Die Galerie im „seenema“ in Bad Waldsee ist eine kleine, aber feine. Ich mag das Ambiente total gern. Bereits im Jahr 2017 stellte ich dort aus und es freut mich sehr, dass mich die Galeristin Ende des vergangenen Jahres erneut anfragte.
Ein besonderer Augenblick für jeden Künstler und für jede Künstlerin ist die Vernissage, die Eröffnung der eigenen Kunstausstellung, würdig begleitet mit einer wunderbaren Musik und wertschätzenden Worten. Es ist nicht nur ein Highlight für die Besucher, die sich eine angenehme moderierte Zeit in einem künstlerischen Ambiente gönnen. Es ist für uns Aussteller eine Wertschätzung unserer künstlerischen Arbeit. Denn in jeder Ausstellung stecken nicht nur unendlich viele Stunden Arbeit und Herzblut im Erschaffen der Werke, sondern auch in der Vorbereitung bis hin zur Präsentation, also der Kunstausstellung selbst.
Am Sonntag fand um elf Uhr die Vernissage meiner Kunstausstellung „Impulse“ in Bad Waldsee statt. Hier ein Blick in die Räume.
seenema – Foyerseenema – Cafèseenema – Cafèseenema – Treppe zum Kinogangseenema – Kinogangseenama – Foyer vor der Vernissage
Herzlichen Dank an JANISA für die fantastisch schöne musikalische Begleitung, an Marianne Jocham für die einleitenden Worte, an Marion Martin für die wunderbare Laudation, an alle lieben Gäste und Interessierte sowie an die fleißigen helfenden Hände im Hindergrund. Vielen Dank auch an all die, die mir ein paar Fotos zukommen ließen.
Ohne Euch wäre meine Vernissage ein trostloser Akt gewesen.
v.l.n.r. oben: Isabel Kolossa (meine liebe Tochter) und ihr Partner Janos Warnusz
vorn: neben mir Marianne Jocham (Galeristin des „seenemas“) und rechts Marion Martin
Das nächste Mal trefft Ihr mich am 04. Mai 2025, ab 13 Uhr, zum Kultursonntag in der Galerie. (Biberacher Straße 29, 88339 Bad Waldsee)
Es wird Zeit, Euch wieder einmal in mein Atelier mitzunehmen. In meinem letzten Beitrag erzählte ich Euch von den Herzen, die ich in meine „homepART“-Serie aufnehmen werde. Es ging dabei um das erste Herz von vieren, das ich bemalte. Hier ist der Link zu diesem Beitrag. War das Thema bei diesem Objekt, sein Herz zu öffnen, griff ich dieses Mal das Thema, mit dem Herzen zu sehen auf.
Du findest auf diesem Herz zwei Augen. Das eine ist geöffnet, das andere geschlossen. In dem geöffneten ist der Wimpernschlag nach oben gerichtet. Das Auge entdeckt im Blick die bunte Welt. Bei dem geschlossenen Auge malte ich die Wimpern nach unten. Das bunte Leben spielt sich in der Traumwelt über dem geschlossenen Auge ab.
Ich denke: Sieh mit Deinem Herzen!
Das ist mein Hintergrund zu dieser Arbeit. Jedoch wie immer: Jeder sieht ein Kunstwerk mit seinen Augen, seinem persönlichen Blick. Vielleicht entdeckst Du etwas ganz anderes darin, das Dich berührt.
Die Werke in meiner „homepART“-Serie sind zum Anfassen und Benutzen 🙂
Hier die beiden Herzen vereint auf einem Bild:
Auch hier verarbeitete ich die Farbenreste auf einer aufbewahrten Kartonagen-Box. Es ist ein Upcycling, ein abstraktes Miniatur-Kunstwerk auf nur 8,5 x 8,5 cm Fläche.
Es sind die gleichen Farben, die ich für das Herz verwendet habe. Beeindruckend ist auch für mich immer wieder, zu sehen, dass aus ein paar Tropfen Farbe unendlich viele Kreationen möglich sind.
Und hier beide Boxen, die ich jeweils mit den Farbenresten der entsprechenden Herzen bemalte.
