„Impulse“ in Bad Waldsee

Heute mache ich etwas Werbung in eigener Sache:

In nur zehn Tagen startet bereits meine Ausstellung in der Galerie des „seenema“ in Bad Waldsee.

Ich bin noch voll im Vorbereitungsmodus. Es sind immer tausend Dinge und Handgriffe zu erledigen, die zum Teil auch viel Zeit vom Tag mausen.

Aber ganz wichtig ist es für mich, zum Tag der Eröffnung viele liebe Menschen um mich zu haben. Deshalb lade ich Dich herzlich zu meiner Vernissage ein.

Ich bin sehr glücklich und stolz, dass diese musikalisch wieder von JANISA umrahmt wird. Es ist so schön, dass JANos und meine liebe Tochter ISAbel es ermöglichen konnten aus Bonn zur Eröffnung meiner Ausstellung anzureisen.

Ein kleiner Vorgeschmack für Euch: Den Song „Meine Reise“ hat JANISA kürzlich veröffentlicht. Viel Spaß beim Hören.

Sehen wir uns in Bad Waldsee?

Ich freue mich riesig auf Dich.

Bis zum Sonntag, den 16. März, 11 Uhr,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Einzelausstellung „Impulse“ bald im „seenema“ Bad Waldsee

Am Jahresende des vergangenen Jahres erhielt ich die Einladung für eine Einzelausstellung im „seenema“ in Bad Waldsee. Vor acht Jahren stellte ich dort bereits einmal aus. Ich freute mich sehr, nochmals in dieser kleinen sympathischen Galerie meine Werke zeigen zu dürfen und sagte zu.

Die Vernissage ist am Sonntag, den 16. März 2025, um 11:00 Uhr. Mit einer Finissage am Sonntag ,18. Mai 2025, um 11:00 Uhr, wird meine Ausstellung enden. Diese Termine solltest Du schon heute in Deinem Kalender vormerken 🙂

Für die ersten wichtigen Absprachen traf ich mich mit der Chefin der Galerie und wir fuhren dafür nach Bad Waldsee.

Das „seenema“ liegt vis à vis dem Stadtsee. Es ist ein wunderschönes Ambiente. Es war eiskalt, der See zugefroren und der Morgen zauberte rauchig-kühl eine unglaublich ruhige Atmosphäre.

Ich hielt die Situation mit ein paar Schnappschüssen fest.

Stadtsee Bad Waldsee

Im Jahr 2017 nannte ich meine Ausstellung „inspiriert“. In diesem Jahr entschied ich mich für den Titel „Impulse“. Ich mag dieses Leitmotiv, weil es tatsächlich den Punkt trifft. Denn in jedem Werk steckt ein Impuls, ein Ursprung, bevor es zu pulsieren und zu leben beginnt.

In den nächsten Tagen werden die Plakate und Einladungskarten fertig gestellt sein. Ein dickes Dankeschön gebe ich schon jetzt an Holger, der sich wieder der grafischen Umsetzung widmet.

In diesem Zusammenhang stöberte ich in meiner Fotogalerie und stieß auf einige Fotos aus dem Jahr 2017. Ich pickte für Euch ein paar heraus. Hier eine kleine Rückblende. (Wenn Du die Bilder anklickst, kannst Du diese in voller Größe betrachten.)

Seit dem sind acht Jahre vergangen. Eine lange Zeit einerseits, andererseits ist die Erinnerung greifbar nah. Umso mehr freue ich mich auf meine baldige neue Ausstellung in der ich ausschließlich Werke zeige, die ab dem Jahr 2018 entstanden.

Im Augenblick arbeite ich an einem neuen „Caligari“. Das soll meine Serie wieder auffüllen. Und ich möchte das gern im „seenema“ mit drei weiteren ausstellen.

Mit diesem Schnappschuss verabschiede ich mich bis zum nächsen Mal.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Neues von Kunstmix

Meine Zeit war in den letzten Tagen viel zu eng getaktet. Ich fand einfach keine Zeit, einen Blogbeitrag zu schreiben. Die Vorbereitung auf die aktuelle Ausstellung knabberte hemmungslos am vierundzwanzig-Stunden-Tag.

