Tag- und Nachtrhythmus

Wenn du deinem Haustier etwas beibringen könntest, was wäre das?

Als ich heute am frühen Morgen die Frage an uns Blogger las, musste ich etwas schmunzeln. Denn, wenn ich könnte, würde ich tatsächlich unserem Kater Flo etwas beibringen wollen.

Jede Nacht ist für uns eine Herausforderung, ausreichend Schlaf zu tanken. Je älter das Kerlchen wird, desto energischer macht er sich lautstark bemerkbar.

Am Tag erholt sich der fast achtzehnjährige Vierbeiner von seiner vollbrachten Nachtschicht, nämlich dem Bewachen seines Reviers und den in seinem Reich lebenden Zweibeinern.

Flo hat eine laute, knarrende, intensive Stimme, die einem typischen  „Miau“ weit entfernt ist. Er ist äußerst kommunikativ und weiß somit auch verbal seine Aufmerksamkeit in den Mittelpunkt zu rücken.

Tief in der Nacht werden wir aus dem Schlaf gerissen, weil Flo uns eindrucksvoll Bescheid gibt, dass er nun durch die Katzenklappe nach Hause gekommen sei. Er verkündet uns, wenn er sein Katzenklo benutzt hat, seinen Fressplatz aufsucht, oder dort ein besonderer Schmaus fehlt. Er teilt uns mit, dass er jetzt an seinem Wasserplatz geschlappert hat, er an der Terrassentür nach draußen schaut und so weiter und so fort. Besonderen Spaß hat er dabei, sich mitten in den Raum zu stellen und seine eigene Stimme in der Stille der Nacht hallend wie in einem Dom wahrzunehmen.

Wenn seine innere Uhr auf cirka halb sechs Uhr rückt, wird es für ihn Zeit, laut argumentierend über die Zweibeiner zu trampeln und ihnen die Ohren zu beschallen. Denn schließlich stehe eine Schichtübergabe an. Flo bereitet sich auf seinen wohlverdienten Tagschlaf vor.

Gern würde ich ihm beibringen, als ein leise schnurrendes Samtpfötchen durch die Nacht zu schleichen 😺 Das wäre wirklich großartig.

Tja, seine Natur ist, wie sie ist. Wir lieben das Katerchen auch mit seinem immer lauter werdenden krächzendem Miau 😻

Jetzt bin ich neugierig. Was würdest Du Deinem Haustier gern beibringen?

Schreibe es einfach ins Kommentarfeld.

Habt einen wunderschönen sonnig-kalten Wintertag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Von gemauster Stunde und nix Sport oder so

Was ist deine Lieblingsform der körperlichen Betätigung?

Ach herrje, was ist das für eine Frage zum Sonntag?

Kater Flo holte mich zu seiner gewohnten Zeit laut miauend aus dem Bett. Er sabotierte einfach die zurückgegebene Stunde aus der Sommerzeit und mauste mir diese einfach.

Ich weiß aus den vielen Jahren, die wir mit Katzen leben, dass es wieder einige Zeit dauern wird, bis er minutenweise an die aktuelle Zeitregelung angepasst sein wird. Katzen lieben Routinen. Ihre innere Uhr ist ziemlich präzise.

Es wäre interessant zu wissen, wie man dieses Problem in der Landwirtschaft umschifft. Ich werde dazu später recherchieren. Oder weißt Du es? Dann schreibe es doch bitte einfach ins Kommentarfeld.

Aber zurück zum Thema: Ich bin also heute halb sechs Uhr aufgestanden und habe mich, nachdem ich den Rest Schläfrigkeit im Bad ließ, durch das morgendliche Aktuelle aus der großen weiten Welt gekämpft. Letztendlich machte ich Stopp auf WordPress und schaute, was es an Interessantem zu lesen gibt und das war eine ganze Menge. Dabei las ich das heutige Schreibthema von WordPress für uns Blogger. Mir saß das Grinsen wirklich im Gesicht.

