Im Jahr 2020 malte ich für eine Ausstellung im Deggenhausertal in Baden Württemberg das Bild „Im Tal der Liebe“. Es war eine Homage an diesen Veranstaltungsort, das von den Einheimischen auch als das Tal der Liebe bezeichnet wird.
„Tal der Liebe“ aus dem Jahr 2020. 80 x 120 x 2 cm, Acryl auf Leinwand
Gern wollte ich zur kommenden Ausstellung im September in Brilon einen lebhaften Blickfang im Pop-Art-Stil mitnehmen. Aber das Bild ist mit unserem kleinen „Adam“ nicht kompatibel. Es ist also eine logistische Herausforderung.
So entsschied ich mich dafür, ein ähnliches Bild im Kleinformat zu malen. Letztendlich entstand ein Diptychon. Beide Bilder sind 40 x 40 cm groß, also sehr viel kleiner, als das ursprüngliche Bild aus dem Jahr 2020.
„Liebe ist“, 2026. Diptychon je 30 x 30 x 2 cm, Acryl auf Leinwand.
Hier der Größenvergleich. Das erste Bild aus dem Jahr 2020 und die kleinen Schwestern, die ich erst vor wenigen Tagen malte.
Für Euch habe ich wieder den Entstehungsprozess in einem kurzen Video zusammengefasst.
Nach vierzehn Monaten Auszeit vom aktiven kreativen Wirken, nahm ich im April endlich wieder Farben, Pinsel & Co. in die Hände. Und nun wird es Zeit, über die zwei im Monat April entstandenen Werke zu berichten.
Meistens gehe ich einige Wochen, manches Mal auch Monate, mit einer Idee schwanger, bis sich ein Bild vor meinen Augen ausbreitet. Das ist dann der Moment, an dem es in mir kribbelt, loszulegen.
Ich stellte mir einen wenig berechenbar gestalteten Untergrund vor, den ich mit meinem für mich typischen Stil weiter bearbeiten werde, wobei ein Teil des Untergrundes eingebunden werden soll und sichtbar bleibt.
Der Arbeittstitel des ersten Bildes stand von vornherein fest. Es sollte „Fünfuhrkaffee“ heißen. Meine Erfahrungen besagen, dass ich um fünf Uhr am Morgen voll energiegeladene bin. Es ist eine unglaublich aktive Zeit; nicht körperlich, aber geistig.
Das wollte ich in einem sprudelndem, farbig kraftvollen Bild wiedergeben.
Das zweite Bild entstand auf ähniche Weise. Jedoch wollte ich mich bei der Titelfindung von der entstandenen Struktur des Untergrundes leiten lassen.
So stand das Bild zwei, drei Tage auf dem Schreibtisch vor meiner Nase. Ich drehte das Bild immer wieder und ich fand einen guten Ansatz. So malte ich „Sommer im Stadtpark“, ein abstraktes Werk.
Auf der rechten Seite meines Blogs findest Du verschiedene Links, hinter denen sich Seiten zu meinen Kunstwerken verbergen. Du kannst natürlich auch klassisch im Menue danach schauen. Diese habe ich neu eingerichtet und befülle sie regelmäßig mit Werken.
In nur zehn Tagen startet bereits meine Ausstellung in der Galerie des „seenema“ in Bad Waldsee.
Ich bin noch voll im Vorbereitungsmodus. Es sind immer tausend Dinge und Handgriffe zu erledigen, die zum Teil auch viel Zeit vom Tag mausen.
Aber ganz wichtig ist es für mich, zum Tag der Eröffnung viele liebe Menschen um mich zu haben. Deshalb lade ich Dich herzlich zu meiner Vernissage ein.
Ich bin sehr glücklich und stolz, dass diese musikalisch wieder von JANISA umrahmt wird. Es ist so schön, dass JANos und meine liebe Tochter ISAbel es ermöglichen konnten aus Bonn zur Eröffnung meiner Ausstellung anzureisen.
Ein kleiner Vorgeschmack für Euch: Den Song „Meine Reise“ hat JANISA kürzlich veröffentlicht. Viel Spaß beim Hören.
Letztes Wochenende stellte ich das fünfte Bild für meine „Caligari“-Serie fertig.
