Als ich gestern in der Nacht diese völlig irre Meldung im Netz las, wollte ich es nicht glauben und dachte mir: Abwarten und morgen in Ruhe recherchieren.
Recherchieren brauchte ich nicht, denn heute am Morgen war genau das DIE Meldung.
Joe Biden, sicher eher sein Einflüsterer, hat der Ukraine genehmigt, Russland mit Langstreckenwaffen anzugreifen. Dieser Typ nutzt doch tatsächlich noch wenige Wochen vor seinem endgültigen politischen Tod die Hebel seiner Macht, um einen dritten Weltkrieg vom Zaune zu brechen.
Und was tun unsere amtierenden Politiker? Die Grünen jubeln, wie auch die FDP und die Christdemokraten. Sie frohlocken! Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Unglaublich! Ich kann es nicht nachvollziehen.
Unser Bundeskanzler verweigert nach wie vor das Liefern von Taurus an die Ukraine. Das rechne ich ihm hoch an, auch wenn mich seine sonstige Politik alles andere als glücklich macht. Ich hoffe sehr, er hält an dem Nein fest.
Die SPD wünscht sich ihren Boris Pistorius als Kanzlerkandidat und wollen ihn gegen Olaf Scholz austauschen. Der hatte sich ja bisher ziemlich geziert. Heute gab er in den Öffentlich Rechtlichen ein sinngemäßes „Naja, wenn man mich so lieb bittet, werde ich nicht ablehnen können …“.
Ob Boris Pistorius an dem Nein, also gegen ein Liefern der Taurus, festhalten würde? Ich bin mir da nicht so sicher.
Ich wünsche mir innigst, dass die Herren Putin, Trump und Orban mit all den für den Frieden einstehenden Kräften dieser Welt in der Lage sein werden, den drohenden Weltkrieg zu unterbinden.
Immer und immer wieder: Überlegt Euch ganz genau, wem Ihr bei Wahlen Eure Stimmen geben werdet.
Ein „Habe ich immer schon so gewählt“ oder „Ich bin dieser Partei treu.“, funktioniert im Augenblick nicht! Länder können nur im Frieden wachsen. Das ist das Elementarste, das ist das, was vor allem anderen steht. Welche Parteien stehen in unserem Land für Frieden und lehnen jegliche kriegerische Eingriffe in andere Länder ab? Recherchiert bitte unbedingt unvoreingenommen selbst und lasst Euch nicht einreden, was Ihr denken sollt.
Wir haben November. Ich mag diesen Monat irgendwie nicht. Der Herbst ist noch da, aber irgendwie bereits am Verrotten. Es ist kühl. Eigentlich etwas zwischen kühl und kalt, also etwas mehr als kalt und etwas weniger als kühl. Ich glaube, dafür gibt es keine richtige Beschreibung. Die Tage werden selten wirklich hell. Es hängt immer etwas Trauriges über uns. Ich bin ständig bemüht, nicht müde zu wirken, nicht zu frösteln und mich nicht diesem November-Blues hinzugeben.
Früher, also vor der Ampelzeitrechnung, liebte ich eine warme Wohnung. Jetzt liebe ich sie immer noch, aber ich trainierte mir eine Wohlfühltemperatur um zwanzig Grad an. Nun gut, ich muss noch etwas trainieren. Es ist noch ein wenig Luft nach oben. Also ziehe ich dicke Socken an, binde mir ein wärmendes Tuch um den Hals, schiebe mir Stülpchen auf die Handgelenke und hänge mir zusätzlich eine Jacke über die Schultern. Jedes Mal, wenn ich an dem Heizungsrädchen drehe, habe ich schlechtes Gewissen. Ich halte die Temperatur im Auge und drehe sofort, wenn zwanzig / einundzwanzig Grad erreicht sind, wieder runter. Wir heizen nur noch so, dass die Temperatur in der Wohnung durchschnittlich nicht unter siebzehn / achtzehn Grad fällt und geben etwas mehr Wärme in die Räume, in denen wir uns aktuell aufhalten.
Wärme ist inzwischen Luxus. Wer hätte das gedacht?! Dieser November bringt mir das gerade sehr nah.