Seit heute Mittag bin ich allein in den Räumen der Ausstellung „Kunstmix“ unseres Familienkunstprojektes ARTverwandt und ich werde versuchen, nebenbei ein paar Zeilen für Euch zu schreiben.

Inzwischen sind einige Stunden vergangen und es ist bereits Spätnachmittag. Interessierte Besucher hinderten mich daran, mich an meinem Beitrag festzubeißen. Und ich kann darüber überhaupt nicht böse sein. Denn es freut mich unendlich, dass unsere Kunstschau eine so gute Resonanz findet.

Glaubten wir doch am Samstag, dass die Vernissage und das JANISA-Konzert im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt. Hier in Eriskirch am Bodensee hatten wir nämlich extremes Hochwasser. Die kleinen Flüsse traten über ihre Ufer und überschwemmten tüchtig die Region. Straßen waren gesperrt, zum Teil wurden die Leute in den Nebenorten aus ihren Häusern evakuiert. Erst am Vormittag des ersten Junis erhielten wir grünes Licht für die Eröffnung am Abend für „Kunstmix“. Wir waren sehr erleichtert, obwohl wir nicht wussten, ob und wieviele Leute sich bei diesem starken Dauerregen sowie gesperrten Straßen und Brücken auf die Strümpfe machen werden, um unserer Vernissage beizuwohnen. Und es kamen so viele! Es ist für uns eine unglaubliche Wertschätzung.

Die „Schwäbische Zeitung“ schrieb über uns.

Ich bin wirklich stolz auf unsere vielseitige Familie, auf unsere künstlerische Verbundenheit, auf das, was wir hier auf die Beine gestellt haben. Das alles trotz der großen räumlichen Entfernungen von einigen hundert Kilometern. Das setzt großes gegenseitiges Vertrauen voraus.

Hier eine Aufnahme von uns im Rahmen unserer Kunstmix-Ausstellung extra für Euch.

Rolf Spiegelberg, Kerstin Spiegelberg, Willy Holger Wagner, Petra Kolossa, Isabel Kolossa, Maria Kolossa, Janos Warnusz  (v.l.n.r.)

Heute am Mittag machte ich ein paar wenige Fotos, um Euch einen kleinen Eindruck zu geben. Später, wenn wir die Ausstellung beendet haben,  werde ich noch einmal abbschließend auf Kunstmix mit Details zurückkommen.

Die Räume sind einfach wunderschön. Sie hinterlassen eine beflügelnde Leichtigkeit und jedes Werk kann für sich wirken. Diesen Ort umschließt eine ganz besondere Atmosphäre, die Ruhe gibt und der Seele gut tut.

Jetzt hast Du Appetit auf Kunstmix? Super! Genau das war meine Absicht 😀

So verabschiede ich mich heute aus Eriskirch am Bodensee.

Herzlich, Eure Petra Kolossa

Wir sind bis zum 09. Juni 2024 für Euch hier vor Ort. Wer in der Nähe ist, schaut einfach vorbei.

🕘 Montag bis Freitag 12 – 19 Uhr und Samstag / Sonntag 11 – 17 Uhr.

📍Alte Schule, Kirchplatz 3, Eriskirch

Kunstmix von ARTverwandt

Vor einiger Zeit erzählte ich Euch bereits von unserem Herzensprojekt „ARTverwandt“.

Es ist ein Familienprojekt, ein Familienkunstprojekt. Was vor ein paar Jahren eine Träumerei, eigentlich eher eine Spinnerei zwischen meiner Schwester Kerstin und mir war, einmal eine gemeinsame Ausstellung zu machen, entpuppte sich inzwischen als ein handfestes und anspruchsvolles Projekt.

Geschwister
meine Schwester Kerstin und ich

Meine Tochter Isabel griff das Thema nämlich auf und fragte, weshalb wir nicht daraus ein Familienprojekt machen. Schließlich sind wir doch alle irgendwie künstlerisch tätig.

