mit Rock n Roll in den Füßen verabschieden wir uns von diesem Kunst-Event und gehen die nur etwa 800 Meter zum Hotel.

… der Morgen ist warm und sonnig. Italienische Musik tönt aus den Boxen, wird abgelöst von einem Moderator, der sich beim Reden selbst zu überholen scheint. Ich schaue durchs Fenster des Taxis, das uns zum Airport bringt und sauge das Palermo in mir auf. Wir verlassen die Stadt und fahren direkt am Meer durch die kleinen Vororte. Diese erinnern mich irgendwie an Zypern. Die kleinen weißen Häuser, das blaue Meer, die Oliven- und Zitrusbäumchen – es stimmt mich versöhnlich. Oh, wie lange ist das eigentlich her, als ich dort war? Irgendwann in den 90ern. Wann werde ich mal wieder in Palermo sein …

PS: Wer mag: Dieses Video fand ich bei Yuotube. Ein „Kurzspaziergang“ durch Palermo.

Nah beisammen: Glanz und Verfall – Teil I

Der Morgen nimmt den dunklen Tüll der Nacht, maust den Glanz der reflektierenden Lichter.
Gewaschen vom nächtlichen Regen liegt er vor uns, nackt und pur, der Tag in seiner ganzen Realität.
Ich bin desillusioniert, beklaut meiner freudigen Erwartungen.

Vor meinem inneren Auge ziehen meine ersten Eindrücke der nächtlichen Taxifahrt, die im Lichtermeer erstrahlten, belebten Straßenzüge, die bunten Restaurants und Cafés.

Wir stehen vor der Villa Castelnuovo. Ein desolates Objekt. Die Gebäude, wie auch die Straße und Gehwege haben seit Jahrzehnten keine Sanierung erfahren. Ich bin irritiert. Das gesamte Umfeld ist verrottet, versinkt im Dreck der überfüllten Müllcontainer, das Gehen auf den schiefen Wegen gleicht einem Slalomlauf um Löcher, Hundehaufen, geparkten Fahrzeugen und herumliegendem Müll. Nun, für ein Kunstprojekt lässt sich so manche Location ge- oder missbrauchen. Es kann sogar interessant und spannend sein, tröste ich mich. Hier wird es also sein, das Festival mit Künstlern, Musikern und Artisten – das „L’Isola che C’è – I’evento artistico di Palermo„.

WP_20151015_11_08_58_wp-vor-GallerieWP_20151015_11_12_12_wp-vor_Gallerie… der Eingangsbereich

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…. meine Bilder in der Ausstellung

Nach einem Rundgang durch das Areal beschließen wir, die Situation als gegeben hinzunehmen. Es ist 16:00 Uhr; laut  Plakaten Beginn der Veranstaltung. Einige wenige Besucher treffen ein, während noch am Aufbau der einzelnen Stände gearbeitet wird. Die meisten sind noch unbesetzt. Es gibt keine Eröffnung, keine Vernissage … es ist einfach.

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… Keramikkunst

Immer mehr Gäste kommen und schauen sich die Ausstellung an. Es freut mich sehr. Gegen zwanzig Uhr verlassen wir die Veranstaltung, die für vier Tage täglich von 16 Uhr bis Null Uhr geöffnet  sein wird..

... vor der Ausstellung am Abend
… am zweiten Abend vor der Ausstellung

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Teil zwei dieses Kurztrips folgt morgen.

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Nachlese – ART TAORMINA – 1. International Award „Mazullo“

Banner-Art-Taormina Inzwischen ist bereits etwas Zeit vergangen. Denn Die „Art Taormina“ war vor zwei Monaten, nämlich vom 10. bis 19. Juli diesen Jahres. Mein „Luna-Kätz – Träume“ (unten: Bild in der Mitte) wurde  im Mai auf der Ausstellung in Rom eingeladen und
trat direkt von dort den Weg nach Taormina an.

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Auszeichnung_taorminaDiese Auszeichnung freut mich sehr und insbesondere die Seiten in der Augustausgabe der „EFETTO ARTE“.

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Morgen schon endet die Ausstellung in Lissabon und ich bereite derzeit die nächste für den Oktober in Palermo vor … Aber das sind ja ganz andere Themen.

Schauen Sie wieder mal vorbei oder tragen Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse in meinem Blog ein. Dann erhalten Sie immer das Aktuelle.

Also dann, bis bald!

Ihre Petra Kolossa.

In den Startlöchern

Oh Mann! Ein paar Tage noch und es ist September. Ich sehe mich noch Anfang August auf dem Weg zur Post mit zwei riesigen Kisten im Auto. Konnte diese kaum umfassen. Wie alles im Leben: Wo ein Wille ist … Irgendwie gelang es mir, die Monster auf der Waage zu platzieren, damit meine Bilder den Weg nach Lissabon antreten konnten.

Jetzt ist es fast soweit. In einer guten Woche, am 05. September, wird die Ausstellung in der „Colorida Art and Design Gallery“ eröffnet, wo auch meine Bilder zu sehen sein werden. Wer mag, um 19 Uhr ist die Vernissage.

Hier der Link zu der Website, auf der die neue Ausstellung angekündigt wird.

Einen sonnigen Freitag wünscht,

Ihre Petra Kolossa.

PS: Ein dickes Dankeschön für das sichere Verpacken schicke ich zu Holger.

Nachlese – ROMA.PIAZZA DEL POPOLO.

In Rom stellte ich im Mai diesen Jahres mein „Luna-Kätz Träume“ aus. Im Nachhinein erreichte mich via Post diese Teilnahmebestätigung an der Kunstausstellung. Es hat mich sehr gefreut.

Urkunde-Rom.1200pxl_hochjpgSinngemäß:
Der Künstlerin
Petra Kolossa

Für ihre große Komminikationsfähigkeit, das Ergebnis einer sorgfältigen ausdrucksstarken Technik.

Ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung wurde in Rom mit großer Wertschätzung und Aufmerksamkeit auf ihre Arbeit und sublime (erhabene) Kreativität gerichtet. Paolo Levi

… einen Blick in die Ausstellung

blick-in-raum1200-hochAusstellung.1200pxl_hoch

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… vor dem Verpacken

Danke für den Schnappschuss, mein Schwesterherz!

Foto: privat, Petra Kolossa

Einen guten Wochenstart wünscht, Ihre Petra Kolossa.