Heute ist der neunte November. Die „Mauer“ fiel vor fünfunddreißig Jahren, vor 35!! Jahren. Die Spaltung, die Zerschlagung des Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg hinterlässt Spuren bis in die heutige Zeit. Die Mauer, die fiel, stand zwischen Ost und Westdeutschland. Das andere Abgetrennte spüren wir weniger, weil damals die Ländereien von den dort lebenden Menschen in gleichem Zuge bereinigt wurden, die Deutschen aus ihrer Heimeit herausgeschmissen, also vertrieben wurden. Somit ist der nachhaltige Schnitt jetzt weniger spürbar.
Jedoch Ost- und Westdeutschland lebten mit den Menschen weiter. Die eine Seite wurde ideologisch und wirtschaftlich durch die westlichen Siegermächte geformt und die andere Seite durch die damals sowjetische Siegermacht. Somit wuchsen zwei Gesellschaftsformen nebeneinander.
Was sich nicht wirklich trennen lässt, sind Familien. Verwandte sind immer verbunden. Nicht ohne Grund gibt es den Spruch „Blut ist dicker als Wasser“. Wenn der eine Teil der Familie im Westen und der andere im Osten des Landes lebt und aus politischen Gründen jeglicher Kontakt verboten wurde, welche sinnreiche Begründung will man da auffahren? Was bleibt, sind von Ideologie getriebene Erziehung, Denunzierung, Verfolgungen, Bestrafungen bei Zuwiderhandlungen, Verächtung. Die Menschen werden in Gruppen gespalten. In regierungskonform und eben die, die ihren eigenen Kopf haben, diesen Unfug nicht verstehen wollen.
Es scheint wie ein Experiment. Die Aufgabe: Was geschieht, wenn ich ein Land von heute auf morgen trenne und jeder Seite eine andere, gegensätzliche Gesellschaftsform überstülpe?
Der einen Seite gebe ich ausreichend finanzielle Mittel zur wirtschaftlichen Entwicklung an die Hand. Die Menschen werden reichlich Eigentum erwirtschaften, ihren Besitz mehren, vererben und ihr Auge auf noch mehr Reichtum richten. Der anderen Seite gebe ich eine große Portion Moral, Kollektivismus, Eigeninitiative und soviel Geld, dass es geradeso reicht, um daraus aus eigener Wertschöpfung gesellschaftlich zu wachsen. Kaum einer der Menschen wird viel Eigentum besitzen. Sie werden es nicht vermissen, weil für sie die Gesellschaft sorgen wird. Sie haben ausreichend zum Leben und sind auf ihre Weise glücklich.
Ich lasse dieses Versuchsprojekt vierzig Jahre laufen, was zwei Generationen entspricht und beobachte, was geschieht.
Die errichtete Mauer fiel durch Initiative derer, die ihr Leben in die eigene Hand nehmen mussten, weil sie keine Geldgeber hatten, die es ihnen ermöglichten, ihr Land aus den Ruinen unter erleichterten Bedingungen aufzubauen. Die Mauer fiel durch die Kraft der Ostdeutschen. Diese Menschen lernten bis dahin nicht, dass Gutgläubkeit nicht gleich Vertrauen bedeutet. Diese Menschen tappsten im wahrsten Sinne des Wortes in ein fremdes den „Ossis“ gegenüber mit Überheblichkeit geprägtes Abenteuer.
Inzwischen sind fünfunddreißig Jahre ins Land gegangen. Der Osten wurde durch die des Westens überrannt, fast okkupiert. Die Ostwirtschaft wurde zunichte gemacht, die des Westens wurde obenauf gesetzt, von den dortigen Unternehmen integriert und der Rubel rollte. Sorry, die DM-Mark natürlich. Was wurde dabei vergessen? Die Menschen. Die Menschen die in den vierzig Jahren ideologisch geprägt wurden. Die einen eben im Kapitalismus und die anderen im Sozialismus.
Wie kann man das Experiment weiterführen? Ganz einfach. Wir brauchen einen Vergleichswert. Also lassen wir das Ganze noch einmal vierzig Jahre laufen und schauen, was geschieht, wenn wir diese nun zusammengewürfelte Vielfalt weiter wurschteln lassen.
Nach fünfunddreißig Jahren sind Wessis immer noch Wessis und Ossis immer noch Ossis. Es gibt keine wirkliche Vereinigung. Deutschland ist nach wie vor gespalten. Es wurde und ist ideologisch gespalten.
Die Menschen im Ostteil Deutschlands spüren ganz genau, was derzeit geschieht. Sie haben das alles in einer ähnlilchen Weise bereits durchlebt. Diese machtbesessene Politik ist zu klar durchschaubar.
