Ein Tag mit nix

Heute ist einer dieser Tage, die nicht Tag werden wollen. Dunkle, schwere, schneeträchtige Wolken hängen über uns, die sich hoffentlich bald leeren werden. Die Wetterprognosen ändern sich fast stündlich. Soeben schaute ich noch noch einmal. Sollte es doch heute bereits um zehn Uhr, dann um zwölf, dann um dreizehn, dann vierzehn, schließlich um achtzen Uhr aber nun soll es wohl um neunzehn Uhr schneien. Wir können keinen Tag korrekt das Wetter vorhersagen. Aber wir glauben zu wissen, wie das Klima in fünfzig Jahren sein wird. Nun gut, ich werde morgen früh sehen, ob ich in eine erfrischende Winterlandschaft schauen werde.

Die Müdigkeit hängt mir wie Blei auf meinem Körper. Eigentlich wollte ich dies und das und noch so viel mehr tun. Ich kann mich nicht aufrappeln. Mir fehlt die Konzentration. Es zieht mir die Augen zu. Total verrückt! Was ist das nur für ein Samstag?

Kennst Du solche Tage, an denen nichts wirklich geht?

Inzwischen machte ich Abendessen. Ich sah in die Wettervorhersage. Der Schnee soll nun um dreiundzwanzig Uhr kommen.

Ich werde mich jetzt einfach bettfein machen, noch ein paar Seiten lesen bis mir die Augen zufallen.

Morgen ist ein neuer, frischer, gereinigter, lebendiger Tag. Ganz sicher! 😉

Bis morgen ✨️

Mein Blog für Euch seit 10 Jahren

Am 04. März 2014 richtete ich meinen Blog hier auf WordPress ein. Ich hatte nur eine vage Vorstellung von dem, wie das Ganze in der Praxis ablaufen wird. Denn bereits beim Einrichten hatte ich so einige Hürden zu überwinden. Ich wusste nur eins, dass ich aus dem Jetzt, meine Erlebnisse, Eindrücke und Gefühle schreibend festhalten wollte. Ein paar Jahre später wurde mir bewusst, dass mein Blog dokumentierte Zeitgeschichte ist. Ich nehme meine Leser mit auf die Reise meines Schaffens. Aber ich ziehe den Radius auch wesentlich größer und greife gesellschaftspolitische Themen auf. Ich schreibe über das, was vor meiner Haustür geschieht, aber auch über das, was x-Kilometer weit von mir entfernt ist. Es sind immer Dinge, die mir nah gehen, die mich bewegen. Wenn Euch meine Texte fesseln, zum nachdenken, schmunzeln oder handeln verleiten, so habe ich mein Ziel erreicht, mich in Eure Herzen zu schreiben.

In meinen Texten findet Ihr ab und an Links, die zu meinem Online-Shop oder Verkäufen meiner eigenen Produkte führen. Es ist reine Eigenwerbung. Außerdem verlinke ich, wenn es passt und Euch zum Nutzen sein könnte, Produkte, für die ich, wenn Ihr dort einkauft, einen minimalen Bonus von wenigen Prozent erhalte. Es sind klitzekleine Beträge, die mir helfen, den Aufwand meines Blogs etwas abzupuffern.

öppppp.ü´dkuopwujfdklä#SÖDALKFJSHIURIOP … und so sieht es aus, wenn einer unserer drei Kätz mich beim Schreiben unterstützt. Also mit seinen Pfötchen fix über die Tastatur huscht.

Kurz und gut: Zehn Jahre sind eine ganze Menge Zeit. Es sind

  • 405 Blogbeiträge
  • 321 Abonnenten
  • 52.606 Besucher meiner Webseite

Im Jahr 2014 war ich noch sehr unsicher und schrieb nur fünf Beiträge. Im vergangenen Jahr bloggte ich siebenundneunzig.

Also lasst uns anstoßen und einen Trommelwirbel auf die ersten zehn Jahre meines Blogs.

