G. G. Cross  – Musikerin

Wir begegnen Menschen in unserem Leben, die Spuren in uns hinterlassen, oftmals auf ungewöhnlichen Wegen. Ein solcher Mensch ist G. G. Cross. Wir trafen uns vor über einem Jahr auf ziemlich ungewöhnlichem Pfad, nämlich über einen gemeinsamen Freund, den wir beide schon längerer Zeit kannten. Nun, das ist heutzutage nichts Besonderes. Es sind die Entfernungen. Rund fünfzehntausend Kilometer Luftlinie ist eine beachtliche Strecke. Ohne der digitalen Welt wären wir uns niemals begegnet. Das ist uns bewusst.

Foto / Grafik: G. G. Cross

Die Liebe zur Kunst schweißte uns zusammen und inzwischen ist G. G. Cross eine liebe Freundin für mich. Als ich das erste Mal ihren YouTube-Kanal besuchte, stolperte ich über einen Song, der mein Herz eroberte und die Brücke zu meiner Kunst schlug. Ich entwickle zur Zeit meine „homepART“-Linie und ich stellte mir vor, wie dieser kraftvolle Song mit einer solchen starken Botschaft als Sound-Begleiter für diese Serie wäre. Der Gedanke ließ mich nicht mehr los. Ich erzählte also meiner Freundin von meiner Idee. Sie war genauso begeistert und stimmte sofort zu; ebenso meinem Wunsch, einen Blog über sie zu schreiben. Denn jeder soll vorab wissen, aus wessen Feder dieser Song stammt, der meine knallbunte homepART-Linie begleiten wird.

Nun ist es so, dass uns nach momentaner Sommerzeit eine Zeitdifferenz von acht Stunden trennen. Wenn ich also Mitternacht ins Bett gehe, sitzt sie gemütlich bei ihrem Morgenkaffee. Wenn wir uns hier in Deutschland über den herrlich warmen Sommer freuen, schaltet sie im Winter die Heizung ein. G. G. Cross lebt in Melbourne, in Australien.

Wir verabredeten uns vor ein paar Tagen für zehn Uhr am Morgen für mich und achtzehn Uhr am Abend für sie zu einem Interview.

Ich wollte natürlich wissen, seit wann sie sich bewusst mit der Musik beschäftigt und fragte sie danach:

Bereits in der High-School habe sie sich in einer Schulband engagiert. Sie schrieb eigene Texte und Melodien, die sie mit ihrem damaligen Band-Leader perfektionierte.

Später arbeitete sie allein und suchte sich andere Musiker, die ihr beim Arrangement halfen, um ihre Songs runder zu machen. „Nun, und in den letzten Jahren habe ich meine Songs allein mit einem Mixing-Mastering-Ingenieur geschrieben und produziert.“, sagte sie mir.

Alles in allem war sie meistens Sängerin, aber inzwischen tut sie beides allein. Sie beauftragt einen Profi, der letztendlich eine endgültige professionelle Mischung kreiert. Aber ihr größter Wunsch ist es, auch das allein zu bewerkstelligen. Sie begründet es damit: „Ich arbeite an einem Song. Und nur ich weiß, wie er sein soll. Ich allein bin der Star meiner Show!“ 

„Ich wusste nicht, dass ich überhaupt singen kann, geschweige denn wusste ich von der Kraft meiner Stimme. Ich bin Autodidakt.“, erzählt sie weiter. Sie war in vielen Bereichen tätig, aber vor allem auf dem Gebiet der Kundenbetreuung und sie habe auch in der Schönheitsbranche gearbeitet. „Ich bin also tatsächlich ein Allrounder.“, sagte sie und wirft ein: „Wenn du über mich schreibst, verwende bitte nur meinen Künstlernamen G. G. Cross. OK?“ – Gut, ich bin ihrem Wunsch nachgekommen und auch ihrem Wunsch, keine Bilder von ihrer Person zu benutzen.

Ich fragte sie, welche Ziele sie habe, was sie perspektivisch anstrebe. Sie liebe es zu schreiben und sie habe irgendwann ein Drehbuch geschrieben, das seit über zwanzig Jahren ruhe. Wer weiß, was daraus einmal wird.