Gesagt, getan! Im Sommer letzten Jahres war es soweit. Wir verknüpften uns in einer WhatsApp-Gruppe und sponnen unsere Gedanken weiter, entwickelten ein Logo, das wirklich eine Herausforderung war. Acht verschiedene Geister unter einen Hut zu bekommen ist nicht einfach. Im Dezember war es vollbracht. Und was soll ich sagen? Wir lieben unser gemeinsam entwickeltes Design.

Logo ARTverwandt

Eine Herausforderung sind die vielen Kilometer, die uns räumlich trennen. Lebt meine Schwester und ihr Mann Rolf in Dresden, so hat meine Tochter Isabel und ihr Partner Janos ihr Zuhause in Bonn, meine Enkelin Maria lebt in Leipzig, meine Nichte Verena in Ramsau am Dachstein (Österreich) und Holger sowie auch ich hier am Bodensee. Zwischen den einzelnen Standorten liegen jeweils einige Hundert Kilometer.

Verena fertigte mit ihrem kleinen Sohn Luke diese Skizze

Wir entschieden uns, unsere erste gemeinsame Ausstellung am Bodensee, in Eriskirch, zu organisieren. Nach etlichen Diskussionstagen entschieden wir uns für den Titel „Kunstmix“. Wir denken, das passt für unsere Ausstellung wunderbar. Widerspiegelt unser Portfolio doch eine riesengroßes herrlich buntes Bukett Kunst, Musik, Kunsthandwerk und Schriftstellerei.

Als digitales soziales Medium wählten wir Instagram. Mit der Fertigstellung unseres Logos richteten wir unseren Account ein und sind seit dem 15. Dezember 2023 täglich dort präsent.

Das ist ein Screenshot vom heutigen Tag. Schaut doch einfach mal hier vorbei. Es gibt unendlich viel zu sehen und zu entdecken. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Ihr uns folgt, uns liked oder ganz einfach mit uns Kontakt aufnehmt.

Maria entwarf für uns ein Ausstellungs-Design mit Wiedererkenungseffekt. Es ist ihr großartig gelungen. Seit ein paar Tagen ist der Flyer in unseren Händen. Nun, eigentlich nicht mehr. Denn nur noch wenige sind von den fünfhundert Stück vorrätig.

Gestern war ich in der Mission Werbung in Friedrichshafen unterwegs 😀

Und das sind unsere Plakate in vier verschiedenen Größen. – Wobei ich hier ein dickes fettes Lob an unsere regionale Druckerei schicke. Es ist einfach toll, in welch hervorragender Qualität und Schnelligkeit dort gearbeitet wird.

In nur drei Wochen ist es soweit. Wir sind ganz aufgeregt und freuen uns riesig. Welch ein schönes Gefühl, zu wissen, dass am 30. Mai alle „ARTverwandt“ler aus ganz Deutschland mit vollgepackten Autos angereist kommen, um mit vereinten Kräften am Tag darauf die Ausstellung aufzubauen und vorzubereiten. 

Auf diesem Wege lade ich Dich und Deine Lieben ganz herzlich zu unserer Vernissage zur Ausstellung „Kunstmix“ am 01. Juni um 18 Uhr mit anschließendem Konzert der Band JANISA ein. Alte Schule, Eriskirch, Kirchplatz 3. Wir freuen uns riesig auf Dich.

Ein Bonbon haben wir noch für Dich: Am Samstag, den 08. Juni, um 18 Uhr haben wir die Autorin Helene Müller-Kesenheimer und den Autor Alfons Müller mit einer ganz besonderen Autorenlesung in unserer Ausstellung zu Gast. Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen und Dir den Termin sofort im Kalender festhalten.

