Kunstmix von ARTverwandt

Vor einiger Zeit erzählte ich Euch bereits von unserem Herzensprojekt „ARTverwandt“.

Es ist ein Familienprojekt, ein Familienkunstprojekt. Was vor ein paar Jahren eine Träumerei, eigentlich eher eine Spinnerei zwischen meiner Schwester Kerstin und mir war, einmal eine gemeinsame Ausstellung zu machen, entpuppte sich inzwischen als ein handfestes und anspruchsvolles Projekt.

Geschwister
meine Schwester Kerstin und ich

Meine Tochter Isabel griff das Thema nämlich auf und fragte, weshalb wir nicht daraus ein Familienprojekt machen. Schließlich sind wir doch alle irgendwie künstlerisch tätig.

Gesagt, getan! Im Sommer letzten Jahres war es soweit. Wir verknüpften uns in einer WhatsApp-Gruppe und sponnen unsere Gedanken weiter, entwickelten ein Logo, das wirklich eine Herausforderung war. Acht verschiedene Geister unter einen Hut zu bekommen ist nicht einfach. Im Dezember war es vollbracht. Und was soll ich sagen? Wir lieben unser gemeinsam entwickeltes Design.

Logo ARTverwandt

Eine Herausforderung sind die vielen Kilometer, die uns räumlich trennen. Lebt meine Schwester und ihr Mann Rolf in Dresden, so hat meine Tochter Isabel und ihr Partner Janos ihr Zuhause in Bonn, meine Enkelin Maria lebt in Leipzig, meine Nichte Verena in Ramsau am Dachstein (Österreich) und Holger sowie auch ich hier am Bodensee. Zwischen den einzelnen Standorten liegen jeweils einige Hundert Kilometer.

Verena fertigte mit ihrem kleinen Sohn Luke diese Skizze

Wir entschieden uns, unsere erste gemeinsame Ausstellung am Bodensee, in Eriskirch, zu organisieren. Nach etlichen Diskussionstagen entschieden wir uns für den Titel „Kunstmix“. Wir denken, das passt für unsere Ausstellung wunderbar. Widerspiegelt unser Portfolio doch eine riesengroßes herrlich buntes Bukett Kunst, Musik, Kunsthandwerk und Schriftstellerei.

Als digitales soziales Medium wählten wir Instagram. Mit der Fertigstellung unseres Logos richteten wir unseren Account ein und sind seit dem 15. Dezember 2023 täglich dort präsent.

Das ist ein Screenshot vom heutigen Tag. Schaut doch einfach mal hier vorbei. Es gibt unendlich viel zu sehen und zu entdecken. Ganz besonders freuen wir uns, wenn Ihr uns folgt, uns liked oder ganz einfach mit uns Kontakt aufnehmt.

Maria entwarf für uns ein Ausstellungs-Design mit Wiedererkenungseffekt. Es ist ihr großartig gelungen. Seit ein paar Tagen ist der Flyer in unseren Händen. Nun, eigentlich nicht mehr. Denn nur noch wenige sind von den fünfhundert Stück vorrätig.

Gestern war ich in der Mission Werbung in Friedrichshafen unterwegs 😀

Und das sind unsere Plakate in vier verschiedenen Größen. – Wobei ich hier ein dickes fettes Lob an unsere regionale Druckerei schicke. Es ist einfach toll, in welch hervorragender Qualität und Schnelligkeit dort gearbeitet wird.

In nur drei Wochen ist es soweit. Wir sind ganz aufgeregt und freuen uns riesig. Welch ein schönes Gefühl, zu wissen, dass am 30. Mai alle „ARTverwandt“ler aus ganz Deutschland mit vollgepackten Autos angereist kommen, um mit vereinten Kräften am Tag darauf die Ausstellung aufzubauen und vorzubereiten. 

Auf diesem Wege lade ich Dich und Deine Lieben ganz herzlich zu unserer Vernissage zur Ausstellung „Kunstmix“ am 01. Juni um 18 Uhr mit anschließendem Konzert der Band JANISA ein. Alte Schule, Eriskirch, Kirchplatz 3. Wir freuen uns riesig auf Dich.

