Auflösung

Fast hätte ich es vergessen. Aber Ihr sollt nicht im Dunkeln tappen.

In diesem Beitrag vom 20. Februar fragte ich Euch, wer von uns beiden das Bild (rechts im Hintergrud) gemalt hat.

Eure Antworten halten die Waage.

Die richige Antwort ist natürlich:

Heiko Holdenried

Noch bis Mitte April ist diese kleine Ausstellung im „Alpenland“, Seestraße 26, Ravensburg zu sehen. Wer mag, schaut einfach vorbei.

Einen schönen Dienstag für Euch alle.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: … bitte nutzt das Kommentarfeld 😉

Gedanken am Bügelbrett

Es gibt Dinge, die kaum einer gern tut. Zum Beispiel Wäsche bügeln. Nun mag es absurd klingen, aber ich mache das total gern.

Ich liebe es, wenn die Wäsche duftend, akkurat gestapelt und gerade auf den Bügeln hängend im Schrank wieder ihren Platz gefunden hat.

Ich bin gefangen an diesem Bügelbrett. Es is eine routinierte Tätigkeit und ich kann meinen Gedanken freien Lauf lassen. Alles Wichtige und Unwesentliche frequentiert mein Hirn. Und so manche gute Geschichte entstand an meinem Bügelbrett. Ich schlage also zwei Fliegen mit einer Klappe. Produktive Hausarbeit plus Denkzeit.

Vor ein paar Tagen traf ich auf eine Familie. „Darf ich ihnen einen Kaffee anbieten?“, wurde ich gefragt. Ich bejahte die Frage. „Filterkaffee oder einen schnellen aus einer Kapsel?“ Ich entschied mich für den schnellen. „Das kostet fünfzig Cent Ablass an die Mädchen.“ Die Sechszehnjährigen saßen am Tisch und hielten mir grienend die ausgestreckte Hand entgegen. Ich begriff den Sinn sofort und fragte sie, wohin das Strafgeld denn ginge, das sie ökologisch-pädagogisch auf diese Weise eintreiben. Nun, sie bräuchten das für ihre Umweltaktionen, wurde mir erklärt. Ich zahlte meinen bösen Kaffee und verzichtete auf eine Diskussion.

Während meines Gespräches mit der Mutter bemerkte eine der Töchter, dass diese wahrscheinlich ihr T-Shirt trug. Sie unterbrach das Tippen auf ihrem iphone und sprach sie prompt darauf an. Sie empörte sich, wie das sein könne.

Die Mutter breit lächelnd: „Du erwartest von mir, dass ich die Wäsche bis maximal zwanzig Grad, mit einem Waschball und dem Kurzprogramm der Waschmaschine wasche und an der Luft trockne. Ein Bügeleisen zu verwenden sei unnötiger Stromverbrauch und ein Tabu. Meine gute Bekleidung kann ich nach dieser Prozedur so nicht tragen. T-Shirts habe ich üblicher Weise keine. Also nahm ich dieses hier. Nach dem Gespräch werde ich mich um meine Bekleidung wieder nach meiner Methode kümmern.“

Der Teenager schaut seine Mutter an. „Wenn ich genau hinschaue, glaube ich nicht, dass das mein T-Shirt ist. Meins war weiß. Das du anhast, sieht nur so ähnlich aus.“ Die Mutter lacht. „Kind, das ist deins. Gewöhne dich daran. Auf diese Weise wird die Wäsche nicht so, wie du es immer gekannt hast. Dein Auge wird es bald nicht anders wahrnehmen. Das neue Weiß wird für dich in nicht allzulanger Zeit das ganz richtige Weiß sein.“

Als ich die knapp einhundert Kilometer nach Hause fuhr, dachte ich über diese Begebenheit nach. Mein ökologischer Index ist höchstwahrscheinlich im roten Bereich. Ich bügele meine Wäsche, wasche sie mit einem guten Waschpulver. Ich liebe einen Weichspüler zu verwenden und gegebenenfalls sogar noch einen Hygienespüler. Die Waschtemperaturen wähle ich entsprechend der Notwendigkeit. Ich genieße meinen Kaffee aus der Kapsel und tanke Diesel.

Wenn ich allein für nur diese Sünden je fünfzig Cent zahlen müsste, würden die ausgestreckten Hände der Mädchen gut gefüllt.

Ein Gedanke jagt den nächsten. Welch ein Irrsinn ist das eigentlich. Dem erhobenen, belehrenden Finger folgt Bestrafung bei Missachtung mittels Strafgelder. Die aus einer negativen Handlung erpressten Gelder werden für vermeintlich positive Zwecke benutzt. – Die Kinder tuen genau das, was sie vorgelebt bekommen. Eine Erwartung wird an die Kinder gestellt. Erfüllen sie diese nicht, werden sie in irgedeiner Weise gerügt, bestraft. Eine Korrektur ihres Verhaltens wird vorgenommen, sozusagen ihre Zahlung. Eine friedliche Atmosphäre zum Beispiel ist der positive Effekt. Ein Effekt, der durch Nötigung, aber nicht durch Einsicht geschah.