In meinen „Caligaris“ greife ich verschiedene Details einer Stadt auf und verarbeite diese komprimiert auf der Leinwand und gebe kräftig Farbe dazu. Die Linien sind komplett mit der Hand gezogen, es gibt nix gerades; die Perspektiven sind unkorrekt. Letztendlich ergben diese Städtelandschaften ein stimmiges Ganzes.
Jedes Bild hat einen Hintergrund, einen Impuls. So natürlich auch das aktuelle „Caligari“.
Vor etwa zwei Jahren begann ich auf YouTube eine Fernsehserie zu schauen, die schon lange nicht mehr produziert wurde. Ich spulte diese Serie, die fast täglich zwanzig Jahre lang im deutschen Fernsehen lief, in etwa einem Jahr im Nachhinein ab. Das war ein spannendes Stück deutsche Geschichte in vielerlei Facetten. Ich erlebte komprimiert die Entwicklung des Mobiltelefons, der Computer, Notbooks, der Technik überhaupt, die Entwicklung der Sprache, des Zusammenlebens, der Wichtung der politisch-gesellschaftlichen Themen und so vieles mehr. Das hatte mich total gefesselt. Diese Serie lief vom 02.01.1995 bis zum 26.06.2015. Als ich die letzte Folge sah, habe ich es wirklich bedauert, dass die Geschichte nicht weitergesponnen wurde. Es war die Fernsehserie „Verbotene Liebe“. Der Titel klingt kitschiger, als es die Serie ist. Sie war spannend gemacht und zum Teil schon fast ein Krimi. Aber was erzähle ich. Ich war ganz sicher die einzige in unserem Land, die sich diese Folgen eingesaugt hat 😉
Aber was hat das mit meinem neuen „Caligari“ zu tun?
Die Folgen für diese Serie wurden in Düsseldorf gedreht. Es gab immer wieder Einblendungen zum dortigen Medienhafen. Mich beeindruckte die Architektur. Es passt irgendwie nicht wirklich dorthin. Das Häuserensemble wirkt separiert und mächtig, wie vorübergehend abgestellt. Damals, Ende der 1990er wurde der neu zu errichtende Zollhof international ausgeschrieben. Der kanadisch-US-Amerikaner Frank Gehry erhielt den Zuschlag. Nach seinen Ideen wurde das Ganze errichtet.
Während die letzte Folge der Serie lief, machte ich einen Screenshot vom Medienhafen. Dieser diente letztendlich als Idee.
Ich griff mir einige Elemente heraus und schon ging es los mit meiner eigenen farbigen Interpretation im „Caligari“-Stil.
Caligari V – Düsseldorf, 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand
Hier kommen nun die anderen bisher entstandenen Bilder. Jedes Bild 100 x 70 cm, Acryl auf Leinwand.
Caligari I – Fort Lauderdale, Caligari II – Miami, Caligari III – Ravensburg, Caligari IV – Chemnitz
Insgesamt habe ich bisher 3,5 qm Leinwand allein nur mit meinen Caligaris bemalt. Ich habe noch nie berechnet, wieviele Quadratmeter Fläche alle meine Bilder ergeben.
Spannend wäre es, zu erfahren, wieviel Fläche es ergäbe, würden wir sämtliche Bilder aller Künstler unseres Globus eng an eng legen.
Der heutige Novembertag ist wieder ein solcher, der nicht hell werden möchte. Es ist windig, hin und wieder regnet es und der Himmel ist dunkelgrau. Immerhin zeigt das Termometer neun Grad. Es fühlt sich jedoch viel kälter an.
Es ist kurz nach fünfzehn Uhr und es ist immer noch oder schon wieder, dunkel. Ich entscheide mich, das Licht einzuschalten und hoffe, damit etwas wacher zu werden.
Um etwas Sinnvolles zu tun, beginne ich, mein Atelier aufzuräumen. Kennst Du das, wenn die Müdigkeit in Trägheit übergeht? Ich beginne dann meistens irgendetwas zu tun, um kein schlechtes Gewissen wegen meiner Faulheit zu bekommen. Meistens sind es Handgriffe von links nach rechts oder umgekehrt.
Mein Blick fällt auf mein aktuelles Bild „Phone-ART III“. Es steht auf der Staffelei und ist nun durchgetrocknet. Ich mache ein Foto davon und nehme es herunter, um einer neuen Leinwand Platz zu machen.