Ein Bonbon haben wir noch für Dich: Am Samstag, den 08. Juni, um 18 Uhr haben wir die Autorin Helene Müller-Kesenheimer und den Autor Alfons Müller mit einer ganz besonderen Autorenlesung in unserer Ausstellung zu Gast. Das solltest Du Dir nicht entgehen lassen und Dir den Termin sofort im Kalender festhalten.

Meine gute alte Tastatur. Das Brettchen ist seit vielen Jahren eingeschrieben. Es ist eine meiner esten Bluetooth-Tastaturen, die ich immer wieder mit meinen Geräten verbinde. Inzwischen gibt es richtig noble Hightech-Keyboards. Nun, vielleicht lasse ich mich eines Tages zu einer neuen hinreißen 😀

Einen schönen Feiertag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

Warten …

… ist Zeit totschlagen. Und heute hatte ich nicht einmal meinen „Tolino“ dabei. Dann hätte es mir wahrscheinlich wenig ausgemacht. Aber so! Mein Herr Termin hatte eben diesen verpasst. Nicht notiert und somit vergessen, wie ich nach fünfzehn Minuten Wartezeit bei einem Anruf erfuhr. Schon als ich meinen Namen nannte, fielen ihm die Schuppen von den Augen. Er wolle sofort losfahren. Es dauere nur zwanzig Minuten. Ich sagte ihm, dass wir aber dann sehr, sehr schnell alles klären müssen.

Zwaaaaaaanzig Minuten … ich beschäftigte mich:

Ende gut, alles gut. Das Warten brachte uns dazu alles gezielt und konzentriert zu besprechen und letztendlich gibt es einen Termin für ein Kunstprojekt im Jahr 2024. Und das wird ein ganz besonderes sein. Ich freue mich schon heute riesig darauf, auch wenn bis dahin noch elf Monate Zeit vergehen werden.

Einen schönen Wochenstart wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

See(h)weisen

Den nachfolgenden Beitrag schrieb ich vor fast zwei Wochen. Irgendwie übermannten mich die Dinge, die auf mich einstürmten. Ich fand keine Ruhe und ich nahm mir nicht die Zeit, meinen Blogartikel zu Ende zu bringen.

Dennoch lasse ich diesen einfach stehen.

Die Vernissage war bereits am 24. Juni und das fantastische Konzert mit JANISA am darauffolgenden Sonntag.

Hier ein paar wenige Bilder für Euch:

Unsere Kunstschau ist noch bis zum 09. Juli 2023  zu sehen. Immer am Samstag und Sonntag ab 15 Uhr. Schaut einfach vorbei, wenn Du in der Nähe bist.

Und hier nun der Beitrag, den ich nicht zu Ende brachte und dennoch für Euch jetzt zur Verfügung stelle:

Schon am Samstag ist es soweit: Der Start unserer Kunstschau „see(h)weisen“ in Eriskirch. Und wie immer sind die letzten wenigen Tage zuvor unglaublich aufregend. Ist an alles gedacht, wird alles rundlaufen, werden wir den Nerv unserer potentiellen Besucher treffen, und so weiter und so weiter  … wir, das ist unsere freie Künstlergruppe „seeArt“.

Ich überlegte, welche Werke ich für unsere Ausstellung beisteuern möchte. Eine bunte Mischung für eine vielfältige Ausstellung. Nun, unbedingt „knallbunt“, das bin ich, so werde ich erkannt und das wird von mir erwartet. Das weiß ich. Dennoch mag ich gern ab und an etwas anderes beisteuern.

Vor ein paar Jahren fertigte ich eine abstrakte Assemblage explizit für eine Ausstellung in Gohren am Bodensee. Segel. Diese würde ganz gut passen. Nur braucht es ein Pendant. Also machte ich mich fix ans Werk.