Aber genau das sieht, hört und erlebt unser Nachwuchs Tag für Tag: Strafgelder für alles Mögliche. Es wird sich nichts in eine positive Richtung wandeln, wenn der Prozess nicht durch den eigenen Kopf eine Selbsterkenntnis erfährt. Alles andere ist Angst. Angst, etwas Falsches zu tun. Angst, nicht gut zu sein. Angst, bestraft zu werden. Angst, den aufgesetzten gesellschaftlichen Erwartungen nicht gerecht zu werden …

Bevor mich meine Gedanken von einem zum anderen tragen, ziehe ich jetzt den Stecker vom Bügeleisen und höre auf zu philosophieren.

Habt alle einen schönen Sonntag.

… und ich freue mich, wenn Ihr das Kommentarfeld aktiv benutzt. Denn gern möchte ich Eure Meinung erfahren.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Nuel Iyere – schreibt auf petra-kolossa.com

Ich freue mich sehr, Euch heute Nuel Iyere vorzustellen. Er wird ab sofort für Euch in meinem Blog als zweiter Autor schreiben.

Nuel ist ein junger Mann. Wir kennen uns seit fast drei Jahren. Ich mag seinen forschen und sehr erfrischenden Schreibstil. Er ist sehr weltoffen und interessiert an allem, was ihn frequentiert. Er ist neugierig, analytisch und muss alles wissen und ergründen. Er denk sehr schnell und strategisch. So ist sein Portfolio äußerst weit gefächert. Sein Wunsch ist es, aus seinem Blickwinkel zu schreiben. Er greift Themen auf, die ihn faszinieren und gibt seine Gedanken an Euch weiter.

Die räumliche Distanz zwischen Nuels und meinem Standort beträgt 7119 Kilometer. Das hat mir die Navigation verraten, als ich sie befragte. Jedoch hat uns der große Abstand nie abgehalten, den Kontakt zu pflegen und unendlich viele kleine und große Gedanken auszutauschen.

Im Laufe der Zeit wird er sich Euch selbst vorstellen. Ich weiß jedoch, dass es sein großer Wunsch ist, mit Euch ins Gespräch zu kommen. Jeder, der schreibt, wie auch ich, hat das Bedürfnis auf ein Feedback. Deshalb möchte ich Euch hier ermutigen, das Kommentarfeld fleißig zu benutzen.

Eines erwähnte ich noch nicht. Nuels Muttersprache ist Englisch. Für die, die kein perfektes Englisch sprechen, habe ich ganz oben in meinem Blog einen Übersetzer / Translaor eingefügt. Dort könnt Ihr Eure Muttersprache auswählen. Und der Text wird automatisch für Euch übersetzt.

Und zum Schluss sollt Ihr noch wissen, was Nuel hauptsächlich beruflich tut. Auf seiner Seite auf LinkedIn könnt Ihr Euch noch ganz schlau machen. Hier nur eine kleine Zusammenfassung:

Nuel Iyere ist ein ergebnisorientierter Autor und Texter von speziellen Inhalten.
Er hat Erfahrung im E-Mail-Marketing, im Schreiben von hochkonvertierenden SEO-optimierten Artikeln für Blogs und Websites sowie im Erstellen von Web- und Verkaufstexten.
Seine Leidenschaft ist es, B2C-Besitzern dabei zu helfen, ihre Conversions und ihren ROI zu steigern, indem sie den Traffic auf ihre Websites lenken.  Ihr habt einen LinkedIn Account? So verbindet Euch gern mit ihm. Klickt dazu einfach hier.

Symbolisch für den Start und ein gutes Gelingen zwei Blüten des Frühlings.

Mir bleibt jetzt viel Erfolg Nuel zu wünschen und Euch ein großes Lesevergnügen.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Links-Rechts-Links-Gewinde …

… weiß der Kuckuck, wie herum das richtig ist!

Dort wo ich bin, geht etwas zu Boden, das in irgendeiner Weise mit einem Gewinde zu tun hat. Bis zum heutigen Tag kann ich das Handeln meiner Hände mit den Gedanken meines Gehirns nicht koordinieren.

Soeben glitt mir der Verschluss des Tomatenmarks aus den Fingern. Ich fand ihn endlich uner dem Tisch … Das war der Anstoß, Euch heute dieses Blog zu schreiben.

Wenn ich den Verschluss der Zahnpastatube zudrehe, landet im gleichen Moment der Deckel auf dem Boden. Verdammt, wie herum ist das Ding zu drehen, damit der Verschluss schließt?