Das erhielt ich von WordPess

Ich freue mich riesig auf die nächsten zehn Jahre! Und eines kann ich Euch verraten: Anlässlich meines zehnjährigen Blog-Jubiläums gibt es noch in diesem Jahr „Blog.Geschichten #2“. Ich arbeite mit Hochdruck daran und meine Testleser stehen in den Startlöchern. Aber da es gut werden soll, müsst Ihr Euch noch ein wenig gedulden. Ihr seid die ersten, die davon erfahren werdet, wann das Buch im Handel ist bzw. als e-book zum downloaden bereitsteht.

Nachfolgender Beitrag war der erste, den ich hier in meinem Blog veröffentlichte. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen dieses zehn Jahre alten Beitrages 🙂

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.

… im März, der fünfte im Monat

Man könnte glauben, es sei der blödeste Tag, um überhaupt mit dem Schreiben eines Blogs zu beginnen. Kein Erster oder Letzter des Monats, oder wenigstens die goldene Mitte.  Nein, es ist einfach nur März.  Ein ganz normaler Märzanfang im Jahr 2014  nach einem warmen Winter ohne Schnee und wenig Frost. Ein ganz ungewöhnlicher Winter, sagen die Leute.

Wenn da nicht diese 72-Stunden-Regel wäre. – Wissen Sie, die  drei-Tage-Regel. Kennen Sie das? Da kommt einem eine Idee, so ganz plötzlich, so von irgendwoher und Sie fangen an zu überlegen. Hm, das könnte man doch tun. Und schon setzt die innere Maschinerie ein. Die Rädchen fangen an zu drehen, die Idee lässt einen nicht mehr los. Ja! Und jetzt kommt DAS Wichtigste: Wenn Sie jetzt nicht anfangen, sofort den ersten Schritt zu tun, aber spätestens in 72 Stunden, also in drei Tagen, dann wird in der Regel nix mehr daraus!

Also habe ich gestern diesen Blog eingerichtet. Erst einmal ganz banal, schlicht und einfach. Heute schreibe ich die ersten Zeilen. Und ich will mich disziplinieren, meinen Blog aktuell zu halten.  – Wenn möglich, täglich ein paar Zeilen hinterlassen. Das ist schon ein großer Anspruch!

Ich stolpere gerade über das oder der Blog. Es heißt wohl richtiger das Blog. Es passiert mir immer wieder, dass ich „der Blog“ denke und dann auch „der Blog“  schreibe. Wenn es mir passiert, so bitte ich schon heute, mir das zu verzeihen. In meinen Ohren klingt „der“ sympathischer .

Hier, in meinem Blog will ich locker über die kleinen und großen Dinge, die mich im Laufe des  Tages streifen „schwätzen“.

Ein kleiner Gruß von einem Spaziergang im März. Das Bild ist ein Schnappschuss mit dem Smarthphone durch meine Sonnebrille.

Bodensee im März
Bodensee im März

Jippie …

und ein herzliches Dankeschön an Euch 🫶 Ihr seid mein Motivator, meinen Blog zu schreiben.

… das fand ich heute in meinem Postfach und ich habe mich riesig gefreut.

Vielen Dank meinen Leserinnen und Lesern und all denen, die sich interessiert und neugierig durch meine Webseite schmökerten und schmökern … Kurz und gut: Ich bin unglaublich begeister! Über fünfzigtausend 🎉 Besucher wurden auf meiner Webseite gezählt. Unglaublich 🥰

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Montagsimpuls #15

Montag, 23.10.2023- Zeit für einen neuen Montagsimpuls

Montagsimpuls #15

Diesen schönen Impuls meiner Blogger-Kollegin Anja möchte ich Euch gern in Euren Wochenstart weitergeben.

Habt eine gute Woche.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Der Winter übt den Zwergenaufstand

In wenigen Tagen ist der erste März, also der meteorologischer Frühlingsanfang. Die fast vergangene Saison sollte ein wahnsinnig harter und strenger Winter werden, so wurde uns im Herbst letzten Jahres immer wieder aus den Medien vermeldet. Die „Ampel“ tönte das in die ihnen hingehaltenen Mikrofone, rief zu teilweise absurden Sparmaßnahmen auf und sorgte für Inflation und Rezession. Denn sie habe ja keine Verantwortung zu tragen an den sinnfreien Boykottmaßnahmen gegen den vermeintlichen Feind, den großen Bären im Osten. Die Deutschen nickten und taten, wie ihnen geheißen.

