Sorgen in dem, was einmal sein könnte

Worüber machst du dir im Hinblick auf die Zukunft am meisten Sorgen?

Über die heutige Frage an uns Blogger muss ich ein wenig lächeln, weil sie der deutschen Mentalität entgegenkommt. Wir Deutschen machen uns über jeden und alles Sorgen. Uns umgibt eher eine schwermütige, sorgengetränkte, schuldkomplexgeschwängerte Energie. Kommt einer mit Hopsala und Trallala einher, fragen sich die Leute, ob der wohl keine Sorgen hätte und was er wohl genommen haben könnte.

Ich mache mir keine Sorgen im Hinblick auf die Zukunft. Sorgen mache ich mir eher im Jetzt. Und das sogar ziemlich große. Wenn wir das Jetzt in den Griff bekommen, die Menschen endlich wach werden, aufhören sich einlullen zu lassen, dann brauchen wir uns keine Sorgen um die Zukunft machen. Dann sollten wir uns auf das, was kommt, offenen Herzens freuen. 

Habt einen herrlich schönen, gut gelaunten Sommertag 😎☀️

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Zeitsprünge

Verbringst Du mehr Zeit über die Vergangenheit oder über die Zukunft nachzudenken? Und warum?

Das ist ein spannendes Thema. Kenne ich doch Leute, die permanent in der Vergangenheit leben, in der doch alles viel besser war, als das, was jetzt so ist. Auch kenne ich Menschen, die unglaublich nachtragend sind. Sie können nicht vergessen und verzeihen, was ihnen in der Vergangenheit einmal angetan wurde, oder was einst geschehen ist. Meistens sind das solche, die ihre Energie damit verschwenden, sich täglich über alles und nichts zu echauffieren. An die Zukunft mögen sie nicht denken, denn da wird ja alles noch viel schlimmer sein, als es heute schon ist.

Ich kenne auch Menschen, die die Vergangenheit komplett ignorieren und im Hopsala und Trallala leben. Unter dem Motto „Das Leben ist so schön! Ihr müsst nur richtig hingucken.“ Sie leben absolut in ihrer Jetzt-Blase, genießen entspannt den Augenblick und lassen keine schlechten Schwingungen an sich heran. Denn das würde ihre Illusionen zerstören. An morgen denken sie nicht. Wer weiß, was da schon ist?

Und ich selbst? Ich denke eher über die Zukunft nach. Jedoch ignoriere ich die Vergangenheit nicht. Je älter ich werde, desto öfter ziehe ich Schlussfolgerungen aus der vergangen Zeit. Konnte ich mir damals nicht immer erklären, weshalb sich bestimmte Dinge so entwickelten, erschließen sie sich mir jetzt umso deutlicher. Eine diverse Lebenserfahrung beleuchtet die Geschehnisse von einer unverklärten Seite.

Unser Leben ist endlich. Leider. Keiner von uns weiß, wie lange wir auf dieser Erde sein dürfen. Deshalb, so abgedroschen es klingen mag: Nehmen wir jeden Tag und machen das Beste aus ihm. Hin und wieder an die Zukunft zu denken und ab und an in der Vergangenheit zu wühlen ist sinnvoll und auch wertvoll.

Das, was geschehen ist, können wir nicht verändern. Es ist bereits Geschichte. Das, was einmal sein wird, können wir noch nicht ändern. Wir wissen nicht, was in der Zunkunft einmal sein wird. Wir können nur jetzt, in diesem Augenblick Veränderungen in unserem Leben vornehmen und damit den Grundstein für die Zukunft legen. Und das macht die Sache doch spannend. Oder?

Die Protagonistin in der Geschichte „Engin“ meines Buches „Frag einfach!“ machte sich zu diesem Thema bereits ihre Gedanken.  Wenn Du magst: Hier und überall dort, wo es Bücher gibt, kannst Du es bekommen. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Auf dem Bild siehst Du mein Exemplar, das bereits für einige Buchlesungen herhalten musste.

