„Kätz“ auf dem Weg in die weite Welt

Zehn Jahre mussten ins Land gehen, bevor meine „Kätz“ den Weg in die weite Welt gehen dürfen.

Die ersten Kätz waren Einstrich-Zeichnungen, wie Zebra-Kätz, Nasch-Kätz, Luna-Kätz, Chor-Kätz und andere. Erst später entstanden umfangreichere Zeichnungen. Gewandelt in Vektorgrafiken, geplottet, entgittert und gedruckt auf Bekleidung und andere Textilien, erwachten sie zum Leben.
2013 hatte ich den Wunsch, den schwarz-weiß-Zeichnungen farbiges Leben zu schenken. Die Zeichnungen waren meine Grundlage zu den Kätz, die Ihr nun kennt.

Dreizehn Bilder malte ich bisher. Das Gentleman-Kätz, ist vorerst das letzte dieser Werkgruppe. Ich genehmige mir eine kreative Kätz-Pause. Noch etliche Zeichnungen liegen in meiner Mappe gesammelt. Irgendwann, etwas viel später, werde ich sicher noch eimal darauf zurück kommen.

Mich freut es riesig, dass meine Bilder in einem Jahreskalender in verschiedenen Größen zu haben sind. – Aber was mich fast von den Socken gehauen hat: Meine Bilder sind nun auch als Puzzles und Leinwandrucke in mehreren Größen im Handel erhältlich.

… nur ein paar Beispiele

Wollt Ihr Euch und Euren Lieben eine kleine Freude machen? Dann schnell hier klicken und bestellen 😉

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Noch einmal meinen herzlichen Dank für die hochwertigen Fotografien meiner Bilder an Willy Holger Wagner.

 

 

 

2018 – Nicht ohne meine „Kätz“

Seit einer Woche ist er zu haben: Der „Kätz“-Kalender 2018.

Ich hatte es Euch versprochen, dass es in diesem Jahr endliche einen geben wird.
Nun freue mich riesig, dass es geklappt hat. Der Calvendo-Verlag hat meine „Kätz“ in sein Programm aufgenommen. Er ist also in jedem örtlichen Buchhandel wie auch im Internet erhältlich.

Meinen besonderen Dank schicke ich an Willy Holger Wagner, der durch seine qualitativ hochwertigen Aufnahmen meiner Bilder einen Druck beim Calvendo-Verlag überhaupt möglich gemacht hat.

Mit dem dreizehnten „Kätz“, dem „Gentleman-Kätz“ schließe ich (vorläufig) die Werkgruppe „Kätz“ ab. Übrigens könnt Ihr die Originale noch bis zum 14. Januar 2017 in der Galerie „seenema“ in Bad Waldsee bestaunen. In meiner Ausstellung sind unter anderem sämtliche „Kätz“ inklusive Leihgaben zum ersten Mal komplett zu sehen – und wer mag: Meine Bilder können natürlich auch erworben werden.

Also nix wie schnell Euren „Kätz“-Kalender besorgen. – Und am besten gleich für Eure Lieblingsmenschen mit bestellen
Mögen Euch meine „Kätz“ ein Lächeln ins Gesicht zaubern – Monat für Monat.
Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

 

 

Freu, freu …

Gestern ist das offizielle Plakat für meine Ausstellung im „seenema“ in Bad Waldsee fertig geworden. Außerdem gibt es dazu einen schicken Flyer, den ich gleichzeitig als Einladungskarte verwenden kann. Wow, das ist sehr komfortabel. Jetzt lauere ich darauf, dass in den nächsten Tagen die Sendung von der Druckerei bei mir eintrifft.

Auf diesem Wege schicke ich ein dickes fettes Dankeschön an Holger Wagner, der den Druck überhaupt ermöglicht hat. Grafik, Satz und Druckvorbereitung stammen komplett aus seiner Hand. – Er wählte die Bilder und kümmerte sich um den ganzen Krams. Auch wenn er sichtbar genervt war, konnte ich mich in Ruhe um meine Malerei kümmern.

Und so schaut’s aus, Plakat und Klappkarte (innen und außen):

Plakat

Flyer innenFlyer außen

In voller Vorfreude, Eure Petra Kolossa.