Wenn möglich, kaufe ich eine Zahnpasta, die keinen Drehverschluss hat. Es ist ein gutes Gefühl, nicht immer auf dem Boden diesen kleinen Deckel suchen zu müssen.

Ein anderes Beispiel: Das Salz des Geschirrspülers muss nachgefüllt werden. Für Euch kein Problem. Stimmt’s? Für mich schon. Mir gelingt es, diesen sehr fest sitzenden Verschluss noch fester zuzudrehen, so, dass gar nix mehr geht.

Mein Opa erkannte mein Problem und sagte immer zu mir: „Mädchen, so lange das Deutsche Reich besteht, man die Schraube rechts herum dreht.“ Ok. Auch wenn das Deutsche Reich nicht mehr existent ist, diese Schrauben und Gewinde drehen wohl immer noch so, wie einst.

Bin ich in der Küche und habe ein Glas zu öffnen, schaue ich auf die Wanduhr und durchdenke den Prozess. Es heißt im Uhrzeigersinn drehen. Ja, aber verflix wie herum nur? Im Uhrzeigersinn aufdrehen oder zudrehen? Ich kann es mir nicht merken.

Ich kann nur mit der linken Hand eingießen. Muss ich es rechts tun, wie das Befüllen des Bügeleisens mit destilliertem Wasser, das nur mit der rechten Hand möglich ist, halte ich mir den linken Finger als Führung, damit das Wasser den richtigen Weg nimmt.

Als Teenager wurde ich oft auf den Motorrädern der Jungs eingeladen, mitzufahren. Ich habe es genossen. Auch wenn ich mir permanent die Wade am Auspuff verbrannt habe.

Warum? Ich steige prinzipiell „falsch“ auf das Fahrrad, also auch auf das Motorrad. Ich traf noch keinen Menschen, der auf der Seite der Kette auf das Rad aufsteigt. Ich kann es nicht anders. Oftmals habe ich es versucht. Aber ich falle dann einfach um. Jaha … lacht nur! Auf Hiddensee lag ich wie ein Maikäfer im Straßengraben, weil mich ein Postauto von der Straße drängte. Hätte ich es wie ein normaler Mensch gekonnt, zur richtigen Seite abzuseigen, hätte meine B-Note definitiv besser ausgesehen.

Als ich mich bei einer Familienfeier mit der damals kleinen Lara mit dem Ausmalen von Bildern beschäftigte, wurde ich gefragt: „Petra, bist Du Linkshänder?“ Ich fragte: „Nein. Warum?“ Und in diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich die Buntstifte in der linken Hand hielt und ganz selbstverständlich zeichnete und ausmalte.

Es gibt unendlich viele Beispiele, die mir dieses links-rechts-links absolut schwer machen und mich zeitweise zur Verzweiflung bringen. Erst sehr spät begriff ich, dass ich wahrscheinlich eher ein Links- statt ein Rechtshänder bin. Damals wurden wir Kinder noch darauf getrimmt: Man nimmt das Messer in die rechte Hand, die Gabel in die linke. Der Stift gehört in die rechte Hand. Zum Glück wird darauf heute keinen gesteigerten Wert gelegt. Ich bin davon überzeugt, dass das von der Natur gegebene durch „Umerziehen“ Koordinationskonflikte auslöst.

Ich greife nach meinem Glas Wasser. … In welche Hand gehört eigentlich das Glas oder die Tasse? Es wird immer rechts oberhalb des Messers eingedeckt. Ich greife prinzipiell diagonal, um das Glas letztendlich in die linke Hand zu nehmen. Ich stoße auch immer mit der linken Hand an. Mein Gefühl sagt mir, dass das sicher nicht korrekt ist. Auch dafür wird es Regeln geben. Ich tröste mich und sage zu mir: Die Linke kommt von Herzen.

Nun bin ich ganz neugierig. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn ja, sind diese hinderlich in Eurem alltäglichen Leben? Oder hat das keinen Einfluss auf Euer Tun? Schreibt bitte einfach unten in das Kommentarfeld. Ich freue mich sehr, von Euch zu lesen.

Einen schönen Sonntagnachmittag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

Klein, fein, spontan – Kunstschau in Ravensburg

Eure Bilder passen gut zusammen. So hörte ich bei der Austellung im Frühjahr letzten Jahres mit unserer Künstlergruppe seeArt in Wittenhofen. Es war das erste Mal, dass Heiko Holdenried als zu diesem Zeitpunkt relativ neues Mitglied unserer Gruppe mit uns ausstellte.

