Den Tag verlebt

War heute ein typischer Tag?

Jein. Und bei Dir?

Ich habe keine Begründung dafür. Aber ich war heute unendlich müde und erschöpft. Meine Augen brannten, als hätte ich Sand darin. Jede meiner Aktivität wurde zur sportlichen Höchstleistung. Uuuund, ich legte mich heute freiwillig nach dem Mittag hin, um etwas zu schlafen. Das ist wirklich etwas sehr, sehr Seltenes. Ich schlafe am Tage so gut wie nie. Denn wenn ich das tue, bin ich danach schlecht gelaunt und fühle mich noch mehr kaputt, als zuvor.

Heute tat ich es. Meine Konzentration war auf dem Nullpunkt. Ich wollte nur noch schlafen. Und ich schlief ganz fest zwei Stunden. Danach ging es etwas besser. Nicht gut, aber besser.

Es war absolut kein typischer Tag. Ich habe diesen verlebt, leider nicht wirklich gelebt. Ich ging meinen täglichen Routinen nach, mehr aber nicht.

Inzwischen weiß ich, dass es nicht nur mir so ergangen ist. Deshalb bin ich ganz neugierig.

Hat es Dich heute ebenso erwischt und Du fühltest Dich so ausgelaugt?

Schreibe es doch einfach in die Kommentare.

Herzlich, Eure Petra Kolossa.

2 Gedanken zu “Den Tag verlebt

  1. Liebe Petra,

    ich kenne solche Tage und ich finde, sie sollten okay sein. Wenn der Körper ruhen möchte, dann soll er ruhen. Früher habe ich solche Tage auch gerne „abgestempelt“ als verlebt oder als Tage, die ich nicht wirklich gelebt habe. Aber gehört nicht Ruhe genauso zum Leben?

    Viele Menschen haben den Anspruch jeden Tag etwas leisten zu müssen, dabei ist es völlig okay, einfach mal nichts zu leisten. Den Müßiggang zu feiern. Und grade bei der derzeitigen Hitze sollte es okay sein ein paar Gänge runterzufahren.

    Mich schlaucht diese Hitze und ich bin gar nicht in der Lage viel zu machen. Aber für mich ist das okay. Es kommen wieder andere Zeiten. Ich kann gut damit leben auch mal nichts oder nur wenig zu tun. Ich muss nicht jeden Tag das Leben feiern und Höchstleistungen erbringen. Ich kann genauso gut den Müßiggang und die Ruhe feiern.

    Wie fühlst du dich denn heute?

    • Vielen Dank, liebe Anja, für Deine Zeilen. Heute fühle ich mich ein wenig besser, dennoch erschöpft. Dieses „Sand in den Augen“ und „abgeschlagen sein“, muss wohl irgendwie in der „Luft“ liegen.
      Wobei ich gestehen muss, dass ich mich einfach am Tage nicht hinlegen darf. Das Schlafen bringt mich komplett außer Tritt. Ich kann mich danach mit meiner schlechten Laune selbst nicht ertragen. Leider bin ich in der Disziplin „Kurzschlaf“ über wenige Minuten, um dann wieder frisch zu sein, verdammt schlecht 😅
      Müßiggang ist total in Ordnung. Das tue auch ich und zelebriere es.
      Einen schönen Sommertag wünscht Dir, Petra.

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