Eine „Lieblingsform der körperlichen Betätigung“. Ganz ehrlich: Das habe ich nicht. Ich lege Wert darauf, dass ich mich täglich bewege, die Treppen steige und auf eine ausreichende Menge an Schritten komme. Meine Uhr habe ich so eingestellt, dass sie mich stündlich daran erinnert, wenn ich die von mir festgelegte Schrittzahl noch nicht erreicht habe, das nun endlich zu tun. Meine körperliche Betätigung sind Hausarbeit genauso, wie der Weg zum Bäcker oder auch das Sitzen auf dem Sofa. Denn das Aufstehen aus niedriger Höhe ist für meine in die Jahre gekommenen Gelenke im wahrsten Sinne des Wortes oftmals eine „körperliche Betätgung“. Jedoch ist das alles sicher keine „Lieblingsform“ dieser 😅

Wie sieht es aus? Hast Du eine Lieblingsform, Dich körperich zu betätigen?

Schreibe es doch einfach ins Kommentarfeld.

Habt einen wunderbaren Tag, Bis zum nächsten Mal,

herzlich, Eure Petra Kolossa.

Warum Simon’s Cat das beste Katzen-Cartoon ist

What’s your favorite cartoon?
Was ist Dein Lieblings-Cartoon?

Meins ist „Simon’s Cat“ oder „Simons Katze“, wie die Karikaturen hier in Deutschland genannt werden.

Der Brite Simons Tofield fasziniert mich in seiner unglaublich detailverliebten zeichnerischen Darstellung des Lebens mit Katzen. Wie ich lesen konnte, teilen er und seine Frau ihr Haus mit vieren.

Die kurzen Geschichten erleben wir Zuschauer aus der Sicht des Protagonisten Kater Simon. Die Geschichten sind unglaublich witzig und könnten in unserem Haushalt gezeichnet worden sein. Es gibt keinen einzigen dieser kurzen Clips, die mir nicht aus eigenem Erleben bekannt sind.

Der Kern der Geschichten ist, dass wir Menschen unsere Katzen derart lieben, dass wir ihnen letztendlich alles verzeihen und uns sogar den Katzen anpassen, die uns dann mit ihrer anschmiegsamen und zufrieden Art belohnen und schließlich beide glücklich sind, Mensch, wie auch Tier.

Ohne Katzenhaare bin ich nicht angezogen.

Egal!

Man kann die Kätz einfach nur lieben.

Teilst auch Du Dein Leben mit einem Samtpfötchen?

Einen fantastischen Tag wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.

Im Bild: Kater Flo

Was kostet mich meine Katze?

Meine Stammleser kennen meine Leidenschaft für diese unwiderstehlichen Geschöpfe mit ihrer großen Persönlichkeit. Und ich möchte keinen Tag ohne eines dieser Wesen in meiner Nähe verbringen. Ich liebe Katzen, von der kleinen Hauskatze bis hin zur großen wilden Raubkatze. Katzen finden auch immer wieder in meinen Bildern ein Zuhause. Ich gab dieser Werkgruppe, die bisher fünfzehn Bilder beinhaltet, den Namen „Kätz“.

Worüber oftmals nicht gesprochen wird, sind die Kosten, die eine Katze verursacht. Ich denke, meistens wird vor der Anschaffung nicht darüber nachgedacht. Wir alle haben ein großes Herz, wenn zum Beispiel ein solches Kätz vor unserer Tür steht und um Einlass bittet. Wir nehmen es einfach auf. Oder der Wunsch, eine Katze im Haushalt zu haben, lässt uns überlegen, eine Rassekatze zu erwerben oder eine Katze aus dem Tierheim oder einer anderen Auffangstation zu sich zu nehmen. Zum einen soll damit etwas Gutes getan werden, zum anderen ist es natürlich auch eine preiswertere Lösung, ein solches Samtpfötchen nach Hause zu holen, anstatt bei einem Züchter eines zu kaufen.

Ich spreche jetzt aus vielen, vielen Jahren Erfahrungen mit Katzen.

