Petitesse – Randnotiz – 2024-12-19

In fünf Tagen ist Weihnachten. Die Zeit zwischen dem letzten und diesem verging so unglaublich schnell, dass es mir fast surreal erscheint. Hoffentlich wird die kommende Zeitspanne an Geschwindigkeit verlieren und uns wieder etwas mehr erden.

In fünf Tagen ist Weihnachten. Unsere degenerierten Weihnachtsmärkte dürfen endlich schließen. Ich wünsche mir von Herzen, dass diese im kommenden Jahr wieder solche sein dürfen, eben einfach Weihnachtsmärkte. Gemütlich, mit Weihnachtsmusik, tollen Düften, strahlenden Kinderaugen, Treffs mit Freunden und Verwandten und voller Vorfreude auf die ruhigen und besinnlichen Weihnachtsfeiertage.

Keine Poller, keine Taschen- und Körperkontrollen nach Messern durch die beauftragten Polizisten zum Beispiel bei älteren deutschen Frauen und bratwurstessenden deutschen reifen Paaren. Also genau der Zielgruppe, die in den Innenstädten Messerangriffe planen und begehen könnte, weswegen diese Messerverbote eingeführt wurden. Keine Poller, keinen Zwang, keine „aluabakti“ (auf deutsch: Allah ist groß. Allah ist größer. Allah ist am größten.) rufenden Demonstrantenzüge durch die aufgebauten Marktstände auf unseren Weihnachts-, Christkindl- oder Striezelmärkten. Welch eine Missachtung unserer Gastfreundschaft!

In fünf Tagen ist Weihnachten. Die Adventszeit ist eine Zeit, in der wir etwas milder gestimmt sind. Wir haben Träume und Wünsche. Wir verzeihen und wir vergeben. Ich kann viele Dinge verzeihen, auch solche, die bewusst unbewusst getan wurden, also von Menschen, die es nicht besser können, weil ihr Wesen eben so ist.

Was ich nicht verzeihen kann ist das, was derzeit in unserem Land geschieht. Das, was aus unserem hohen Haus in Berlin machtbesoffen nach unten durchregiert wird.

Am 23. Februar 2025 ist die Neuwahl unserer Bundesregierung. Ich denke, noch nie war eine Wahl so wichtig, wie diese. Möge auch das Jahr 2025 friedlich bleiben 💙

In fünf Tagen ist Weihnachten. Traditionsgemäß darf sich jeder etwas wünschen. Ich hoffe so sehr, dass es uns gelingen wird, eine Weitsicht zu entwickeln, um den Spalt, der unser Land durchzieht, zu kitten.

Herzlich, Eure Petra Kolossa

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