Ein Tag mit nix

Heute ist einer dieser Tage, die nicht Tag werden wollen. Dunkle, schwere, schneeträchtige Wolken hängen über uns, die sich hoffentlich bald leeren werden. Die Wetterprognosen ändern sich fast stündlich. Soeben schaute ich noch noch einmal. Sollte es doch heute bereits um zehn Uhr, dann um zwölf, dann um dreizehn, dann vierzehn, schließlich um achtzen Uhr aber nun soll es wohl um neunzehn Uhr schneien. Wir können keinen Tag korrekt das Wetter vorhersagen. Aber wir glauben zu wissen, wie das Klima in fünfzig Jahren sein wird. Nun gut, ich werde morgen früh sehen, ob ich in eine erfrischende Winterlandschaft schauen werde.

Die Müdigkeit hängt mir wie Blei auf meinem Körper. Eigentlich wollte ich dies und das und noch so viel mehr tun. Ich kann mich nicht aufrappeln. Mir fehlt die Konzentration. Es zieht mir die Augen zu. Total verrückt! Was ist das nur für ein Samstag?

Kennst Du solche Tage, an denen nichts wirklich geht?

Inzwischen machte ich Abendessen. Ich sah in die Wettervorhersage. Der Schnee soll nun um dreiundzwanzig Uhr kommen.

Ich werde mich jetzt einfach bettfein machen, noch ein paar Seiten lesen bis mir die Augen zufallen.

Morgen ist ein neuer, frischer, gereinigter, lebendiger Tag. Ganz sicher! 😉

Bis morgen ✨️

Den Tag verlebt

War heute ein typischer Tag?

Jein. Und bei Dir?

Ich habe keine Begründung dafür. Aber ich war heute unendlich müde und erschöpft. Meine Augen brannten, als hätte ich Sand darin. Jede meiner Aktivität wurde zur sportlichen Höchstleistung. Uuuund, ich legte mich heute freiwillig nach dem Mittag hin, um etwas zu schlafen. Das ist wirklich etwas sehr, sehr Seltenes. Ich schlafe am Tage so gut wie nie. Denn wenn ich das tue, bin ich danach schlecht gelaunt und fühle mich noch mehr kaputt, als zuvor.

Heute tat ich es. Meine Konzentration war auf dem Nullpunkt. Ich wollte nur noch schlafen. Und ich schlief ganz fest zwei Stunden. Danach ging es etwas besser. Nicht gut, aber besser.

Es war absolut kein typischer Tag. Ich habe diesen verlebt, leider nicht wirklich gelebt. Ich ging meinen täglichen Routinen nach, mehr aber nicht.

Inzwischen weiß ich, dass es nicht nur mir so ergangen ist. Deshalb bin ich ganz neugierig.

Hat es Dich heute ebenso erwischt und Du fühltest Dich so ausgelaugt?

Schreibe es doch einfach in die Kommentare.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Es ist spät

In Gedanken bin ich bereits bei meinem Buch, in dem ich gern noch ein paar Seiten lesen möchte, bevor ich ins Land der Träume abtauche.

Aber … Ich denke an die Küche, in der der Geschirrspüler noch ausgeräumt werden sollte, oder die Wäsche, die ich eigentlich noch legen wollte. Ich denke und sorge mich um meine Lieben, denen es überhaupt nicht gut geht, die derzeit mit dieser C-Grippe flach liegen. Ich denke an den Kommentar auf Facbook, über den ich mich kurzzeitig ärgerte, jedoch schnell erkannte, dass es keinen Sinn ergibt und es letztendlich ignorierte. Ich denke an den Vormittag, der so schnell in den Mittag überging und an die anstrengenden Stunden im Job seit dreizehn Uhr. Ich denke an die gemütlichen Minuten Abendessen auf dem Balkon im dämmrigen lauen Abend mit den Windlichtern auf der Fensterbank. Leider war das Gewitter schneller, als meine Lust, diesen Ort der Ruhe zu verlassen …

Mein Kollege 😼 Kater Flo sieht das alles viel entspannter. Wenn er müde ist, ist er müde 😁

Und auch ich genehmige mir jetzt, einfach müde zu sein.

Nichts ist so eilig, dass es nicht bis Morgen warten kann.

Habt eine gute und erholsame Nacht.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.