Ein klitzekleines bisschen

Bist du abergläubisch?

Ja, ein klein wenig.  Und Du?

Schuhe auf dem Tisch bringen Unglück, auch wenn sie noch so neu sind. Niemals würde ich das tun.

Schwarze Katze von links, da blinks. Schwarze Katze von rechts, da pechts. Nun gut, das nehme ich zur Kenntnis, glaube jedoch  nicht daran. Ich liebe schwarze Katzen.

Beim Begrüßen oder Verabschieden von mehreren Leuten achte ich peinlich darauf, dass sich die Hände niemals mit anderen überkreuzen. Es soll wohl Unglück bringen.

Die Zahl 13 soll Unglück bringen. Ich glaube, sie bringt eher Glück. In Kombination mit einem Freitag soll das Pech noch verstärkt werden. Morgen ist wieder ein Freitag der 13., so, wie auch im letzten Monat. Ja, natürlich, ich nehme das wahr, wie wahrscheinlich fast alle von uns. Dennoch glaube ich nicht daran.

Eine liebe Bekannte aus dem Schwarzwald schenkte mir vor langer Zeit einen Bergkristall. Sie meinte, er würde das „Böse“ abwenden, wenn ich diesen ins Fenster lege. Er liegt von anfang an auch in unserer neuen Wohnung dort. Wer weiß, was geschieht, wenn ich den von dort wegnehme?!

Die ersten sechs Lebensjahre wuchs ich bei meiner Omi auf. Immer wenn sie ein Käuzchen in der Nacht hörte, sagte sie: „Horch, Mausi, das Käuzchen ruft. Bald stirbt wieder jemand.“ Ich mag den Ruf dieses kleinen Eulenvogels bis heute nicht, weil ich immer etwas Trauriges damit assoziiere.

Das ist eine kleine Aufzählung von Dingen, die mir spontan einfielen.

Bist Du ein wenig abergläubisch?

Schreib es einfach ins Kommentarfeld 😊

Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Auf vier Pfoten

Mit welchem Tier würdest du dich vergleichen und warum?

Mit einem schwarzen Panther, hätte ich als junge Frau sofort geantwortet. Inzwischen sind etliche Jahre durchs Land gegangen und ich fühle mich wahrlich nicht mehr, wie ein geschmeidiger schwarzer Panther.

Heute vergleiche ich mich mit einem Bernhardiner. Seine Wesenszüge entsprechen nun eher den meinen.

Man sagt ihnen nach, sie seien eher leise, gutmütig, feinfühlig und strahlen Ruhe aus. Sie brauchen ihren täglichen Spaziergang und sie seien gemütlich, sehr aufmerksam und nicht aggressiv. Nun ja, sie seien stur und haben einen ausgeprägten Willen.

Sie vertragen Hitze nicht gut, haaren stark und müssen wegen ihrer Gelenke vor Belastungen geschützt werden.

Tja, was soll ich sagen? Jeder Punkt passt. Wäre ich kein Mensch, so wäre ich wahrscheinlich ein Bernhardiner, eine uralte Rasse vom St. Bernhard, aus den Schweizer Alpen 😉

Bis zum nächsten Mal.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Einen Punkt habe ich ausgelassen. Bernhardiner sappeln … Definitiv: Das trifft nicht zu 😅

Geplapper mit meinem alten Ich

Schreibe einen Brief an dein 100-jähriges Ich.

Hey Du, mein altes Ich. Deine liebe Post erhielt ich vor ein paar Tagen. Ich habe mich riesig gefreut, als ich meinen digitalen Posteingang prüfte und Deine Zeilen vorfand. Heute nun endlich will auch ich Dir ein paar Zeilen senden.

Es ist wirklich toll, dass Du Dich der rasanten technischen und digitalen Entwicklung nicht verweigerst und all das nutzt, was Dir Dein Leben leichter macht. Deine Hände wollen den Stift nicht mehr ruhig halten. Du sprichst Deine Briefe einfach in das Mikrofon. Den Rest macht Deine App. Weißt Du, dass ich früher nie solche langen und interessanten Briefe von Dir erhalten habe? Das ist keine Kritik. Ich bin stolz auf Dich, dass Du Deinen Alltag so gut meisterst.

Wenn Du meinen Brief bekommen hast, denke bitte daran, die Schrift zu vergrößern, damit Du besser lesen kanst. Du weißt ja wie es geht. Wenn’s nicht so gut klappt, rufe mich einfach an. Ich helfe Dir dabei. Schließlich kann man sich nicht alles merken.