Meine gute alte Tastatur. Das Brettchen ist seit vielen Jahren eingeschrieben. Es ist eine meiner esten Bluetooth-Tastaturen, die ich immer wieder mit meinen Geräten verbinde. Inzwischen gibt es richtig noble Hightech-Keyboards. Nun, vielleicht lasse ich mich eines Tages zu einer neuen hinreißen 😀

Einen schönen Feiertag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

Scheinbar bedeutungslos

Als ich am zeitigen Morgen auf die im Nebel gebettete Terrasse und den kleinen Garten schaute, musste ich lächeln. Unglaublich. Eine Spinnenwebe spannte sich diagonal. Ich bin nicht gut im Schätzen, aber ich denke, dass das Tierchen heute in der Nacht eine harte Arbeit eines hauchdünnen kunstvollen Fadens von etwa acht bis zehn Metern hinlegte.

Für den Altweibersommer ist es eigentlich noch zu zeitig. Damit ist erst Ende September, Anfang Oktober zu rechnen. Jedoch, es fühlt sich so an.

Ich schlüpfe in die Schuhe und gehe nach draußen. Es ist kurz nach halb acht und es sind bereits fünfzehn Grad. „Ungewöhnlich mild“, denke ich.

Vor dem Haus wachsen noch einige Sonnenblumen. Bevor der Sturm unseren Blasenbaum umlegte, war dieser auch Futterplatz für die Vögel. Die heruntergefallenen Sonnenblumenkerne keimten und erfreuen uns nun noch im Spätsommer.

Dieser Nebel macht ein besonderes Licht. Ich mag es, wie das Gelb dieser Blüten reflektiert wird. Das sind Momente, wo ich mir wünsche, etwas mehr von der Fotografie zu verstehen. Leider kann ich nur deletantische Aufnahmen machen. In meinen Bildern versuche ich immer meine emotionalen Stimmungen aufzunehmen. 

Es sind immer die kleinen und unscheinbaren Dinge, die aneinandergereiht unserem Tag die Würze geben. Oftmals glauben wir, dass nichts geschehe. Doch sind es so viele Momente, denen wir im Augenblick keine Bedeutung beimessen, die erst etwas später aus unserem Unterbewusstsein anklopfen.

Gestern Abend traf ich mich mit meinem Künstlerkollegen Heiko Holdenried in der „Scheune“ in Wilhelmsdorf. Es ist ein Kulturverein, der unglaublich viele kleine Veranstaltungen in der alten Scheune organisiert. Und das bereits seit vierzig Jahren.  Mit unserer Künstlergruppe „seeArt“ werden wir dort im Frühjahr im kommenden Jahr eine achtwöchige Ausstellung haben. Es war also nur ein erstes Gespräch zu diesem Thema.

Als wir auf unseren Gesprächspartner warteten, hielt ich diesen Moment im Bild fest. Ein sonniger Herbstabend. Schön und postiv. Es kann also nur gut werden, was wir hier bereits für das kommende Jahr planen.

Am Mittwoch fuhr ich von Überlingen nach Hause und dachte mir, auf dem Weg meinen kleinen Einkauf zu erledigen. Also bog ich fix zum Discounter ab.

Bereits als ich in den Markt ging, bemerkte ich eine hübsch gezeichnete Katze, die sich auf den warmen Steinen des Gehweges kuschelte. Ich sprach sie an. Mich schauten ungewöhnlich schöne, große Augen an. Ich dachte mir nichts dabei und ging in den Laden hinein.

Als ich mit meinem Einkauf fertig war, lag sie noch immer an der gleichen Stelle. Ich sagte nur: „Na Süße. Du geniesst die Sonne. Das machst du richtig.“, und ging zu meinem Auto.

Als ich einsteigen wollte, sah ich, wie eine Frau bei der Katze stehenblieb. Sie nahm aus ihrem Einkaufswagen ein Päckchen Katzenfutter und öffnete diese Schachtel. Die Katze war sofort auf ihren Pfoten und lauerte voller Erwartung auf ihre Mahlzeit. Ich schloss die Autotür und ging zu ihr.

Die Katze stürzte sich gierig auf das Futter. Es war eine Pastete, die sie schlecht aufnehmen konnte. Ich fand ein Stöckchen und gab es der Frau, damit sie das Futter lockern konnte. Die Katze schlang den Inhalt in sich hinein. Als sie fertig war suchte sie nach weiterem Futter. Sie war sichtlich noch nicht satt. Die Frau ging an ihren Einkaufswagen und holte ein zweites Päckchen. Es war das gleiche. Die Katze stürzte sich darauf und verschlang es.