Wo sind Deine Gedanken? Eher in der Zukunft, oder eher in der Vergangenheit? Schreibe es einfach in das Kommentarfeld.

Habt einen schönen Tag.

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Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Nicht alles ist Sonnenschein …

Als ich heute in einem Newsletter, den ich lange Zeit, ich denke, es müssten so acht Jahre sein, von Tim Schlenzig abonniert habe, las, dachte ich so: „Genau, das ist es!“ Ihr kennt vielleicht „my Monk“, den Blog und seinen Podcast. Tim Schlenzig ist ein junger Mann von etwa vierzig Jahen. Ich mag seine ruhige und selbstreflektierende ehrliche Art. Hier ist der Link zu seiner Seite. Schaut einfach mal vorbei.

In seiner heutigen E-Mail stellte er sein neues Buch vor, an dem er zwei Jahre schrieb. Im Februar 2024 wird es zu haben sein. Der Titel und der Link zur Vorbestellung: „Sei dein eigenes Zuhause – Es gibt kein festes Dach da draußen“

Ich kenne den Inhalt des Buches nicht, nur die offizielle Beschreibung. Es war allein der Titel, in dem ich mich sofort wiederfand. Er widerspiegelt meine Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse, die ich in den letzten drei Jahren besonders intensiv wahrgenommen habe. Ich fühlte mich immer mehr ausgeliefert. Ich hangelte mich durch die Tage, Wochen, Monate und Jahre. Um diversen Erwartungen gerecht zu werden, arbeitete ich die Dinge ab. Wat mut, dat mut. Ich riss mich zusammen und arbeitete an einigen Objekten sowie Bildern und ich schrieb weiter an meinen Buchprojekten. Das erlaubte mir ein Abtauchen in eine andere, in meine Welt. Die Kommunikation nach außen fiel mir immer schwerer. Ich ertrug Emotionslosigkeit, Unverbindlichkeit, Gelangweiltsein, Egalität, Ideenlosigkeit und so weiter nicht mehr und wandte mich innerlich ab. Ich redete mir Disziplin ein und kümmerte mich weiterhin um die Projekte, auch wenn mit immer weniger Energie. Ich fand keinen Gegenpol mehr. Es war ein Geben ohne Nehmen, das mir immer sinnloser erschien.

Das und noch so einiges mehr laugten mich völlig aus. Ich war endlos erschöpft und der Situation müde. Ich denke, das sind solche Punkte im Leben, die nach einem Reset verlangen. Es ist wie bei Rauchern, die einen Punkt brauchen, um die Finger vom Nikotin zu lassen. Mein Punkt ist die Erkenntnis, dass es nichts gibt, das sicher ist.  „Es gibt kein festes Dach da draußen.“ Und schlussendlich: „Sei dein eigenes Zuhause“. Danke, Tim Schlenzig, für diesen fantastisch guten Buchtitel.

Ich hatte jetzt ein paar Tage Zeit, über viele Dinge nachzudenken. In mir steigt langsam wieder ein Bauchkribbeln auf, eine Vorfreude auf das, was kommen wird. Ich beginne wieder intensiver und mit Freude meinen Tag zu bestreiten. Und ich weiß, dass ich aufhören werde, das tote Pferd zu reiten und stattdessen meine Energie auf meine ganz persönlichen Projekte zu lenken.

Ich denke, fast jeder von uns wird derartige Zeiten erlebt haben. Oder? Kennst Du solche Phasen? Wie hast Du Dich daraus befreit? Schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Jetzt freue ich mich auf einen schönen Abend mit Freunden, den wir in Ravensburg verbringen werden.

Bis morgen,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Mein online-shop – Hast Du schon mal reingeschaut?

Stadt der Zukunft

Wie würdest du die Stadt der Zukunft gestalten?

Das würde mich wirklich sehr interessieren. Hast Du Dir darüber schon einmal Gedanken gemacht? Bereits in der Schulzeit zeichneten wir Bilder zu diesem Thema. Damals schwärmte ich von Hochstraßen und futuristischen Gebäuden, die klare Strukturen mit viel Glas hatten und in die Wolken wuchsen. Das alles ist über fünfzig Jahre her. Derartige Dinge sind inzwischen alles andere als futuristisch.