In unserem Haushalt hatten wir in der Regel zwei oder drei Katzen. Niemals eine allein. Auch wenn Katzen in der Regel ihr Ding solo machen, sind wir fest der Überzeugung, dass es ihnen guttut, nicht allein zu sein. Wir konnten es beobachten, wenn wir über den Tag oder etwas länger nicht zu Hause waren. Ganz gleich, welche Katzen es waren, wir fanden alle in der Nähe vor. Oftmals lagen sie gemeinsam auf dem Bettüberwurf sehr nah gekuschelt.

Eine einzelne Katze verbraucht im Durchschnitt an einem Tag Futter im Wert von etwa eineurofünfzig bis zwei Euro. Das ist Nass- und Trockenfutter, ein paar Leckerchen, bei Bedarf Katzenmilch. Das sind im Monat etwa fünfzig bis sechszig Euro.

Wenn es Stubentiger sind, kommen noch diverse Hygienesachen dazu, wie Katzenstreu und ähnliches. Rechne da im Monat etwa mit zwanzig Euro.

Regelmäßige Entwurmung ist notwendig. Das Beste ist eine Kombination gegen Flöhe, Zecken, Herzwürmer und so weiter. Rechne im Quartal mit etwa vierzig Euro. Ist Deine Katze ein Freigänger und versorgt sich mit Mäusen und ähnlichem, kann es sein, dass eine Entwurmung häufiger gemacht werden muss.

Somit plane durchschnittlich für eine Katze im Monat für die allgemeine Versorung rund neunzig bis einhundert Euro.

Von den meist einmaligen Anschaffungen wie Futterplatz, Katzenklo, Bürste, Kamm, Flohkamm, Zeckenzange und so weiter, will ich hier nicht weiter reden.

Diese genannten Kosten sind überschaubar.

Was jedoch für die meisten von uns nicht immer so einfach gestemmt werden kann, sind die Rechnungen der Tierklinik oder Tierarztpraxen. Schon oft haben uns deren Rechnungen in Schnappatmung gebracht.

Hier einige Beispiele aus der Vergangenheit, die wir selbst erlebten. Inzwischen, also 2022, wurden die Preise für die Tiermedizin angepasst, also merklich erhöht. Ich will mich nicht beschweren. Die Kosten waren schließlich seit 1999 über viele Jahre stabil.

Bobby hatte einen schweren Verkehrsunfall mit etlichen Knochenbrüchen und schweren Prellungen. Sein Schwanz war mehrfach gebrochen. Holger sagt heute oft zu Bobby: „Pass auf deinen Schwanz auf. Der war teuer!“. Ja, die ganzen Untersuchungen, Röntgenaufnahmen, Laboruntersuchungen, die Operation, Medikamente, Nachuntersuchungen und so weiter ergaben eine Gesamtrechnung von etwas über dreitausend Euro.

Benny erlitt eine Lähmung, ähnlich einem Schlaganfall beim Menschen. In dem Zusammenhang hatten wir etliche Untersuchungen, Klinikaufenthalte über mehrere Tage, Laboruntersuchungen, Medikamente und so weiter und so weiter. Im Laufe der viereinhalb Jahre liefen die Rechnungen ebenso auf etwas über dreitausend Euro auf.

Mucki war ein Kater, der zuvor in der Wohnung zu Hause war, in der wir jetzt leben. Dieser Kater lief immer wieder von seinem neuen Zuhause weg und kam zurück. Seine Besitzer fragten, ob er bei uns bleiben könne. Nun, wir nahmen ihn auf. Es stellte sich aber dann heraus, dass er noch kastriert werden musste. Seine Zähne waren rundum schlecht. Er konnte kaum kauen. Wir haben sie reparieren lassen. Dann stellte sich heraus, dass er mit dem Katzenvirus infiziert war. Es war wirklich ein Drama. In den drei Jahren, in denen er bei uns sein durfte, zahlten wir knapp zweitausend Euro an die Klinik.