Ich unterhielt mich mit ihr. Sie erzählte mir, dass sie aus der Türkei solche Situationen kenne. Sie spüre es genau, wenn eine Katze auf der Straße lebe. Hier in Deutschland sei es nicht so offensichtlich. Sie fragte mich, ob ich die Katze kenne. Ich musste verneinen. Denn ich komme nur aller paar Monate hierher zum einkaufen. Sie habe diese Katze in den letzten Wochen drei oder vier mal gesehen. Sie glaube, sie lebe in den Baracken der Betriebe des Industriegebietes. Sie selbst habe zwei Katzen, Mutter und Sohn. Sie musste lächeln, als sie sagte, dass die beiden immer im Streit seien. Nun, und jetzt habe sie das Futter der beiden verschenkt. Sie wolle die Katze beobachten. Wenn der Winter komme und sie streunere noch immer hier herum, überlege sie, sich dieser anzunehmen.

Ich fragte sie, ob ich ein paar Fotos machen dürfe. Sie erlaubte es mir.

Es waren nur wenige Minuten, unscheinbar, mit so viel Wärme. Das sind Augenblicke unseres menschlichen Lebens, das Miteinander, unsere Verbundenheit, wenn wir es zulassen.

Vor einigen Monaten las ich darüber, wie wir Gemüse ein zweites oder weiteres Leben schenken können, wir dieses also über eine längere Zeit für uns nutzen können. Ich mache das gern mit dem Lauch, oder Porree.

Wenn ich diese Wurzelenden übrig habe, versäubere ich sie nur, gebe diese in ein wenig Wasser und schon nach kurzer Zeit, etwa in zwei bis drei Tagen, sprießt das Grün frisch. Ich empfehle, das Wasser täglich zu wechseln und die Wurzelenden abzuspülen. Es ist wirklich sehr lecker.

Das Bild bringt mich zurück in meinen nebeligen Morgen.

Ich nahm Euch heute mit in eine Aufreihung scheinbarer  Bedeutungslosigkeiten.

Wenn wir genauer hinschauen, ist unser Leben prall gefüllt. Wir haben oftmals verlernt, das zu sehen, wahrzunehmen und uns bewusst zu machen.

Wenn Du Deinen Tag oder Deine letzten Tage reflektierst,  woran denkst Du dabei? Was kommt Dir in den Sinn? Welche „bedeutungslosen Dinge“ bekommen jetzt Deine Aufmerksamkeit? Schreibe es einfach in das Kommentarfeld 🙂

Für heute genug 😀

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

See(h)weisen

Den nachfolgenden Beitrag schrieb ich vor fast zwei Wochen. Irgendwie übermannten mich die Dinge, die auf mich einstürmten. Ich fand keine Ruhe und ich nahm mir nicht die Zeit, meinen Blogartikel zu Ende zu bringen.

Dennoch lasse ich diesen einfach stehen.

Die Vernissage war bereits am 24. Juni und das fantastische Konzert mit JANISA am darauffolgenden Sonntag.

Hier ein paar wenige Bilder für Euch:

Unsere Kunstschau ist noch bis zum 09. Juli 2023  zu sehen. Immer am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr. Schaut einfach vorbei, wenn Du in der Nähe bist.

Und hier nun der Beitrag, den ich nicht zu Ende brachte und dennoch für Euch jetzt zur Verfügung stelle:

Schon am Samstag ist es soweit: Der Start unserer Kunstschau „see(h)weisen“ in Eriskirch. Und wie immer sind die letzten wenigen Tage zuvor unglaublich aufregend. Ist an alles gedacht, wird alles rundlaufen, werden wir den Nerv unserer potentiellen Besucher treffen, und so weiter und so weiter  … wir, das ist unsere freie Künstlergruppe „seeArt“.

