Der Weg führt über die Praxis

Was sind Deine größten Herausforderungen?

„Es ist ein Unterschied, ob man den Weg nur kennt, oder ob man ihn beschreitet.“ (Morpheus in Matrix)

Man kann viel wissen und ein richtiger Schlauberger sein. So einer von den unendlich vielen Coaches, die Dir alles ganz genau sagen, wie Du es tun sollst, um an Deine erfolgreichen Ziele zu gelangen, die jedoch nie den Weg selbst gingen und es niemals zum praktischen Erfolg brachten. Und Du, der für dieses Coaching oftmals gründlich gelöhnt hast, wirst wahrscheinlich, außer einigen neuen Erkenntnissen, ebenso nie an diesem gewünschten Ziel ankommen. Es sei denn, auch Du wirst ein solcher Coach. Denn es gibt so viele Suchende, die, wenn Du einen diversen sympathischen Draht zu denen aufbauen kannst, gern Deine Kurse besuchen werden. Auch von denen werden viele an den gleichen Punkt gelangen. Und wieder werden einige von denen, genau wie Du, ein Coach.

Ich kann mir vieles anlesen und theoretisch in mich hineinfressen. Jedoch ist alles nichts wert, wenn ich das angehäufte Wissen nicht in die Tat umsetze. Es ergibt keinen Sinn, im Perfektionismus zu erstarren und vor lauter Angst, Fehler zu machen oder irgendwo ein paar peinliche Krümel zu hinterlassen, immer wieder Coachings, Seminare, Supervisions oder sonst etwas in sich einzusaugen. Du musst Dich irgendwann entscheiden, ohne Angst Deinen Weg zu gehen. Du wirst gut sein und mit Deinen Fehlern immer besser. Dann, wenn Du diese Erfahrungen mit allen Widrigkeiten im Laufe von einigen Jahren gesammelt hast, erst dann werde ein Coach, wenn Du es noch immer willst.

Herausforderungen können wir nämlich super vor uns herschieben, weil wir glauben, noch immer nicht gut genug zu sein, verstecken wir uns hinter diesen Coachings, Seminaren und so weiter, bevor wir überhaupt ins Handeln kommen.

Bis vor etlichen Jahren glaubte auch ich, ohne derlei Weiterbildungen oder Coachings, und ich meine hierbei keine Ausbildung oder ein Studium, nicht ans Ziel zu kommen. Jedoch muss ich aus heutiger Sicht sagen, dass es mir in meiner eigenen Entwicklung nur minimalistisch weiterbrachte. Es wird immer gesagt: Wenn man nur eine Erkenntnis mitnimmt, hat man bereits gewonnen. Gut, so habe ich wohl gewonnen.

Ich glaube, ich muss jetzt eine Lanze für die wirklich guten und praxiserprobten Coaches brechen. Sie machen eine sehr gute Arbeit und sie wissen sehr wohl, worüber sie sprechen.

Nur scheint es seit dem Lockdown 2020 einen mächtigen Boom dieses Genres zu geben. Der Beruf des Coaches ist nicht geschützt. Jeder der glaubt, so etwas tun zu können, kann loslegen. Dank der Digitalisierung muss das auch nicht in Präsenz geschehen. Übrigens kann auch jeder ein Institut gründen. Auch dieser Begriff ist nicht geschützt.

Wenn wir im Internet nach etwas suchen, um uns zu einem Thema zu informieren, werden wir in Kürze von irgendwelchen Coachingangeboten beglückt. Meine Recherche ergab, dass etwa zehntausend Business- und vierzigtausend Lifestile-Coaches in Deutschland aktiv sind. Das sind etwa fünfzigtausend Menschen. Und es werden immer mehr.

Aber ich will endlich zu dem eigentlichen Thema zurückkehren, nämlich zu meinen größten Herausforderungen. Auch wenn ich mir jetzt etwas ausführlicher Luft zum Thema Coaches gemacht habe, ist das nur eine kleine Herausforderung, nämlich, mich nicht jedes Mal über diese auswuchernde Branche aufzuregen.

Meine größte Herausforderung ist, zu akzeptieren, dass ich so einige Dinge wollen müssen muss, ob ich will oder nicht. – Ich mag es nicht.

Eine weitere Herausforderung ist mein konstantes Dranbleiben an meinen Online-Shops. Hier möchte ich meinen Elan definitiv steigern. Den zeitlichen Aufwand werde ich ab jetzt besser planen.

Und zu guter Letzt erwähne ich noch meine körperliche Ertüchtigung. Ich meine mehr Bewegung und Gewichtsreduktion. Hier habe ich tatsächlich Reserven. Diese zu mobilisieren, wird mir mit hoher Sicherheit guttun.

Neues Jahr, neue Aktivitäten, neuer Elan, neue Pläne, neue … Ja, irgenddwie ist das ein traditonelles Zeitfenster, diese zwölf Monate, eben ein Jahr, eine planbare Größe 😉

Gestern, in der Silvesternacht machte ich diesen Schnappschuss. Kater Flo begleitete uns beim Spieleabend. Als ich das Bild aufnahm, konzentrierte ich mich ausschließich auf das „Kätz“. Heute, als ich das Foto noch einmal ansah, fiel mir der Fokus auf die 13 ins Auge. Ich entschied mich, das nicht als böses Omen zu sehen …

Traditionell stellen wir unseren Feuerkorb Mitternacht an die Straße. Es ist eine sympathische Tradition. Wer mag, kommt einfach mit seinem Glas Sekt dazu.

Mit diesem, dem ersten Bild des Jahres 2024 wünsche ich Euch für das neue Jahr alles Liebe, alles Gute, Gesundheit, Erfolge bei Euren Vorhaben und vor allen Dingen: Möge auch dieses Jahr friedlich bleiben.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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