Wer weiß, wie fit ich in gut dreißig Jahren sein werde. Ich bin wirklich froh, dass die Medizin inzwischen richtig gut ist. Diese Drei-Klassen-Medizin war doch ein Elend. Mensch ist Mensch. Ein einziges gesundheitliches Versorgungssystem brachte den Sinn der Medizin zurück. Wir werden ganz sicher Deinen nächsten runden Geburtstag feiern können.

Ach ja, worum ich Dich bitten wollte, Du musst mir unbedingt zeigen, wie Du das tolle Häkelmuster für die Küchengardine gemacht hast, die Du mir zu meinem Geburtstag geschickt hast. Ich staune wirklich, dass Dir Deine Hände so gut bei den Handarbeiten gehorchen. Ich bin begeistert.

Du fragtest mich, ob ich mein Buch mit autobiographischen Zügen fertigstellen konnte. Nein, mein liebes altes Ich, noch immer habe ich es nicht geschafft. Fast schäme ich mich dafür. Ich möchte viel stärker und konsequenter sein. Immer wieder bremst mich etwas aus.

Aber die Vorbereitungen zur Galerie-Ausstellung mit Deinem künstlerischen Lebenswerk steht vor dem Abschluss. Das mediale Interesse ist unglaublich groß. Es wird eine großartige Ausstellung sein. Da bin ich mir sicher. Hoffentlich geht es Dir am Tag der Vernissage gut und Du kannst dabei sein.

Und was ich Dir noch erzählen wollte …

Einhundert Jahre alt zu werden ist eine große Herausforderung. Klopfen doch die Zipperlein hier und da bereits heute an der Tür. Ich wünsche mir insbesondere auch im (hoffentlich) hohen Alter einen fitten Kopf und klaren Verstand zu haben. 

So, für heute genug geplappert.

Bis zum nächstten Mal,

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Vom Kind zur Frau

Welchen Rat würdest du deinem Teenager-Ich geben?

Das ist eine wirklich interessante Frage. Zumal sie aus der heutigen Sicht betrachtet wird. Den heutigen Lebenserfahrungen, der heutigen Gesellschaftsform, denn auch diese veränderte sich.

Hinzu konmt, dass die wenigen Jahre zwischen dem dreizehnten und neunzehnten Lebensjahr, also den Teenagerjahren, eine unglaublich große Entwicklungsspanne junger Menschen ist. Es ist der Weg vom Kind zum Erwachsenen.

Diese Zeit prägte mich unglaublich stark. Noch heute, nach fünfzig  Jahren, habe ich hin und wieder an den verbliebenen Phantomschmerzen zu knabbern.

Einen Rat darf ich meinem Teenager-Ich geben: „Vergiss nie: Du bist ein wunderbarer Mensch. Bewahre Deine Seele. Ganz gleich, wohin Du auch gehen wirst, gehe mit Deinem ganzen Herzen.“

Der Leitgedankte von Konfuzius: „Wohin Du auch gehst, gehe mit Deinem ganzen Herzen.“ begleitet auch diesen, meinen Blog.

Das Bild ist ein Schnappschuss von heute. Denn, als ich Teenager war, hatten die allerwenigsten Leute eine Farbbildkamera. Deshalb wählte ich diesen Filter.

Was würdest Du Deinem Teenager-Ich raten?

Bis zum nächsten Mal. Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Pünklich, wie die Bahn: Das Wetter

Huch, auf den Wetterbericht ist, wie auf „Die Bahn“, Verlass. Heute am Morgen rieb ich mir ungläubig die Augen. Fiel doch nicht etwa achtundvierzig Stunden später pünktlich der prognostizierte Schnee.

Seit Monaten beobachte ich verschiedene Wettervorhersagen und vergleiche diese mit der Realität. Mir ist es unbegreiflich, weshalb Wetterprognosen nicht mehr für wenigstens drei Tage möglich sein sollen. Vielleicht sollten wir doch lieber einen Frosch befragen oder einen tiefen Blick in die Glaskugel werfen.