Gleich am Abend machte ich diese Gipsabzüge. Schließlich sollten sie am kommenden Tag durchgetrocket sein. Ich versäuberte das Ganze und legte die Reste beiseite. Morgen wird an diesen „Segeln“ weitergearbeitet …

… so dachte ich. Jedoch kam es irgendwie ganz anders. Ich sah diese Rester, die ich am Vorabend entfernt hatte und wollte sie in den Müll geben. Doch Stopp! Als ich die Flicken in den Händen hielt, sah ich plötzlich nur noch viele kleine Segel 😀 Ich verwarf die Idee einer zweiten Assemblage mit großen Segeln.

Und hier stehen die Bilder zum Verpacken bereit. Zwei Bilder aus der „FantastART“-Serie, also die Unterwasserbilder, das „Segel II“, die zwei Assemblagen und die „Caligari-Bilder Miami und Fort Lauderdale“ sollen die seeArt-Ausstellung ergänzen und bereichern. Als farbigen Tupfer lege ich noch ein paar „homepART“-Stücke dazu. Und was darf auf einer seeArt-Ausstellung niemals fehlen? Genau! Die Begegnungsstühle. So kommen also noch drei solcher gestalteten Stühle hinzu. Unverkäuflich, nur geliehen, als Stehhilfe für die Vernissage darf noch einer meiner bemalten Barhocker ins Auto.

Über all die Werke, von denen ich soeben sprach, schrieb ich im Laufe der Zeit in meinem Blog. Deshalb wird Dir sicher dieses und jenes bekannt vorkommen 😉

Wer in unserer Nähe ist, schaut einfach vorbei. Wir Akteure von „seeArt“ freuen uns riesig auf Euer Kommen.

Damit Ihr die Termine fest im Kalender einplanen könnt, hier alle Daten ganz genau für Euch:

Und heute Abend um 19 Uhr lesen wir im Rahmen der Kunstschau. Wir, das sind Julia Beils, Helene Müller-Kesenheimer, Alfons Müller und ich. Wir sind schon ganz gespannt und unendlich neugierig. Denn Lesungen sollen ja, so sagt man, keine Resonanz haben. Hoffentlich werden wir heute eines besseren belehrt 😉

Das ist das Werbe-Video, das ich für social media machte.

Seit 15 Uhr bin ich hier in Eriskirch und durfte schon einige Neugierige durch die Ausstellung führen.

Vielleicht sehen wir uns heute?

Herzlich grüßt aus Eriskirch, Kirchplatz 3,

Eure Petra Kolossa.

Zwei Tage sind keine Zeit

Das Wochenende ist schon wieder rum, sozusagen durch die Finger geglitten. Entweder werde ich langsamer, oder ich bürde mir zu viel auf, oder aber jemand hat die Stunden klammheimlich verkürzt. Irgend so etwas muss es sein. Ganz bestimmt 😉

Blicke ich zurück, waren die zwei Tage gut gefüllt. Zum einen mit dem letzten Treffen unserer freien Künstlergruppe „seeArt“ vor der nächsten Ausstellung. Ich bezeichne unsere Veranstaltung als Kunstschau. Denn es ist viel mehr als eine reine Ausstellung.

Seht selbst:

Und so schaut’s aus, wenn ich mich in das sogleich folgende Künstlertreffen hineingedacht, mich konzentriert vorbereitet habe, gleich ins Auto steige und zum Treffen fahre.

Im Nachhinein sind so etliche Dinge zu erledigen. Nur noch zwanzig Tage! Dann muss alles stehen und rundlaufen. So gab ich den halben Sonntag dafür hin. Eine solche Veranstaltung ist immer ein immenser Aufwand. Aber eine dankbare Sache, wenn diese von den Menschen angenommen wird.

Noch ein wenig Hausarbeit, ausbaumeln und ein dickes Dankeschön an Holger, der die erst kürzlich von mir fertiggemalten Barhocker sicher zusammengeschraubt hat.

Hier lasse ich mich in unserem kleinen Garten am Haus von der Sonne kitzeln.

Jetzt zwinkert mir der Mond zu und ermahnt mich, den Schreibtisch gegen das Bett zu tauschen 😉

Startet gut in die neue Juniwoche.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.