„Ich habe eine Vision, Petra. Ich würde gern etwas Aktives tun, um zu verhindern, dass Menschen verletzt werden. Dass deren Gefühle und Emotionen missbraucht werden, wie zum Beispiel Mobbing. Ich möchte es irgendwann mit meiner Musik, Kunst und meinen kreativen Einflüssen verbinden. Ich werde gerne helfen und versuchen, etwas zu verändern, wenn ich es kann. Nun, ich muss erfolgreich sein, damit man mich hört, wenn ich meine Botschaften an andere weitergebe. Weißt du,  ich bin ein einfacher Mensch, der es liebt, anderen zu helfen, da dies eine Stärke ist, die ich in mir habe und die ich gerne weitergeben möchte, um einen positiven Effekt in ihnen auszulösen.“

Sie hält kurz inne und ich spüre, dass ihre Gedanken spazieren gehen.
„Ich war ein verträumtes Kind. Ich habe es geliebt, alles zu erkunden. Ich hatte eine wilde Fantasie und ich liebe den Ozean. Das habe ich immer getan. Das ist mein himmlisches Zuhause.“ Und sie ergänzt: „Ich bin jetzt 53 … wow, große Zahl!“ Sie lacht.

„Eine andere triviale Sache an mir. Meine Stimme möchte meistens eine schwarze Frau sein. Sie liebt Soul und Blues.“  Sie erzählt weiter:
„Ich liebe Astrologie, aber ich lese nicht mehr so viel wie früher. Ich bin ein großer Filmfan und habe über tausend Filme in meiner Sammlung. Ich liebe die neuen romantischen 80er Jahre. Ich habe „Adam und die Ameisen“ geliebt, „Duran Duran“ und eine riesige australische Band namens Psuedo Echo. Schau sie dir an. Ich bin religiös zu all ihren Gigs gegangen.“

G. G. Cross ist eine vielseitige kreative Frau. Sie schickte mir noch mit einem kleinen Lächeln ein paar Schnappschüsse einiger ihrer Kunstwerke, die an der Wand ihrer Wohnung hängen. Ich will es Euch nicht vorenthalten:

Bei mir ist es gleich Mittag und bei ihr bald Nachtruhezeit. Wir haben unendlich viel gesprochen. G. G. Cross ist in Griechenland / auf Zypern geboren und lebt seit vielen Jahren in Melbourne. Dort seit zehn Jahren nun auf Phillip Island, einer Touristenhochburg in Victoria.

G. G. Cross freut sich auf Euer Feedback.

  • Ihr erreicht sie via Email unter gg.cross.sing@gmail.com
  • Ihr junger YouTube-Kanal, auf dem sie ausgewählte Songs veröffentlicht: klickt bitte  —-> hier. Wenn es Euch gefällt, lasst ein Like dort 😊
  • Und gern abonniert G. G. Cross auf Facebook —-> hier
  • Auf Instagram ist sie neu —-> hier zu finden.

Soeben, als ich diesen Blogbeitrag beenden will, erhalte ich von G. G. Cross folgende Zeilen: „Petra, das Lied könnte dir gefallen. Ich habe mit vielen anderen im Chor teilgenommen. Es wurde gestern veröffentlicht. Ich hoffe, du magst es. Das ist von einem indigenen Mann namens Cutcha Edwards.“ Mir stand die Gänsehaut, als ich es anhörte. Klickt einfach —–> hier. Es wird Euch gefallen.

Es war mir ein Vergnügen, Euch von G. G. Cross zu erzählen. Nun, wenn Frauen, die sich gut verstehen, unterhalten nimmt das Gespräch kein Ende. Und ich halte jetzt einfach inne 😉

Zu einem etwas späteren Zeitpunkt werde ich Euch von meinem „homepART“-Projekt in Verbindung mit dem „Magic-Song“ erzählen.

Für heute soll es genug sein.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Ein Clown! Wie lustig!

Wie gebannt starre ich das Bild dieses Clowns an. Für mich ein vollkommenes Abbild eines solchen, geschlüpft in eine Rolle, in eine (seine) Sehnsucht geflüchtet.