Ich überlegte, welche Werke ich für unsere Ausstellung beisteuern möchte. Eine bunte Mischung für eine vielfältige Ausstellung. Nun, unbedingt „knallbunt“, das bin ich, so werde ich erkannt und das wird von mir erwartet. Das weiß ich. Dennoch mag ich gern ab und an etwas anderes beisteuern.

Vor ein paar Jahren fertigte ich eine abstrakte Assemblage explizit für eine Ausstellung in Gohren am Bodensee. Segel. Diese würde ganz gut passen. Nur braucht es ein Pendant. Also machte ich mich fix ans Werk.

Gleich am Abend machte ich diese Gipsabzüge. Schließlich sollten sie am kommenden Tag durchgetrocket sein. Ich versäuberte das Ganze und legte die Reste beiseite. Morgen wird an diesen „Segeln“ weitergearbeitet …

… so dachte ich. Jedoch kam es irgendwie ganz anders. Ich sah diese Rester, die ich am Vorabend entfernt hatte und wollte sie in den Müll geben. Doch Stopp! Als ich die Flicken in den Händen hielt, sah ich plötzlich nur noch viele kleine Segel 😀 Ich verwarf die Idee einer zweiten Assemblage mit großen Segeln.

Und hier stehen die Bilder zum Verpacken bereit. Zwei Bilder aus der „FantastART“-Serie, also die Unterwasserbilder, das „Segel II“, die zwei Assemblagen und die „Caligari-Bilder Miami und Fort Lauderdale“ sollen die seeArt-Ausstellung ergänzen und bereichern. Als farbigen Tupfer lege ich noch ein paar „homepART“-Stücke dazu. Und was darf auf einer seeArt-Ausstellung niemals fehlen? Genau! Die Begegnungsstühle. So kommen also noch drei solcher gestalteten Stühle hinzu. Unverkäuflich, nur geliehen, als Stehhilfe für die Vernissage darf noch einer meiner bemalten Barhocker ins Auto.

Über all die Werke, von denen ich soeben sprach, schrieb ich im Laufe der Zeit in meinem Blog. Deshalb wird Dir sicher dieses und jenes bekannt vorkommen 😉

Wer in unserer Nähe ist, schaut einfach vorbei. Wir Akteure von „seeArt“ freuen uns riesig auf Euer Kommen.

Damit Ihr die Termine fest im Kalender einplanen könnt, hier alle Daten ganz genau für Euch:

Und heute Abend um 19 Uhr lesen wir im Rahmen der Kunstschau. Wir, das sind Julia Beils, Helene Müller-Kesenheimer, Alfons Müller und ich. Wir sind schon ganz gespannt und unendlich neugierig. Denn Lesungen sollen ja, so sagt man, keine Resonanz haben. Hoffentlich werden wir heute eines besseren belehrt 😉

Das ist das Werbe-Video, das ich für social media machte.

Seit 15 Uhr bin ich hier in Eriskirch und durfte schon einige Neugierige durch die Ausstellung führen.

Vielleicht sehen wir uns heute?

Herzlich grüßt aus Eriskirch, Kirchplatz 3,

Eure Petra Kolossa.

Zwei Tage sind keine Zeit

Das Wochenende ist schon wieder rum, sozusagen durch die Finger geglitten. Entweder werde ich langsamer, oder ich bürde mir zu viel auf, oder aber jemand hat die Stunden klammheimlich verkürzt. Irgend so etwas muss es sein. Ganz bestimmt 😉

Blicke ich zurück, waren die zwei Tage gut gefüllt. Zum einen mit dem letzten Treffen unserer freien Künstlergruppe „seeArt“ vor der nächsten Ausstellung. Ich bezeichne unsere Veranstaltung als Kunstschau. Denn es ist viel mehr als eine reine Ausstellung.

Seht selbst:

Und so schaut’s aus, wenn ich mich in das sogleich folgende Künstlertreffen hineingedacht, mich konzentriert vorbereitet habe, gleich ins Auto steige und zum Treffen fahre.