Das Bild habe ich soeben auf meinem Smartphone herausgekramt. Das Arbeiten mit meinem Kätz-Kollegen Flo ist immer eine klitzekleine Herausforderung 😃😻
So habt einen fantastischen Tag 🍂🍁
Herzlich, Eure Petra Kolossa.
PS: Wenn Du an einem meiner Kunstwerke interessiert bist, freut mich das sehr. Nimm dann bitte einfach mit mir Kontakt auf.
Bevor auch die letzten vier „Kätz“ endgültig auf die Reise gehen, um wohlbehütet die Kätz-Serie in einer Privatsamlung zu komplettieren, zeigen sie sich ein letztes Mal.
Zu sehen sind aus meiner dreizehnteiligen Werkgruppe „Zip-Kätz“, „Zip-Kätz free“, „Lady-Kätz“ und „Gentleman-Kätz“.
Außerdem wählte ich zwei abstrakte Bilder aus. Ich malte sie in einer sehr emotionalen Phase im Jahr 2017. Bilder, die sicher zum Nachdenken einladen.
Ein paar Schnappschüsse, als wir die Bilder hängten.
Auch wenn die „Kätz“-Bilder bereits ihre Liebhaber gefunden haben, so stehen meine ausgestellten abstrakten Bilder zum Verkauf. Du bist interessiert? Nimm einfach Kontakt mit mir auf. Oder auch gern online in meinem Shop. Dort findest Du unter anderem auch eine genaue Beschreibung zu diesen Bildern. Hier die direkten Links zu „Sehnsucht I“ und „Sehnsucht II“.
Meine Bilder sind noch bis Ende Juli 2022 im Elektrofachcenter Hagen / Euronics Hagen auf der Zußdorfer Straße 7, in 88271 Wilhelmsdorf im Kunstschaufenster „seeArt“ zu sehen.
Mein Messer dringt ein kleines Stück in die Orange und sofort kitzelt ein frischer zitrischer Duft meine Nase. Ich atme tief ein und schneide einen kleinen Deckel mit der Narbe der einstigen Blüte ab. Drehe diese leckere Frucht und tue das Gleiche mit dem Ende, an dem sie mit dem Ast verwachsen war. Ich ritze die Schale in gleichmäßige Stücke und nehme sie ab. Hmmm, dieser Duft! Ich schließe die Augen und vor mir öffnen sich Bilder …
Viele Jahre konnte ich keine Apfelsinen essen, ohne Atembeschwerden und Ausschlag zu bekommen. Ich hatte instinktiv keinen Appetit auf diese Früchte. Jedoch liebte ich immer den Duft. Wenn er durch den Raum zog, machte sich Frische breit. Es war inspirierend. Meine Kollegen von damals wussten es und taten mir den Gefallen, ihre Apfelsinen nicht im Pausenraum, sondern im Büro zu schälen.
Als ich Kind war, waren Apfelsinen eine besondere Leckerei in der Weihnachtszeit. Man konnte sie kaufen, einzeln in Seidenpapier eingewickelt. Auf diesem dünnen Papier war ein Bild aus der Herkunftsregion gedruckt. Ich hob es auf und presste es in einem dicken Buch. Es war exotisch, so weit entfernt und wertvoll. Apfelsinen waren ein ganz besonderer Genuss. Eine Mandarine, die der Nikolaus neben ein paar Nüssen, einem roten Apfel, Pfefferkuchen und Plätzchen legte, roch nach der nun beginnenden Adventszeit.
Inzwischen sind Orangen im Standardsortiment jedes Supermarktes zu finden. Nannten wir sie als Kinder Apfelsinen, hat sich landläufig der Begriff Organgen breitgemacht. Ich recherchierte kurz im Netz. Hier für Euch ein Link, der das Warum erklärt.
Als ich vor ein paar Monaten eine solche Orange in den Händen hielt, bekam ich einen Heißhunger auf diese Frucht. Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ein Gefühl, das ich seit über dreißig Jahren nicht kannte. Ich probierte also ein Stück, später wieder eins, dann mehr. Mir ging es gut. Keine Atembeschwerden und keinen Ausschlag. Nun, seither kann ich nicht genug davon bekommen.
Die Kappen der Früchte lege ich in der Küche auf die Heizung zum Trocknen, um die harten Scheiben dann in einer Glasvase zu sammeln. Begierig verbreite ich den Duft in der Wohnung.