Absurd sind die theatralisch vorgetragenen Erklärungen der wetterschlauen Interpreten an den kunterbunten digitalen Wetterkarten im Fernsehen, die auch im großen word wide web zu sehen sind. Wie wird das Wetter im März? Wie wird der Sommer 2026? Tja, wie wohl? Das Beste ist, wir schauen am Morgen vor die Haustür, halten mal den Finger in die Luft, um die Windrichtung zu prüfen, atmen tief durch, um die „gefühlte“ Temperatur festzustellen und schon wissen wir Bescheid. Ich denke, so ähnlich tut das wohl inzwischen fast jeder.

Die für die meisten Menschen langweiligste Information im Radio und Fernsehen, waren die Wasserstandsmeldungen oder Meldungen der Pegelstände. Irgendwann 2015 oder 2016 wurden diese Meldungen eingestellt. Wahrscheinlich, weil  man bemerkte, dass sich jeder, der diese brauchte aus dem Netz ziehen kann.

Die theatralischen aufgeladenen Wetter-Sketche haben sich aus meiner Sicht selbst als ad absurdum geführt.

Ich gehe davon aus, dass es gute Wetterprognosen geben wird. Dabei denke ich zum Beispiel an den Flugverkehr, Schifffahrt, Transportwesen und so weiter.

Macht es doch einfach wie mit den Pegelständen, wobei diese wahrscheinlich genau waren. Spart Euch die Fernsehvorträge und gebt den Leuten den Einblick in fundierte Prognosen.

Bis dahin werde ich mich mit „Grete“ verbünden und die Wetterlage einfach erahnen 😉

Kennst Du eine wirklich gute Wetter-App?

Bis zum nächsten Mal, Eure Petra Kolossa.

Die Künstlerin Theresia Hillebrand erschuf  meine „Grete“.

Ein Tag mit nix

Heute ist einer dieser Tage, die nicht Tag werden wollen. Dunkle, schwere, schneeträchtige Wolken hängen über uns, die sich hoffentlich bald leeren werden. Die Wetterprognosen ändern sich fast stündlich. Soeben schaute ich noch noch einmal. Sollte es doch heute bereits um zehn Uhr, dann um zwölf, dann um dreizehn, dann vierzehn, schließlich um achtzen Uhr aber nun soll es wohl um neunzehn Uhr schneien. Wir können keinen Tag korrekt das Wetter vorhersagen. Aber wir glauben zu wissen, wie das Klima in fünfzig Jahren sein wird. Nun gut, ich werde morgen früh sehen, ob ich in eine erfrischende Winterlandschaft schauen werde.

Die Müdigkeit hängt mir wie Blei auf meinem Körper. Eigentlich wollte ich dies und das und noch so viel mehr tun. Ich kann mich nicht aufrappeln. Mir fehlt die Konzentration. Es zieht mir die Augen zu. Total verrückt! Was ist das nur für ein Samstag?

Kennst Du solche Tage, an denen nichts wirklich geht?

Inzwischen machte ich Abendessen. Ich sah in die Wettervorhersage. Der Schnee soll nun um dreiundzwanzig Uhr kommen.

Ich werde mich jetzt einfach bettfein machen, noch ein paar Seiten lesen bis mir die Augen zufallen.

Morgen ist ein neuer, frischer, gereinigter, lebendiger Tag. Ganz sicher! 😉

Bis morgen ✨️

Petitesse – Randnotiz – 2026-01-23

Beschmutze nicht Dein eigenes Nest!

Es ist ein Selbstverständnis, so glaubte ich bisher. Ein ungeschriebenes globales Gesetz, das so etwas, wie Ehre, Stolz und Liebe mit sich führt.

Nur charakterschwache, eitle, blasierte, selbstgefällige Menschen erheben sich über andere und führen diese vor Fremden vor.

So geschehen auf dem World Economic Forum 2026 in Davos.

Noch nie habe ich erlebt, dass ein Staatsoberhaupt sein eigenes Volk vorführt oder sich gar über seine Landsleute beklagt. Und das Ganze außerhalb seiner Staatsgrenzen in einem anderen Land.

Im Gegenteil, diese sprechen von ihren großartigen Landsleuten, fleißigen, starken Menschen und so weiter.

Was macht der deutsche Bundeskanzler? Er beschwert sich auf dem World Economic Forum vor allen hohen Staatsrepräsentanten über die Faulheit der Deutschen. Sie würden zu wenig arbeiten. Wo doch die Schweizer zweihundert Stunden mehr im Jahr arbeiten. Er hinterfragt es polemisch, sinngemäß, ob denn die Genetik der Deutschen so viel anders sei. Als ich das hörte, wuchs mein Groll noch mehr an.

