Irgendwo im Nebel – Corona

In meinem Lieblingsradiosender werden seit gestern Sendungen beworben, um denen, die sich wegen „Corona“ zu Hause aufhalten müssen, die Langeweile zu vertreiben. Ich muss kurz überlegen, ob und wann ich überhaupt einmal Langeweile hatte. Ich kann mich nicht erinnern.

Ich will immer viel mehr tun und erreichen, als ich Zeit dafür habe. Jedoch ist dafür eine Einkommen generierende Tätigkeit notwendig. Das steht außer Frage. Und so verbringe natürlich auch ich den größten Teil des Tages genau damit. OK. Ich muss mich korrigieren.

Ich erledigte am Montag vorübergehend auf unbestimmte Zeit meinen letzten Auftrag. Also, ich meine solche Aufträge, bei denen ich meine Zeit und Arbeitsleistung als Freiberufler bzw. Soloselbständiger gegen Geld eintausche.

„Corona“ schickte auch mich nach Hause, um die anderen und mich zu schützen, so die allgemeine Sprache. Also bin ich den vierten Tag in meinen vier Wänden.

Ich überlegte, ob ich Euch auf diese, meine „Corona-Reise“ mitnehme. Oder ob ich es doch lieber sein lasse. Wird es für Euch interessant sein, meinem Blog zu folgen? Oder werdet Ihr von all dem Gehörten übersättigt sein? Ich weiß es nicht.

Heute entschied ich mich dafür, es zu tun. Es ist eine wirklich verrückte und so sensibe Situation für die Menschen weltweit. Und ich bin mir sicher. Es wird unendlich viele Wahrnehmungen in dieser Zeit geben. Jedoch eines ist sicher. Jede geschriebene Zeile wird ein Zeitzeugnis sein. Und das motiviert mich, auf meinem Blog diesem Thema einen Platz einzuräumen.

Gestern erfuhr ich das erste Mal von Menschen, die ich selbst entfernt kenne, die positiv auf Corona getestet wurden. Das Verrückte ist, dass dieses Corona ein Fantomas ist. Es ist da und ist es dennoch nicht. Es erscheint mir im Nebel verborgen. Es ist unsichtbar. Es ist ohne Persönlichkeit. Es ist ein „es“ – das Corona, das Virus. Pragmatisch: Covid-19

Und dieses scheinbar nicht vorhanden sein macht es vielen Menschen so schwer, an dessen Existenz zu glauben und entsprechend zu handeln.

Es ist kurz vor fünf Uhr. Die morgendlichen News habe ich bereits im Badezimmer vernommen und ich weiß, dass sich die Situation und die entsprechenden Maßnahmen zu diesem globalen Wahnsinn stündlich ändern werden.

Meine Bitte an Euch. Auch wenn dieses „Corona“ nicht sichtbar scheint, bitte beachtet die Spielregeln, die Ihr überall hört, lest, seht. Ihr schützt Euch und uns alle.

Bleibt schön gesund.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

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