Als wir gefragt wurden, ob wir Flo zu uns aufnehmen könnten, haben wir uns sehr gewunden. Inzwischen hatten wir unsere Geschwisterkater Benny und Bobby. Dabei sollte es bleiben. Aber letztendlich ließen wir uns breitschlagen den ausgesetzten Stubenkater bei uns aufzunehmen. Dieses Mal ließ ich ihn von vornherein untersuchen, um irgendwelche Zipperlein auszuschließen. Er war fit und gesund. Heute ist er sechszehn Jahre alt und wir mussten selten mit ihm in die Klinik. Nur einmal. Er hat draußen irgend etwas gefressen und sich dabei die Zunge total zerschnitten. Es wird vermutet, dass es ein böser Köder mit einem Stück Rasierklinge gewesen sein könnte. Diese Operation kostete rund siebenhundert Euro.

Nach diesen Erfahrungen wollte ich eine Tierarztversicherung für unsere drei Katzen abschließen. Ich recherchierte und ließ mich beraten. Für alle Katzen gemeinsam gab es keine. Wir hätten für jede einzelne einen Abschluss machen müssen. Da es Feigänger sind, kam das noch erwschwerend hinzu. Das wäre dann ungefähr ein monatlicher Beitrag von einhundertdreißig  Euro gewesen. Wir haben verzichtet.

Jetzt ist es so, dass Flo zu alt ist, um eine Versicherung abzuschließen. Für Bobby werden wir es tun. Die Tierarztkosten sind inzwischen stark gestiegen. Bisherige Recherchen ergaben, dass ein Beitrag zwischen fünfundzwanzig bis fünfunddreißig Euro monatlich eingeplant werden muss.

Alles in allem: Wenn Du Dir eine Katze anschaffen möchtest, plane alles in allem monatlich mit etwa einhundertdreißig Euro pro Katze. Also Verpflegung, Hygiene und Tierarztversicherung.

Was trieb mich, diesen Beitrag heute zu schreiben? Tina, die Tochter meiner Freundin Petra geriet in ein Dilemma. In ihrem Haushalt leben zwei Katzen, Bella und ihre Schwester. Tina liebt ihre Mädchen und hat alles Mögliche getan, um sie in ihrem Wohnumfeld zu schützen. So brachte sie zum Beispiel vor den Fenstern Katzenschutzgage an, damit sie nicht versehentlich herausstürzen können. Aber genau das gab nicht genügend Schutz, als Bella auf dem Fensterbrett saß, in der Wohnung ein Durchzug entstand und das Fenster zuschlug. Bella wurde durch diesen Schutz gedrückt und stürzte aus dem vierten Stock auf den Gehweg.

Der Katze konnte medizinisch geholfen werden. Die Verletzungen sind schwer, aber heilbar. Bis heute muss Bella weiteren medizinischen Behandlungen unterzogen werden. Die Kosten der Tiermedizin haben sich inzwischen auf einige Tausend Euro angesammelt. Tina, die noch studiert und ihr Partner haben ein unglaublich großes finanzielles Loch auszulöffeln.

Deshalb starteten sie einen Spendenaufruf. Wenn Du Tina mit einem kleinen Betrag unterstützen möchtest, kannst Du es hier unter diesem Link tun 🙏

Das ist Bella:

Hast Du eine Katze? Welche Erfahrungen konntest Du sammeln? Oder planst Du, Dir ein Samtpfötchen anzuschaffen?

Schreibe es doch einfach in das Kommentarfeld.

Ich genehmige mir jetzt einen Kaffee an dem heute kühlen und feuchten Oktobertag 🍁🍂

Einen schönen Feiertag wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.

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Regenbogenbrücke

Es ist immer ein herzzerreißender Augenblick, wenn ein geliebtes Tier gehen muss, wir von ihm Abschied nehmen müssen.

Umsomehr mag ich die Metapher der Regenbogenbrücke. Die Vorstellung eines imaginären farbigen Weges über die die Seelen unsere Tiere in eine andere Welt gehen.

Als unser geliebter Benny vor ein paar Wochen diesen Weg ging, hat es uns sehr getroffen. Und ich brauchte einige Zeit, loszulassen.