Im darauffolgenden Herbst, trafen unsere Bilder bei „Kunst im Keller“ in Ravensburg erneut aufeinander. Besucher unterhielten sich mit mir und sprachen über die ausgestellten Bilder. Immer wieder musste ich korrigieren und sagen: „Nein, diese Bilder dort sind Werke von Heiko Holdenried. Die habe ich nicht gemalt.“

Wir mussten feststellen, dass unsere Werke von der Farbkraft und Wirkung tatsächlich gut zusammenpassen. So entschieden wir uns, bei passender Gelegenheit, eine gemeinsame Ausstellung zu machen. Heiko malt in der Regel auf sehr großen Untergründen um die zwei Meter und mehr. Meine Bilder sind nicht größer als einhundertzwanzig Zentimeter. Es hat einfach logistische Gründe 😉 Diese Monster müssen schließlich irgendwie bewegt werden.

Nun gut. Heiko bekam eine Anfrage für eine Ausstellung. Er rief mich an und fragte, ob ich ihn mit kleineren Bildern unterstützen kann. Und spontan entschieden wir uns, diese doch sehr kleinen Flächen im „Alpenland“ in Ravensburg zu bespielen.

Unsere kleine Kunstschau könnt Ihr bis Mitte April 2020 im „Alpenland“ Haus am Mehlsack, Seestraße 26 – 28, 88214 Ravensburg sehen.

Ehrlich, es war tatsächlich eine Herausforderung. Es ist keine klassische Galerie. Doch hängten wir die Bilder mit viel Spaß. Möge diese kleine Ausstellung allen Besuchern viel Freude bringen und vielleicht für so manchen Gesprächsstoff sorgen.

„Heiko, wir brauchen noch ein Bild für unsere Öffentlichkeitsarbeit von uns.“ „Ja, kein Problem.“ Und so war eine dortige Mitarbeiterin gern bereit, uns zu fotografieren … Hier bekommt Ihr ein paar Momentaufnahmen zwischen Bauch einziehen, den Versuchen, eine vernünftige Pose einzunehmen und dem Moment „Eigentlich egal! Lass uns einfach sein, wie wir sind!“ … Hier ein paar Impressionen:

Während wir unsere Bilder hängten, wurde Heiko angesprochen und man sagte ihm wie toll diese Bilder seien. Er musste korrigieren, und erklären, dass es nicht seine Bilder seien … Und das bringt mich auf folgende Idee. Schaut Euch bitte das folgende Bild an.

Ihr seht im Hintergrund rechts eines unserer Werke, die wir ausstellen. Was meint Ihr? Wer von uns beiden hat dieses Bild gemalt???

Schreibt es einfach unten in das Kommentarfeld.

A: Heiko Holdenried

B: Petra Kolossa

In einer Woche bekommt Ihr hier die Auflösung.

Nun bin ich ganz neugierig und freue mich auf Eure Antworten.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Kaffee – ein Dilemma

Coffee to go – Eine der dämlichsten Angewohnheiten, die ich mir vor ein paar Jahren an Land gezogen habe.

Ich mag einen guten Kaffee zu jeder Tages- oder Nachtzeit. Und für mein permanentes auf Achse sein war diese Erfindung damals ein verlockendes Angebot und wurde bald für mich zur Selbstverständlichkeit. Ich genieße es, auf langen Fahrten nach meinem Kaffee zu greifen und an diesem Becher zu nippen.

Seit drei, vier Jahren benutze ich eigene Coffee-to-go-Becher. Also wieder verwendbare, um den schnell produzierten Müll zu vermeiden. Nur noch selten kaufe ich unterwegs einen solchen Kaffee im Wegwerfbecher. Nämlich dann, wenn ich etwas müde bin, gern einen Kaffee trinken möchte, aber mein eigener Becher zu Hause im Schrank steht. Und so war es neulich.

Ich bezahlte meine Tankfüllung und kaufte noch einen Coffee to go. Als ich den Becher in die Hand nahm, fühlte ich eine raue dicke Oberfläche. Hmm, denke ich. Appetitlich fühlt sich dieses Material nicht an. Nichtsdestotrotz nehme ich meinen Kaffee mit ins Auto. Er ist noch zu heiß, um ihn zu trinken. Also fahre ich erst einmal weiter.

Es ist spät. Es ist dunkel. Es regnet. Die kilometerlange Kutscherei durch die Baustelle ist ermüdend. Ahhhhh! Mein Kaffee! Ich freue mich, diesen jetzt zu trinken. Ich lange nach dem Becher. Nehme diesen an meine Lippen und … Binnen eines Augenblicks war der gesamte Inhalt auf meinem Kleid. Ich wusste bis dahin nicht, wieviel Flüssigkeit zweihundert Milliliter sein können. Denn ich fühlte, wie sich die warme Nässe auf dem Autositz in meine Leggins saugte. Verdammt! Ich brauche einen Parkplatz!

Nach dem dritten Anlauf fand ich einen, der nicht bis zum letzten Zentimeter mit zur Nachtruhe abgestellten LKW besetzt war. Endich! Es ist ein elendes Gefühl, in einer lauwarmen Kaffee-Feuchtigkeit zu sitzen.