Ganz am Rande möchte ich erwähnen, dass zweihundert Stunden im Jahr etwa vierzig Minuten pro Tag länger arbeiten bedeutet. Die Schweizer haben grob gerundet durchschnittlich 1500 Euro mehr monatliches Netto-Einkommen, als die Deutschen. Hinzu kommen die wesentlich geringeren Steuerlasten für die Bürger. In Deutschland zahlt ein Alleinstehender 47,8 % Steuern, in der Schweiz 23,4 %. Oder das Beispiel einer Familie, also zwei Erwachsene und zwei Kinder: In Deutschland 40,8 % und in der Schweiz 17,7 %. Hier könnt Ihr gern nachlesen.

Unserem Bundeskanzler scheinen die faulen Deutschen seit kurzem als Sündenböcke in den Sinn gekommen sein. Die, die ständig blau machen und sich krankschreiben lassen, die faulen Säcke, die nicht ausreichend Stunden schrubben, die Alten, die mal nicht so faul ihre Rente einsacken, sondern sich weiter irgendwo verdingen sollten.

So referierte er neulich auf innerdeutschen Veranstaltungen und ereiferte sich darüber. Auch das ist nicht die feine englische Art. Aber soll er sich von mir aus, seinen aufgestauten Frust von der Seele reden. Jedoch ein internationales Treffen der Weltelite zu nutzen, und sich über sein eigenes Volk zu beschweren und dieses als faul vorzuführen, macht mich mehr als sprachlos.

Wenn wir manches Mal im Spaß sagen: Lehrer ohne Schüler wäre ein entspannter Job oder Verkäufer ohne Kunden und so weiter, denke ich, unser Bundeskanzler wäre glücklich, ein König ohne Volk zu sein. Nur wer wäre dann der Sündenbock für all den Trödel, für all das, was nicht rund läuft?

Tag- und Nachtrhythmus

Wenn du deinem Haustier etwas beibringen könntest, was wäre das?

Als ich heute am frühen Morgen die Frage an uns Blogger las, musste ich etwas schmunzeln. Denn, wenn ich könnte, würde ich tatsächlich unserem Kater Flo etwas beibringen wollen.

Jede Nacht ist für uns eine Herausforderung, ausreichend Schlaf zu tanken. Je älter das Kerlchen wird, desto energischer macht er sich lautstark bemerkbar.

Am Tag erholt sich der fast achtzehnjährige Vierbeiner von seiner vollbrachten Nachtschicht, nämlich dem Bewachen seines Reviers und den in seinem Reich lebenden Zweibeinern.

Flo hat eine laute, knarrende, intensive Stimme, die einem typischen  „Miau“ weit entfernt ist. Er ist äußerst kommunikativ und weiß somit auch verbal seine Aufmerksamkeit in den Mittelpunkt zu rücken.

Tief in der Nacht werden wir aus dem Schlaf gerissen, weil Flo uns eindrucksvoll Bescheid gibt, dass er nun durch die Katzenklappe nach Hause gekommen sei. Er verkündet uns, wenn er sein Katzenklo benutzt hat, seinen Fressplatz aufsucht, oder dort ein besonderer Schmaus fehlt. Er teilt uns mit, dass er jetzt an seinem Wasserplatz geschlappert hat, er an der Terrassentür nach draußen schaut und so weiter und so fort. Besonderen Spaß hat er dabei, sich mitten in den Raum zu stellen und seine eigene Stimme in der Stille der Nacht hallend wie in einem Dom wahrzunehmen.

Wenn seine innere Uhr auf cirka halb sechs Uhr rückt, wird es für ihn Zeit, laut argumentierend über die Zweibeiner zu trampeln und ihnen die Ohren zu beschallen. Denn schließlich stehe eine Schichtübergabe an. Flo bereitet sich auf seinen wohlverdienten Tagschlaf vor.

Gern würde ich ihm beibringen, als ein leise schnurrendes Samtpfötchen durch die Nacht zu schleichen 😺 Das wäre wirklich großartig.

Tja, seine Natur ist, wie sie ist. Wir lieben das Katerchen auch mit seinem immer lauter werdenden krächzendem Miau 😻

Jetzt bin ich neugierig. Was würdest Du Deinem Haustier gern beibringen?

Schreibe es einfach ins Kommentarfeld.