In mir keimte der Gedanke, die Regenbogenbrücke bildlich darzustellen. So entwickelte ich das fünfzehnte Bild, das ich im Rahmen meiner Kätz-Serie malte. Es ist sehr aufwendig und ich vergrub mich in die Arbeit. 

Jede einzelne Blüte fasste ich bis zu zehnmal an, den Untergrund der einzelnen Flächen viermal. Ich vertiefte mich in diese Arbeit und ließ Benny in den Farben der Regenbogenbrücke verschmelzen. Die Blüten auf dem Körper malte ich etwas größer und gab diesen mit ein wenig Weiß Nebulöses, sich Auflösendes. Die Enden der Barthaare ziert ein klitzekleiner goldener Punkt, den der Betrachter wahrscheinlich nur bei genauem Hinsehen im Originalbild erkennen wird. Die Blüten im Lilaviolett erinnern an einen Sternenhimmel. Ich unterbrach diesen mit einem Akzent in Türkis. Ein Farbton, der im gesamten Bild nicht vorhanden ist, um an das Vage, hoffnungsvolle Unbekannte zu erinnern, eine Vision.

„Regenbogenbrücke“

… und noch ein paar Eindrücke von der Staffelei. Bis zum Wochenende wird es durchgetrocknet sein und einen Rahmen bekommen.

Ich erwähnte noch nicht die Details: Kätz-Serie,  „Regenbogenbrücke“ 70 x 50 cm, Acryl auf Leinwand

Dieses Bild ist für Benny und für alle Seelen der Fauna, die diesen Weg nehmen mussten.

Du bist an meinem aktuellen, diesem Bild „Regenbogenbrücke“, interessiert? So lass es mich wissen und nimm bitte einfach mit mir Kontakt auf.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Katzen haben sieben Leben, sagt man.

Du schreibst deine Autobiographie. Wie lautet dein Eröffnungssatz?

Kurz überlege ich und denke, meiner wäre wahrscheinlich: All das, was in meinem Leben geschah, machte mich zu dem, was ich heute bin.

Logisch. Oder? Das betrifft wohl jeden von uns. Wie soll es auch anders sein. Ob das, was in unserem Leben so geschieht, auch tatsächlich das ist, was wir immer wirklich wollen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Sind wir nicht oft genug irgendwelchen Vernunftsentscheidungen unterworfen?

Um die eigene Seele zu beruhigen, reden wir uns ein, dass diese Entscheidung zu diesem Moment genau die einzig richtige war.  Wir haken es ab und gehen weiter. Später, viel später fragen wir uns, was wäre, hätten wir uns damals anders entschieden. 

Hätte, hätte Fahrradkette. Es ist wie es ist. Es war genauso richtig, trösten wir uns. Welchen Sinn ergebe es, wenn wir anders darüber denken und uns fiktiv anders entscheiden würden? In der Vergangenheit können wir sosieso nichts mehr verändern. Es ist geschehen. Unverrückbar, unveränderlich. Punkt.

Jedoch ist eines definitiv richtig. Das, was einst geschah, prägt unser Leben und zeichnet das ab, was wir heute sind. Ganz gleich, ob die Entscheidungen einst richtig waren oder wir aus unserer heutigen mit weiteren Lebenserfahrungen gefüllten Perspektive so manche Entscheidung anders getroffen hätten oder diese zu gern korrigieren würden.

Unser Leben ist eine Aufreihung von Entscheidungen. Tun, nicht tun, vielleicht. Ja, nein, jein. Das Jein kapiert unser Leben nicht und wir müssen aus dem ein Entweder-oder machen. Gelingt es uns nicht, tun es andere für uns. Das mag für diesen und jenen unter uns bequem erscheinen, zumal das Resultat später dem Schicksal oder dem Glück zugeschriebenen werden kann. Man glaubt da so ziemlich außen vor zu sein, sozusagen unschuldig an der Misere oder eben einfach nur Glück gehabt, wenn der Ausgang positiv war.

Nun gut. Mein oben gewählter Eröffnungssatz ist wohl doch etwas zu pragmatisch. Und ganz sicher würde ich so meine Autobiographie nicht beginnen.