Ich besah mir nun diesen Pappbecher und sah das Problem. In diesem Fall kann ich nur sagen: Öko hin und Öko her. Es gibt einfach Dinge, die nicht zusammenpassen. In diesem Fall Coffee to go und Pappbecher. Wenn der Kaffee nicht sofort ausgetrunken wird, weicht der Boden durch. Das Dilemma: Als ich den Becher nahm, um zu trinken, löste sich die eingepresste Pappe.

Werde ich perspektivisch auf diesen Kaffeegenuss unterwegs verzichten? Jein. Ja, ich werde keine Pappbecher mehr mit ins Auto schleppen, sondern mir vor Ort die Zeit nehmen und meinen Kaffee aus einer Tasse in Ruhe trinken. Nein, mein eigener Becher ist perfekt für unterwegs. Ich kann den zu Hause füllen oder unterwegs füllen lassen.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Eurem Coffee to go gemacht?

Mit diesem Für und Wider seid herzlich gegrüßt von Eurer Petra Kolossa.

Dein Becher Coffee to go in einem meiner Designs. Klicke einfach auf das Bild.

Zwischen den Valentinstagen

Vor etlichen Jahren noch war dieser Valentinstag aus meiner Sicht wieder mal ein Schwapp über den großen Teich. Eine total überflüssige und kommerzielle Aktion, die ich völlig ablehnte. Diesen ganzen Hype um den Tag konnte ich nicht nachvollziehen und ich blockte ab. Schließlich machte ich nicht das, was alle taten und vor allem wollte ich mir nicht zusätzlich auch noch in Sache Liebe irgend etwas vorschreiben lassen. Kurz und gut: Valentinstag war damals für mich tabu und total doof.

Inzwischen mag ich den Valentinstag. Ich mag die Vorstellung, dass dieser Tag global begangen wird und wenn ich bedenke, wieviel positive Energie weltweit am 14. Februar freigesetzt wird! Es kann nur ein fantastischer Tag sein. Als ich las, dass es den Gedenktag für den heiligen Valentinus bereits seit dem Jahr 469 gibt, ist das beeindruckend. Es ist keine Erfindung der Floristen, wie ich häufig hörte und las. Dass diese den Tag zum Anlass nehmen, um für ihr Produkt zu werben, ist nur clever. „Die Feierlichkeiten, Traditionen und Bräuche zum Valentinstag entwickelten sich seit der frühen Moderne in England. Im 19. Jahrhundert verbreiteten sie sich in der englischsprachigen Welt, durch Auswanderer auch in die Vereinigten Staaten, und seit dem späten 20. und frühen 21. Jahrhundert darüber hinaus, bis nach Ostasien.“ (Zitat wikipedia) … ich musste mich belehren lassen. Der Ursprung kommt nicht aus den Vereinigten Staaten, sondern aus England.

Vor zwölf Jahren skizzierte ich im Rahmen meiner Werkgruppe „Kätz“ die „Verknallten Kätz“. Ein paar Monate zuvor entstanden „Gentleman-Kätz“ und „Lady-Kätz“. Es waren damals noch Einstrichzeichnungen. Inspiriert wurde ich durch den Valentinstag. Die Skizzen wurden digital zu Vektorgraphiken verarbeitet und auf T-Shirts, Hemden, Blusen, Tops und andere Textilien in Flock- und Flex-Druck gepresst.

Links Lady-Kätz und Gentleman-Kätz – Rechts die verknallten Kätz

Fast zehn Jahre später griff ich das Thema wieder auf und malte die beiden Kätz. Es waren übrigens die letzten von dreizehn Kätz-Bildern. Ich kann es heute noch nicht sagen, ob ich jemals diese Werkgruppe mit weiteren Bildern erweitern werde. Die verknallten Kätz fanden übrigens noch nicht den Weg auf die Leinwand.

Gestern war also wieder ein 14. Februar – Valentinstag. Nun liegt ein ganzes Jahr bis zum nächsten Valentinstag vor uns. Machen wir doch einfach diese Tage dazwischen zu kleinen Höhenpunkten. Sagen wir es dem, den wir lieben mit kleinen Gesten. Ich habe in meinem Shop gestöbert und möchte Euch damit inspirieren. Es sind Dinge, die im Partner-Look passen. Sie sind ähnlich, jedoch nicht gleich. Jeder behält seine Individualität.

Für die Tasse Lady-Kätz (links) klicke hier.
Für die Tasse Gentleman-Kätz (rechts) klicke hier.
Gemeinsam Kaffee trinken in gleichem Design, dennoch hat jeder seine eigene individuelle einmalige Tasse.

Im Partner-Look unterwegs 🙂 Es ist der gleiche Stil, dennoch wurde hier auf das feminine und maskuline im Design geachtet.
Für das Chiffon-Top Lady-Kätz (links) klicke hier.
Für das T-Shirt Gentleman-Kätz (rechts) klicke hier.