 

Meine kommende Ausstellung in der Galerie „Seenema“ in Bad Waldsee – 26. November 2017 bis 14. Januar 2018

Meine Freude möchte ich gern mit Euch teilen und lade Euch herzlich ein zur

Vernissage
im „Seenema“ in Bad Waldsee

am Sonntag, den 26. November 2017
um 11:00 Uhr
Biberacher Straße 29 · 88339 Bad Waldsee

Es ist eine kleine, aber feine Galerie. Dreißig meiner Bilder werden ausgestellt sein und ich freue mich darauf, mit Euch ins Gespräch zu kommen

2017_martin-schuler_nApropos Gespräch: Der Informatik-Ingenieur, Betriebswirt, Coach und Speaker Martin Schuler aus Ulm wird in meine Ausstellung einführen. Er versteht es, mit seinen Worten Bilder in die Köpfe der Zuhörer zu zaubern. Er hinterfragt dabei Gesellschaftsnormen auf humorvolle Art, hält die Stimmung und bringt die Zuschauer zum Nachdenken. Als Europameister im Stegreifreden kann er auch ohne Blatt vorm Mund eine Rede aus dem Ärmel ziehen. Für die Vernissage aber, habe er sich über meine Werke Gedanken gemacht und möchte sie zu Beginn der Ausstellung mit Euch teilen. Seid also gespannt.

2017_janisa_IMG_4578-1
Mit besonderer Freude darf ich Euch
„janisa-music“ aus Bonn ankündigen. Die beiden phantastischen Musiker Isabel Kolossa und Janos Warnusz werden mit ihren ganz besonderen Interpretationen den musikalischen Rahmen geben.

 

 

 

Sehen wir uns im „Seenema“? Ich freue mich schon heute darauf, Dich in Bad Waldsee begrüßen zu dürfen.

Im Vorbereitungsfieber, Eure Petra Kolossa.

 

Bilder:
Martin Schuler, Orhidea Briegel
janisa-music, Maria Kolossa
Petra Kolossa, Willy Holger Wagner
Titelbild des Blogs:
Petra Kolossa, Astrid Gast
Fotokopie:
Ausschnitt aus Programm „seenema“

 

 

 

 

Ravensburger Kunstnacht 2017

Zum zweiten Mal darf ich dabei sein, bei der Ravensburger Kunstnacht.

War es im vergangenen Jahr die Galerie „GIC“, so ist es in diesem Jahr das Autohaus Ries GmbH, das Mercedes-Smart-Autohaus auf der Jahnstraße.

22. September 2017, 18:00 bis 23:00 Uhr
Jahnstraße 80
88214 Ravensburg

Wir dreizehn Künstlerinnen und Künstler freuen uns riesig auf viele Besucher und natürlich auf Dich!

Das offiziellen Kunstnacht-Plakat haben wir mit den teilnehmenden Mitglieder unserer Künstlergruppe der fx-Künstlervereinigung beschriftet und auf einer Staffelei vor zwei Wochen im Autohaus platziert. Eine Mitmachaktion lädt Euch ein, kreativ zu werden. Das Ergebnis dürft Ihr gegen eine kleine Spende für die „Drachenkinder“ von Radio 7 mitnehmen.

Und: Es gibt einen Shutttle-Bus! Das Autohaus ist der Standort 26 mit einer eigenen Haltestelle und ist mit der „blauen Route“ zu erreichen.
Die Flyer mit den Standorten der ausstellenden Künstler erhaltet Ihr überall in der Stadt. Die Buttons für den Eintritt für die gesamte Kunstnacht kosten 2,00 (zwei) Euro und sind bei sämtlichen Ausstellern zu haben.

Hm, habe ich alles Wichtige erwähnt?

Vielleicht noch: Unsere Verkaufs-Ausstellung im Autohaus ist bis zum Sonntag, den 24. September 2017 bis 16:00 Uhr zu sehen.
Dort ist nämlich immer sonntags ab 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr Kuchenmarkt.

Das ist doch einen Sonntags-Ausflug wert?!
Lecker Kuchen, duftender Kaffee, Kunstwerke genießen und vielleicht eines erstehen und mit nach Hause nehmen …

Petra-Aug17 124_blog

Sehen wir uns? Super!