Schon als Kind sah ich in einem Clown meistens einen traurigen Menschen. Keine Maske verhalf, die innere Zerrissenheit, Nöte und Ängste zu verstecken. Solch ein Clown wirkte auf mich arm, das Kostüm meistens alt und das Gesicht mit einem Ausdruck, der mich zum Lächeln zwang, um ihm einen Gefallen zu tun. Solch ein Clown stimmte mich eher traurig, als lustig.

Aber, sind wir nicht alle irgendwie Clown? Selbstdarsteller und Kreative beim Erschaffen von Identitäten in unseren Arenen und auf unseren Bühnen?
Wer bist Du? Wer bin ich?

„Clown“ – Tusche, Aquarell, Salz auf Aquarellpapier – 36 x 48 cm – verkäuflich
Gemälde von Sabine Grötzbach

Ich bedanke mich herzlich bei der großartigen Künstlerin Sabine Grötzbach. Sie erlaubte mir ohne Zögern, dieses Blog zu schreiben und sandte mir die obigen Bilder für diesen Zweck.
Das Gemälde ist verkäuflich. Bei Interesse nehmt bitte einfach Kontakt mit Sabine auf.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

Freu, freu …

Gestern ist das offizielle Plakat für meine Ausstellung im „seenema“ in Bad Waldsee fertig geworden. Außerdem gibt es dazu einen schicken Flyer, den ich gleichzeitig als Einladungskarte verwenden kann. Wow, das ist sehr komfortabel. Jetzt lauere ich darauf, dass in den nächsten Tagen die Sendung von der Druckerei bei mir eintrifft.

Auf diesem Wege schicke ich ein dickes fettes Dankeschön an Holger Wagner, der den Druck überhaupt ermöglicht hat. Grafik, Satz und Druckvorbereitung stammen komplett aus seiner Hand. – Er wählte die Bilder und kümmerte sich um den ganzen Krams. Auch wenn er sichtbar genervt war, konnte ich mich in Ruhe um meine Malerei kümmern.

Und so schaut’s aus, Plakat und Klappkarte (innen und außen):

Plakat

Flyer innenFlyer außen

In voller Vorfreude, Eure Petra Kolossa.

 

Meine kommende Ausstellung in der Galerie „Seenema“ in Bad Waldsee – 26. November 2017 bis 14. Januar 2018

Meine Freude möchte ich gern mit Euch teilen und lade Euch herzlich ein zur

Vernissage
im „Seenema“ in Bad Waldsee

am Sonntag, den 26. November 2017
um 11:00 Uhr
Biberacher Straße 29 · 88339 Bad Waldsee

Es ist eine kleine, aber feine Galerie. Dreißig meiner Bilder werden ausgestellt sein und ich freue mich darauf, mit Euch ins Gespräch zu kommen

2017_martin-schuler_nApropos Gespräch: Der Informatik-Ingenieur, Betriebswirt, Coach und Speaker Martin Schuler aus Ulm wird in meine Ausstellung einführen. Er versteht es, mit seinen Worten Bilder in die Köpfe der Zuhörer zu zaubern. Er hinterfragt dabei Gesellschaftsnormen auf humorvolle Art, hält die Stimmung und bringt die Zuschauer zum Nachdenken. Als Europameister im Stegreifreden kann er auch ohne Blatt vorm Mund eine Rede aus dem Ärmel ziehen. Für die Vernissage aber, habe er sich über meine Werke Gedanken gemacht und möchte sie zu Beginn der Ausstellung mit Euch teilen. Seid also gespannt.

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Mit besonderer Freude darf ich Euch
„janisa-music“ aus Bonn ankündigen. Die beiden phantastischen Musiker Isabel Kolossa und Janos Warnusz werden mit ihren ganz besonderen Interpretationen den musikalischen Rahmen geben.

 

 

 

Sehen wir uns im „Seenema“? Ich freue mich schon heute darauf, Dich in Bad Waldsee begrüßen zu dürfen.

Im Vorbereitungsfieber, Eure Petra Kolossa.

 

Bilder:
Martin Schuler, Orhidea Briegel
janisa-music, Maria Kolossa
Petra Kolossa, Willy Holger Wagner
Titelbild des Blogs:
Petra Kolossa, Astrid Gast
Fotokopie:
Ausschnitt aus Programm „seenema“