Die kleinen Details versüßen den Alltag. Hier kommen Deine einmaligen Socken im Design von Lady- und Gentleman-Kätz.
Klicke hier für Lady-Kätz (links) und klicke hier für Gentleman-Kätz (rechts)

Das gesamte Sortiment zu meinem Design „Lady-Kätz“ findest Du hier: Bitte klicke das Bild an.
Das gesamte Sortiment zu meinem Design „Gentleman-Kätz“ findest Du hier: Bitte klicke das Bild an.












Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Stöbern und Entdecken.
Habt alle ein sonniges und fantastisches Wochenende.
Herzlich Eure Petra Kolossa.


DD, 13. Februar

Heute ist wieder ein 13. Februar. Und wieder tragen mich meine Gedanken in diese wunderschöne Stadt: Dresden

Vor vier Jahren schrieb ich diesen Beitrag. Der heutige Tag soll Anlass sein, ihn nochmals auf Euren Weg zu geben.

Möge sich das, was damals in dieser Welt geschah, niemals, niemals! wiederholen.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.


„Ich will euch etwas erzählen. Etwas, das wir niemals vergessen dürfen. Ihr habt es zum Glück nicht erlebt und sollt das niemals erleben. Aber ihr sollt dafür sorgen, dass so etwas niemals mehr geschehen wird. Hört zu. Ich war mittendrin. … „, so begann Frau Kunath, meine damalige Klassenlehrerin.
Es war in der ersten oder zweiten Klasse vor über fünfzig Jahren. Die dunklen Augen in dem sonst so fröhlichen runden Gesicht der kleinen Frau füllten sich mit Tränen und sie sah so sehr traurig aus. Diese Situation hat sich in mir eingebrannt, weil ich zu diesem Zeitpunkt davon das erste Mal erfuhr. Jedes Wort saugte ich in mir auf. Sie schilderte uns kindgerecht, wie schrecklich die Bombennacht auf Dresden war. Erzählte uns von den Ängsten der Menschen, der wahnsinnigen Hitze der brennenden Stadt und den folgenden zwei weiteren sinnlosen Bombenabwürfen auf das bereits in Trümmern liegende, brennende Dresden. Sie erinnerte sich, wie sie mit ihrer Mutter durch die kaputten Straßenzüge ging und sich wunderte, weshalb die Leute in dem entgleisten Straßenbahnwagen schliefen. Die starken Druckwellen nahmen den Menschen das Leben. … Sie erzählte uns auch, wie stark die Dresdner waren, wie sie mit ihren Händen und dem Wenigen, was noch war, ihre Stadt Stein um Stein aufbauten. Wie vor allem Frauen, die Trümmerfrauen, schufteten, weil viele Männer nicht aus dem Krieg zurückkamen und mit anpacken konnten …

Jedes Jahr, wenn sich der 13. Februar nähert, denke ich an diese Episode, die sich in mein Bewusstsein bis heute eingebrannt hat. Jedes Jahr, solange ich in Dresden lebte, ging ich, wie so viele andere Dresdner, zur Ruine der Frauenkirche, ein Symbol, ein Mahnmal an diese Bombennacht.
Lange konnte ich den Neuaufbau der Frauenkirche nicht akzeptieren, ich war zerrissen eben aus diesem Grund. Im Jahr 2003 hatte ich die Gelegenheit noch während der Bauphase die Kirche von innen zu sehen. Als meine Hände über das helle, warme Holz im Inneren glitten, versöhnte ich mich allmählich. Heute ist diese Kirche für mich ein wunderbares Kunstobjekt, hell, warm, positiv und einladend.

Heute ist wieder ein 13. Februar. Meine Gedanken sind in meiner Heimatstadt und ich weiß, dass 22:00 Uhr wieder alle Glocken in der Stadt läuten und ich um diese Zeit einen Herzschlag Zuhause sein werde.

Die politische Situation in Europa, in unserem Land und auch in Dresden ist prekär, wie seit langem nicht. Das wird sicher jedem von uns bewusst sein.
Mich quält jedoch, dass solch ein Tag wie dieser, von jeglichem politischem Couleur benutzt und missbraucht wird, um Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die einen blauäugig, die anderen spekulativ, die nächsten provokant – gar aggressiv, andere suggestiv …

Lasst den Dresdnern diesen Tag, um zu gedenken und sich selbst das Versprechen zu geben, dafür Sorge zu tragen, dass derartige Sinnlosigkeiten wie am 13. und 14. Februar 1945 in Dresden nie wieder geschehen werden.

Bilder: Holger Wagner und Petra Kolossa, November 2009

Möge der Rathausmann seine Hand schützend über Dresden halten …

In diesem Sinne, herzlich Ihre Petra Kolossa.

Im neuen Design …

… das ein paar Jahre alte und für Euch von beginn an gewohnte Design meines Blogs ist nun nicht mehr verfügbar.