„Du wirst nichts besitzen und glücklich sein.“ Das ist das große globale Ziel, des „Great Reset“.
Deshalb beginnt derzeit wieder im Osten Deutschlands ein Aufbegehren. Ich wünsche mir sehr, dass dieses Bewusstsein auch im sogenannten Westen Gehör fände.
Das Experiment wird noch fünf Jahre laufen. Dann sind die vierzig Jahre rum. Im Jahr 2025 wird es wieder Wahlen in Deutschland geben. Diese werden schmutzig. Das kann man bereits heute wahrnehmen. Das Ergebnis dieser Wahlen wird einen großen Ruck durchs Land gehen lassen. Jedoch den endgültigen wird es erst 2029, nach diesen von mir beschriebenen vierzig Jahren geben; nämlich zur übernächsten Bundestagswahl.
Wir haben noch fünf Jahre, um dieses, unser Land auf das Kommende vorzubereiten. So zu gestalten, dass es wieder ein Deutschland mit seiner eigenen Kultur, seinen Eigenheiten, seinem eigenen Wesen sein wird.
Das, was ich jetzt schrieb, mag sich naiv lesen und ich weiß nicht, ob das so sein wird. Dieses Szenario, dieser Zeitablauf lief in meinem Kopf, meine eigene Spinnerei. Es sind auch nur meine flüchtigen Gedanken. Vielleicht getrieben durch diesen neunten November, vielleicht auch nur, weil ich diesen ganzen Trödel, wenn auch in wesentlich abgeschwächter Form, bereits erlebte. Mir kommen unendlich viele Vergleiche in den Kopf, aber ich denke, es würde hier in meinem heutigen Beitrag zu weit führen.
Vielleicht noch ein Beispiel, weil es im Augenblick so sehr präsent ist.
In der Zeit des gespaltenen Deutschlands holte der Westen Gastarbeiter in den Fünfzigern und Sechszigern ins Land, um den begonnenen wirtschaftlichen Aufbau durch Arbeitskräfte insbesondere aus Italien, Griechenland, Jugoslawien und der Türkei zu unterstützen. Viele von damals blieben bis heute und sind zum Teil selbst Großeltern. Die meisten leben nach wie vor in Städten unter sich. Was mir auffiel, sind die aus der Türkei stammenden Menschen, insbesondere die Frauen, die bis heute kaum Deutsch sprechen. Ich konnte das selbst vor etwas über zehn Jahren in der Stadt Duisburg beobachten, als ich dort beruflich zu tun hatte. Ich möchte es nicht pauschalisieren. Jedoch denke ich, dass die Menschen aus einer europäischen Kultur, wie die Italiener, Griechen, Polen, Rumänen oder aus dem ehemaligen Jugoslawien sich anders und selbstverständlich integrieren können. Die türkischen Menschen sind muslimisch gepägt und kulturell sehr nah dem arabischen Raum. Sie wollen sich ungern einer anderen Kultur „unterwerfen“.
Der Osten des Deutschlands holte sich ebenso Menschen aus anderen Ländern. Der Ansatz war ein anderer. Es sollte denen geholfen werden. Sie sollten eine Ausbildung machen, um das gewonnene Wissen in ihren Ländern anwenden zu können. Es waren junge Leute insbesondere aus Vietnam, Kuba, Mosambik, Ungarn, Angola und Algerien. Der Aufenthalt war zwischen drei und fünf Jahren beschränkt. Entweder sie studierten oder sie machten eine Lehrausbildung mit einer beruflichen Praxis, wo sie in den Ausbildungsbetrieben arbeiteten. Spätestens nach fünf Jahren gingen sie wieder nach Hause. Sie wurden für diese Zeit in Wohnheimen untergebracht. In den Achtzigern soll es Verträge mit einigen Ländern gegeben haben, wo einige der jungen Leute, insbesondere Vietnamesen, länger bleiben konnten.