„Eine Katze habe sieben Leben, sagt man.“

Das wäre der Satz, mit dem ich meine Autobiographie starten würde. Es entspricht den Tatsachen. Es gab sieben harte Brüche in meinem Leben. Einer Katze gleich, bin ich nach jedem mehr oder weniger gut auf meinen Pfoten gelandet.

Leben heißt weiter, weiter, weiter. Wir bestimmen das Tempo. Doch ohne diesem „weiter“ sind wir tot.

Wie würde der Eröffnungssatz Deiner Autobiographie lauten?

Da bin ich ganz gespannt. Schreibe es doch einfach in die Kommentare.

Habt einen fantastischen Tag.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

PS: Das Glücks-Kätz findest Du in meinem Shop.

… und immer wieder „Kätz“

Was ist dein Lieblingstier?

Ich mag unendlich viele Tiere. Es mag verrückt klingen, aber irgendwie mag ich sie insgesamt. Nur müssen Sechs- oder Achtbeiner nun nicht gerade in der Wohnung herumkrabbeln oder flattern. Mit ein paar netten Worten befördere ich sie an die frische Luft in ihren natürlichen Lebensraum.

Ihr werdet mich für verrückt halten. Als ich vor einigen Jahren beobachtete, wie sich eine Nacktschnecke im Sommer über einen trockenen und heißen Betonweg quälte, holte ich einen Becher Wasser und erleichterte ihren Weg. Ich weiß, dass viele Menschen diese Weichtiere verdammen und was sie mit diesen Tieren tun. Ich kann es nicht. Natürlich ärgert es mich auch, wenn sie im Garten plündern. Aber es ist ihr Naturell.

Ich habe das Gefühl, dass bei den Leuten, die auf rabiatem Vernichtungskurs sind, sich die Nacktschnecken absprechen und trotzig in noch größeren Heerschaften gekrochen kommen 😉

Aber zurück zum Thema. Denn natürlich, habe ich ein Tier, das ich besonders mag. Es sind die katzenhaften Wesen. Ganz gleich, ob Raubkatzen, Wildkatzen oder Hauskatzen. Mich fasziniert ihre geschmeidige, hochkonzentrierte Beweglichkeit, ihr Stolz und ihre Intelligenz, ihre Ruhe, Wachsamkeit, Kraft, ihre Fürsorge für ihr Rudel, auch wenn sie oft als Einzelgänger wahrgenommen werden.

Bei Katzen kann ich ins Schwärmen geraten. Und wie kann es anders sein, bereichern natürlich Katzen unseren Haushalt. In der Regel sind es zwei, aber irgendwie drängelt sich immer ein drittes Kätz dazu. Benny und Bobby sind zwei schwarze Maine Coon und Halbgeschwister. Flo ist, ein Nordischer Wildkater, wir nahmen ihr vor ein paar Jahren bei uns auf.

Mein Herz für Katzen spiegelt sich auch in meiner Kunst wider. So schuf ich eine Werkgruppe „Kätz“, die ich mit dreizehn Bildern abschloss.

Seit etlichen Jahren produziert der Calvendo Verlag einen Kunstkalender mit mit meinen Kätz.

Hier und überall, wo es Bücher gibt, kannst Du meinen Kalender in verschiedenen Größen und Ausfertigungen kaufen. Vielleicht wird er auch bald Dein Zuhause bereichern.

So schaut der Kalender aus:

Waren diese Katzen alle schwarz, so entschied ich mich in der zweiten Werkgruppe „Glücks-Kätz“, für farbige, knallbunte Katzen.

Das ist das erste aus der Glücks-Kätz-Serie. Hier in meinem Blog schrieb ich bereits über dieses Bild.

Es wird Zeit, dass ich ein zweites in Anriff nehme. Denn erst heute rief mich eine Galeristin an und bat mich, wieder bei ihr auszustellen. Damals war es unter anderem meine komplette Kätz-Gruppe. Sie konnte sich noch sehr gut daran erinnern denn Sie fragte danach. Ich sagte ihr, dass ich vielleicht zwei neue mitbringen werde.