Eure Petra Kolossa im Kunstnacht-Vorbereitungsfieber

Foto: Astrid Gast

 

Es sind genau 13!

… in Buchstaben: dreizehn! Verdammt! Wie konnte das passieren?
Ich habe nicht gezählt. Erst jetzt, nachdem die Bilder hängen, Interview gegeben und Fotos gemacht sind, ich ziemlich k.o. im Auto sitze, denke ich darüber nach.

Auf zehn Meter Galerieschiene passen nicht viele Bilder.
Deshalb entschied ich mich für meine Assemblagen, um eine gewisse Ruhe im Raum zu lassen.
Vier Bilder „Vivaldi“, vier „Quadro“s, drei aus der Werkgruppe „zerlesen“ und damit die Besucher sehen, dass ich auch anders kann, zwei Bilder in Mixed-Media „Energien bündeln“ und „Energien freigeben“. – Also dreizehn!

Die 13 soll ja nicht immer Pech bringen, sagen manche. Wobei es selten ein Zimmer 13 in Hotels oder gar eine 13. Etage in Hochhäusern gibt. Freitag der 13., total gefährlich, habe ich mal gehört. Okay, mir hat’s bisher nie geschadet. Aber man weiß ja nie. Ich überlege, ob ich nicht einfach noch ein vierzehntes Bild aufhänge.

Sicherheitshalber googele ich.
Oh je! Hätte ich es doch nicht getan! Triskaidekaphobie – eine krankhafte Phobie.
Ich schaue weiter.  In der Arithmomantie bedeutet die Zahl dreizehn das Ende einer Phase und kündigt den Neubeginn an. Das Blöde ist nur, dass das sowohl positiv wie auch negativ sein kann.
Ich gebe auf und entscheide mich ganz pragmatisch: Die Zahl dreizehn ist einfach nur eine Zahl, eine mathematische Größe. Punkt.

Also, seit gestern bis zum 31.08.2017 sind bei der

„Schwäbischen Zeitung“ in
88677 Markdorf,
Ravensburger Straße 26

dreizehn meiner Kunstwerke zu besichtigen. Vor Ort liegen Flyer und Visitenkärtchen. Wer mehr wissen möchte oder an einem Bild interessiert ist, darf gern ganz unkompliziert mit mir Kontakt aufnehmen.

Hier ein Clip, der spontan während des Interviews mit einer Mitarbeiterin der Schwäbischen Zeitung aufgenommen wurde – eine kleine Impression. Der Ton ist nicht optimal.

Und hier ein paar Bilder …

… unglaublich! Es sind pragmatisch-mathematisch genau dreizehn Bilder 😀

Herzlich,  Eure Petra Kolossa.

Diese Galerie wird  von Künstlerinnen und Künstlern der fx-Künstlergruppe Ravensburg bis Bodensee in Kooperation mit der „Schwäbischen Zeitung“  gestaltet. Ab dem 01.09.2017 werden Ingetraud und Siegfried Stetter dort ausstellen.

Bilder und Video: Holger Wagner

PS: Wichtig zu erwähnen ist, dass die auf den Bildern zu sehenden Kisten entfernt werden. Die Aufnahmen entstanden außerhalb der Öffnungszeiten.

Jaaa, es wird ihn endlich geben …

… den Kunst-Kalender 2018 für alle „Kätz“-Liebhaber.

Das elfte „Kätz“ ist heute fertig geworden und dunstet die noch frische Farbe auf der Staffelei trocken.
Über die noch fehlenden zwei werde ich mich fix hermachen, damit die administrativen Vorbereitungen für die Fertigung in Angriff genommen werden können.

Hm, nun ja, das Sommer-Kätz malte ich im Querformat, alle anderen im Hochformat. Jetzt muss ich also doppelt ran: Denn ich wünsche mir , dass alle Bilder in diesem Werk die gleiche Ausrichtung haben.

„Lady-Kätz“ – das elfte 😉 (Schnappschuss mit dem Phone)

IMG_0277

… ein paar ältere Kätz-Momentaufnahmen:

 

Das Jahr 2018 wird farbenfroh und Euch mit poppigen frischen „Kätz“-Bildern jeden Monat begleiten. Ihr dürft Euch freuen und gespannt sein.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

„einzigArtig“ – Abendöffnung

Zur Ravensburger Kunstnacht am 30. September 2016 eröffneten wir unsere gemeinsame Ausstellung mit einer Vernissage.