Ich trug die Orangenscheiben in mein Atelier, um ein paar Bilder für dieses Blog zu machen. Auf dem Tisch am Fenster liegt die Spachtelarbeit, die ich parallel zu einer Auftragsarbeit anfertige. Das ist das Farbspektrum davon. Beides verband sich so harmonisch, dass ich es letztendlich im Foto festhielt.
Heute ist der 31. Dezember, der letzte Tag in diesem Jahr 2020.
Wie jeden Morgen, hörte und las ich auch heute die Nachrichten. Nun, diese Informationen machen mich nicht wirklich glücklich.
Morgen schon schreiben wir das Jahr 2021. Mir liegt nichts mehr auf dem Herzen, als uns allen Gesundheit, Kraft, einen klaren Kopf, Bedachtsamkeit, viel Herz, ein warmes Miteinander, Fürsorge, Achtsamkeit … zu wünschen. Möge auch das kommende Jahr friedlich bleiben.
Symbolisch sende ich Euch diese vitaminreichen zitrischen Energiespender in den Jahreswechsel 2020 / 2021.
Anfang 2018 stolperte ich bei Instagram über einige Kunstwerke, die mich innehalten ließen. Es waren Bilder, sehr farbintensiv, klar, irgendwie abstrakt, ein Stück PopArt, eine Kombination zwischen Zeichnung, Collage, Grafik und Malerei. Bilder mit einer Botschaft, intelligent versteckt und wahrscheinlich nur zu verstehen für den, der es verstehen will und den, der sich mit seinem Umfeld sowie dem Geschehen auf diesem Globus auseinandersetzt. Es sind Werke, die Emotionen wecken und nachhaltig sind.
Fotos: Malte Sonnenfeld
Der Künstler Malte Sonnenfeld machte mich neugierig. Ich kannte ihn und seine Kunst bis dahin nicht. Sein Name verwirrte mich etwas und schien konstruiert. Der harte, kühle nordische Vorname gekoppelt mit einem weichen Namen, der eine warme und südliche Region suggeriert, ließen mich recherchieren. Nun, ich fand eine Bestätigung zu meiner Vermutung.
Michael Koslar, ein deutscher Fernsehmoderator, Sprecher, Autor und Maler. Der 52jährige Kölner separiert mit seinem Künstlernamen Malte Sonnenfeld die Malerei von den anderen Genres, die er außerdem bedient. Ich möchte ihm nicht weiter vorgreifen, denn weiter unten wird er Euch alles selbst erzählen. (Foto: Malte Sonnenfeld)
Im Laufe der über zwei Jahre, die ich Malte Sonnenfeld auf seinem Instagram-Kanal folge, sind nun eine beachtliche Anzahl von Bildern zu finden. Und die Gefühle beim Betrachten seiner Werke wandern zwischen einem Lächeln, einem „Aha, so-so“, „Hmm nun ja“, „Boah“, „ziemlich mutig“, „genau so!“ …
Malte Sonnenfeld ist inzwischen ein bekannter deutscher Neo-Pop-Art-Künstler. In den 50er und 60er Jahren wuchs in Großbritannien und den USA die Pop Art. Man sagt, es sei ein Augenzwinkern, ein Aufbegehren gegenüber der „intelligenten“ abstrakten Kunst. Vielen Menschen blieben (und bleiben) die abstrakten Werke unerschlossen und ein ewiges Rätsel. Die Pop Art trumpft mit klaren Farben und Linien. Sie greift vor allem aktuelle Themen auf, gern auch die Konsumgesellschaft. Pop Art steht für populär, volkstümlich und erreicht eine breite Masse Menschen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Ihr über den Begriff „Neo-Pop-Art“ stolpert. Seit einigen Jahren erlebt die Pop Art eine zeitgenössische Wiederbelebung. Mit dem griechischem Wortstamm neo (frisch, jung, neu, ungewöhnlich) wird die Epoche dieser Pop Art definiert.
Nun, wenn es den Begriff noch nicht gibt, ich weiß es tatsächlich nicht, möchte ich die Kunst von Malte Sonnenfeld als „tiefsinnige abstrakte Neo Pop Art“ bezeichnen.