Im Nachhinein sind so etliche Dinge zu erledigen. Nur noch zwanzig Tage! Dann muss alles stehen und rundlaufen. So gab ich den halben Sonntag dafür hin. Eine solche Veranstaltung ist immer ein immenser Aufwand. Aber eine dankbare Sache, wenn diese von den Menschen angenommen wird.

Noch ein wenig Hausarbeit, ausbaumeln und ein dickes Dankeschön an Holger, der die erst kürzlich von mir fertiggemalten Barhocker sicher zusammengeschraubt hat.

Hier lasse ich mich in unserem kleinen Garten am Haus von der Sonne kitzeln.

Jetzt zwinkert mir der Mond zu und ermahnt mich, den Schreibtisch gegen das Bett zu tauschen 😉

Startet gut in die neue Juniwoche.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Sonntagsschwätzchen

Ein trüber, dunkler Tag, acht Grad. Der starke Wind peitscht den Regen gegen das Fenster. Ich mache mir einen starken Kaffee und entscheide mich für „Lovingly“, by Bruce Willis.  Dieses Duftgemisch, das meiner Tasse Kaffee entweicht und dem femininen Parfum, das mich umgibt, stimmt mich mit diesem müden Tag versöhnlich. Ich stelle die Tasse Kaffee auf meinen Schreibtisch und ärgere mich eine klitzekleine Sekunde über die nächtlichen, inzwischen getrockneten, sandigen Pfotenabdrücke der Kätz auf meinem Arbeitsplatz. Letztendlich muss ich lächeln. Denn auch das ist das Leben mit den zwölf Pfötchen.

Neulich erzählte ich Euch von meinen Karma-Kärtchen. Die Schachtel liegt auf meinem Schreibtisch. Und diese Karte habe ich soeben für uns gezogen:

„Höre nie auf, zu entdecken“.

So ganz spontan gefragt: Was hast Du heute entdeckt?

Ich entdeckte heute an mir, dass mir die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit überhaupt nichts ausmachte. Hingegen umgekehrt tat ich mich ein paar Tage mit der Umstellung schwer. Und wenn ich etwas tiefer nachdenke, ist das eigentlich schon immer so gewesen. Woran mag das nur liegen?

Wenn es nach mir ginge, könnte es einfach Sommerzeit bleiben. Auch, wenn die sogenannte Winterzeit die eigentlich „richtige Zeit“ ist.

Vor fünf Jahren hat die EU eine Umfrage gestartet, um herauszufinden, was die Menschen wollen. Vierundachtzig! Prozent der Europäer wollen keine Zeitumstellung. Aber mit derart unwichtigen Dingen hat sich die EU zuletzt 2019 befasst und seitdem ruht wegen Uneinigkeit der ganze Kram. Diesen interessanten Beitrag der „Tagesschau“ vom heutigen Tag fand ich beim Stöbern zu diesem Thema im Netz. Schaut einfach mal rein.

Ein unsägliches Thema ist das ideologisch, politisch gefärbte und oktroyierte Verwursteln unserer deutschen Sprache. Ich spreche vom Gendern, das die Mehrheit der Deutschen, nämlich über siebzig Prozent, ablehnen. Ich bin Mitglied im „selfpublischer-Verband“. Vier mal im Jahr erhalte ich eine Fachzeitschrift. Als ich die vierte im letzten Jahr versuchte zu lesen und mir auch in dieser immer wieder die Konzentration auf den Inhalt des Textes genommen wurde, weil ich über die dämlichen Doppelpünktchen, Sternchen und neu kreierten Wortschöpfungen stolperte, dachte ich darüber nach, diese mir sonst so lieb gewordene Zeitschrift zu ignorieren und mich davon zu trennen.

Vor einigen Tagen erhielt ich die aktuelle Ausgabe für dieses Jahr. Ein Thema war ChatGPT. Erst kürzlich hörte ich dazu einen Podcast. Es ist ein sehr interessantes Feld und spannend zu hören, welche Ausmaße KI, also künstliche Intelligenz, nehmen kann und gehen wird. Aber zurück zur Fachzeitschrift und diesem Beitrag dazu.