Wenn Du interessiert bist, das Originalbild erhältst Du in meinem Shop und noch viel mehr bekommst Du hier.

Aber nun bin ich neugierig. Welches ist Dein Lieblingstier? Schreibe es einfach ins Kommentarfeld.

Nun genug! Habt einen wunderbaren Tag.

Herzlich,

Eure Petra Kolossa.

Leidenschaft

Welche Dinge verfolgst du mit Leidenschaft?

… mit Leidenschaft. Das klingt im ersten Augenblick etwas pathetisch. Aber mich drängt es zum Beispiel jetzt an die Tasten und ich möchte unbedingt noch ein paar Zeilen schreiben – und das kurz vor Mitternacht. Schreiben, das ist eine meiner Leidenschaften.

Meine Gedanken kreisen immer und immer wieder um meine kreativen Arbeiten. Bevor sie in Farbe umgesetzt werden, sind sie x-mal durch meinen Kopf gewandert und haben mich nicht losgelassen.  Malen – eine meiner Leidenschaften.

Unsere Kätz. Ich lebe und fühle mit ihnen. Ich kenne ihre Charaktere und ihre Eigenheiten. Katzen sind etwas ganz Besonderes, charakterstark, stolz, sensibel und unglaublich auf den Menschen geprägt – auch wenn oftmals etwas anderes behauptet wird. Meine Leidenschaft gilt den Katzen, diesen wundervollen Pfötchen.

Eine meiner Leidenschaften ist es, meine Welt in Bildern festzuhalten. Nun, ich habe nicht wirklich Ahnung von Fotografie, jedoch tue ich es unglaublich gern. Ein Profi würde wahrscheinlich von seinem Glauben abfallen, wenn ich meine Knipserei als Fotografie bezeichne. Denn meine Bilder mache ich inzwischen fix mit meinem Smartphone. Zu gern sehe ich mein Umfeld durch diese Linse. Auch hier in meinem Blog sind die Bilder zu neunundneunzig Prozent meine eigenen.

Ich verfolge mit Leidenschaft die politische Entwicklung dieser Welt, insbesondere Europas. Und Ihr könnt mir glauben, dass ich manches Mal seelig wäre, es wäre nicht eines meiner Leidenschaften. Und ich meine hier nicht das suggestive Berieseln der Öffentlich Rechtlichen.

Leidenschaftlich gern lese ich Gegenwartsliteratur. Kriminalliteratur mag ich nicht besonders gern. Es wäre genial, wenn diese Abgründe der Menschheit eines Tages dem Genre der Science-Fiction-Literatur zugeordnet würden. So manches Mal frage ich mich, was einen Autor treibt, Derartiges in Geschichten zu verpacken. Aber ich glaube, da gehöre ich zu den wenigen Leuten dieses Landes, die Krimis nicht mögen.

Musik in einem breiten Portfolio – ich liebe sie. Genauso wie Kaffee, ein gutes Parfüm, einen Rotwein, einen modernen Ohrschmuck und so manches mehr. Sind das Leidenschaften? Nein, eher Liebhaberei.

Zu spät für ein scharfes Bild und einen scharfen Blick.

Es war ein schöner Tag. Meine Schwester und ihr Mann waren für zwei Tage zu Besuch. Es war toll, dass Ihr den „kleinen“ Umweg gemacht habt. Es war ein harter Tag in meinem Job, der sich bis einundzwanzig Uhr hinzog. Und es tat gut, noch ein paar Zeilen hier zu tippen.

Eine gute Nacht wünscht Euch,

Eure Petra Kolossa.

Kätz und ich

Tiere, die mit ihren Zweibeinern zusammenleben, haben einen äußerst sensiblen Sinn. Katzen sind speziell, unglaublich feinfühlig und fordernd.