Ja, über Nacht hat dieser Winter die Landschaft, zumindest hier bei uns im Süden, mit einer etwa drei Zentimeter hohen Schneedecke überzogen. Hin und wieder krümeln noch immer Schneeflöckchen. Der Sonntag ist trübe, das Weiß wirkt irgendwie grau und macht mir eine müde Laune.

Wenn ich den Wetterprognosen trauen soll, wird es in den nächsten Tagen wieder wärmer. Aber das ist so eine Sache mit dem Wetterbericht im Voraus. Konnte man sich vor einigen Monaten noch darauf weitestgehend verlassen, ist das inzwischen fast unmöglich. Ich habe einige dieser allgemein zugänglichen Vorhersagen verglichen und beobachtet. Der „Wahrheitsgehalt“ liegt bei etwa einem Tag im Voraus (aber was ist schon Wahrheit). Und das verschob sich dann auch noch um einige Stunden im Laufe eines Tages. Tja, selbst auf’s Wetter ist kein Verlass mehr 😀

Kurz und gut, der diesjährige Winter war gefühlsmäßig keiner. Schade eigentlich. Ich mag die vier Jahreszeiten. Anderseits haben wir hier in unserem Land verdammt viel Glück damit, dass es nicht so war. Ich möchte mir nicht ausmalen, was geschehen wäre, hätte es tatsächlich einen harten, strengen, langen Winter gegeben. Nicht nur, dass die kaputtgespielte Energieversorgung an ihre Grenzen geraten wäre, auch so mancher von uns hätte wahrscheinlich nicht gewusst, wie er den zwangsweise höheren und teueren Verbrauch hätte bezahlen sollen.

Alles ergibt seinen Sinn. Man sagt, Zufälle gebe es keine.

Ein wenig paradox, dennoch: Schade, zum Glück gab es keinen strengen Winter.

Genießt Euren Sonntag.

Winterliche Grüße schickt Euch

Eure Petra Kolossa.

Drehe Dich um …

… und schlafe einfach weiter! Das funktioniert bei mir nicht. Kurz nach vier Uhr war für mich die Nacht vorbei. Ich wollte das nicht, jedoch ist es immer das Gleiche. Werde ich wach, beginnt mein Hirn seine Arbeit und trägt mich von einem Gedanken zum anderen. Noch ein oder zwei Stunden weiterschlafen zu wollen, enden in zähem Hin- und Herwalzen. Und das ist alles andere als erholsam. Also stehe ich auf.

Ich lasse den ersten Kaffee aus der Maschine und hole den letzten Gedanken zurück, den ich hatte, bevor ich die Bettdecke zurückschlug, um aufzustehen.

Schon vor zwei Tagen hatte ich ein Gespräch mit einem jungen Mann, das mich etwas nachdenklich stimmte.

Ein junger Vater, Mitte oder Ende dreißig, studierter Apotheker, arbeite nebenbei an seiner Doktorarbeit, wie er sagte. Erst in der Nacht sei er aus dem Erdbebengebiet aus Syrien zurückgekehrt. Er sei für drei Tage dort gewesen, mit notwendigen Medikamenten im Gepäck. Ich fragte ihn, ob er keine Angst hatte. Er meinte, dass er nie Angst habe. Wer Angst hat, habe bereits verloren. Das Wichtigste, das jeder Mensch von beginn an lernen sollte ist, keine Angst zu haben. Angst sei eine Illusion. Ein Kind habe von Grund auf keine Angst, es sei denn, ihm wird Angst gelehrt. Es sei ein Verbrechen, das zu tun. Damit wird der Mensch gebeugt, seine Seele gebrochen.