Phone-ART III, Acryl auf Leinwand, 30 x 30 cm
Als ich das Foto machte, musste ich ein wenig lächeln. Las ich doch erst vor drei oder vier Wochen von „Doodle Art“. Hast Du schon einmal etwas davon gehört? Neugierig ging ich der Sache auf die Spur und fragte Google, was Doodles seien.
Folgendes konnte ich lesen:
„Definition der Kritzelkunst: Diese Zeichnungen, die manchmal eine bestimmte gegenständliche Bedeutung haben, manchmal aber auch nur zufällige Linien oder Formen sind, entstehen in der Regel beiläufig, oft während der Künstler mit seinen Gedanken ganz woanders ist.“ (Zitat Google)
Die Bilder meiner Phone-ART-Serie, die ich 2023 begann, entstanden durch Kritzeleien. Das erste war ein Telefonat mit meiner Schwester. Über Emotionen während eines Gespräches mit anderen Menschen und das Umsetzen dieser Gefühle durch den Stift auf die Leinwand schrieb ich bereits in diesem Beitrag. Auch das zweite Bild entstand auf diese Weise.
Das dritte, also das aktuelle Bild aus dieser Serie zeichnete ich zum späten Abend, um mich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Die erste Linie war das Zeichen des Symbols der Unendlichkeit. Das wiederholte ich stoisch einige Male. Alles andere entstand einfach intuitiv. Am darauffolgenden Morgen sah ich mir das Ganze an und stellte es auf die Staffelei, um auch dieser Kritzelei Farbe einzuhauchen.
Übrigens fand das Zeichen der Unendlichkeit bereits einmal hier in diesem Bild, das ich 2017 malte, Platz. Damals, als ich das malte, hatte ich eine ziemlich schwierige Phase. (Sehnsucht II, Acryl auf Leinwand, 100 x 70 cm)
Für Dich hier die komplette Serie zum heutigen Zeitpunkt:
Phone-ART I, II und III – jeweils Acryl auf Leinwand 30 x 30 cm.
Es wird ganz sicher ein nächstes Bild zum Thema „Phone-ART“ geben. Und ich bin selbst gespannt, welche Farbenauswahl ich dann treffen werde. Spannend auch: Welcher Farbton wird der dominante sein?
Wenn Du an einem der hier im Blogbeitrag gezeigten Bilder interessiert bist, freue ich mich riesig. So nimm doch einfach Kontakt mit mir auf.
Im Frühjahr malte ich ein Set zu den Tageszeiten. „Morgen-Kaffee“, „Nachmittags-Tee“ und „Abend-Wein“. Das letzte Bild verließ im Juni das Set.
Unbedingt wollte ich es wieder auffüllen. Als Duo war es nicht schlecht, aber im Trio finde ich es schöner. Und so entstand im Oktober „Sommernachts-Wein“ und auf der rechten Seite noch einmal „Abend-Wein“ (nicht mehr in meinem Besitz) im Vergleich.
Diesem Bild gab ich eine Portion Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Fröhlichkeit und Unbekümmertheit. Es erinnert an die südliche Mentalität, die wir etwas schwermütigen Deutschen oftmals bewundern, diese gern hätten, jedoch es uns selten gelingt, das tatsächlich auszuleben.
Wie immer: Du bist an einem der Bilder, oder an dem Set, interessiert? So freue ich mich, wenn Du bitte einfach über dieses Kontaktformular Deine Anfrage an mich stellst.
Herzlich, Eure Petra Kolossa.
PS: Die Bilder sind jeweils 40 x 40 cm groß, Acryl auf Leinwand
Es wird Zeit, Euch wieder einmal in mein Atelier mitzunehmen. In meinem letzten Beitrag erzählte ich Euch von den Herzen, die ich in meine „homepART“-Serie aufnehmen werde. Es ging dabei um das erste Herz von vieren, das ich bemalte. Hier ist der Link zu diesem Beitrag. War das Thema bei diesem Objekt, sein Herz zu öffnen, griff ich dieses Mal das Thema, mit dem Herzen zu sehen auf.
Du findest auf diesem Herz zwei Augen. Das eine ist geöffnet, das andere geschlossen. In dem geöffneten ist der Wimpernschlag nach oben gerichtet. Das Auge entdeckt im Blick die bunte Welt. Bei dem geschlossenen Auge malte ich die Wimpern nach unten. Das bunte Leben spielt sich in der Traumwelt über dem geschlossenen Auge ab.