Vor ein paar Tagen schrieb mir Malte und erzählte mir von seinem Film, den er in mühsamer Kleinarbeit mit Kollegen und Akteuren von seinem Leben erstellte. Ich habe mir den Film angesehen. Er ist wirklich so toll geworden, dass es mich motivierte, Euch hier von Malte Sonnenfeld zu erzählen. Ich bat ihn um ein paar Bilder. Er schickte mir außerdem noch den offiziellen Pressetext, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.
„Wenn die Menschen wegen Corona nicht ins Atelier kommen, dann muss der Künstler zu den Menschen“. …so dachte der Neo-Pop Art Künstler Malte Sonnenfeld zu Beginn des Lockdowns. Er telefonierte rum, schrieb Emails und hatte nach einer Woche ein komplettes Drehteam und Unterviewpartner zusammen um einen Dokumentarfilm über seine Arbeit zu drehen. Projektname: „MALEN SIE DOCH MAL WAS SCHÖNES!“. Unterstützt von Horst Goetze (betreibt den „Künstlerkanal“ auf youtube) machte sich Sonnenfeld an die Arbeit. Mitte August war es dann soweit, der Film war fertiggestellt und wurde auf diversen Online-Plattformen veröffentlicht.
Herausgekommen ist eine sehr erhellende Dokumentation über die Arbeitsweise eines Künstlers, seine Stellung in der zeitgenössischen Kunst, die Interpretation seiner Werke, aber auch ein Mut-mach-Film für andere Künstler. Eine geistreiche, humorvolle und intelligente Art und Weise, um kreative Wege aus der Krise zu finden. Sonnenfeld ist „…einer der bekanntesten deutschen Neo-Pop-Art-Künstler“ und ist „…deutschlandweit bekannt im Neo-Pop-Stil…“. Mittlerweile arbeitet Malte Sonnenfeld in mehreren Städten: Unkel (Stamm-Atelier), Köln und seit diesem Jahrt auch Mönchengladbach.
Ihr wollt mehr wissen, seid neugierig geworden, plant einen Besuch in seinem Atelier, oder, oder, oder …
So findet Ihr Kontakt zu …
malte sonnenfeld – atelier pützgasse 2 53572 unkel 0172-545688 und die null
Mir war es ein Vergnügen, Euch mit Malte Sonnenfeld bekannt zu machen. Ihr seid begeistert von seinem Schaffen? Oder wollt mir etwas mitteilen. Scheut Euch nicht, das Kommentarfeld unten zu benutzen. Ich freue mich riesig, von Euch zu lesen.
Und wer es noch nicht getan hat: Ihr dürft gern meinen Blog ganz einfach mit Eurer Email-Adresse abonnieren. Ihr werdet dann keinen Beitrag mehr verpassen.
Zwei von meinen dreizehn gemalten „Kätz“ gehen Ende September auf Reise. Sie werden in Basel, in der Schweiz zu sehen sein. Das soll heute der Anlass sein, etwas mehr zu diesen beiden Bildern zu erzählen.
Das erste Zip-Kätz aus dem Jahr 2008 war eine Einstrichzeichnung. Denn die allerersten gezeichneten Kätz waren allesamt Einstrichzeichnungen. Damals dachte ich, es sei etwas Besonderes. Aber ich verlor recht schnell den Reiz daran. Naschkätz, Kätz, Luna-Kätz, Zebra-Kätz, Zip-Kätz, Chor-Kätz … in all denen liegt der Ursprung in einer Einstrichzeichnung.
2008 zeichnete ich dieses Zip-Kätz und es reihte sich in die Modekollektion zum Druck ein.
Auf meinem PC fand ich dieses Bild aus dem Jahr 2008. Es ist eines, von denen, die für den damaligen Online-Katalog gemacht wurden.
Hier könnt Ihr den einen Strich ganz gut verfolgen. Natürlich, die sechs Barthaare, die alle Kätz haben, gehören nicht in den Strich. 😉
Damals beobachtete ich eine junge Liebe, die durch Klammern zu ersticken drohte. Der Gedanke, den beiden ein Stück Luft mit Hilfe eines Reißverschlusses zu verschaffen, inspirierte mich zu dieser Zeichnung. Dieser Zip kann einfach ein Stück geöffnet werden und jeder erhält somit Platz seine eigene Individualität zu entwickeln, jedoch ohne zu trennen,
2015 griff ich das Zip-Kätz wieder auf. Basis war diese Einstrichzeichnung. Aber ich brachte das Thema mit einem zweiten Bild zu Ende und gab den beiden den Raum zur Entfaltung.