Heute, als reifer Mensch, sehe ich dieses Thema aus einer völlig anderen Sicht. Ich bin bekennender Stadtmensch. Auch, wenn ich seit über zehn Jahren sehr ländlich lebe.

Nun ist natürlich die Frage, wie weit im Voraus wir die „Stadt der Zunkunft“ betrachten wollen. Ich denke, jeder sollte es für sich selbst entscheiden, was er unter „Stadt der Zukunft“ versteht.

Meine Stadt der Zunkunft ist grün, sehr grün. Jede Straße ist von Bäumen gezäunt. Es sind Baum-Alleen. Die üppigen Wipfel beugen sich als schützendes Dach über die Betonpisten. Eine Überhitzung der Straßen ist damit ausgeschlossen. Bäume geben nicht nur Schutz. Sie reinigen die Luft und schenken den für atmende Lebewesen so notwendigen Sauerstoff.  Jedes Gebäude ist umgeben vom Grün. In Wohngebieten wachsen unter anderem Obstbäume und andere Nutzpflanzen, an denen sich die Menschen bedienen dürfen. Es gibt viele Parks, natürliche grüne Oasen und Wasser, die für Erholung und Entspannung sorgen.

Die Gebäude sind hoch gebaut. Wolkenkratzer in Städten ergeben sofern Sinn, da auf diese Weise weniger Boden bebaut werden muss und als natürliche Resource erhalten bleibt. Also lieber in die Höhe, als in die Breite gebaut.

Die Städte werden mit freier Energie versorgt. Privatfahrzeuge gehören der Vergangenheit an. Jederzeit steht ein gleitendes, selbstfahrendes Transportmittel zur Verfügung.

Das Recycling und die Verwertung von Abfallprodukten wird sofort durch unterirdische automatische Anlagen direkt unter den Gebäuden betrieben.

Ein Schwerpunkt im sozialen Leben wird das Miteinander sein. Nicht Gier, Neid, Betrug, Gewalt …  sind die Antriebsfaktoren der Menschen, sondern gemeinsame Ziele, die letztendlich jedem einzelnen gut tun. Es wird wieder ausreichend kulturelle und gesellschaftliche Treffpunkte für unendlich viele Interessengruppen geben.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr möchte ich aufschreiben. Auch denke ich, dass die Stadt der Zukunft ausschließlich dem Lebensraum der Menschen dienen wird. Die Industrie, Wirtschaft und das Handwerk werden dezentral in Satellitenstädten mit einem eigenen wirtschaftlichen, ökologischen und logistischen System angesiedelt sein.

Ich denke an solche Dinge, wie arm und reich, an Gesellschaftspolitisches und so Vieles, das uns derzeit auf dem Herzen brennt.

Die Realität holt mich ein. Flüchtige Gedanken an abgeholzte Wälder, tief in die Erde gekippte tonnenschwere Betonmassen in denen die Windkrafträder eingelassen werden, die mit ihren Rotorblättern Vögel und Insekten zerschlagen. Wer einmal unter einem solchen Rad stand oder sich in dessen Nähe aufhielt, weiß, welch einen unangenehmen Lärm die Dinger machen und wie sich die Energie um diese Monster anfühlt.

Ich denke an diese Elektroautos und den dazugehörigen Produktionsprozess. An irgendwo in Afrika billig ausgeschürfte Rohstoffe. Ich sehe die Wohlhabenden, die mit geschwollener Brust in weißer Weste ihre grüne Gesinnung demonstrieren.

Abgeschaltete und verbotene Kernkraftwerke, gekillte Öllieferverträge, aber Atomstrom über die Grenze vom Nachbarland teuer eingekauft oder Tanker beladen mit Öl und Gas mit Schwerkraftdiesel betrieben über die Weltmeere gekutscht. Was für eine Augenwischerei!