An eines kann ich mich erinnern. Es gab immer wieder Ärger und harte Auseinandersetzungen mit den Algeriern. In den Diskotheken zückten sie mal fix ein Messer, wenn es um den „Besitz“ eines Mädchens ging. Oder es wurde sich geprügelt. Oftmals wurde kurzerhand der Hals einer Flasche auf dem Boden abgeschlagen. Es waren immer unschöne Szenen, wenn einer dieser muskulösen Kerle in den Knien federnd mit den zackigen gefährlichen Glasscherben drohte. Wir erlebten das öfter damals im „Lindengarten“ in Dresden. Heute steht dort unter gleichem Namen ein hochwertiges Hotel. Das Zusammenleben mit den Algeriern, die kulturell arabisch geprägt sind, funktionierte nicht gut. Sie wurden nach relativ kurzer Zeit wieder nach Hause geschickt
Was erleben wir heute? Ich denke, das muss ich hier nicht näher erläutern. Wir alle gehen mit offenem Blick durchs Leben. Und wir alle wissen, dass die Situation äußerst kritisch ist und der Umgang mit Geflüchteten, Migranten und Asylsuchenden dringendst in eine endgültige Klärung geführt werden muss.
Aber da sind wir wieder bei den von mir beschriebenen fünf Jahren. Ich mag falsch liegen. Dennoch habe ich solch ein Bauchgefühl, dass nach zwei mal vierzig Jahren sich Deuschland endlich wieder finden wird.
Wie siehst Du das?
Ich bleibe dran und werde die Welt beobachten und meinen Blog hoffentlich noch weitere fünf Jahre mit meinen Texten befüllen.
Ja, in mir grollt es ungemein, sobald ich einen unserer derzeitigen Politiker unisono das Wort „Demokratie“ tönen höre. Ihr habt keine Ahnung, wie mir da der Kamm schwillt. Gleich gefolgt der abgedroschene Begriff „Vielfalt“. Dieses Wort hat im Rahmen der Politik einen genauso negativen Beigeschmackt verpasst bekommen, wie das Wort „querdenken“. Beides eigentlich schöne deutsche Wörter, die jedoch wahrscheinlich fast keiner in einem anderen als eben diesen neu-politischen Zusammenhang betrachten vermag.
Könnte ich zwei Wörter zu Unwörtern 2024 erklären, wären es genau diese: Demokratie und Vielfalt
Ich kann mich nicht erinnern, bis vor drei Jahren das Wort „Demokratie“ derart überstrapaziert wahrgenommen zu haben. Es gibt seitdem kaum ein Statement das in den Öffentlich Rechtlichen gesendet wird, in dem nicht wenigstens zwei bis drei Mal dieses Wort Erwähnung findet. Ich denke, je öfter sie etwas explizit betonen, es mantramäßig daherbeten, schwingen sich die Redner selbst auf dieses Niveau und beginnen wahrscheinlich ernsthaft selbst daran zu glauben, was sie da erzählen. Wir kennen das von Kindern oder Menschen, die Flunkern oder einem das X für ein U vormachen wollen, die immer wieder etwas wiederholen, drumherumreden und erklären und erklären. Irgendwann glauben sie dann selbst ihren Fantasien.
Meine Fragen: Haben wir eine echte Demokratie? Eine Regierung des Volkes? Ist in unserer Regierung die Opposition ein fester Bestandteil unseres demokratischen Systems? Gilt die freie Meinungsäußerung? Gilt die Pressefreiheit? Gilt der friedliche Regierungswechsel?
Ich möchte heute nicht näher darauf eingehen, sondern nur ein paar Fragen in den Raum stellen und Dich bitten, unvoreingenommen darüber nachzudenken.
Vielleicht denkst Du dabei auch an die Wahlen in Thüringen und Sachsen am vergangenen Wochenende. Wird in deren Ergebnis dem Willen des Volkes Rechnung getragen werden? Werden die Parteien mit den meisten Stimmen ihren Wählerauftrag ausüben können? Wird von den Politikern, und den Parteien, die sich um einen Wählerauftrag bewarben, also sich zur Wahl stellten, die demokratische Entscheidung der Wähler, also des Volkes, dem Souverän, tatsächlich akzeptiert? Oder wird wieder mit politischen Tricks des Wählers Willen außen vorgelassen? Wird hier nicht der Wähler zum Narren, zum Idioten gemacht? Ist es da nicht verwunderlich, wenn die Menschen abstumpfen und sich sagen, es sei doch eh alles egal, man habe sowieso keinen Einfluss; zu wählen sei sinnlos? Ist das so?
Auch hier lasse ich meine Fragen einfach zum Nachdenken so stehen.
Heute möchte ich nicht näher auf das Wort Vielfalt eingehen. Auch, wenn es in mir einen ähnlichen Groll auslöst, weil man dieses Wort, wenn es nicht in einem politisch-ideologischen Zusammenhang gebraucht wird, es immer genau in den Kontext bringen muss, weil es inzwischen verpolitisiert wurde.