Da ich Euch für die Zeit des „Umstrickens“ kein Baustellenschild auf den Bildschirm legen möchte, werdet Ihr eine gewisse Zeit lang immer wieder Veränderungen hier feststellen. Mich selbst bringen derartig zeitaufwendige Dinge völlig zur Verzweiflung. Deshalb unterstützt mich administrativ Nuel, ein junger Mann, der mit dieser digitatlen Welt groß geworden ist. Was für ihn ein Selbstverständnis ist, lässt mir Schweißperlen auf der Stirn stehen.

Wir arbeiten also fleißig daran und bald wird die Seite in frischem Design für Euch erscheinen.

Herzlich, Eure optimistische

Petra Kolossa.

Auto teilen – und so

„Lasst doch paar Leute mitfahren in eurem Auto“, so neulich ein Kollege auf einem unserer letzten Meetings, als wiederholt die Pausendiskussion aufkam, dass wir alle viel zu oft und viel zu weit herumfahren, um nur einen Auftrag zu erledigen. Er täte das bereits seit langer Zeit.

Nun gut. Ich plante kurzfristig einen Tripp nach Dresden und entschied mich, das Ganze auszuprobieren. Ich meldete mich bei BlaBlaCar an und gab meine geplante Reise ein. OK, ich entschied mich, das nur mit der Rückreise zu testen.

Kurz nachdem ich das freigegeben habe, meldete sich die erste Mitfahrerin. Ich kam Ana entgegen und versprach, sie vom Bahnhof abzuholen. Der liegt fast auf der Strecke. Das ist in Ordnung. Sie wollte bis Ansbach mitreisen. In der Nacht vor der Rückfahrt von knapp sechshundert Kilometern meldeten sich noch zwei Interessenten. Der junge Mann wollte noch ungefähr einhundert Kilometer weiter und die Dame bis Neu Ulm.

Gut. Also nahm ich in den frühen Morgenstunden Kontakt auf. Michael war bereit, von einem Ende zum anderen in Dresden mit der Straßenbahn zum Treffpunt zu kommen. Das war in Ordnung. Tanja wollte mitten in Bayreut abgeholt werden und zu einer bestimmten Adresse in Neu Ulm gebracht werden. Das lehnte ich ab.

Ich glaubte, alles erledigt zu haben. Als mein Smartphone einen Anruf signalisierte. Michael wusste nicht genau wie er zum Treffpunkt kommen könne. Ich erklärte es ihm und versprach, ihn von der Haltestelle der Straßenbahn abzuholen. – Gut, fertig. Dachte ich. Eine WhatsApp wurde signalisiert. Ich schaue nach. Aha, Ana. Es gibt einen Verletzten im Zug. Man warte auf den Notdienst. Der Zug käme später an. – Ich tippe zurück. Dass ich eine halbe Stunde geben könne. Jetzt alles gut. Dachte ich. – Nein. Michael ruft an. Er käme bereits zehn Minuten vor dem Treff. Er wollte nur Bescheid geben. – „Dankeschön.“, sage ich freundlich. Jetzt noch schnell einen Kaffee und dann los! Befehle ich mir. – Eine WhatsApp. Ana: Sie schaffe es nicht. Der Zug würde noch stehen. – Ich kann nicht warten. Tippe ich zurück. Michael müsse bereits 14 Uhr bei einem Termin sein. Die Fahrt war bei BlaBlaCar so angemeldet. – Ana tippt: Schade. Ich mache mich bereit und will gehen. Mein Smartphone klingelt. – Ana: „Der Zug fährt wir kommen fünf nach an. Geht das noch?“ „Ja, Ana alles gut. Ich hole Dich am Bahnhof ab.“ Ich entschließe mich, noch schnell tanken zu fahren. – Ich steige ins Auto. Die Freisprecheinrichtung meldet einen Anruf. Michael: „Ich wollte nur sagen, dass ich an der Haltestelle warte.“ „Ist gut. Ich bin in fünf Minuten da.“ – Ich lege das Phone beiseite und sehe eine WhatsApp. Ana: Es geht alles klar. In zehn Minuten ist der Zug da. …

Und so war ich den zeitigen Morgen beschäftigt …

Beide waren taktvolle und sehr angenehme Mitfahrer. Ana freute sich, dass wir pünktlich ankämen und sie ihren Tanzkurs besuchen könne. „Boggie-Woggie“, erklärte sie auf meine Frage. Eigentlich sei sie nur für ihre Schwester eingesprungen. Sie habe keine Lust mehr gehabt. So tanzt sie inzwischen mit ihrem Schwager. – An der Autobahnabfahrt wird sie von ihrer Schwester abgeholt. Sie umarmt mich zum Abschied. Für neunzehn Euro ist sie von Dresden bis Ansbach komfortabel gereist.