Kater Flo, ein Kerlchen, das inzwischen vierzehn Jahre alt ist, hat seine Zweibeinerin total im Griff. Er hat eine konkrete Vorstellung von dem, was er unter schöpferischer Arbeit versteht. Keinesfalls sind das Webinare und ähnliche Online-Veranstaltungen. Also solche Dinge, wo ich tatenlos dem Bildschirm ausgesetzt bin, dasitze, in diese Kiste starre, der monotonen Stimme lausche und den powerpointähnlich wechselnden Grafiken folge.

Flo spürt, dass es mir große Mühe macht, die Augen wach zu halten. Also sorgt er mit seiner Präsenz für Abwechselung. Holt sich seine Streicheleinheiten und nimmt mir letztendlichg das Müdesein ab. Wir sind ein perfektes Webinar-Team.

Ich habe meine Kamera gezückt und für Euch die Situation in wenigen Bildern festhalten

… ich leiste Dir Gesellschaft. Streichel mich. Du machst doch nichts, hast doch Zeit …

… stimmt, ist irgendwie langweilig …

… seeehr langweilig …

… gaaaaanz sehr langweilig. Konzentriere Du Dich auf Dein Webinar. Ich schlafe für Dich …

Mit diesem Bild schicke ich Euch einen herzlichen Gruß 😻

Habt einen angenehmen und erfolgreichen Tag 🍁🍂

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

Glücks-Kätz – Nummer Eins

Es wurde wirklich Zeit! Einige von Euch fragten bereits. Jetzt habe ich das erste Glücks-Kätz in meine Online-Shops gegeben. Ende Dezember letzten Jahres stellte ich das erste „Glücks-Kätz“ meiner neuen Serie fertig. In diesem Beitrag hier erzählte ich bereits davon. 

Das, was noch fehlte, war ein Name für das erste Bild in meiner neuen Serie und so stellte ich die Frage kurzentschlossen in den Sozialen Medien. Die Entscheidung ist gefallen.

Glücks-Kätz Nummer Eins ist das „Kätz in love“. Vielen Dank, liebe Claudia Grüner. Dein Vorschlag fand die meiste Zustimmung. Du bist die Namenspatin.

Ihr möchtet ein Glücks-Kätz in Eurer Nähe? So holt Euch doch ganz einfach eins 😻 Klickt hier und wählt Euer Kätz zum günstigen Preis aus vielen Varianten.

… zum Beispiel als einen besonderen Druck
… oder eines der Accessoires
… wie wäre es mit einer Kuscheldecke?
… oder schickt ein Glücks-Kätz mit der Post zu einem lieben Menschen …  und noch so viel mehr findet Ihr in meinem Liebhaber-Shop

… und das Bild, das es nun tatsächlich nur ein einziges Mal gibt, also das Original, findet Ihr in meinem Shop für Unikate. Mit diesem Link gelangt Ihr direkt zu Eurem ganz besonderen und einmaligen „Kätz“-Bild.

In meinem Kopf ist bereits das „Glücks-Kätz“ Nummer Zwei entstanden. Mir kribbelt es in meinen Händen, sofort zu Pinsel und Farben zu greifen. Vielleicht werde ich heute doch noch die ersten Striche dafür tun … Ich werde Euch auf die Entstehungsreise mitnehmen. Seid gespannt 😉

Damit Du nichts verpasst, abonniere doch meinen Blog ganz einfach mit Deiner Emailadresse. Du bekommst dann automatisch die Information, wenn es etwas Neues in meinem Blog gibt. Den entsprechenden Button findest Du auf meiner Webseite hier. Bei den meisten wird er rechts neben diesem Beitrag angezeigt. Liest Du meinen Beitrag auf dem Smartphon, so wirst Du wahrscheinlich ein ganzes Stück nach unten scrollen müssen.

Aber jetzt wünsche ich viel Spaß beim Bummel durch meinen Shop. Ich selbst werde mir gleich eine neue Hülle für mein Smartphon Samsung gönnen. Besonders mag ich die robuste Hülle. Diese hat sich bei mir äußerst bewährt, erregt immer Aufmerksamkeit und ist total cool.

Sonnige Grüße aus dem Süden Deutschlands ☀️

herzlich, Eure Petra Kolossa.