Der Artikel wurde via ChatGPT geschrieben, also der überwiegende Teil davon. Was die ganze Sache sympathisch macht? ChatGPT kann nicht gendern. Im Text gibt es eben nur Buchhändler, Bibliothekare, Autoren, Leser …

Witzig ist nur, dass vor der Überschrift die Autoren wie folgt benannt wurden:

„Autor*in: ChatGPT und Sandra Uschtrin“

Ein sehr interessantes Interview mit der Sprachwissenschaftlerin Katerina Stathi las ich kürzlich zum Thema „Sprache hat nicht die Funktion Gerechtigkeit abzubilden“. Ich habe den Text für Euch verlinkt.

Ganz sicher werde ich immer wieder das Gender-Thema frequentieren, zumindest, bis dieser Unsinn ein Ende gefunden hat. Hoffentlich bald.

Diese abstrakte Assemblage, die in kleinem Stück im Hintergrund zu sehen ist, entstand im Jahr 2019. Ich fertigte sie für eine kleine Ausstellung in einer Marina am Bodensee.

Im Juni / Juli diesen Jahres werde ich mit unserer Künstlergruppe „seeArt“ in Eriskirch ausstellen. Bei unserem letzten Künstlertreffen änderten wir ganz spontan den eigentlichen Titel der Ausstellung in „See(h)weisen“. Im Augenblick bin ich dabei, ein Konzept für ein paar neue Werke explizit für diese Ausstellung zu enwickeln. Wenn es einmal durch den Kopf ist, ist der „Rest“ dann nur noch mit Fleiß zu bewältigen 😉

So werde ich mich heute mit ganz banalen Dingen beschäftigen. Damit mein Kopf genügend Freiraum hat, seine Arbeit zu tun. Denn bis Ende nächste Woche muss das Thema verdaut sein, damit ich mich an die praktische Umsetzung machen kann.

Das Bild schickte mir vor wenigen Tagen ein lieber Freund. Das trifft tatsächlich den Nagel auf den Kopf.

Jetzt erst einmal ein Käffchen für Euch und für mich 😀

Einen schönen Sonntag wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.

Einladung zu „Variationen in Kunst“ im Dezember 2022

Kleine Ausstellung in der Galerie „Anker“

Unsere Künstlergruppe „seeArt“ betreibt im Gasthaus „Anker“ eine kleine Galerie, die wir in vierteljährlichem Abstand mit Werken unserer Künstler und Künstlerinnen bestücken. Bislang konnten die Gäste Wolfgang Hirschberger in der kleinen Ausstellung bestaunen. Heiko Holdenried und ich haben ihn abgelöst. Heiko malt auf großen Formaten, so um die zwei Meter. Somit sind seine Werke vor allen Dingen im Foyer zu bestauen. Im Lokal hängte ich einige meiner kleinformatigen Bilder, also um etwa ein Meter und einige wenige noch kleiner. Darunter sind drei Bilder, die ich noch nie in der Öffentlichkeit zeigte. Da unsere Werke gut harmonieren, hinterlässt diese Miniausstellung einen sympathischen Gesamteindruck.

Hier nun nur ein paar wenige Fotos. Der Raum war sehr dunkel und die Aufnahmen unscharf. Die meisten davon habe ich löschen müssen. Dennoch war die Atmosphäre eine besondere, in der wir die Bilder hängten. Die Stühle waren hochgestellt, die Reinigungskraft schaffte Ordnung für den Gastronomiebetrieb in ein paar Stunden …

Unterwegs mit meinem kleinen Körbchen. Gefüllt mit den notwendigen Utensilien, die immer so gebraucht werden könnten beim Hängen in anderen Räumen und die sich meistens nicht in den mitgebrachten Arbeitskoffern befinden 😉

Gerade denke ich an meine Ausstellung im Jahr 2019 in diesen Räumen und ich erinnere mich, dass ich damals zu einem Erlebnis einen Blog schrieb. Den habe ich für Euch hier verlinkt.

Aber nun genug für heute. Einen erholsamen Sonntag wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.