Oder, oder … Schluss damit! Solange wir uns mit so vielen Baustellen und derartiger Verlogenheit herumschlagen, bleiben  „Städte in der Zukunft“ irgendwie nur Träumerei.

Ich denke, Städte sind ein sichtbarer Ausdruck der aktuell existierenden Gesellschaft und der Seelen, die sie bewohnen.

Ich suchte nach einem passenden Bild zum Thema und machte nur fix ein Screenshot und beschnitt es. Sicher kennt Ihr das Bild aus verschiedenen Berichten. Es ist das zweite Bild aus meiner Werkgruppe „Caligari“. Mich inspirierte damals ein Besuch in Fort Lauderdale, Florida.

Wie sieht Deine Stadt der Zukunft aus? Vielleicht spinnen wir uns eine eigene zusammen? Ich bin gespannt 🙂 Schreibe es doch einfach in die Kommentare.

Habt einen schönen Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Wie real ist Zukunft?

Worauf freust du dich im Hinblick auf die Zukunft am meisten?

Nie hätte ich geglaubt, dass ich das eines Tages sagen würde. Jedoch steckt in mir keinerlei Freude in die Zukunft. Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass es nichts Unrealistischeres gibt, als die Zukunft. Nichts ist so vage und schwammig, wie die Zukunft. Freude auf die Zukunft ist so etwas, wie Hoffnung, ein Klammern an irgendetwas, ein Heranbeten eines gewünschten Besseren, als dem Jetzt.

Es ist wie mit den großen Zielen. Es ist ein Jagen nach etwas Besserem als dem im Augenblick. Ist das aus der vermeintlichen Zukunft im Jetzt angekommen, ist es nichts mehr wert, da ja wieder eine Freude, eine Hoffnung in der Zukunft benötigt wird. Wir vergessen dabei, dass das Spannende nicht das Ziel im Futur ist, sondern einfach nur der Weg dahin. Nämlich das, was wir jeden Tag im Hier tun, Schritt für Schritt.

Welche Dinge in der Zukunft könnten es sein, auf die man sich freut? Es kann nur etwas sein, dass eigentlich bereits Realität ist. Zum Beispiel eine bereits (jetzt) gebuchte Reise, die in absehbarer Zeit (in der Zukunft) sein wird. Oder ein Treffen mit der Familie oder den Freunden, die bereits heute verabredet ist, jedoch erst in einem zukünftigen Zeitpunkt sein wird. Diese Beispiele sind so etwas wie „Halbzukünftiges“, weil sie zum Teil bereits heute real sind.

Ich freue mich zum Beispiel auf den Besuch des Sommertheaters Ende Juli in meinem Lieblingstheater in Ravensburg. In der Vergangenheit, also bis zum Februar 2020 besuchten wir dieses regelmäßig. Dann kam die verordnete Pandemiezeit und alles geriet ins Schleifen. Zu meinem Geburtstag im März 2020, also gerade da, wo dieseser ganze Trödel begann, bekam ich eine Gutscheinkarte für dieses Theater geschenkt. Die hängt seitdem am Kühlschrank und wartet darauf, endlich eingelöst zu werden. Ob die überhaupt noch eine Gültigkeit hat? Ich werde es sehen, wenn ich die zum Bezahlen verwenden möchte.

Ein Schnappschuss um die Ecke vom Kühlschrank. Ich glaube, die Kühlschränke sehen bei Euch ähnlich aus. Stimmt’s?

Das ist eine nahe Zukunft und irgendwie nur eine „Halbzukunft“. Denn ich beschäftige mich im Jetzt damit und es ist somit ziemlich real. Natürlich wissen wir nicht, was morgen sein wird, was da noch alles dazwischen kommen kann. So will ich es also eine „Halbrealität“ nennen. Und: Ich habe innerhalb kürzester Zeit zwei neue Wortschöpfungen gezaubert. Vielleicht sind diese auch nur „halbneu“ 😀

Diesen Beitrag tippe ich für Euch mit noch feuchten bzw. „halbtrockenen“  oder „halbnassen“ Haaren. Zum Glück ist die deutsche Sprache prall gefüllt mit Wörtern. Lasst uns also kräftig zulangen.