Darauf gehe ich bei Gelegenheit noch einmal etwas genauer ein.
Für heute Schluss!
Ich gönne mir jetzt einen Kaffee, lese noch ein paar Zeilen und dann auf in den Tag☀️🌻
Habt einen schönen!
Herzlich, Eure Petra Kolossa.
PS: Ich muss noch etwas ergänzen. Das alles nur, weil es in mir grollt, als ich soeben eine Schlagzeile las 😄
Ich bitte folgendes gaaaaanz neutral zu betrachten. So, als würdest Du die Situation in einem Newspaper auf dem Saturn lesen, zum Beispiel.
Vor nicht allzu langer Zeit waren die Menschen in dem kleinen geografischen Ländchen auf der Erde, das Deutschland heißt, politisch gesehen die Linken, die roten Socken, also politisch abseits. Die Grünen, waren die etwas belächelten verträumten, an der Realität vorbeigeschrammten Ökos. Die Schwarzen und ein wenig auch die Gelben waren in jeder Hinsicht die pragmatische wirtschaftliche Stärke, die eine Sicherheit für das Land gaben. Das waren die Rechten. Rechts zu sein, rechts zu wählen war vernünftig und und für die Deutschen das Normale. Entweder der Wähler war rechts oder eine rote Socke. … bis zum Wahlkampf 2020 und die anschließende Bundestagswahl 2021. Dann war plötzlich alles ganz anders. Seitdem gibt es entweder politisch-ideologischer Gehorsam, erzeugt durch rot-gelb-grün, der sogenannten Ampel, oder Nazi, den Menschen, die sich rechts fühlen und sich nicht getrauen, es auszusprechen, um nicht abgestempelt, angefeindet und ausgegrenzt zu sein. Die ehemalige rechte CDU hält sich aus allem in der Opposition geschmeidig zurück und biedert sich mal hier und mal da an. Abwartend, bei Gelegenheit wieder aufzuspringen, ohne zu wissen, wohin wirklich. Das alles war innerhalb von etwa drei! Jahren möglich.
Der Jupiteraner sitzt da auf seinem Bänkchen auf dem Saturn, empfängt also die News und kann die verirrten Erdlinge dieses kleinen Fleckchens Erde nicht verstehen. Er wiegt seinen Kopf, legt das Gelesene beiseite und wartet mit Spannung auf das, was in den nächsten Stunden und Tagen aus dem Netz tropfen wird.
Die Wahlen in Thüringen, wie auch in Sachsen, ergaben einen klaren Wählerauftrag für Blau-Schwarz, also AfD und CDU. Zwei Drittel der Wähler wollen das so. Sprechen wir von Thüringen: Mit zehn Prozent Vorsprung ist die AfD der klare Wahlsieger. Das ist rechnerisch einfach Fakt. Nun denkt sich der normale Wähler, also der Souverän: Super! Jetzt soll der Wahlsieger beginnen, sein Team zusammenzustellen.
Aaaaaber nix da! In diesem Land geht es nicht darum, was das Volk will. Es geht nicht darum, was das Beste für dieses Land ist. Nein! Es geht nur um Macht und Posten. Mit Tricks und Kniffen versuchen sich die absoluten Verlierer und Abgewählten über Wasser zu halten und ihre Wahlergebnisse zu addieren, um eine Koalition bilden zu können.
Über das Chamäleon BSW möchte ich mich hier raushalten. Ich habe Sahra Wagenknecht wirklich geachtet und sehr geschätzt. Sie lässt mich in absolutem Unverständnis zurück. Habe ich mich derart in ihr getäuscht?
Mit der AfD will keiner, weil das ja Nazis seien. Und man will ja nicht seinen „guuuten Ruf“ riskieren. Für einen Zusammenschluss CDU-BSW-SPD fehlt eine Stimme. Da biedert sich der abgewählte Ministerpräsident der Linken an, einzuspringen. Wenn das zustande kommt, bekäme das Bundesland Thüringen rein hypothetisch eine rot-rot-rote Regierung. Die Menschen wollten absolut „rechts“ und bekämen komplett „links“.
… Der Jupiteraner kratzt sich am Kopf und singt:
„Zwei mal drei macht vier. Widdewiddewitt und drei macht Neune! Wir machen uns die Welt … widewiddewitt, wie sie uns gefällt …“