Ich denke: Sieh mit Deinem Herzen!
Das ist mein Hintergrund zu dieser Arbeit. Jedoch wie immer: Jeder sieht ein Kunstwerk mit seinen Augen, seinem persönlichen Blick. Vielleicht entdeckst Du etwas ganz anderes darin, das Dich berührt.
Die Werke in meiner „homepART“-Serie sind zum Anfassen und Benutzen 🙂
Hier die beiden Herzen vereint auf einem Bild:
Auch hier verarbeitete ich die Farbenreste auf einer aufbewahrten Kartonagen-Box. Es ist ein Upcycling, ein abstraktes Miniatur-Kunstwerk auf nur 8,5 x 8,5 cm Fläche.
Es sind die gleichen Farben, die ich für das Herz verwendet habe. Beeindruckend ist auch für mich immer wieder, zu sehen, dass aus ein paar Tropfen Farbe unendlich viele Kreationen möglich sind.
Und hier beide Boxen, die ich jeweils mit den Farbenresten der entsprechenden Herzen bemalte.
Das Bild habe ich soeben auf meinem Smartphone herausgekramt. Das Arbeiten mit meinem Kätz-Kollegen Flo ist immer eine klitzekleine Herausforderung 😃😻
So habt einen fantastischen Tag 🍂🍁
Herzlich, Eure Petra Kolossa.
PS: Wenn Du an einem meiner Kunstwerke interessiert bist, freut mich das sehr. Nimm dann bitte einfach mit mir Kontakt auf.
In meinen Petitessen notiere ich spontan einen Gedanken, der mir im Augenblick auf der Seele brennt, mich nachdenklich stimmt oder auch einfach nur Dinge, die ich erwähnenswert halte. Meistens sind sie kurz formuliert. Es sind eben Randnotizen 😉
Heute wird es aber Zeit, wieder einmal etwas über mein kreatives Schaffen zu erzählen.
Als ich im April mit dem Auto unteregs war, entdeckte ich diese Holzherzen. Die sympathische Form der Schalen begeisterte mich. Ich konnte nicht widerstehen und packte an diesem Ramschstand gleich die letzten vier Stück ein. Ich wusste, dass ich daraus eines Tages etwas Schönes machen werden.
Und nun war es soweit. Ich nahm mir eines dieses Herzen, einen Stift und begann damit, ein paar Striche zu zeichnen. Nun, und dann entwickelte sich alles von selbst 😉 Beim Malen stellte ich mir vor, wie sich das Herz öffnet und wunderbare Dinge nach außen treten können.
Für den äußeren Bereich wählte ich größere, kantige Elemente. Hinter dem geöffneten Reißverschluss kommen kleine, weiche, runde zum Vorschein. Den Hintergrund dämpfte ich etwas, um die Sensibilität zu verstärken. Mein Gedanke dazu: Öffnen wir die äußere Schale legen wir unsere innere Herzensseite frei.
Das ist mein ganz persönlicher Hintergrund für diese Arbeit. Natürlich ist es ganz allein Dir selbst überlassen, was Du empfindest, wenn Du das Herz betrachtest. Es ist wie bei jedem anderen Kunstwerk. Das eine ist Dein Gefühl, spricht es Dich an? Welches Gefühl hinterlässt es in Dir? Magst Du es, oder magst Du es nicht? Aus meiner Erfahrung gibt es so gut wie nichts dazuwischen.
Hier nun das neue Stück Nummer 26 in meiner „homepART“-Serie:
Es blieben ein paar Farbenreste übrig, die ich im Anschluss auf einer einst aufbewahrten kleinen Kartonagen-Box verarbeitete. Dieses Upcycling ist ein Miniaturkunstwerk auf nur 4,5 x 4×5 cm.
Du bist an einem meiner Unikate interessiert? Das freut mich sehr. So nimm bitte einfach Kontakt mit auf.
Es ist Sonntag, am Morgen, kurz nach sechs Uhr. Es ist ziemlich frisch und es regnet. Die Wetterprognose verweist auf sechszehn Grad heute zur Mittagszeit. Ziemlich holprig, denke ich. Waren es doch gestern noch heiße zweiunddreißig Grad. Und ich denke, dass nicht nur mir diese Kapriolen zu schaffen machen.