Habt einen wunderschönen sonnig-kalten Wintertag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Petitesse – Randnotiz – 2026-01-04

Fikusbaum und Olsenbande

Als ich die Nachricht vom Sparkassenraub in Gelsenkirchen hörte und dann die nachgeschobenen Informationen, wie das ganze Ding stattgefunden haben soll, wusste ich nicht, ob ich laut lachen und doch lieber entsetzt sein sollte.

Das alles ist so dermaßen absurd. Die Räuber sollen 3200 Schließfächer geknackt und sich schlappe dreißig Millionen Euro eingesackt haben.

In aller Seelenruhe puckerten sie sich ein Schlupfloch auf dem Weg durch die Tiefgarage in den Tresorraum, räumten hübsch die Steinchen beiseite, krabbelten durch das Löchlein und öffneten 3200!!! Schließfächer und räumten die Dinger aus.

Ganz ehrlich, das ist schon rekordverdächtig. Wieviele Stunden werden sie wohl dafür gebraucht haben? Ich überlege: Wenn nur eine einzige Minute pro Schließfach benötigt würde, wären die Räuber mit rund dreiundfünfzig Stunden, also über zwei komplette 24-Stunden-Tage beschäftigt. Und das allein nur mit dem Ausräumen dieser Schließfächer.

Aber wahrscheinlich bin ich da zu naiv.

Unwillkürlich muss ich an eine Situation denken, die sich 2003 ereignete.

Damals hatte ich ein ziemlich großes Büro, das das Vorzimmer zur damaligen Geschäftsführerin eines großen Unternehmens war. Dieses war mit einer Alarmanlage ausgestattet, die automatisch scharf gestellt wurde, wenn die Chefin oder ich als letzte eines Arbeitstages den Raum verließen.

Damals kam es in einer einzigen Woche zu drei nächtlichen Alarmmeldungen bei der damals zuständigen Sicherheitsfirma. Diese rückte aus, um vor Ort nach dem rechten zu sehen. Sie fand keine Besonderheiten.

Bei der dritten eingehenden Meldung nahmen sie sich die Zeit, der Ursache der Fehlmeldungen nachzugehen. Letztendlich stellte sich heraus, dass sich der große im Raum stehende Fikus einem welken Blatt entledigte und das herabfallende Teilchen den Alarm auslöste.

Und nun soll mir einer sagen, dass jedermann in einer Sparkasse einem Tresorraum mit Hammer und Meißelchen zu Leibe rücken, sich seine Säckchen füllen und dann ganz vergnüglich in sein Auto steigen kann, um gemütlich aus der Tiefgarage ins Nirgendwo zu reisen.

Dachte ich doch immer, dass „Die Olsenbande“ eine Gaunerkomödie sei.

Zwischen schwarz und weiß

Kurz überlege ich, hier in meinem Blog Bilanz über das Jahr 2025 zu ziehen. Ich entschied mich, es nicht zu tun.

Denn ich denke, dass dieses 2025 nicht nur für mich, sondern wahrscheinlich für fast alle von uns ein verdammt anstrengendes und uns forderndes Jahr gewesen ist.

Das was einmal sein wird, also das, was uns das neue Jahr, das 2026, mit sich führen wird, wissen wir heute noch nicht.

Es wäre wirklich schön, wir könnten einen Blick in die mystische Glaskugel werfen und bekämen eine rationale Antwort. So bleibt uns nur, unser Wissen, unseren Verstand und unsere Erfahrungen mit einer Prise Spekulation zu verrühren, um eine vage Vorstellung von dem zu erhalten, was potentiell auf uns einströmen könnte. Also bleiben wir aufmerksam und achtsam.

Um uns daran zu erinnern, dass es zwischen schwarz und weiß eine ganze Menge Farben gibt, malte ich für Euch diese starke und optimistische „Fantafantin“ als Glücksbringer für das Jahr 2026.

In ein paar Stunden ist 2025 Geschichte. Lassen wir es los und gehen zuversichtlich ins 2026!

Ich wünsche allen meinen Lesern ein wunderbares, erfolgreiches, gesundes, glückliches neues Jahr. Mein Herzenswunsch für mich und uns alle: Möge auch dieses Jahr friedlich bleiben.

Herzlich danke ich Dir, dass Du mich sowie meine Texte und Bilder begleitest. Ich freue mich riesig, Dich auch in 2026 als treue Leserin beziehungsweise treuer Leser an meiner Seite zu wissen.

Kommt gut rein! 🎉✨️🥂

Herzlich, Eure Petra Kolossa.