Neues von „homepART“ .27.

Es wird Zeit, Euch wieder einmal in mein Atelier mitzunehmen. In meinem letzten Beitrag erzählte ich Euch von den Herzen, die ich in meine „homepART“-Serie aufnehmen werde. Es ging dabei um das erste Herz von vieren, das ich bemalte. Hier ist der Link zu diesem Beitrag. War das Thema bei diesem Objekt, sein Herz zu öffnen, griff ich dieses Mal das Thema, mit dem Herzen zu sehen auf.

Du findest auf diesem Herz zwei Augen. Das eine ist geöffnet, das andere geschlossen. In dem geöffneten ist der Wimpernschlag nach oben gerichtet. Das Auge entdeckt im Blick die bunte Welt. Bei dem geschlossenen Auge malte ich die Wimpern nach unten. Das bunte Leben spielt sich in der Traumwelt über dem geschlossenen Auge ab.

Ich denke: Sieh mit Deinem Herzen!

Das ist mein Hintergrund zu dieser Arbeit. Jedoch wie immer: Jeder sieht ein Kunstwerk mit seinen Augen, seinem persönlichen Blick. Vielleicht entdeckst Du etwas ganz anderes darin, das Dich berührt.

Die Werke in meiner „homepART“-Serie sind zum Anfassen und Benutzen 🙂

Hier die beiden Herzen vereint auf einem Bild:

Auch hier verarbeitete ich die Farbenreste auf einer aufbewahrten Kartonagen-Box. Es ist ein Upcycling, ein abstraktes Miniatur-Kunstwerk auf nur 8,5 x 8,5 cm Fläche.

Es sind die gleichen Farben, die ich für das Herz verwendet habe. Beeindruckend ist auch für mich immer wieder, zu sehen, dass aus ein paar Tropfen Farbe unendlich viele Kreationen möglich sind.

Und hier beide Boxen, die ich jeweils mit den Farbenresten der entsprechenden Herzen bemalte.

Das Bild habe ich soeben auf meinem Smartphone herausgekramt. Das Arbeiten mit meinem Kätz-Kollegen Flo ist immer eine klitzekleine Herausforderung 😃😻

So habt einen fantastischen Tag 🍂🍁

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Wenn Du an einem meiner Kunstwerke interessiert bist, freut mich das sehr. Nimm dann bitte einfach mit mir Kontakt auf.

Neues von „homepART“

In meinen Petitessen notiere ich spontan einen Gedanken, der mir im Augenblick auf der Seele brennt, mich nachdenklich stimmt oder auch einfach nur Dinge, die ich erwähnenswert halte. Meistens sind sie kurz formuliert. Es sind eben Randnotizen 😉

Heute wird es aber Zeit, wieder einmal etwas über mein kreatives Schaffen zu erzählen.

Als ich im April mit dem Auto unteregs war, entdeckte ich diese Holzherzen. Die sympathische Form der Schalen begeisterte mich. Ich konnte nicht widerstehen und packte an diesem Ramschstand gleich die letzten vier Stück ein. Ich wusste, dass ich daraus eines Tages etwas Schönes machen werden.

Und nun war es soweit. Ich nahm mir eines dieses Herzen, einen Stift und begann damit, ein paar Striche zu zeichnen. Nun, und dann entwickelte sich alles von selbst 😉 Beim Malen stellte ich mir vor, wie sich das Herz öffnet und wunderbare Dinge nach außen treten können.

Für den äußeren Bereich wählte ich größere, kantige Elemente. Hinter dem geöffneten Reißverschluss kommen kleine, weiche, runde zum Vorschein. Den Hintergrund dämpfte ich etwas, um die Sensibilität zu verstärken. Mein Gedanke dazu: Öffnen wir die äußere Schale legen wir unsere innere Herzensseite frei.

Das ist mein ganz persönlicher Hintergrund für diese Arbeit. Natürlich ist es ganz allein Dir selbst überlassen, was Du empfindest, wenn Du das Herz betrachtest. Es ist wie bei jedem anderen Kunstwerk. Das eine ist Dein Gefühl, spricht es Dich an? Welches Gefühl hinterlässt es in Dir? Magst Du es, oder magst Du es nicht? Aus meiner Erfahrung gibt es so gut wie nichts dazuwischen.

Hier nun das neue Stück Nummer 26 in meiner „homepART“-Serie:

Es blieben ein paar Farbenreste übrig, die ich im Anschluss auf einer einst aufbewahrten kleinen Kartonagen-Box verarbeitete. Dieses Upcycling ist ein Miniaturkunstwerk auf nur 4,5 x 4×5 cm.