Die Nacht war kurz. Recherchen und zu viele Informationen, die noch in der Nacht eingingen, hielten mich ab, zur vernünftigen Zeit schlafen zu gehen. Dennoch holte mich auch heute meine innere Uhr gegen sechs Uhr aus dem Bett.
Ich mag die Zeit am Morgen, wenn noch alles ganz ruhig ist. Wir haben Ende August. Die Tage sind wieder etwas kürzer. Somit beginnt auch der Tag etwas später. Das ist die Zeit, die ich besonders gern mag; das Hineingleiten von der Nacht in den Tag.
Lange Strecken, die mit dem Auto zu bewältigen sind, beginne ich gern sehr zeitig am Morgen, so zwischen drei und vier Uhr. Ich liebe es, in den Sonnenaufgang „hineinzufahren“. Es ist wirklich ein erhebendes Gefühl. Außerdem sind die Straßen um diese Zeit noch ziemlich frei und man kommt relativ zügig voran.
Inzwischen mag ich tatsächlich den Morgen am liebsten. Das war aber nicht immer so. Es änderte sich erst in den letzten zehn oder fünfzehn Jahren. Bis dahin war es definitiv der Abend, nämlich der Feierabend.
Das Bild machte ich heute am Morgen auf unserem Balkon. Selbst der Hahn aus der Nachbarschaft schlief noch den Schlaf der Krakeler 🐓
Welche Tageszeit magst Du? Schreibe es doch einfach in die Kommentre.
Herzlich, Eure Petra Kolossa.
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Passend zum heutigen Beitrag für Euch mein Bild „Morgen-Kaffee“. Denn ein guter Kaffee gehört natürlich an jedem Morgen dazu ☕️
40 x 40 cm, Acryl auf Leinwand, 2024
Das Bild gehört zu einer Serie, ist aber natürlich auch einzeln erhältlich.
Du bist an dem Bild interessiert? So nimm bitte einfach Kontakt mit mir auf.
Es ist immer ein herzzerreißender Augenblick, wenn ein geliebtes Tier gehen muss, wir von ihm Abschied nehmen müssen.
Umsomehr mag ich die Metapher der Regenbogenbrücke. Die Vorstellung eines imaginären farbigen Weges über die die Seelen unsere Tiere in eine andere Welt gehen.
Als unser geliebter Benny vor ein paar Wochen diesen Weg ging, hat es uns sehr getroffen. Und ich brauchte einige Zeit, loszulassen.
In mir keimte der Gedanke, die Regenbogenbrücke bildlich darzustellen. So entwickelte ich das fünfzehnte Bild, das ich im Rahmen meiner Kätz-Serie malte. Es ist sehr aufwendig und ich vergrub mich in die Arbeit.
Jede einzelne Blüte fasste ich bis zu zehnmal an, den Untergrund der einzelnen Flächen viermal. Ich vertiefte mich in diese Arbeit und ließ Benny in den Farben der Regenbogenbrücke verschmelzen. Die Blüten auf dem Körper malte ich etwas größer und gab diesen mit ein wenig Weiß Nebulöses, sich Auflösendes. Die Enden der Barthaare ziert ein klitzekleiner goldener Punkt, den der Betrachter wahrscheinlich nur bei genauem Hinsehen im Originalbild erkennen wird. Die Blüten im Lilaviolett erinnern an einen Sternenhimmel. Ich unterbrach diesen mit einem Akzent in Türkis. Ein Farbton, der im gesamten Bild nicht vorhanden ist, um an das Vage, hoffnungsvolle Unbekannte zu erinnern, eine Vision.
„Regenbogenbrücke“
… und noch ein paar Eindrücke von der Staffelei. Bis zum Wochenende wird es durchgetrocknet sein und einen Rahmen bekommen.
Ich erwähnte noch nicht die Details: Kätz-Serie, „Regenbogenbrücke“ 70 x 50 cm, Acryl auf Leinwand
Dieses Bild ist für Benny und für alle Seelen der Fauna, die diesen Weg nehmen mussten.
Du bist an meinem aktuellen, diesem Bild „Regenbogenbrücke“, interessiert? So lass es mich wissen und nimm bitte einfach mit mir Kontakt auf.