Kaffee – ein Dilemma

Coffee to go – Eine der dämlichsten Angewohnheiten, die ich mir vor ein paar Jahren an Land gezogen habe.

Ich mag einen guten Kaffee zu jeder Tages- oder Nachtzeit. Und für mein permanentes auf Achse sein war diese Erfindung damals ein verlockendes Angebot und wurde bald für mich zur Selbstverständlichkeit. Ich genieße es, auf langen Fahrten nach meinem Kaffee zu greifen und an diesem Becher zu nippen.

Seit drei, vier Jahren benutze ich eigene Coffee-to-go-Becher. Also wieder verwendbare, um den schnell produzierten Müll zu vermeiden. Nur noch selten kaufe ich unterwegs einen solchen Kaffee im Wegwerfbecher. Nämlich dann, wenn ich etwas müde bin, gern einen Kaffee trinken möchte, aber mein eigener Becher zu Hause im Schrank steht. Und so war es neulich.

Ich bezahlte meine Tankfüllung und kaufte noch einen Coffee to go. Als ich den Becher in die Hand nahm, fühlte ich eine raue dicke Oberfläche. Hmm, denke ich. Appetitlich fühlt sich dieses Material nicht an. Nichtsdestotrotz nehme ich meinen Kaffee mit ins Auto. Er ist noch zu heiß, um ihn zu trinken. Also fahre ich erst einmal weiter.

Es ist spät. Es ist dunkel. Es regnet. Die kilometerlange Kutscherei durch die Baustelle ist ermüdend. Ahhhhh! Mein Kaffee! Ich freue mich, diesen jetzt zu trinken. Ich lange nach dem Becher. Nehme diesen an meine Lippen und … Binnen eines Augenblicks war der gesamte Inhalt auf meinem Kleid. Ich wusste bis dahin nicht, wieviel Flüssigkeit zweihundert Milliliter sein können. Denn ich fühlte, wie sich die warme Nässe auf dem Autositz in meine Leggins saugte. Verdammt! Ich brauche einen Parkplatz!

Nach dem dritten Anlauf fand ich einen, der nicht bis zum letzten Zentimeter mit zur Nachtruhe abgestellten LKW besetzt war. Endich! Es ist ein elendes Gefühl, in einer lauwarmen Kaffee-Feuchtigkeit zu sitzen.

Ich besah mir nun diesen Pappbecher und sah das Problem. In diesem Fall kann ich nur sagen: Öko hin und Öko her. Es gibt einfach Dinge, die nicht zusammenpassen. In diesem Fall Coffee to go und Pappbecher. Wenn der Kaffee nicht sofort ausgetrunken wird, weicht der Boden durch. Das Dilemma: Als ich den Becher nahm, um zu trinken, löste sich die eingepresste Pappe.

Werde ich perspektivisch auf diesen Kaffeegenuss unterwegs verzichten? Jein. Ja, ich werde keine Pappbecher mehr mit ins Auto schleppen, sondern mir vor Ort die Zeit nehmen und meinen Kaffee aus einer Tasse in Ruhe trinken. Nein, mein eigener Becher ist perfekt für unterwegs. Ich kann den zu Hause füllen oder unterwegs füllen lassen.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Eurem Coffee to go gemacht?

Mit diesem Für und Wider seid herzlich gegrüßt von Eurer Petra Kolossa.

Dein Becher Coffee to go in einem meiner Designs. Klicke einfach auf das Bild.

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