Noch bis zum 26. November 2016 ist sie zu sehen. Jedoch nie in den Abendstunden.

Eure einzige Chance, unsere gemeinsame Ausstellung in der „GIC“ am Abend zu besuchen, ist der

10. November 2016
18:00 bis 20:00 Uhr

Seestraße 44 – 88214 Ravensburg

Auf viele Gäste zur Abendöffnung freuen sich Elisabeth Hölz, Gilian Wandinger, Lore Kraus-Kiechle, Martina Hatzelmann, Werner Riegel und

Eure Petra Kolossa.

Wir sehen uns?

blog_2016-09-22-1

Zerrissen

Von mir unbemerkt stand sie neben meinem Auto. Sie war auf einmal da.
Ein leises Lächeln, den Kopf gebettet in den hochgezogenen Schultern.
In den Taschen ihrer Latzhose die Hände tief vergraben schaute sie mich an.

Ich drehte den Zündschlüssel nach links und stieg aus.

Sie sprach mich sofort an: „Was ist das für Kunst, die du machst?“  Mit einer Kopfbewegung wies sie auf das Heck meines Autos. „Ich hab‘ das gelesen und ich dachte, ich frag einfach mal.“
Ich sagte es ihr und spürte, sie war irgendwie interessiert, jedoch mit ihren Gedanken nicht bei meinen Worten.
Sie schwieg. Ihr Blick wanderte über den großen Dreiseitenhof auf der anderen Straßenseite.

„Ich bin Kirchenmalerin und Restauratorin. Mache aber schon lange nichts mehr. Als Bäuerin hast du keine Zeit für sowas. Kannst ja davon nicht leben. Brauchst einen Mann, der alles bezahlen kann“, sinnierte sie und versackte in ihren Gedanken.

Ausdruckslos schaute sie auf ihr Bauernhaus, holte tief Luft und zeigte mit ausladender Bewegung auf die rechte Tür des Hauses.
„Das habe ich gemacht! Kunst!“, kam es zynisch, „die Tür rot gestrichen!“
Sie schaute mich herausfordernd an.

„Du musst wissen, das war die Tür meines Schwiegervaters. Wir haben uns nie gut verstanden. Er hasste meine rot gestrichenen Fensterläden.
Erst, als er verdammt alt war und ich irgendwie älter wurde, kamen wir uns näher.
Viel zu spät! Drei Tage vor seinem Tot haben wir beide auf dem Sofa gesessen und über Gott und die Welt gesprochen. Er meinte, er werde bald sterben. Wir haben noch Witze darüber gemacht, dass das noch lange nicht dran sei. Wir tranken einen über den Durst und amüsierten uns, wie es wohl sei, wenn man sich die Radieschen von unten ansehen würde.“

Sie holte tief Luft und ließ diese verzweifelt stöhnend wieder frei.
Der kühle spätherbstliche Abendwind griff sie auf und trug sie fort.

Ihr stumpfer Blick traf mich, als sie sagte:

„Er ist vor nicht einmal zwei Wochen gestorben. Seine Tür habe ich rot gestrichen und
auf sein Grab säte ich Radieschen.“

Fast körperlich spürte ich ihre Zerrissenheit, ihre Wut auf das Vergangene, und die verstrichene Chance der endgültigen Versöhnung.

Bright Red Arched Door in a Stone Wall

 Einen schönen Samstag wünscht Euch, Eure Petra Kolossa.

 

 

 

Kaum zu glauben:

Das ist meine erste Ausstellung hier in meinem engeren Lebensumfeld. Nur fünfzehn Kilometer von meiner Wohnungstür entfernt, gleich um die Ecke sozusagen. Hach, ist das schön! Ich freue mich darauf.

Und ich freue mich darauf, viele bekannte Gesichter heute zur  Vernissage zu sehen. Dich und Dich und Dich und Dich auch!

So, ich muss mich noch schick machen und dann geht’s schon los zur

2016-09-22-1

Herzlich, Eure Petra Kolossa.