„Zip-Kätz„, 2015, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm und „Zip-Kätz free„, 2015, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm – Petra Kolossa.
Übrigens für alle Kätz-Liebhaber: Es gibt auch im Jahr 2020 die gesamte Werkgruppe in einem Jahreskalender. Der Verlag bietet die verschiedensten Größen und Varianten an. Ihr bekommt ihn überall wo es Bücher gibt. Ich freue mich sehr, Euch mit meinen leuchtenden Bildern Monat für Monat das Jahr zu versüßen.
Möge Euer Tag einen solchen Reißverschluss haben.
Zipt einfach ein Stück wenn Euch der Platz zu eng wird.
Das dritte Bild aus dem Quartett „Vivaldi“ fehlte noch; der Herbst. Es ist dieses mit der Gitarre, das uns schon ein wenig Kopfzerbrechen machte. Jetzt liegt es in der Werkstatt und bekommt den Gitarrenhals, die Saiten und einen schicken Rahmen verpasst.
Auch von dieser Assemblage hier einen kleinen Ausschnitt für Euch:
Somit sind die Bilder so gut wie reisefertig für unsere Ausstellung in Karlsruhe.
zu den ersten Kunsttagen in Karlsruhe-Durlach im Juni.
Zur Zeit bin ich fleißig dabei die nächste Ausstellung vom 09. bis 11. September 2016 an gleicher Adresse vorzubereiten. Folgende Impressionen der letzten Ausstellung will ich Euch nicht vorenthalten.
Und hier die Akteure dieser Ausstellung. Wir fünf sind unter anderen bei der nächsten wieder dabei.
v.l.n.r.: Natalija Priester, Petra Kolossa, Wilfried Temp, Monika Henkel, Diana Rastetter
Foto: Klaus Eppele
Die kommende Ausstellung mit zehn Künstlerinnen und Künstlern steht unter dem Thema „Kunst durch Musik“. Dazu gibt es mehr im nächsten Beitrag …
„… eh Leute, wo bleibt eure gesellschaftskritische Haltung? Früher haben Künstler wenigstens noch Stellung genommen und Position bezogen. Heute wird jedes Stück Kunst, vom Blümchen bis zum Hündchen im Internet gepostet und gezeigt, aber keine Haltung. Habt ihr keine mehr? Ihr guckt wohl alle weg? Oder habt ihr nichts zu sagen? Wo bleibt ihr? …“ So, oder so ähnlich las ich es neulich in einem Forum.
Was passierte? Künstler sind feinfühlige, kritisch beobachtende Menschen und haben sehr wohl was zu sagen und schwups, zauberten sie ihre Arbeiten hervor und veröffentlichten diese. Überwiegend mit dem Fingerzeig „dagegen!“. Gegen Krieg, gegen Missbrauch, gegen Umweltverschmutzung, gegen Fremdenhass, gegen …
Sie kennen Uli Steins Pinguin, der mit zerknirschtem Schnabel und hängenden Flügeln, sein Transparent „Dagegen!“ schleppt?
Auch ganz sicher ist Ihnen seine lachende, frisch und verschmitzt schauende Maus mit dem Schild „Dafür!“ bekannt.
So fühlte ich, als ich die Kommentare las und die Bilder dazu betrachtete. Mir kam in diesem Moment nur eins in den Sinn: FARBE und DAFÜR!
Frische Farben für Leben, für Kraft, für Energie, für Freundschaft, für Liebe, für Akzeptanz, für Toleranz, für Sinnhaftigkeit, für Frieden, für uns, für dich, für mich, … Kräfte bündeln DAFÜR …
So entstand mein Bild.
„Energien bündeln“, Petra Kolossa, 2016, 50 x 50 x 2 cm, mixed media (Aquarell / Fineliner) auf Leinwand
Das Pendant „Energien freigeben“ ist in Arbeit.
Eine gute energiegeladene Woche wüncht, Ihre Petra Kolossa.