Er spricht ruhig mit Akzent und warmer Stimme. Seit fast drei Jahren lebe er in Deutschland. Ich fragte ihn, ob er hier Freunde gefunden habe. Er lächelt. Nein, es sei ihm nicht wichtig, nicht jetzt. Wichtig ist es, dass die Familie gut ankommt, die Sprache lernt und mit der tatsächlich für sie sehr fremden Kultur lernt, zu leben. Er wisse nicht, wie lange ihre Zeit hier sein wird. Irgendwann, wenn die Familile zurückkehren wird, werden sie und vor allem die Kinder einen großen Schatz an Wissen mit nach Hause nehmen. Er sinniert. Freunde? In Deutschland sei es so: Erst die Arbeit, dann die Freunde, dann die Bekannten und dann die Familie. Das wichtigste sei hier der Eindruck nach außen. Was könnten die anderen denken, wenn ich dieses oder jenes tue? In seiner Kultur und Religion sei es so: Erst die Familie, dann die Arbeit, die die Familie und die Gesellschaft nährt und stärkt. Dann die Freunde. Freundschaften wachsen, man sucht sie nicht.

Seit ich mit dem jungen Mann sprach, gingen mir seine Worte immer wieder durch den Kopf. Ich reflektierte mich selbst und fühlte mich hier und da ertappt. Schaute aus meinem Dunstkreis in mein Umfeld und ich denke, der Syrer hat irgendwie recht. Die Familie hat in Deutschland einen völlig anderen Stellenwert und eine andere Wertigkeit als in anderen Ländern und Kulturen. Und je „moderner“ wir glauben zu werden, desto mehr verflüchtigt sich das Konstrukt „Familie“.

Ist das so? Wie siehst Du das?

Schreibe Deine Meinung doch einfach in das Kommentarfeld.

Habt einen fantastischen Mittwoch.

Aus dem heute ☀️igen Süden

Herzlich Eure Petra Kolossa

Durch die Linse geschaut

Eigentlich wollte ich nur die Vögel füttern und ein paar Schritte gehen, um meinen Kreislauf ein wenig in Fahrt zu bringen. Die Sonne scheint prächtig, es ist zwölf Grad warm. Ein fantastischer Tag. Von mir aus kann der Winter so bleiben, denke ich. Streife durch den Garten und genieße die intensive Wärme auf meinem Gesicht.

Mich begeistert das Händchen der Natur. Wer glaubt, dass der Zauber der Flora mit der Laubfärbung im Herbst beendet sei, lasse sich mit den folgenden Schnappschüssen eines besseren belehren.

… und schon ist der kleine Rundgang beendet. Es tat mir gut, die kurze Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Es war nicht lange, aber ausreichend. Denn meine Konstitution ist noch immer sehr angegriffen …

Wie habt Ihr den ersten Tag des Jahres 2023 verbracht? Schreibt es doch einfach ins Kommentarfeld.

Ich verabschiede mich und wünsche Euch noch einen fantastischen Sonntag, den ersten im neuen Jahr.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Happy New Year. Euch allen ein glückliches, gesundes und friedliches Jahr 2023 🎊🍀

Kätz und ich

Tiere, die mit ihren Zweibeinern zusammenleben, haben einen äußerst sensiblen Sinn. Katzen sind speziell, unglaublich feinfühlig und fordernd.

Kater Flo, ein Kerlchen, das inzwischen vierzehn Jahre alt ist, hat seine Zweibeinerin total im Griff. Er hat eine konkrete Vorstellung von dem, was er unter schöpferischer Arbeit versteht. Keinesfalls sind das Webinare und ähnliche Online-Veranstaltungen. Also solche Dinge, wo ich tatenlos dem Bildschirm ausgesetzt bin, dasitze, in diese Kiste starre, der monotonen Stimme lausche und den powerpointähnlich wechselnden Grafiken folge.

Flo spürt, dass es mir große Mühe macht, die Augen wach zu halten. Also sorgt er mit seiner Präsenz für Abwechselung. Holt sich seine Streicheleinheiten und nimmt mir letztendlichg das Müdesein ab. Wir sind ein perfektes Webinar-Team.

Ich habe meine Kamera gezückt und für Euch die Situation in wenigen Bildern festhalten

… ich leiste Dir Gesellschaft. Streichel mich. Du machst doch nichts, hast doch Zeit …

… stimmt, ist irgendwie langweilig …

… seeehr langweilig …

… gaaaaanz sehr langweilig. Konzentriere Du Dich auf Dein Webinar. Ich schlafe für Dich …

Mit diesem Bild schicke ich Euch einen herzlichen Gruß 😻

Habt einen angenehmen und erfolgreichen Tag 🍁🍂

Herzlich, Eure Petra Kolossa.