Schluss mit dem morgendlichen Philosophieren!

Sonnige Grüße schickt Euch,

Eure Petra Kolossa.

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Lass die Vergangenheit ruhen!

Ein Satz, der mich genauso aufregt, wie: „Die Vergangenheit muss aufgearbeitet werden!“ Ja, verdammt, wie lange denn noch? Es scheint, dass zum Beispiel Verbrechen in der Vergangenheit über Generationen hinweg getragen werden und ein Volk für die Verbrechen ihrer Urururvorfahren bis in die heutige Zeit und Generationen nach uns Buße zu tun habe. Das ist aus meiner Sicht völliger Irrsinn. Ein komplettes Volk wird moralisch klein gehalten für Dinge, die es seit Generationen nur aus den Geschichtsbüchern kennt. Denn selbst mein Vater war Kind, als er mit seiner Familie von ihrem Gut aus Insterburg vertrieben wurde. Die deutschen Vertriebenen kamen mit ihren schnell zusammengeklaubten Köfferchen hier in ihrem eigenen  Land Deutschland unter. Sie umwehte dennoch der Ruf der vertriebenen Habenichte, obwohl sie, wie alle anderen Deutschen im gleichen Boot saßen. All mein Wissen um diese Zeit erfuhr ich nicht von meinem Vater, sondern aus diesen Geschichtsbüchern, von Fremden oder wenn einer der Alten aus der Familie hier und da etwas erzählte, das er einst erlebte. Mein Vater vertritt die Ansicht: „Lass die Vergangenheit ruhen!“ Er spricht darüber nicht. Es gehe keinen etwas an.

Muss ich es wissen? Nein, ich muss es nicht. Dennoch interessieren mich meine Wurzeln, von denen ich leider nicht viel weiß. Damals, vor über fünfzig Jahren, war Neugier keine Tugend, sondern eine schlechte Eigenschaft für die man gerügt und zurechtgewiesen wurde. Heute nennen wir es wissbegierig und aufgeschlossen und sind voller Lobes für Kinder und Jugendliche, die den Eltern und Großeltern Löcher in den Bauch fragen.

Was animierte mich heute für meinen Blogbeitrag? Es war ein Zitat, das ich las. „Wenn Du vergibst, änderst du nicht die Vergangenheit. Du änderst die Zukunft.“ Ich weiß nicht, von wem diese Aussage wirklich ist. Ich recherchierte. Es soll Bernhard Meltzer gesagt haben. Dafür kann ich aber nicht bürgen.

Dieses Zitat trifft den Nagel auf den Kopf. Ich selbst trage einen ganzen Rucksack solcher Dinge mit mir herum. Und je älter ich wurde, desto mehr glaubte ich, die Last zu spüren. Erst als ich für mich beschlossen habe, zu vergeben, ging es mir besser. Ich habe vergeben, jedoch nicht vergessen.

In meinem Buch „Frag einfach!“, schrieb ich eine Geschichte, in der ich darüber spreche, dass man die Vergangenheit nicht verändern kann. Die ist geschehen. Diese war. Darauf kann ich nicht einfach zugreifen und irgendetwas korrigieren. Ich kann nur im Jetzt etwas verändern. Das, was ich jetzt tue, beeinflusst die Zukunft. Was in der Zukunft einmal tatsächlich sein wird, das wissen wir alle nicht. Aber eines ist sicher: Mein Handeln heute hat großen Einfluss darauf. Und genauso ist es mit dem Vergeben. Ich kann die Vergangenheit nicht verändern, indem ich vergebe. Diese ist verdaut. Aber ich kann vergeben und damit eine Chance für die Zukunft bahnen.

Diese weiße Rose ist die letzte der diesjährigen Saison aus dem kleinen Garten am Haus. Und diese Rose hat eine besondere Geschichte, von der ich Euch demnächst erzählen möchte.

Für heute soll es genug sein.

Ich wünsche Euch einen guten und erfolgreichen Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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