Michael ist inzwischen nervös. „Schaffen wir das bis 14 Uhr?“, fragt er. „Wenn es uns die Straße erlaubt, werden wir pünktlich sein.“, sage ich und frage, weshalb er so sehr pünktlich sein muss, wenn er seinen Sohn besuchen darf. Er könne doch der Mutter Bescheid geben, dass es ein paar Minuten später werden könnte. „Mein Sohn ist im Heim.“ „Oha. Hat er ein gesundheitliches Problem?“ „Nein. Er kam mit dem Neuen meiner Ex nicht klar.“, stößt er aus. „Warum hast du ihn nicht zu dir genommen?“, frage ich. „Ich bin nicht erziehungsberechtigt.“, sagt er leise. „Hm, er mag dich?“ „Ich weiß es nicht.“, flüstert er. „Das verstehe ich nicht. Erkläre es mir.“ „Ich sehe ihn seit vier Jahren das erste Mal. Wir hatten nur Kontakt über WhatsApp ab und zu.“, er macht eine kurze Pause und ergänzt: „Und für heute habe ich zwei Stunden Besuchszeit bekommen.“ Ich muss darüber kurz nachdenken. „Freust du dich?“ „Ja.“ Ich schaue auf die Navigation und sage: „Wir schaffen das ziemlich auf den Punkt.“ Ich spüre, wie er mich von der Seite ansieht. „Petra, nimm mich mit bis zur nächsten größeren Stadt. Ich kann da nicht hingehen.“ „Höre auf mit dem Quatsch!“, sage ich. Du bist jetzt fast über vierhundert Kilometer gefahren. Du hast dich gefreut. Ach, sag mal, wie alt ist dein Sohn?“, frage ich. „Vierzehn.“, und er ergänzt: „Nimm den Weg in deine Richtung und lasse mich an der nächsten größeren Stadt raus.“ „Michael, ich lasse Dir jetzt fünf Minuten zum Nachdenken. Er nimmt seine Kopfhörer und schaltet Musik vom Smartphone zu. Er hat die Hosen voll, denke ich. Je näher wir kommen, desto aufgeregter ist er.

„Ich habe nachgedacht.“, höre ich ihn. „Kommst du mit rein?“, fragt er mich unvermittelt. „Oha, wie meinst du das?“ „Ich kann da nicht alleine reingehen. Wenn du dabei bist … Bitte komme einfach mit.“ Ich muss schlucken. Boah, was tue ich? „Gut, ich komme mit.“ Warum ich mich so entschied, weiß ich bis heute nicht. Es war eine Entscheiung aus dem Bauch heraus. Wir kamen nur fünf Minuten zu spät. Der Junge wartete im Foyer. Die Männer gingen aufeinander zu, sahen sich in die Augen. Schlugen sich immer wieder auf die Schultern und Arme. Sie umarmten sich. Ich musste mit den Tränen kämpfen, als ich Michaels Blick auffing. Ich hob meine Hand zum Gruß und ging hinaus in den strömenden Regen.

Meine Finger suchen auf der Navigation meine Adresse. Ich nehme einen großen Schluck Mineralwasser, wickele meinen Schal um die Schultern, starte mein Auto und fahre los.

Noch zu erwähnen wäre, dass Michael 22 Euro für seine Fahrt bezahlte. – Ich nenne diese Preise, weil BlaBlaCar einen nicht kommerziellen Zweck verfolgt. Und ich denke, nirgendwo kann man günstiger und komfortabler reisen, als auf diese Weise. Zum Beispiel vierzig Kilometer für einen einzigen Euro. Ich habe diese Fahrt eingetragen und biete sie an. Ich habe keine Ahnung, was es mit dem Überlandbus kosten würde. Aber ich bin mir ziemlich sicher, nicht nur einen Euro. Bei 120 Kilometer bis nach Zürich ist man bereits für fünf Euro dabei.

Ich fuhr in strömendem Regen und hielt mich an meinem Cafe to go hell wach. Es war eine verdammt anstrengende Fahrt.

Bereue ich diese Erfahrung? Nein. Jedoch gehört eine Portion „Glauben an das Gute“ dazu, es zu wiederholen. Neben dem Zeitfaktor, dem Hineinfühlen in die Menschen, die sehr nahe in Deinem Auto sitzen, kommen noch die positiven Argumente, das Auto mit anderen geteilt zu haben. Denn wie in meinem Fall wären theoretisch zusätzlich zwei weitere Fahrzeuge unterwegs gewesen. Nun gut und meine Tankrechnung wurde um 41 Euro gemindert.

Habt Ihr Euer Auto schon einmal mit anderen geteilt? Oder habt Ihr Erfahrung genau aus anderer Sicht, nämlich als Mitfahrer, gesammelt? Ich bin ganz neugierung von Euch zu lesen.

Ich nehme mir jetzt ein Kuschelkissen und mache es mir bequem. Einen schönen Abend Euch allen 🤗

Herzlich, Eure Petra.