Granatapfel verspeisen – Fluch und Segen

Haben Sie schon einmal versucht, einen Granatapfel zu verspachteln? Ich meine, so mit allem Drum und Dran. Also: kaufen, selbst zerlegen und verspeisen.
Ja? Okay, dann wissen Sie, wie das funktioniert. Ich wusste das bis vor ein paar Tagen nicht.

In den Supermärkten haben diese leckeren Früchte zur Zeit Hochsaison. Ich umschlich diese Stiegen. Noch nie kaufte ich einen Granatapfel .

Vor drei Jahren bekam ich einmal zwei kleine geschenkt. Sie waren ein Mitbringsel aus Griechenland. Die waren sehr hart und endeten letztendlich als Deko-Objekt.
Ich stand also vor der Obststiege, fühlte diese runden, sorgsam im Schaumstoffmantel gelagerten Früchte und stellte fest, dass sie eine ziemlich weiche Schale haben. Okay, so scheint das Verspeisen kein Problem. Ich kaufte einen.

Zu Hause schnappte ich mir ein Küchenbrettchen sowie ein scharfes Messer und halbierte die Granatfrucht. Es war ein schicker sauberer Schnitt, wie man es üblicherweise mit einem Apfel macht. Ich brach die zwei Hälften auseinander und glaubte meinen Augen nicht! – Oh Mann! Unglaublich! Was für ein phantastisches Rot! Der Saft spritzte in alle Richtungen, war weniger dekorativ auf den weißen Küchenmöbeln und schon gar nicht auf meinen Klamotten. Mit Küchenpapier saugte ich das erste Drama auf. Ich pulte ein paar unverletzte Samen heraus und probierte diese. Hmmm, saftig, sehr lecker, süß und mit einem kleinen herben Untergeschmack. Es lohnt sich also. Mit Gäbelchen und Löffelchen und spitzem Messer entfernte ich die kleinen leuchtend-roten Samen aus der Schale und befreite diese von den weißen Häutchen, ähnlich wie bei Orangen und Grapefruits. Der Aufwand ist immens. So kann’s nicht funktionieren. Es gibt sicher eine vernünftige Lösung, diese Dingerchen zu „schlachten“.

Ich schrubbte meine Hände, um das Rot zu entfernen, marschierte an den Computer und googelte nach einer Technologie. Mir saß das Grienen im Gesicht. Vor mir haben das bereits unendlich viele Verzweifelte getan. Und: Es gibt drei einfache Lösungen. In diesem kurzen Video, das ich auf Yuotube fand, wird das gut erklärt.

Bei den Früchten, die ich bei meinem nächsten Einkauf mitnahm, gelang es mir ausgezeichnet. Die Küche blieb sauber und mein Frühstück war perfekt. Ich gab noch etwas Joghurt dazu.

Bei meiner Recherche sammelte ich eine Menge nützlicher Informationen zum Thema Granatapfel. Sie kennen das sicher. Man kommt vom einen zum anderen …  Außer, dass das eine äußerst gesundheitsfördernde Frucht ist, dass der rote Saft zum Färben (!) von Stoffen und Teppichen verwendet wurde, fand ich witzig, dass es sogar Hilfsmittel gibt, diese Früchte einfach entkernen zu können. Ist mir bisher noch niemals aufgefallen. Wir könnten es uns also auch ganz einfach machen.

Sie werden nun auf keinen Fall ein Schlachtfeld aus Ihrer Küche machen. Denn, wenn Sie es noch nicht wussten, wie es geht, jetzt auf jeden Fall!

Mit schlecker-lecker Grüßen
Ihre Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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