Du bist an einem meiner Unikate interessiert? Das freut mich sehr. So nimm bitte einfach Kontakt mit auf.

Für heute soll es genug sein.

Habt eine gute Zeit ☀️🌻

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Allen Müttern dieser Welt

alles Liebe zum Muttertag.

Lassen sich doch die Ursprünge des Muttertages in Verehrungsritualen der Göttin Rhea bis ins antike Griechenland zurückverfolgen.

In der heutigen Zeit, so um 1860 gab es auch in der westlichen Welt und natürlich auch in Europa Frauen- und Mütterbewegungen, die vor allen Dingen Friedensbewegungen, Frauenrechte, Chancengleichheit, Bildung für Mädchen und so weiter zum Inhalt hatten. Dreißig Jahre später wurde der Internatinale Frauenrat gegründet, der unter anderem auch für mehr Anerkennung der Mütter eintrat. (Das und noch viel mehr könnt Ihr hier in diesem Beitrag nachlesen.)

Hingegen ist die Geschichte des Muttertages in Deutschland weniger prickelnd. Als betont unpolitische Aktion vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber 1922 / 1923 ins Leben gerufen, zehn Jahre später von den Nationalsozialisten aufgegriffen, um besonders kinderreiche Mütter für den „arischen Nachwuchs“ zu würidgen. Wenig später gab es dann ein Ehrenkreuz der Deutschen Mutter, das wohl 1939 erstmals verliehen wurde.

In der damaligen DDR feierten wir keinen Muttertag. Der Tag, an dem die Frauen, und die Mütter insbesondere, geehrt wurden, war der Internationale Frauentag, der achte März.

Der Mutttertag ist kein gesetzlicher Feiertag. Die Floristenverbände in Deutschland haben den zweiten Sonntag im Mai als Muttertag festgelegt. Mag hinter dem Muttertag in Deutschland letztendlich doch eher ein wirtschaftlicher Hintergrund liegen, so nehmen wir es doch einfach als einen Fingerzeig und eine Geste, die ja einen positiven Kreislauf verursacht 😉

Denn wohl kaum ein Sohn oder eine Tochter wird es es versäumen, dankend mit einem Blumenstrauß am heutigen Muttertag seine bzw. ihre Liebe der eigenen Mutter gegenüber auszudrücken.

Wie lange wird es noch den Muttertag als solches geben? Wie lange wird diese deutsche ideologiegetriebene Politik den Begriff Mutter erlauben? Oder wird er bald als „M“-Wort verschrien und durch „gebährende Person“, „gebährendes Elternteil“ oder „menstruierende Person“ ersetzen werden? Es klingt unglaublich. Jedoch ist das nicht meine Erfindung. Diese Debatten werden offen geführt. Selbst dem Öffentlich Rechtlichen Rundfunk ist es nicht zu blöd entsprechende Sendungen zu diesem Irrsinn und Genderwahn auszustrahlen.

Und schon nur dieser Gedanke heiligt das Mittel der Deutschen Floristenverbände. Mein Ruf: Kauft Blumen und gedenkt Eurer Mütter.

Diesen Song schrieb meine Tochter für ihre Tochter, als sie erwachsen wurde und ihren eigenen Weg ging. Der Text sagt alles, was eine Mutter ihr Leben lang für ihr Kind empfindet.

Ihr so starken und liebenden Müttern dieser Welt – fühlt Euch symbolisch umarmt und lasst Euch von Euren Kindern feiern.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

An alle fantastischen Mütter dieser Welt

… alles Liebe zum Muttertag.

Meine Tochter schrieb für ihre Tochter diesen tief ins Herz gehenden Song. Als ich die endgültige Fassung hörte, wollte mich die Gänsehaut nicht verlassen. Ein Text der alles sagt, was wir Mütter im Inneren tragen und fühlen.

Deshalb möchte ich heute nicht viele Worte verlieren und stattdessen meine Isabel mit ihrer Combo janisa-music sprechen lassen. Lehnt Euch zurück und genießt diesen musikalischen Leckerbissen.

janisa-music

Ich möchte noch erwähnen, dass dieses Video zu „Dein Herz“ unter ganz besonderen Umständen entstand. Geschuldet der momentan geforderten Distanz in der Corona-Zeit sind besondere Ideen gefragt, um ein solches Zusammenspiel, wie in diesem Clip, überhaupt zu ermöglichen. – Auch das ist ein Zeitzeugnis 2020.

Ich bin wahnsinnig stolz auf mein Kind. Eine Mama, die mit ihrem Herzen immer bei ihr weilt.

Einen fantastischen Muttertag, einen schönen Sonntag

wünscht Euch von Herzen,

Eure Petra Kolossa.

💕☀️